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Emja2110

Emja2110

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Hey,
erstmal zu mir, ich heiße Jana bin 20 Jahre alt und komme aus Solingen. Ich bin Mama und meine Tochter ist 2.

Ich hatte kurz vor Weihnachten 2015 meine erste Panik Attacke. Ich war allein mit meiner Tochter Abends und sie hatte sich übergeben. Ich War mit der Situation komplett überfordert. Ich hatte Angst mich anzustecken. Schweißausbrüche, Übelkeit, Bauchkrämpfe, Benommenheit das volle Programm.

Dadurch konnte ich nicht mehr in meiner Wohnung bleiben. 6 Monate lang. Jedes mal wenn ich auch nur an mein Zuhause dachte, wollte ich weglaufen nie wieder hin. In der Zeit sind wir zu meinen Eltern gezogen. Ich habe im Januar eine Psychotherapie angefangen die mir eher weniger geholfen hat. Ich habe am Anfang gedacht, es hilft aber je öfter ich bei meinem Therapeuten war, desto schlechter habe ich mich gefühlt. Ich habe mich unter Druck gesetzt gefühlt und die Therapie abgebrochen. Mag sich jetzt sehr schwach anhören. Aber seitdem geht es mir besser. Ich nehme Citalopram 10mg seit 4 Monaten und bin seit 2 Wochen wieder Zuhause. Suche mir einen neuen Therapeuten, da ich Angst habe, dass wenn zb meine Tochter das nächste mal bricht, ich wieder aus der Bahn geworfen werde und extreme Panik bekomme. Zudem ich mich in vielen Momenten wieder unwohl fühle hier und gerade Abends einfach nur weine.

So, das War die kurz Fassung zu mir und meinen Problemen.

Ich hoffe ich lerne hier ein paar Leute kennen, die ähnliche Probleme haben, dass man sich gegenseitig hilft und Kraft gibt in blöden Zeiten.

Liebe Grüße.

24.05.2016 21:46 • 26.05.2016 #1


2 Antworten ↓


Vergissmeinicht

Vergissmeinicht


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Hey Emja,

begrüße ich ganz lieb bei uns.

Denke, Du hast eine Art Versagensangst. So ein kleiner Wurm hat immer mal was und da wirst Du irgendwie durch müssen. Die Kleine braucht Dich und da gilt es an Dir zu arbeiten.

Was ist mit dem Papa und wie haben Deine Eltern auf all das reagiert?

25.05.2016 09:51 • x 1 #2


Emja2110

Emja2110


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Danke

Natürlich braucht sie mich und ich bin aich immer für Sie da. Nur habe ich in den Momenten zu kämpfen und lasse sie nicht spüren das etwas nicht stimmt. Sie merkt nämlich schnell wenn es mir nicht gut geht.

Der Papa und ich sind getrennt seit fast 2 Jahren er hatte sie in der Zeit wo es mir so schlecht ging auch ausser der reihe. Sonst alle 2 Wochen über das Wochenende.

Meine Eltern haben mich in allem unterstützt. Mich Zuhause wieder aufgenommen und gesagt das ich so lange bleiben kann bis es mir besser geht da ich einfach nicht in die Wohnung konnte ohne wieder Panik zu bekommen.

26.05.2016 12:56 • #3