nici_36

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Hallo und guten Abend zusammen,
gerade habe ich mich hier angemeldet und hoffe, "Gleichgesinnte" zu finden, die mich "verstehen" können.
Als 36-jährigen Mama eines 8-jährigen Sohnes leide ich seit nunmehr über 3 Jahren an Angst- und Panikattacken (zeitweise depressive Phasen dazu), deren Auslöser ich bis heute nicht herausfinden konnte. Ich habe versucht, es allein "zu schaffen", bis ich im Juni diesen Jahres zusammengebrochen bin und seitdem krankgeschrieben bin. Am nächsten Montag starte ich für voraussichtlich 8 Wochen in einer Tagesklinik hier vor Ort und so langsam werde ich nervös, was auf mich zukommt...ich freue mich auf einen Austausch mit Euch. lg und einen schönen Abend

18.08.2018 18:29 • 19.08.2018 #1


5 Antworten ↓


Iro-Nie


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Guten Abend nici_36,

ich heiße Dich herzlich willkommen und wünsche Dir einen regen Austausch hier im Forum.

Dass Du Dir Hilfe gesucht hast, ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Klar, die Tagesklinik ist etwas Neues und Unbekanntes für Dich. Da darf man auch ruhig ein wenig nervös sein. . Aber das vergeht ganz schnell.

Liebe Grüße

18.08.2018 19:30 • #2


Jules1985


Hey Nici,

den ersten Schritt hast du gemacht, das ist gut Dort sind mit großer wahrscheinlichkeit einige Menschen denen es ähnlich geht und die Leute die da arbeiten kenne das auch. Am besten machst du dich nicht verrückt und lässt es auf dich zukommen.

Oder hast fragst du dich wie der genaue Tagesablauf so ist?

LG und alles gute

18.08.2018 20:00 • #3


nici_36


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Hallo Ihr lieben,

ja, der erste Schritt ist gemacht. In der Tat bin ich gespannt, wen ich dort so kennenlernen werde. Bislang war das Thema eben eher ein Tabuthema. In meiner Familie und Partnerschaft hieß es fast immer "stell dich nicht so an". Und verstehen kann es wohl wie so oft nur der, der es selbst erlebt bzw. erlebt hat.

Ja, auf den Tagesablauf dort bin ich auch gespannt. Vor allem diese Gruppentherapien sind nicht unbedingt meins. Aber da muss ich wohl durch, wenn sich etwas ändern soll....

Habt ihr Erfahrungswerte?

LG

18.08.2018 20:20 • #4


Iro-Nie


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Ja, leider ist es so. Menschen, die nicht betroffen sind, können sich nicht in die Betroffenen hineinversetzen.

Tagesklinik habe ich nicht gemacht (stationär), aber ich kann rückblickend sagen, dass mir der Klinikaufenthalt sehr geholfen hat.
Die Gruppentherapien fand ich persönlich gar nicht schlimm. Dort sind - außer dem Therapeuten - nur Menschen anwesend, die die gleichen Probleme haben. Und wenn man sich das vor Augen führt, hat man nicht mehr solch ein " mulmiges" Gefühl.

Ich habe in der Klinik überwiegend sehr nette Leute kennengelernt, liegt schon Jahre zurück, und mit einer Person habe ich bis heute noch regelmäßigen Kontakt.

LG

18.08.2018 21:02 • #5


boneria70


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Hallo Nici,

mein Klinikaufenthalt(stationär) liegt schon 2 Jahre zurück. Rückblickend fand ich die Gruppentherapien
am schönsten. Man merkt das man nicht alleine ist - hat mir geholfen mich zu öffnen.
Hab auch heute noch Kontakt zu einigen Leuten.

LG

19.08.2018 06:39 • #6




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