Hallo, ich bin pat

ja wie soll ich anfangen? War immer der Meinung,ich schaffe alles und bin eine starke Frau.
Habe schon so einiges durch gemacht und bin auch stolz darauf wie ich alles gemeistert habe.meine kinder sind auch stolz auf mich und ich aud sie
habe super tolle kinder, wir sind alle immer für einander da.
habe nach einem schweren schicksalsschlag meinen mann verloren, den ich bis zum letzten tag gepflegt habe. wir waren über 30 jahre zusammen und ich war immer nur unglücklich mit ihm.habe seit 7 jahren einen neuen partner super lieb, alle lieben ihn. jetzt ist meine mama gestorben, auch da war ich bis zum letzten tag für sie da, ich alleine, sie hatte alle vergrault. sie hat es mir die letzten jahre sehr schewr gemacht und es sind nicht immer nur gute worte gefallen zwischen uns und darunter leide ich jetzt, das ich versagt habe. ich möchte immer perfekt sein, aber ich war es nicht und auf der arbeit habe ich auch immer einen guten job gemacht, aber jetzt in meinem alter, da steht man nun auf dem abstellgleis-
das alles belastet mich sehr. meine mama hatte vor alles mögliche an krankheiten angst, jammernde menschen nerven mich nur. aber ich selber habe auch so viel angst in mir. zu versagen, angst wieder panik zu bekommen(hatte ich in der zeit wo ich meinen mann gepflegt habe)auch einen herzinfakt zu bekommen wie meine mama (meine kinder mal so zu vergraulen wies meine mama getan hat) redeangst, angst mein enkelkind zu verlieren (mein sohn und die mutter von dem kind, leben nicht mehr zusammen)angst angst angst und nur noch am weinen, seit meine mama tot ist und selbst vorwürfe. stress auf der arbeit. früher war ich ein putzteufel, habe so alles verarbeitet, jetzt kann ich nicht mehr putzen, ist mir alles zu viel geworden hier das große haus, ich bin 57 und fühle mich so alt und und und. ich mache erstmal schluß, muß auf andere gedanken kommen, ich will das das alles wieder gut wird und das das aufhört. mein lebenlang hatte ich komplexe ich fühle mich nur im kreise meiner familie sicher. und darauf bin ich stolz , meinen kinder lieben sich untereinander. und wir werden uns immer lieben und respektieren. ich habe aus den fehlern meiner familie gelehrnt. warum bin ich dann so unglücklich im moment. liegt das nur an der trauer was soll ich bloß machen ich bin so traurig

03.06.2012 14:08 • 04.06.2012 #1


2 Antworten ↓


HeikoEN
Nunja, Du schreibst sehr davon, wie es aktuell ist...was ist in der Kindheit gelaufen?

Ein relativ eindeutiges Zeichen dafür ist, wenn man einen selbst auferlegten Perfektionismus hat und meint, man würde nicht genügen.

Und vielleicht ist der Tod der Mutter nun genau die Zeit, um Dich von den "alten Fesseln" zu befreien?

Denn das Du es kannst, schreibst Du selber! Deine eigenen Kinder lieben sich und haben auch ein gutes Verhältnis. Bedeutet für mich, dass Du so viel nicht falsch gemacht haben kannst.

Vielleicht fehlt Dir auch ein wenig Selbstreflektion, so dass Du erkennst, WAS Du schon geleistet hast im Leben?

Familie, Kinder, Beruf usw. über so einen langen Zeitraum zu bewältigen, IST EINE stolze Leistung. Stütze Dich darauf, aber mache Dir auch klar, dass es darauf gar nicht ankommt.

Vielleicht war diese Zeit davon geprägt, dass Du IMMER für ANDERE da warst, aber NIE für Dich?

Wie Du schon schreibst über Dich: "...bin eine starke Frau!".

Eine starke Frau kann aber auch einmal schwach sein. Und Schwäche bedeutet auch Stärke, weil in dem Moment, wo Du wieder gefordert bist, stehst Du ja sozusagen immer zur Stelle (siehe Tod der Mutter, Tod des Ehemanns usw.).

Von daher berufe Dich doch einmal genau auf diese Stärke!

Berufe Dich doch auch mal auf das, was Du bereits im Leben geschafft hast! Das zeugt doch alles von einer unglaublichen Qualität und Kraft, finde ich. Du kannst nicht immer nur fordern, sowohl körperlich, als auch psychisch braucht jeder Mensch einfach Möglichkeiten, aufzutanken. Wenn das nicht gegeben ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis eines von beiden oder sogar beides schlichtweg versagt.

Gibt es in Deinem Leben auch Hobbys? Ich meine, jetzt wäre doch langsam die Zeit dafür, oder? Die Kinder sind gross und aus dem Haus und einen neuen lieben Mann an Deiner Seite hast Du auch? Und das große Haus ist ggf. für das Alter auch nicht so die allerbeste Lösung? Man muss ja nicht zwingend an allem festhalten, was mal geschaffen wurde, auch wenn es schwerfällt es zu verändern. Aber flexibel bleiben, auch geistig, bietet eine gewisse Einfachheit des Lebens. Sprich, den Problemen aus den Weg gehen bzw. sie aus dem Weg schaffen.

