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201808.03




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Hallo zusammen,

ich bin 23 Jahre alt, männlich und war vor einigen Jahren schonmal hier. Ich habe eine Ausbildung im sozialen Bereich, bin dort auch noch in TZ tätig und studiere, mittlerweile im 4. Semester, Psychologie.
Aktuell mache ich parallel mein 2. Semester Wirtschaftswissenschaften.

Dies aber nicht aus Selbsthilfeambitionen wie so viele, sondern tatsächlich aus Karriereambitionen. Klinische Psychologie habe ich so gut wie gar nicht - mich zieht es eher in die Wirtschaft.

Zu mir:
Ich leide seit 2008 an einer Angststörung, medizinisch gesehen wohl Hypochondrie, Panikstörung und generalisierte Angsstörung. Die ersten Jahre kam ich wirklich gar nichtmehr aus dem Haus, der Schulabschluss gelang nur mit viel Glück und Engagement meines Arztes.

Mittlerweile plagt mich hauptsächlich noch die Hypochondrie. Letzte Woche war ich in 7 Tagen bei 7 Ärzten. Solche akuten Phasen kommen immer wieder mal, aber der Alltag und das Studium flutschen, wenn auch oft mit Anstrengung, ganz erfolgreich.

Verhaltenstherapie habe ich hinter mir, war eher semierfolgreich. Aktuell mache ich eine Psychoanalyse. Für mich ist es genau das Richtige und bringt interessante Einblicke. Psychopharmaka stehe ich sehr kritisch gegenüber. Habe ich in der Anfangsphase verschrieben bekommen, war aber alles nix für mich.

Soweit erstmal zu meiner Person, ich freue mich auf regen Austausch.

Danke1xDanke


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NRW
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  09.03.2018 01:02  
Hi Studentro,

bin 30 und langzeit- Studentin aufgrund meiner immer wiederkehrenden schweren Depressionen. Bin seit 1,5 Jahren in Therapie. Mache eine Psychoanalyse. Und ich muss sagen, mir geht es schrecklich. Ich weiß nicht ob das bei dir oder den anderen auch so ist, aber ich habe absolut keinen Durchblick, weil alles vernebelt und wie unter einem grauen Schleier ist. Ich habe sehr oft Selbstmordgedanken.in letzer Zeit habe ich sogar zunehmend Schwierigkeiten an Menschenreichen Orten wie dem HBF zu sein, geschweige denn Freunde zu treffen. Und auch die Bindung zu meiner Psychologin aufrecht zu erhalten ist ein Kraftakt. Allein das Wochenende reicht aus, mich wieder von ihr zu entfernen. Da ich generell Bindungsangst habe. Medikamente hat sie mir auch abgeraten, da ich sowieso enorme Probleme habe meine Gefühle wahrzunehmen und zu akzeptieren.

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