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Würde in der Klinik von heute auf morgen von cipralex auf sertralin umgestellt weil bei cipralex nach 2 Jahren aufeinmal gelegentlich so Effekte auftreten. Kurz nach der einnahme wurden alle Knochen steif und Starr im kopf und Ängste. Ich wurde bis auf 75mg hoch gefahren was anfangs Schwierigkeiten machte aber bei Entlassung nach 5 Wochen aber ging. Tag später ging es Berg ab zuhause. Nun flashte mich das AD oft weg bis hin zur starken Angst. Wir drosselten auf 50 was erst besser wurde. Dann wieder das Phänomen wie bei cipralex in etwa. Ärztin schrieb mir paroxetin auf. Sollte umstellen auf 20mg paroxetin. Da bekam ich Angst vor also versuchte ich sertralin 50 weiter was einen Tag super half aufeinmal. Am nächsten Tag der einnahme wieder selbe Phänomen. Aber immer nur 4 Stunden ca. Aus Angst nahm ich jetzt paar Tage nix. Jetzt bekomme ich so Stromschlag im kopf und teils zittern und meine Gedanken machen sich selbstständig. Ich habe z. B 7 Jahre Citalopram gut vertragen und cipralex auch über 2 Jahre. Meine Ärztin glaubt nicht an Unverträglichkeit. Ich weiß nimmer weiter. Soll ich die 50 weiter nehmen und warten bis zu 12 Wochen. Man sagst ja kann drei Monate dauern je nach schwere. Wenn ich von heute auf morgen umstelle, seratoninsymdron wenn ich nicht parallel nehme? Mir kann irgendwie keiner helfen. Vielleicht hat hier jemand Erfahrung. Bin am verzweifeln. Danke sehr

13.03.2017 10:09 • 13.03.2017 #1


12 Antworten ↓


Zitat von Yogi0512:
Tag später ging es Berg ab zuhause.


Das lässt eher darauf schliessen,dass es weniger das Medikament ist sondern Du halt nun wieder zuhause bist.
Sprich auf Dich selbst zurückgeworfen.

Natürlich gibt es Unverträglichkeiten.

Es ist schwer,Dir da was zu raten.
Es stimmt schon,einige Wochen/Monate muss man ein AD schon nehmen,bevor es greift.

Entscheidend ist aber letztlich,was DU meinst.
Das wird Dir keiner abnehmen können.

Ich habe 2011 z.B mal 1,5 Jahre Citalopram genommen und abrupt abgesetzt,nichts passiert.

Wenn Du z.B. viel alleine bist zuhause,keine Ansprechpartner hast und auch sonst nicht so genau weisst,wie es weitergehen soll,kann das auch enorme negative Gefühle hervorrufen.

Wie gesagt,schwer zu beurteilen,ob Dir jetzt der Medikamentenwechsel zusetzt oder die Situation zuhause.

13.03.2017 10:22 • #2



Brauche mal dringend einen Rat bzw eure Erfahrungen

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Was meinst du mit Effekten beim cipralex?
Was für Phänomene bei sertralin?

13.03.2017 13:07 • #3


Nach der einnahme Stunde später wurde alles steif und starr bis über den Kopf und Augen. Leichtes echo hören. Total wirr im kopf. Und Angst. Das war aber nicht immer. Zumindest beim cipralex nicht. Man nahm mir damals das Citalopram weg weil ich nach 7 Jahren ne panikattacke bekam. Mit der Begründung das dürfte nicht sein wirkt nicht mehr. Wäre gerne wieder zu Citalopram gewechselt. Aber da das cipralex was fast gleich ist hinterher probleme machte weiss ich nicht ob es noch mal wirken würde. Aber anders rum gesehen cipralex ja auch gewirkt obwohl das Citalopram angeblich nicht mehr wirkte... Ich müsste mal mein Arzt fragen weil Citalopram war super. Was meint ihr dazu?

13.03.2017 13:26 • #4


Na ja wenn es nur eine Panikattacke war kann man wohl kaum sagen dass das Medikament nicht mehr wirkt! Wenn du es ansonsten gut vertragen hast würde ich auf jeden Fall noch mal einen Versuch starten. Ich selbst nehme seit gut 12 Jahren Paroxetin und es hat lange gedauert bis ich die richtige für mich wirksame Dossierung gefunden habe bei der ich Beschwerdefrei bin. Es wurde auch 2x versucht zu wechseln (cipralex, sertralin) der Verdacht bestand es würde nicht mehr wirken. Der Wechsel machte es nur schlimmer sodass ich immer wieder zurück zum paroxetin bin. Ich wurde in der Klinik auf 60mg eingestellt und es geht mir gut. Für den Bedarf habe ich perazin bekommen was in akut Situation gut hilft, habe es allerdings schon fast ein Jahr nicht mehr benötigt.
Ich würde an deiner Stelle es nochmal mit dem citalopram probieren. Wie war damals deine dossierung?

13.03.2017 15:01 • #5


Perazin hilft mir auch gut.Ich nehme es zur Zeit noch regelmässig.50 mg täglich.
Unter Paroxetin bekam ich starke Sehstörungen,so dass ich es absetzen musste.
Ein Antidepressivum wirkt bei jedem anders.

Vielleicht probierst Du es auch mal mit Perazin?Zumindest zusätzlich zur Beruhigung?

13.03.2017 15:05 • #6


Hattet ihr mit perazin Starke anfangs Nebenwirkungen oder ging es? Ich sollte quetiapin 25 abends und bei Bedarf morgens. Ich habe aber gelesen das viele den Tag darauf immer ganzen Tag noch müde waren.

13.03.2017 15:19 • #7


Ich habe vom Perazin trockene Lippen aber das nehme ich gerne in Kauf.

13.03.2017 15:24 • #8


Also mich macht das perazin schon müde aber nicht störend, eher werde ich ruhig und der Druck lässt nach. Nehme sie auch an der Arbeit wenn es sein muss

13.03.2017 15:28 • #9


Zitat von Bettina40:
Also mich macht das perazin schon müde aber nicht störend, eher werde ich ruhig und der Druck lässt nach. Nehme sie auch an der Arbeit wenn es sein muss


Mir geht es genauso.
Es macht ruhiger aber nicht müde.
Man fühlt sich ggf. etwas müde aber nur,weil die Anspannung nachlässt.

Meiner Meinung nach reduziert es die körperliche Anspannung.

Seitdem ich es nehme,habe ich deutlich weniger Angstzustände und kann trotzdem alles machen und muss mich nicht schlafen legen,wenn ich es genommen habe.Das finde ich besonders positiv,dass es einen nicht ausser Gefecht setzt.

13.03.2017 15:37 • #10


Macht das auch den Kopf bißchen freier auch bei den Gedanken kreisen usw? Wie ist da eure Erfahrung?

13.03.2017 15:45 • #11


Es lässt einen weniger grübeln und ich z.b. Kann mich dann besser konzentrieren da der Kopf frei ist

13.03.2017 16:21 • x 1 #12


Ich grübel dann auch weniger.Wenn man ruhiger wird,grübelt man glaub ich automatisch weniger.

13.03.2017 17:42 • x 1 #13



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Dr. med. Andreas Schöpf