angstmaus78

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hallo ich leide seit vielen jahren unter einer wahnsinnigen angst...
ich bin weiblich verh.2kinder
mein mann ist beruftätig seit 1jahr ca ..ich kann mich einfach nicht dran gewöhnen das er so lange fort ist..jeder tag ist eine qual für mich..aber das ist nicht meine einzige angst...ich habe auch angst die wohnung zu verlassen..ich gehe nur wenn ich so richtig MUSS und dann auch nur mit tavor in der tasche...ich/wir haben seit ca 1 jahr eine familienhilfe...und ende diesen monat fängt meine therapie an..ich habe furchtbare UNERTRÄGLICHE angst dort hinzugehen..vom gedanken alleine bekomm ich schon eine panikatacke ..es ist einfach nur schrecklich und ich "hasse" mich selber dafür...
es gab mal zwischenzeitig eine zeit da gings mir besser...ich konnte ganz normale alltägliche dinge in begleitung erledigen...einkaufen spazieren gehen zum arzt und sogar ohne panik alleine sein...bis mein arzt mir sagte er könne mir nicht weiter helfen..ich soll in einer stationären therapie...das habe ich aber von anfang an abgelehnt und käme für mich auch nicht in frage...von da an ging alles bergab..ich bekam keine ergotherapie mehr ....und ich viel in ein tiefes loch....

gruss und danke fürs lesen die Maus

20.03.2011 00:52 • 21.03.2011 #1


4 Antworten ↓


jadi

jadi


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hallo wenn du in keine klinik willst ,warum machst du dann keine ambulante therapie...verhaltenstherapie wäre ratsam.....oder eine tagesklinik da fährst du frühs hin und kommst nachmittags wieder heim....lg jadi

20.03.2011 09:36 • #2


Lebensfreude_Ul.


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Hallo Maus,

Du mußt vor Deiner Therapie keine Angst haben. Nur Mut! Schau es Dir einfach einmal an, und bespreche all Deine Ängste und Sorgen mit dem Therapeuten. Er oder sie kann Dir bestimmt weiter helfen!

Gruß

Martin

20.03.2011 09:41 • #3


Gaensebluemchen


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Oje, du Arme. Mir gings fast genauso als ich zu meiner ersten Therapie ging, Auch verheiratet, zwei damals noch kleine Kinder und Angst dorthin zu gehen. Ich bin zwar damals hingegangen und auch nachher zu den anderen Sitzungen und es war voll OK aber heute weiss ich, dass ich Medikamente gebraucht haette (sorry ich weiss nicht was Tavor ist). Dann haette ich naemlich eine viel bessere Zeit haben koennen, und so mache ich das heute. Ich hab mit einem guten Psychiater in vielen WOchen und vielen Terminen herausgefunden wieviele Medikamente ich brauche, um durch den Tag zu kommen und auch wieder mal Spass zu haben, schwimmer gehen im SOmmer zum Beispiel. Sind eine Menge Medikamente, aber ich hab einfach keine Lust mehr zu leiden. Das hab ich eh jahrelang erlebt trotz Therapie. Ich finde, wenn es einem sooo schlecht geht, soll man alles bekommen, was hilft. Die richtigen Antidepressiva, die richtige Dosis plus was leichtes Beruhigendes eventuell und dann kann man ohne Angst zur Therapie und das Ganze mal in Angriff nehmen. In den letzten JAhren hab ich viele Dinge geschafft und jetzt bearbeite ich eigentlich nur mehr den absoluten Kern meiner Probleme die in der Kindheit liegen. Ich wuerd die ja ignorieren, aber das funktioniert nicht, ich bekomme Erinnerungsflashes und so. Aber in der Zwischenzeit hab ich entdeckt, dass mir auch positive Musik hilft, dann auch Kabarett anschauen im TV oder Internet - ich MUSS da einfach lachen.. und was kreatives tun, egal was. Am besten mit Farben oder mit bunter Wolle, stricken usw. Und rausgehen wenn SOnne ist, Nach einer halben Stunde Gehen gehts mir absolut besser.
Ich wuensch Dir alles Gute und vielleicht siehst du auch ein paar andere Moeglichkeiten, was du noch machen kannst ausser nur an die Angst vorm Hingehen zur Therapeutin zu denken. Uebrigens, wenn die nett ist, kannst du sie durchaus auch anrufen und fragen ob sie das kurz mit dir besprechen koennte, du haettest solche Angst hinzukommen. Die haben oft ein, zwei Tipps und dann kann man schon mal was versuchen und berichten obs funktioniert hat.
lg

21.03.2011 06:24 • #4


heart4you

heart4you


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Hallo und herzlich willkommen,

wollte nur kurz sagen, dass es sich immer leicht sagt, dass du keine Angst haben sollst.
Versuche einfach einen Schritt nach vorn zu machen.
Du bist nicht allein! Mir gehts nicht anders...
Ich sage mir jeden morgen dieses hier vor dem Spiegel vor:

Ich bin bereit, mich zu verändern.

Ich bin bereit, meine mir bekannten und vertrauten Muster los zu lassen. Ich bin bereit, mich voll Energie der Richtung zu zuwenden, die ich mir für mein Leben wünsche.

Ganz liebe Grüße
heart4you

21.03.2011 16:13 • #5




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