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Denis92

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Meine Name ist Denis und ich bin 27 Jahre alt. Ich wohne in der Nähe von Ludwigsburg (Baden-Württemberg). Ich bin verheiratet und habe zwei kleine Söhne (1 und 2 Jahre alt).

2007 hatte ich meine erste Panikattacke, ausgelöst durch die Rauschwirkung von Canna.. Seit 2008 leide ich an ständigen Panikattacken trotz absoluter Dro.. Hinzukommen Zwangsgedanken (Grübelzwang) und depressive Verstimmungen.

Von 2009 bis 2010 habe ich wegen meinen Panikattacken eine Verhaltenstherapie gemacht - erfolgreich. Bis Anfang 2016 hatte ich keine Probleme mehr damit, dann ging es wieder los. Seitdem verfolgen mich die Ängste jeden Tag und machen mich wahnsinnig. Ich bin nicht mehr der gleiche Mensch. Eine weitere Verhaltenstherapie, der Aufenthalt in einer Psychiatrie sowie in einer psychosomatischen Klinik brachten bis jetzt keinen Erfolg. Im Moment besteht mein Leben auch nur aus Stress wegen den Kindern. Meine Frau ist auch völlig überfordert und Zeit für Zweisamkeiten kommt völlig zu kurz.

Medikamente nehme ich (noch) keine. Ich habe Zuhause Escitalopram, konnte mich jedoch noch nicht überwinden es zu nehmen, da ich vor Medikamenten (bedingt durch den damaligen Dro.) Angst habe.

So viel zu mir. Danke fürs Lesen.

24.03.2019 14:44 • 24.03.2019 #1


kalina

kalina


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Willkommen hier, Denis92.

Was Du beschreibst ist oft sehr typisch bei einer Angsterkrankung. Auch die Rückfälle gehören leider dazu.

Es wird auch bei Dir wieder aufwärts gehen. Bei Ängsten gibt es oft Aufs und Abs. Bedeutet also auch, dass es nach einem Tief immer mal wieder auch nach oben geht. Ein ständiger Kampf bleibt es leider trotzdem.
Selbsthilfegruppen sind oft gut als gegenseitige Stütze und Info-Austausch.

Ein guter Therapeut ist auch wichtig. Ich bin mit Medikamenten auch vorsichtig. Aber hab schon welche genommen. Gegen Panikattacken helfen sie aber oft schon. Dir würden sie bestimmt auch helfen. Man kann ja auch in ganz geringen Dosen einschleichen.

Ich selbst nehme sie nicht mehr, weil ich nicht dauerhaft Medikamente nehmen möchte und glaube, dass die Wirkung irgendwann sowieso nachlässt. Also lieber nichts nehmen und im Hinterkopf dran denken, dass man sie zur Not und in Krisen ja immer noch nehmen kann.

24.03.2019 15:02 • x 1 #2


Denis92


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Hallo Kalina,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Sie macht mir Mut. Das mit der Selbsthilfegruppe habe ich bereits auf dem Schirm. Das möchte ich jetzt mal angehen. Ansonsten habe ich demnächst zwei Vorstellungsgespräche in einer Tagesklinik und in einer Klinik zur stationären Aufnahme.

24.03.2019 15:53 • #3