anni000

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Mich kotzt einfach alles an. Man ich bin Innerlich so geladen, ich versteh mich einfach selbst nicht. Ich hab soviel Kaos in meinem Kopf das ich nicht weiß wie ich anfangen soll alles zu ordnen. Ich Hasse einfach Menschen, ich kann nichts Positives über mein jetziges umfeld sagen weil mich einfach alles in meinem Leben anstinkt. Ich bin mit meiner Mutterrolle nur bedingt Glücklich, da ich zu 90 % meinen Sohn allein erziehen muß, mein Mann ist immer auf Mongtage Arbeiten. Ich finde deswegen auch keinen Anschluß da ich irgendwie es geschaft habe mich zu Isolieren von der Außenwelt. Wenn er dann wieder hier ist, melden sich auf einmal wieder alle, also Familie, und so, die interessieren sich nur für meinen Sohn oder meinen Mann. Ich bin absolut außen vor. Heute wäre der 30 Geburtstag von meiner Schwägerin und ich habe mich aus irgend einen Grund innerlich gewehrt dort hin zu gehen. Die Familie meines Schwagers hat es ja noch nicht mal geschaft mir die letzten zwei Jahre zum Geburtstag zu gratulieren, warum soll ich dann zu denen gehen? Ist das ne falsche ansicht, meiner seits? Sie fahren hier jeden Tag bei uns vorbei, schaffen es aber nicht einmal anzuhalten. Ich dagegen habe vor einiger Zeit immer mal wieder den kontakt zu denen gesucht, bin vorbei gekommen uuu. aber nie kahm etwas zurück. Bei meiner Familie ist es genauso schwierig, ich fühle mich immer vehl am Platz, muß mir ständig anhören das ich nerve, obwohl sie wissen das sie die einzigsten Kontaktpersonen sind um nicht in der völligen isolation zu landen. Meine Mutter und mein Mann sind die einzigsten Personen die ich noch habe. Habe mich völlig isoliert. Ich würde es gern ändern, aber das ist nicht so einfach weil ich mitlerweile eine Angsterkrankung entwickelt habe. Ich kämpfe ständig gegen diese an aber nichts hilft, ich war schon in mehren Kliniken, dort wurde ich nur unter Medikamente gesetzt. Die mich dann auch noch abhängig machten. Ich landete schließlich in der Entzugsklinik, und schafte got sei dank den Absprung. Aber die Angst vor Menschen und Sozialen Kontakten blieb. Was ich einfach nicht verstehen will, dass ich dadurch ein komplett anderer Mensch geworden bin. Ich bin nicht mehr Lebensfroh, die Leichtigkeit hürden zu nehmen ist einfach weg. Ich möchte doch einfach nur so sein wie ich einmal war, vor dieser beschissenen Krankheit. Ich weiß nicht ob die Krankheit mich so unzufrieden macht mit allem, mit den Menschen in meinem Umfeld die mir schon den stempel auf die stirn gedrückt haben. Psycho. oder ob ich einfach nur geraft habe das ich eigendlich niemanden habe mit den ich über meine Probleme reden kann. Ich habe niemanden... wenn ich ehrlich bin halten meine Mutter und mein Mann mich warscheinlich auch nur für bekloppt. Sie verstehen einfach nicht was ich durch manche. Also kurz zusammen gefasst. ; Ich hab Keine Familie die zu mir steht, ich hab keine Freunde mehr, ich hab keine Arbeit... also was soll ich eigendlich noch auf dieser Welt? Momentan lebe ich nur für meinen Sohn. Aber was bin ich für ein vorbild für ihn? Eine Mutter die keine Vorbildfunktion leisten kann da sie einfach diese verdammte Krankheit nicht besiegen kann, wäre es nicht besser für ihn woanders aufzu wachen? Ich bin echt verzweifel und will auch noch gar nicht aufgeben, aber ich will mein Leben so nicht weiter leben...

10.11.2012 21:34 • 15.11.2012 #1


4 Antworten ↓


kathi70


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Hallo!

Klingt ja wirklich wie ein Hilferuf!

Mich würde interessieren wie warst du denn früher und was hast du damals so anderes gemacht als jetzt?

Wie war dein Leben früher? Vielleicht auch ohne andere Menschen. Hast du irgendwelche Hobbys ? lg Trine

10.11.2012 21:58 • #2


anni000


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Ja ich habe Hobbs, denen gehe ich auch nach aber die erfüllen mich nicht wirklich. Und ich war Früher immer viel unter Menschen habe viel gelacht und habe nicht alles auf die goldwage gelegt was zu mir gesagt wurde. Heute bin ich gleich zu tiefst beleidigt. Früher war es mir auch egal wenn einer keinen kontakt zu mir wollte heute versuche ich zu analysieren wieso es so ist und mach mich deswegen warscheinlich fertig. Mhh im grunde möchte ich nur gemocht werden, ich würde wollen das die Leute mich gut finden so wie ich bin, so wie früher. Ich hatte ganz viele "Freunde". Aber einer nach den anderen ist gegangen, weil sie einfach nicht verstehen konnten das ich Krank bin und das entäuscht mich... und macht mich traurig...

10.11.2012 22:28 • #3


sammy20


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Hey...
Ich kenne diese ganzen gedanken und gefühle die du da schilderst nur zu gut. Und ich finde es echt traurig dass einen einfach so die leute verlassen bei denen man doch dachte dass sie gut für einen wären. Einerseits kann man von menschen die sowas nie durchgemacht haben kein riesengrosses verständnis erwarten doch andereseits tut es doch sehr weh als verrückt und schwach abgestempelt zu werden. Alle sagen dass man sich doch einfach nur zusammen reissen muss. Ich und ich denke mal auch du und alle anderen die unter sowas leiden teissen sich tag für tag zusammen und man tut alles dafür das man ein halbwegsnormales leben führen kann doch dann gant plötlich überkommt es einen einfach wieder und man ist machtlos und das verstehen die "gesunden" eindach nicht.
Mir fällt es auch öfters schwer raus zu gehen aber da ich eine feste arbeit und noch einen nebenjob habe geht es nicht anders und ich denke auch das ist gut so wegen den sozialen kontakten und der allgemeinen ablenkung. Meistens ist es so nach dem ankommen die ersen 10-15 min muss ich mich auch richtig zusammenreissen doch danach wird es besser und bleibt meistens auch so. Auch ich bin zur zeit in einer verhaltenstherapie es ist zwar schön mit jemanden über alles reden zu können der dafür auch noch verständnis aufbringen kann aber helfen tut es mir auch nicht. Und dass du so "fies" drauf bist kenn ich auch wir sind frustriert und lassen die negativen nur zu um uns heraussprudeln. Mein tipp für dich such dir einen kleinen job sowas wie auf 400 euro basis es istschwer aber dadurch dass du langsam wieder am gesellachaftlichen leben teilnimmst wird es dir besser gehen'wenn leider auch nicht wie früher aber das ist ein guter schritt zur besserung

Liebe grüsse
Sammy

15.11.2012 21:14 • #4


kathi70


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Um meine negative Energie abzuschütteln habe ich es gestern mit Selbshyphnose versucht. Kann ich nur empfehlen! lg Trine

15.11.2012 21:25 • #5




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