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sandyblackya

sandyblackya

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Hallihallo,

Ich bin Sandyblackya und 20 Jahre alt.
Gerade kann ich nicht einschlafen und muss um 6:45 wieder aufstehen. Aber was solls...

Ich habe eine posttraumatische belastungsstörung und dadurch depressionen und seit einem Jahr ca panikattacken, die es mir oft nicht möglich machen arbeiten zu gehen.
Ich habe angst zu duschen weil jemand in die Wohnung kommen könnte, kann mir die Haare nicht föhnen weil ich es nicht ertrage Geräusche zu erzeugen..

Ich War von August bis November in einer Tagesklinik, die hat mit sehr geholfen aber seit Anfang Dezember ist es gerade wieder dassselbe..
Einen Monat War es erträglich.

Ich freue mich hier sein zu dürfen.

Bei Fragen.. auf die Plätze fertig los..

Grüßle

02.01.2015 04:28 • 11.01.2015 #1


18 Antworten ↓


anna24

anna24


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Hallo

Herzlich willkommen hier im forum.

Lg anna

02.01.2015 11:00 • #2


sandyblackya

sandyblackya


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Vielen Dank @anna

02.01.2015 12:49 • #3


Icefalki

Icefalki


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Hallo Sandy,

Auch von mir ein herzliches Willkommen. Bekommst du medis und geht's weiter in Behandlung? Vielleicht kannst Du ein bisschen näher auf deine Geschichte eingehen?

02.01.2015 17:03 • x 1 #4


your_sista

your_sista


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Ich finde deine Geschichte auch interessant, Sandy. Ich kann mir das "nicht ertragen" selbstgemachter Geräusche nicht vorstellen. Wie äußert sich das? Wirst du mürbe im Kopf? Man macht doch immer irgendwie geräusche...selbst wenn man auf der Tastatur schreibt

02.01.2015 17:15 • x 1 #5


sandyblackya

sandyblackya


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@icefalki vielen Dank für dein herzliches Willkommen. Mein Hausarzt hat mir nach der letzten Panikattacke ein Medikament verschrieben, welches ich aber noch nicht genommen habe. Das nennt sich Escitalopram und ich möchte es eigentlich ohne Medikamente schaffen..
Was meinst du mit Geschichte? Wenn ich da alles schreibe, dann bin ich ewig beschäftigt. Oder willst du so einen kurzen "psycho"lebenslauf?

@your_sista meistens ist es, wenn ich alleine daheim bin und duschen muss, damit ich zur Arbeit gehen kann. Allein dieses Gefühl in die Dusche zu stehen und z.B. die Tür zu zumachen flößt mir angst ein. Wenn ich es dann doch schaffe (oft scheitere ich aber schon da) dann mache ich das Wasser an und höre Geräusche (wie jemand in die Wohnung kommt jemand vor der Badtür steht usw.) meistens verfalle ich da schon so sehr in Panik dass ich mich ins Bett legen muss und ganz flach atme damit ich alles hören kann. Allerdings pocht mein Herz so laut und meine Atmung wird immer schneller und das macht mich noch mehr verrückt.
Diese Situation habe ich meistens beim duschen oder Haare föhnen aber auch beim aufräumen, Müll raustragen usw.

05.01.2015 14:20 • #6


Icefalki

Icefalki


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Huhu,

Ich denke, deine Vorgeschichte ist echt heftig.

Du hast ja therapieerfahrung, also kann ich dir dazu nichts sagen.

Jetzt hat dir der Arzt medis verordnet und du willst es ohne medis schaffen.

Letztendlich entscheidest du darüber ob das funktioniert, oder nicht.

Was hält dich davon ab, den Versuch zu wagen

05.01.2015 16:13 • x 1 #7


sandyblackya

sandyblackya


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Das ist noch nichtmal ein Bruchteil meiner Vorgeschichte.
Die Klinik hat mir sehr mit meiner Denkweise und meinen Depressionen geholfen, allerdings kamen dann immer öfter diese Attacken.

Ich möchte damit niemanden angreifen aber ich habe sehr große Angst davor ein "Medikamentenopfer" zu werden.
Dro. und Alk. usw. sind alles Sachen bei denen ich mich auch sehr zusammenreißen muss.

In der Klinik lief das ganze ungefähr so:
Morgens 8:00 Uhr
Der Frühstückdienst richtet den Tisch usw.
8:10 Uhr
Tabletten werden in die Küche gestellt
8:15 Uhr
alle holen sich ihre Tabletten und begeben sich zum Tisch und nehmen diese ein. Keiner spricht keiner lacht.
8:30
alle reden miteinander lachen und sind die Fröhlichkeit in Person

Das ist vielleicht ein wenig überspitzt aber so kam es mir vor. Und ich weiß es gibt Krankheiten, die kann man nur mit Medikamenten in den Griff bekommen und das ist sehr schlimm.
Aber ich möchte nicht so abhängig und nur glücklich mit Medikamenten werden.

