Hallo, also ich bin auch neu hier, habe seit 3 Jahren Panikattacken,war auch 2 Jahrs nicht in der Lage zu arbeiten. Zur Zeit habe ich die Pas relativ gut im Griff, kommen immer noch so 1 x in der Woche, aber nicht mehr so ätzend wie vor den Therapien , die ich schon hinter mir hab. Jetzt bin ich seit Januar vom Vater meiner Kids getrennt ( war meine Entscheidung ) arbeite Vollzeit und hab zwei pubertierende Kids, die zur Zeit superschwierig sind. Der Vater der Kids niommt die 2 so gut wie nie (möchte nicht, das ich Freizeit habe).Ich bin völlig fertig, möchte aber in meinem Beruf auch durchhalten , da ich in einer beruflichen Reha bin und das erst seit August . Ich hab echt Angst wieder auszufallen nach so einem Langzeitkrank, aber ich weiß, das wenn der Stress so weitergeht die Pas wieder richtig loslegen können und das macht mir tierischen Druck und Angst.Kennt ihr Hilfsmöglichkeiten oder gibt es evtl. mehr Urlaub oder sonstige Möglichkeiten um den Stress zu reduzieren?Ich fühle mich in so einer Zwickmühle, muß Geld verdienen, für die Kids da sein und hab keine Zeit und auch keien Kraft mehr für mich selber und das ist ja bekanntlich Gift für Paniker.Sorry für den langen Text!

04.11.2009 21:20 • 04.11.2009 #1


3 Antworten ↓


Hi,

bin auch seit heute hier. Mir geht es ähnlich wie Dir. Habe auch zwei pubertierende kids. Ich bin allerdings seit 4 Jahren verwitwet, mein Mann starb bei einem Unfall. Ich stand somit von einer Sekunde auf die andere alleine da. Mit Hilfe einer Trauertherapie habe ich einigermaßen wieder ins Leben gefunden. Aber aus noch für mich unerfindlichen Gründen fingen im Sommer meine Panikattacken von neuem an. Das liegt vermutlich auch an der dauernden Überforderung. Ich bin selbstständig und muß neben familiären Belangen immer beruflich präsent sein, obwohl ich oft ein großes Ruhebedürfnis habe. Da ich mir das aber nicht gönnen kann, versuche ich doch regelmäßig (im Kurzverfahren) Entspannungsübungen zu machen, um einigermaßen runter zu kommen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht, da man die beruflichen Belastungen ja nicht einfach abstellen kann. Ich wäre auch für Anregungen dankbar, die meinen Zustand verbessern könnten. Aber vielleicht hilft schon das Schreiben mit Gleichbetroffenen. Irgendwie fühlt man sich dann nicht so alleine mit seinen Problemen!
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft, die Du vielleicht, wie ich auch, von Deinen Kindern bekommst??!

04.11.2009 21:55 • #2


mir geht es ähnlich. Habe zwar nur eine tochter, die auchgerade pupertiert und mit der ich seit der schwangerschaft -also schon immer- alleine bin. Arbeitete bis vor kurzem auf zwei halbtagsstellen - unterhalt vom vater ist auch nicht- und habe dann auf eine stelle reduziert, weil es mir immer schlechter ging. Allerdings ist die stelle mit vielen überstunden und dienstreisen verbunden Finaziell reichts leider auch nicht, daher gehe ich an einem nachmittag noch putzen. Eigentlich hatte ich kir auch ganz fest vorgenommen, mehr zeit für mich zu haben,klappt aber hinten und vorne nicht:-( Also kein wunder, dass mein körper immer verrückt spielt...

Hab leider auch keine idee, wie man daraus kommt.
Vielleicht autogenes training, spaziergänge, irgednwas also, das weder viel zeit noch geld kostet.
lg

04.11.2009 22:15 • #3


Huhu ihr drei

ein kleiner tipp
versucht es doch mal am We einen Tag frei zubekommen... Und wenn es nur Abends ist für zwei drei Stunden... (das hilft schon viel) Und nimmt euch die Zeit und zwar nur für euch. Nimmt euch ein Bad, legt euch ins bett und liest ein Buch oder geht ein wenig spazieren....

Und so klein sind eure Kinder nicht mehr !...
Einmal in der Woche ist auch nicht zuviel verlangt und das könnt ihr auch euren Kinder erklären das ihr auch mal Zeit für euch braucht... Es ist ganz wichtig grade bei PA und Angst das ihr mal zur ruhe kommt...

Lg
Leila1907

04.11.2009 23:16 • #4