barbie83

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hallo zusammen!

ich bin ebenfalls neu hier, und schreibe, weil ich mir erhoffe, tipps von euch zu erhalten, wie man mit dieser verdammten angst umgehen kann.
ich hatte vor einiger zeit ein herzrasen und war auch auf dem notfall. ich hatte das bisher schon mehrere male, allerdings erst zweimal so, dass es nicht mehr aufhören wollte.
seit dem letzten mal habe ich aber zusätzlich immer wieder wahnsinnige angst und panik, vorallem wenn ich alleine bin (und ich wohne alleine). ich habe dann das gefühl, dass mein herz aussetzten könnte, oder dass ich eine hirnblutung haben könnte, und mich niemand findet und sich niemand kümmert. letzthin konnte ich nicht mal mehr in einen zug einsteigen, weil ich angst hatte, dass dann was passieren könnte. oder ich gehe nicht mehr in den wald joggen, weil ich angst habe, dass dann was passiert. ich habe auch schiss, in die ferien zu gehen, weil dann ja evt. kein spital in der nähe ist. ich habe auch sogar einmal um fünf in der nacht eine kollegin angerufen und bin vorbeigegangen, weil ich angst hatte, ich könne eine hirnblutung haben.
es ist für mich massiv schlimm und diese angst macht mich kapputt- ich kann auch nicht mehr richtig gut schlafen, schlafe erst sehr spät ein oder habe alpträume. und das ständige gedankenkreisen. ich stecke mitten in einer ausbildung und müsste meine energie auf andere dinge verwenden, aber ich kann irgendwie nicht, weil diese angst lähmt mich. und ganz doof ist auch, dass ich im gesundheitswesen arbeite, da denkt man wirklich immer, es könnte was organisches sein. ich habe einfach schiss-schiss-schiss! hat jemand ähnliche erfahrunge und könnte mir sagen, wie er/ sie damit umgeht? welches "notfallszenario" es quasi gibt um sich selbst zu beruhigen? weil ich habe auch langsam das gefühl, dass ich total spinne und allen auf den geist gehe. ich war sicherlich nie ein besonders mutiger oder draufgängerischer mensch, aber so wies jetzt ist belastets mich total!!

vielen dank fürs zuhören resp. lesen!

liebe grüsse

13.03.2011 13:24 • 14.03.2011 #1


11 Antworten ↓


Seelchen13


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Hallo Barbie,
herzlich willkommen hier!
Uiuiui, so eine Panikattacke kann schon heftig sein und mich hat es seinerzeit völlig verunsichert.
Hast Du sehr viel Stress und Druck im Moment?
Kann sein das sich im Lauf der Jahre der eine oder andere Ballast auf Deiner Seele angesammelt hat und jetzt durch Überbelastung oder Prüfungsdruck etc. eine Art Zusammenbruch ausgelöst wurde.
Nun die meisten hier und ich auch empfehlen in so einem Fall ärztliche Hilfe zu suchen.
Durch diverse Therapieformen udn evtl. auch zeitweise Medikamente kommt dieser "Zustand" über kurz oder lang wieder in Ordnung.
Und nur ein Arzt kann abklären das organisch alles in Ordnung ist und weitergehende Behandlung empfehlen / verordnen.
Lies doch hier den einen oder anderen Kommentar durch und Du wirst für Dich sicher Tips finden die Dir weiter helfen.
Auf jeden Fall bist Du nicht alleine!
Ich wünsche dir Zuversicht und Erfolg auf Deinem Weg!

LG
Seelchen

13.03.2011 13:50 • #2


mr.monky


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Guten morgen & herzlich willkommen, du sagtes ja das du angst hast wenn du in die bahn einsteigs, das gleiche habe ich im bus & bahn bereich massiv panik davor, es kann auch möglich sein das du dich massiv auf die angst einwirks, ich habe hier ein Zettel bekommen
der nennt sich "Vulnerabilität"


Bei Menschen mit einer geringen "Vulnerabilität" (A) führt erst starker Stress zum Ausbruch der Erkrankung. Bei menschen mit einer stark ausgeprägten "Vulnerabilität" (B) genügt bereits eine geringe Stressdosis, um die kritische Grenze zu erreichen und Krankheitssymptome auszulösen. Bei Menschen, bei denen keine "Vulnerabilität" (C) für eine psychische Erkranung vorliegt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Symptome einer psychischen erkrankung ausgelöst werden.