Liebe Grüße

05.01.2015 16:23 • #8


Icefalki

Icefalki


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Ist ja schon heftig in so einer Klinik. Aber was sein muss, muss sein.

Und gehst du in deine Angst, oder vermeidest du?

05.01.2015 18:02 • #9


your_sista

your_sista


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Zitat von sandyblackya:
@your_sista meistens ist es, wenn ich alleine daheim bin und duschen muss, damit ich zur Arbeit gehen kann. Allein dieses Gefühl in die Dusche zu stehen und z.B. die Tür zu zumachen flößt mir angst ein. Wenn ich es dann doch schaffe (oft scheitere ich aber schon da) dann mache ich das Wasser an und höre Geräusche (wie jemand in die Wohnung kommt jemand vor der Badtür steht usw.) meistens verfalle ich da schon so sehr in Panik dass ich mich ins Bett legen muss und ganz flach atme damit ich alles hören kann. Allerdings pocht mein Herz so laut und meine Atmung wird immer schneller und das macht mich noch mehr verrückt.
Diese Situation habe ich meistens beim duschen oder Haare föhnen aber auch beim aufräumen, Müll raustragen usw.



Uhi, das ist schlimm. Kannst du Vorkehrungen treffen? Zum Beispiel die Badtür abschließen oder die Tür in der Dusche ausbauen und einen Duschvorhang verwenden. Oder wenn du eine Badewanne hast, dann kannst du dich auch erstmal so abbrausen. Ist es denn schlimmer wenn eine Türe zu ist oder offen bleibt? Ich frage, weil du vielleicht die Badtüre offen lassen könntest, wenn du alleine wohnst. Oder hast du eine vertraute Person, die dich besuchen könnte als Sicherheit? Ich denke, es wäre gut, wenn du Sicherheiten hättest. Eine Folgetherapie ist aus meiner Sicht unvermeidbar. Es muss ja nicht immer gleich stationär sein. Aber ich bin halt nur Laie und kein Facharzt.

Was die Dauermedikation betrifft, kann ich dich sehr gut verstehen. Ich hatte irgendwann auch keine Lust mehr mich mit den Nebenwirkungen rumzuschlagen und bin langsam und mit Aufsicht meiner damaligen Therapeutin und Hausärztin von der Medikation weggekommen. Heute nehme ich gar nichts mehr. Und wenn es sein muss, dann nur homöopathisch (Tropfen oder Globulis). Ich glaube halt an die Naturheilkunde. Ist aber auch nicht jedermanns Sache. Möchte aber gesagt haben, dass ich zu Beginn auch Medis genommen habe und erst nach und nach ausgeschlichen habe, als ich schon "über den Berg" war und wieder selbständig zurecht kam bzw. gelernt habe, mit meiner Angst umzugehen.

05.01.2015 21:30 • #10


your_sista

your_sista


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Ach so, ich finde icefalki´s Frage gut. Du darfst die Angst nicht weiter "vermeiden", sondern musst dich den Situationen stellen, da es sonst immer schlimmer wird und du kannst am Ende nichts mehr alleine schaffen. Korrigiert mich einer, falls ich falsch liege.

05.01.2015 21:33 • #11


sandyblackya

sandyblackya


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@your_sista und @icefalki
Wenn ich die Badtüre abschließe bringt das gar nichts, denn ich habe so sher Angst dass dann jemand hinter der Tür steht.
Ich wohne derzeit (noch) mit meinem Freund zusammen allerdings überschneidet sich das meist mit der Früh- bzw. Spätschicht.
Folgetherapie klingt gut ich stehe auch schon auf zwei Listen. Allerdings beträgt die Wartezeit 1 bis 1 1/2 Jahre und beide Therapeuten sind sich nicht so sicher ob sie eine Posttraumatische Belastungsstörung behandeln können/wollen..
Ich wohne in keiner Großstadt.

Was nimmst du denn für homöopathische Sachen? Denn da bin ich auch sehr offen dafür.

Zu den Panikattacken.. Ich versuche sie natürlich zu vermeiden, denn wenn ich das nicht tue, dann muss ich mich ins Bett liegen und bleibe da den ganzen Tag bis mein Freund wieder heimkommt.

07.01.2015 09:08 • #12


RicoBee

RicoBee


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Hallo erst mal

Und gleich eine Frage: Wie hast du es mit Meditation? Die hilft mir meistens über kurze Angstphasen hinweg (versagt aber zugegebenermassen bei richtiger Panik). Du brauchst dabei nicht die Augen zu schliessen, kannst mit dem Rücken zur Wand sitzen - einfach gesagt, es dir so einrichten, wie es dir am wohlsten und sichersten ist, bevor du loslegst.