Was sagt denn Dein Mann dazu? Wie sieht er das? Wenn das Verhältnis doch gut ist, dann vertraue Dich ihm einmal an, denn ich denke, er kennt deine persönliche Situation am besten?

03.06.2012 17:04 • #2


meine Kindheit, was ist eine schöne kindheit?
ich weiß es nicht. meine kindheit: meine eltern hatten erst lebensmittelläden.
der bruder von meinem vater hatte gastronomie im nachtleben, dadurch fing mein vater auch mit soetwas an. 1x eine bar, dann ein hotel (beide von seinem bruder), dort mußten meine schester und bruder( als portier) mit ran und dann zogen wir von hannover in den harz, und dort hatte sich mein vater eine pension gepachtet. das personal, waren natürlich wir(mein bruder im service und ich in der küche(ich war 13). wieso meine schwester nicht mehr da war ich weiß es nicht mehr, aber sie war irgendwo im nachtleben tätig(war ja klar). mit 15 lernte ich meinen späteren mann kennen. eigentlich wollte ich was lernen büro oder feinmechanikerin.
mein vater sagte entweder freund oder lehre. ich endschied für mich, endlich mal eine familie zu haben, das war mein wunsch. irgendwann waren meine eltern mal weg noch eine pension besichtigen und wir sollten den laden schmeißen. mein bruder holte seine freunde ins gasthaus und wir hatten alle einen schönen tag, leider hatte ich die zeit vergessen und auch vergessen die küche zu putzen, uii da gabs riesen krach. ich weiß das alles so genau.wie heute. außerdem wollte mein vater das ich nach der schule( hatte mit 16 meinen Hauptschulabschluß gehabt.) ich wollte immer schon zum gymnasium, aber den termin haben sie verpasst. ja und nun sollte ich für 20 DM taschengeld bei ihm bleiben. so kam an diesem tag zu streit und ich sagte ich gehe woanders arbeiten, er sagte du bist in 14 tagen wieder hier. mein freund kannte sich gut aus im ort und besorgte mir eine super arbeit kost logie frei. mein bruder kam nach 14 tagen und ließ mir ausrichten, ob ich nicht wenigstens mal meine eltern besuchen kommen könnte.kurz darauf wurde mein vater sehr krank, sie zogen zurück nach hannover und später nach hameln, wo sie dann mit meinem bruder eine gaststätte aufmachten.mein gott ich könnte noch soviel erzählen. einst war für mich immer sicher, nie gastätte oder ähnliches, für mich oder meine kinder. mein erstes kind kam mit 18 jahren die beiden jüngeren, da war ich 30 und 32. oh das nächste karpittel, mein gott, mein erster freund, spätere mann, er war Alk..es war eine fürchterliche zeit mit so einem menschenIch war nur ein objekt für ihn.......ich sag dazu nicht mehr) ich habe so oft versucht auszubrechen, wir waren schon mal geschieden, wieder geheiratet , ich glaubte immer an das gute im leben eines menschen. dann endlich trennung, eigene wohnung(hatte ich bei der scheidung nicht)endlich geschafft.trugschluß, nicht geschafft. er ließ mich nicht aus seinen fängen. die kinder waren wochenende bei ihm, mein ältester teilte mit ihm das haus und passte auf sie auf und mein mann war bei mir und ich konnte nichts dagegen tun(machtlos)ich wollte ein eigenes leben, aber es ging nicht.und so waren wir getrennt und doch zusammen. und dann kam das unglück mein mann war dachdecker, er stürtze vom dach und war querschnitt gelähmt.ich konnte nicht anders ich zog wieder zurück, mein ältester bekam hier im ort eine kleine wohnung und so pflegte ich ihn 6jahre und dann bekamm er lungenkrebs und ich pflegte ihn bis zum letzten tag.ich kanns ihm bis heute nicht verzeihen, all das was er mir angetan hat. aber ich mußte für ihn da sein es war doch der vater meiner kinder,oder. ich empfinde es jedenfalls so. ja und da ist der große unterschied zwischen mir und meinen geschwistern. sie denken nur an sich und ihre vorteile. meine mutter war genau so, das hab ich in den letzten 2 jahren erkannt. und ich bin so verletzt und traurig zugleich darüber. mein bruder hat mich terroriesiert, wie es meiner mutter so schlecht ging sie fragte immer wieder wann kommst du den mal, aber er kam nicht, erst als es zuspät war, da hat sie ihn nicht mehr erkannt. und meine schwester hatte sich 5 jahre nicht mehr bei ihr blicken lassen, meine mutter war krank, aber die beiden waren ja viel viel kränker (furchtbar sowas)auch sie hat sie nicht mehr erkannt. das letzte jahr vor ihren tod, hat sie mich alles büssen lassen, was meine geschwister taten, es tut so verdammt weh. mein bruder hat mit ihr telefoniert und sogar noch gegen mich aufgehetzt, aber das weiß ich erst heute. ich wußte gar nicht, wie krank