ich würde dir raten zum therapeuten zu gehen warte nicht zu lange, ich habs auch getan und es war ein fehler so das sich meine panik krankheit ausgebreitet hat. ps auf medikamenten habe ich verzichtet da es bei mir auch ohne geht

13.03.2011 14:02 • #3


barbie83


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hallo mr. monky

vielen dank für die erklärung mit der vulnerabilität- das hat sicherlich was. wie lange hast du gewartet bis du zum therapeuten gegangen bist? hat dir das gut geholfen/ hilft dir? liebe grüsse barbie

13.03.2011 17:42 • #4


barbie83


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hallo seelchen

vielen dank für deine unterstützenden worte! ich hab und vorallem hatte schon viel stress, privat und beruflich. für mich ist es einfach krass dass das einem u.u. so aus der bahn werfen kann. ich werde mir sicherlich die tips durchlesen und dann weiterentscheiden wegen einer therapie.
noch eine frage: du hast ja geschrieben dass du auch panikattacken hattest- wie bist du dagegen vorgegangen?

liebe grüsse barbie

13.03.2011 17:46 • #5


mr.monky


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hallo barbie, ich habe viel zu lange gewartet, 3 jahre habe ich gewartet, ja die therapeutin hat mir sehr gut geholfen durch ihr habe ich den mut bekommen mich in einer tagesklinik anzumelden, die helfen mir sehr gut. Wenn du selbst es noch nicht lange hast würde ich dir raten ein vorgespräch mit einem therapeuten/therapeutin was dir lieber ist.
gruß mr.monky

13.03.2011 17:53 • #6


barbie83


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hallo mr. monkey- ja, ich denke, das mach ich dann wohl. krass dass du das 3 jahre lang alleine ausgehalten hast! hast du das gemacht weil du gedacht hast, das geht von selber vorbei (weil ich denk immer so...) also ich finds auf jedenfall sehr mutig mit der tagesklinik und wünsch dir viel glück und erfolg! liebe grüsse barbie

13.03.2011 18:04 • #7


mr.monky


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Ja mit 17 hat es bei mir angefangen, ich habe nichts unternommen das war mein fehler ich dachte ah das wird schon von alleine weggehen aber das war nicht so jetzt bin ich 20 und habe mir hilfe gesucht es ist auch besser sich hilfe zu nehmen, von nichts tun wird es nicht vorbei gehen.
danke schön gruß mr.monky

13.03.2011 18:08 • #8


barbie83


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ja, da hast du sicherlich recht!! liebe grüsse barbie

13.03.2011 18:11 • #9


mr.monky


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na dann wünsch ich dir viel erfolg, steiger dich nicht zu sehr rein.

13.03.2011 18:18 • #10


barbie83


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danke- dir auch und ich versuchs.

13.03.2011 18:22 • #11


Seelchen13


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Hallo Barbie,
nun mir ist es am Samstag Vormittag zuerst passiert.
Hab zuerst mit meinem Hausarzt geredet der mir a) 5 St. Tabletten für den absoluten Notfall gegeben hat und b) eine Überweisung zum Psychologen.
Ich hab 3 von den Pillen genommen und hatte das glück recht schnel einen Termin zu bekommen.
Dann ging's mit der Therapie los.
Also so richtig heftig wie die erste hatte ich keine PA mehr aber immer so ein Gefühl wie wenn ich jeden Tag die Prüfung meines Lebens ablegen müsste im Bauch.
Ich hab das ganze so 3-4 Monate ausgehalten und Homöopathische Tropfen probiert aber das half nix.
Mein HA hat mir dann doch Citalopram gegeben in geringer Dosis und ich mußte alle 2 Wochen zu ihm kommen zum reden damit wir sehen ob wir die Pillen schon weg lassen können.
Erstaunlicherweise brauchte ich nach paar Wochen keine mehr und auch das Gefühl war weg.
Mittlerweile hab ich eine neue Arbeitsstelle und fühle mich dort wesentlich wohler.
Da gibt es auch Belastungen aber ich geh anders damit um und auch die Menschen dort sind anders zu mir.
Alles in allem habe ich in der Therapie vile an mir und meiner Sichtweise gearbeitet und tu es immernoch.
Wie geht es Dir inzwischen?
LG
Seelchen

14.03.2011 21:08 • #12




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