07.01.2015 22:38 • #13


sandyblackya

sandyblackya


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Zitat von RicoBee:
Hallo erst mal

Und gleich eine Frage: Wie hast du es mit Meditation? Die hilft mir meistens über kurze Angstphasen hinweg (versagt aber zugegebenermassen bei richtiger Panik). Du brauchst dabei nicht die Augen zu schliessen, kannst mit dem Rücken zur Wand sitzen - einfach gesagt, es dir so einrichten, wie es dir am wohlsten und sichersten ist, bevor du loslegst.


Hallo ricobee,

Ich mache als Atemübungen, allerdings wenn ich merke das ich wieder Leine bauchkrämpfe bekomme. (Zu viel Stress usw.)
Bei einer panikattacke habe ich das noch nicht versucht.
allerdings ist autogenes Training schwierig bei mir, da ich sobald ich entspanne die Bilder vor Augen habe und nicht mehr weg bekomme. Wurde in der Klinik auch von meinem Plan gestrichen.
ist das ähnlich wie Meditation?

Grüßle

07.01.2015 23:20 • #14


your_sista

your_sista


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Ich bin bei einer Allgemeinmedizinerin mit Zusatzqualikation für Homöopathie in Behandlung. Was sie mir genau gibt, weiss ich leider nicht. Es sind immer fünf Globuli, aber ich kenne die Zusammensetzung nicht. Die Wirkung hält ca. 9-12 Monate an. Aber ich muss sagen, dass es auch viele Monate gedauert hat, bis wir das richtige Mittel hatten. Es ist also sehr langwierig. Bei kleineren Angstphasen nehme ich P-Sta (Homöopathische Tropfen). Gibt es Rezeptfrei in der Apo. Die wirken recht schnell und entspannen - machen aber nicht müde. Du kannst sie über einen längeren Zeitraum einnehmen, informiere dich aber erst, ob sie auch für dich geeignet sind.

08.01.2015 19:57 • x 1 #15


RicoBee

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Autogenes Training kenne ich nicht, aber Meditation ist mehr als Atemübung. Eigentlich ist Meditation auch kein Notfallprogramm, sondern etwas, das man täglich machen sollte und das mit der Zeit ganz langsam Beruhigung bringt.

Hier kannst du mal reinschnuppern: http://www.selbstbewusstsein-staerken.n ... on-lernen/

08.01.2015 20:05 • x 1 #16


sandyblackya

sandyblackya


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Zitat von your_sista:
Ich bin bei einer Allgemeinmedizinerin mit Zusatzqualikation für Homöopathie in Behandlung. Was sie mir genau gibt, weiss ich leider nicht. Es sind immer fünf Globuli, aber ich kenne die Zusammensetzung nicht. Die Wirkung hält ca. 9-12 Monate an. Aber ich muss sagen, dass es auch viele Monate gedauert hat, bis wir das richtige Mittel hatten. Es ist also sehr langwierig. Bei kleineren Angstphasen nehme ich P-Sta (Homöopathische Tropfen). Gibt es Rezeptfrei in der Apo. Die wirken recht schnell und entspannen - machen aber nicht müde. Du kannst sie über einen längeren Zeitraum einnehmen, informiere dich aber erst, ob sie auch für dich geeignet sind.



Ich bin auch bei einem Naturheilpratiker und er hat mir auch schon viel geholfen (auch wenn ich meine psychischen Probleme nie angesprochen habe) Vielen Dank

Zitat von RicoBee:
Autogenes Training kenne ich nicht, aber Meditation ist mehr als Atemübung. Eigentlich ist Meditation auch kein Notfallprogramm, sondern etwas, das man täglich machen sollte und das mit der Zeit ganz langsam Beruhigung bringt.

Hier kannst du mal reinschnuppern: http://www.selbstbewusstsein-staerken.n ... on-lernen/


Danke ricobee ich werde das sicher mal probieren, falls es mich nicht verrückt macht.

09.01.2015 10:55 • #17


your_sista

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Meditation muss geübt werden. Ich beherrsche sie nicht, da meine Gedanken ständig woanders hin "fliegen" und ich nicht bei mir bleiben kann. Aber sie ist auf jedenfall zur Prävention geeignet, sofern man sich darauf einlassen kann. Probiere es doch einfach mal aus. Vielleicht hast du mehr Erfolg, als ich

09.01.2015 21:58 • x 1 #18


RicoBee

RicoBee


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@your_sista: Lass die Gedanken ruhig fliegen, das ist gar nicht so verkehrt. Denn wenn ein Gedanke fliegt, ist er weg, und darum geht es: ums Loslassen. Meditation heisst nicht, Gedanken zu verbannen, sondern Gedanken, die entstehen, gleich wieder loszulassen.

11.01.2015 23:07 • x 1 #19




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