sie wirklich war, sie kam hals über kopf ins seniorenheim, von dort 2x in die geschlossenen (demenz) anfälle und so. ich war mittwochs noch bei ihr und sie lief noch rum ich habe sie mit ihrer eigenen schwester und meinen bruder telefonieren lassen (wie ich es immer gemacht habe) und sie fragte wieder wann kommst du denn mal. er sagte es ginge nicht im moment, er käme dann mal. vorher hatte er immer datum gesagt wann er käme, aber er kam nie, oder nur wenn mutter geld schickte. ich hatte ihn schon mal gesagt, er soll ihr nicht immer leere versprechen machen, sie war doch jetzt wie ein kleines kind (das weiß ich aber auch erst jetzt) durch die dementz.jedenfals bei dem letzten gesräch , wie er sagte e rkäme mal, sagte er noch zu mir," wenn was lebensbedrohliches ist, rufe mich an, ich komme sofort. und dann mußte er am nächsten tag kommen, sie hatte aufgegeben zu warten ,sie hatte einen herzinfakt. für 1 stunde war er da, dann mußte er wieder weg, wegen seiner tabletten, die er nicht dabei hatte. ich sagte ich meine auch nicht mit, aber das ist mir jetzt schei.. ich habe ihn ziehen lassen. sie rief sowieso nur nach mir, das konnte er nicht mehr hören. ich war über 20 jahre für meine mutter da und habe alles für sie gemacht. meine schwster kam ein tag später für eine stunde, schei., als sei nichts gewesen und schon war sie wieder weg. meine tochter und die tochter meiner schwester und ich, wir waren 5 tage bei ihr, bis sie ruhig einschlief, sie wurde stolze 87 jahre alt.ich habe zu alle meine nichten und neffen einen guten kontakt. meine geschwister haben niemanden mehr, auch ihre eigenen kinder nicht und enkel auch nicht. genauso wars auch bei meiner mutter, sie hatte nur mich und meine kinder. meine geschwister haben mir so viel weh getan und trotzdem tun sie mir leid, hätte gerne richtige geschwister oder freunde. aber auf meinem weg durch die jahre, hatte ich nur meine kinder. ich danke dem hergott für solche wunderbaren kinder und ein so süßes enkelkind und den besten mann den ich finden konnte. bin im moment irgend wie in einem loch und die leiter ist weg??du fragtest nach hobbys. ich habe mal über 25 jahre gesungen mit meinem ältesten. er singt noch immer in einer band (er hat ganz früher, oft von mir die wut abbekommen, die für seinen vater bestimmt war). nach seinem tod, war das band zwischen uns gerissen und es war alles gesagt und verziehen, dafür liebe ich ihn sehr( ich stehe auch zu meinen fehlern, wenn ich welche mache, gebe ich sie auch zu)also er singt noch in einer band. Von beruf ist er tischler, meine tochter macht nach abbi, lehre und bachler jetzt ihren master und der jüngste ist friseur, ja und ich habe vor 3 jahren mir mein eigenes nagelstudio aufgebaut. habe auch meine stammkundschaft, aber irgendwie bleib ich stehen. schaue stundenlang im internet nägel an, komme aber nicht in die puschen wieder zu üben oder werbung oder sonstiges zu machen damit mein kundenkreis größer wird. ich möchte das aber irgendwie gehe ich es nicht an. anstatt hier zu schreiben hätte ich auch schon wieder was üben können. oh man, habt ihr eine lösung aus meinem gelämmer. wann hört die traurigkeit endlich auf. klar der tod meiner mama kam so plötzlich und das dauert. ich dachte das stecke ich so gut weg, wie bei meinem mann, aber beim ihm war man vorbereitet, bei meiner mutter trotz des alters, aber nicht. eigentlich weiß ich genau was ist und soweiter und so weiter. Meine Tochter studiert Sozialpädagogik, sie ist für mich wie einen mutter wie eine freundin wie eine schwester, eben meine tochter, mein zwilling, wir lieben uns sehr. wie ich das so toll hinbekommen habe, ich weiß es nicht, dafür bin ich sehr dankbar, ja sie fehlt mir hier, ich kann sie auch immer anrufen, aber ich möchte ihr nicht zur last fallen und sie immer volljammern. mein schatz ist viel unterwegs, ja ich bin hier viel alleine UND das weiß ich auch, ich sollte mal was für mich tun sagt meine tochter.gammeltag machen aber nicht zu hause . RAUSGEHEN, EISESSEN Mass. USW USW. ich weiß. ich merk es hier beim schreiben an mir selber die emotionen gehen hoch und runter ich muß wieder meine linie finden. das schreiben hier hilft und deine Worte waren auf den punkt gebracht. danke dir dafür. hat meine tochter auch schon alles gesagt die selben worte, sie kennt mich eben ganz genau. aber du hast es gesehen ohne mich zu kennen ich will perfekt perfekt perfekt sein usw.und stehe mir selber im weg damit, ich weiß. Danke

04.06.2012 21:27 • #3