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Wem hat eine neue Beziehung nach Trennung geholfen?

201805.02




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BT85 hat geschrieben:
Wie findest die Idee, in eine andere Stadt zu fahren und zu 'üben'?


Das wäre noch nicht einmal nötig! Ludwigshafen ist groß genug und Mannheim ist gerade mal einige Schritte weiter. Aber die Idee an sich finde ich gut!
Manchmal, wenn das Wetter schön ist, fahre ich mit meinen beiden Hunden in die Stadt. Da werde ich manchmal angesprochen wegen den beiden. Das ist auch ganz ok!

Blackstar hat geschrieben:
Wie wäre es wenn wir nun den Wunsch des Threaderstellers respektieren und ihn zu seinem Kernthema zurück kommen lassen!


Das wäre sehr nett! Von allen Seiten :)

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


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  05.02.2018 21:17  
Das Risiko in einer Beziehung verletzt werden zu können, gehört wie der Tod zum Leben. Es gibt keine Möglichkeit dieses Risiko komplett auszuklammern.
Was du unbedingt machen solltest ist, dich vorher selbst kennen lernen, dein Selbstwertgefühl zu steigern und raus zu finden, was genau du für einen Partner suchst, was für ein Leben du willst, welche Ziele du hast. Danach kannst du mit dir selbst ausfechten ob du das Risiko wagen willst... aber wenn dann mach es mit ganzem Herzen, nicht mit Zweifel wenn und aber. (Krieg dein Leben erst in gang, ein Partner ist nur das Sahnehäubchen, Salz in der Suppe und Fels in der Brandung, nicht der Startknopf oder ständige Jumpstarter.)
Wenn du dich selbst kennst, kannst du bei zukünftigen Dates dann schon mal abwägen, ob es von deiner Seite aus hinkommt... heißt aber nicht, das die andere Person ausgerechnet dich sucht. Setz dich damit auseinander, das dies kein Weltuntergang ist, sonst gäbe es den Planeten ja schon längst nicht mehr.
Und sei um Himmels Willen einfach du selbst. Verstellen hilft keinem von euch. Egal ob als "Weichei" oder "Harter Hund".. früher oder später kommt doch raus wer du wirklich bist, also sei lieber gleich ehrlich und steh zu dir selbst.
(Falls dir das ganze nicht hilft, ich finde den Plan super und werde ihn auf jeden Fall selbst anwenden.)

... Und Grundsätzlich zum Thema Liebeskummer, ich Wette 99% der Menschheit wäre dafür ihn abzuschaffen. Es ist einfach ätzend. Was ich mittlerweile raus gefunden habe ist, mit mehr Selbstwertgefühl liegt man zwar trotzdem in einer Tränen-Rotz-Pfütze vollkommen erledigt am Boden, aber immerhin balanciert man irgendwie noch sein Krönchen auf dem Kopf anstatt sich zusätzlich noch selbst nieder zu machen und zu beschimpfen. Es hilft wenn man sich selbst noch als Freund hat.

Danke3xDanke


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  05.02.2018 23:06  
Blackstar hat geschrieben:
Das ist halt jedesmal ein Glücksspiel und kann man nie im voraus wissen. Selbst war ich nach der damaligen Beziehung so kaputt, daß ich nicht einmal mehr
selbst einkaufen konnte und kurz davor war, von der Brücke zu springen. Nein, Danke. Dieses Risiko will ich auch nicht mehr eingehen. Hab Jahre gebraucht,
bis ich mich davon erholt habe und froh, wenn ich meine Tage auch ohne Partner gewuppt kriege. Zusätzliche Probleme brauche ich wirklich nicht.


Was ist mit dem Partner? Wie fühlt sich der, wenn er deutlich spürt daß die Beziehung von vorn herein mit Ängsten belastet ist.
Die meisten denken immer nur Ich Ich Ich, wie geht es mir damit? Aber wie geht es jemand anderes mit meinen Problemen und wie funktioniert
das mit meinen Problemen und meiner Beziehung? Schon mal an den anderen gedacht, wie der sich als Trostpflaster für die eigenen Probleme fühlen mag
und wie lange das denn funktionieren wird, wenn man selbst noch blockiert ist. Das belastet doch alles nur unnötig und der andere leidet mit!
Menschen sind keine Gegenstände, die man einfach so mal benutzen und ausprobieren kann. Die haben auch Gefühle, die man dabei sehr verletzten kann!
Wer da immer nur an sich und seine Vorteile denkt, ist emotional doch völlig unreif.



Ganz ehrlich, ein Trostpflaster würde ich auch nicht gerne sein wollen, doch anders gesehen könnte die Person sich auch besonders fühlen.

Also ich persönlich verliebe mich auch oft in welche die alte Wunden haben und emotional sind.

Ich hab dann das Gefühl der Person das Leben wieder verbessern zu können.

Sprich, die Person glücklich zu machen nachdem sie viel Leid erfahren musste.

Die Person die mich das erste mal geküsst hat, war sehr ängstlich und hat oft nachts neben mir gelegen und geweint und gesagt sie fühlt sich alleine auch wenn sie unter Menschen ist.

Ich habe mich da nicht wie ihr Therapeut gefühlt oder wie ein Trostpflaster. Nein im Gegenteil, ich habe mich gut gefühlt ihr mal bei all dem Leid das sie schon hatte, ein gutes Gefühl geben zu können.

Anders wäre es bei einer Person die ihr Leben im Griff hat und nicht viel schlechtes erlebt hat. Da würde ich auch sicherlich mich gut fühlen (sofern die Beziehung gut läuft) aber es wäre aus meiner Sicht weniger besonders.

Ich kann nichtmal richrig erklären wieso.

Es ist einfsch meine Sichtweise, vielleicht denke ich auch komisch.


Aber was ich damit sagen will ist, vielleicht denkst du, man würde sich da wie ein Trostpflaster fühlen, doch vielleicht sieht das auch nicht jeder so (sieht man ja an mir).

Solange man eine Person nicht absichtlich verletzt, sprich betrügt oder hintergeht, sollte man eine Beziehung meiner Meinung nach immer versuchen.

Denn klar es kann am Ende sehr weh tun, aber die schönen Zeiten sind es doch wert dieses Risiko einzugehen.


Die Person die mich das erste mal küsste, hat mich am Ende auch verlassen und ja sogar stehen lassen, als ich extra 3 Stunden zu ihr fuhr.
Ich war da auch enttäuscht und traurig, doch die Zeit die wir hatten, die super schön war, kann mir trotzdem keiner nehmen.

Darum war die Zeit, in der ich mich innerlich tot fühlte, auch okay.

Denn die Zeit in der ich Luftsprünge machen konnte, die war unbeschreiblich schön und hat sich auch für den Schmerz gelohnt.

Danke1xDanke




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  06.02.2018 08:19  
@Warumbinichnurso

Wie ich schon immer zu sagen pflege: nur zwei gleiche Hälften ergeben ein Ganzes!
Auch mir ist eine Frau die so ähnlich ist wie ich am liebsten. Auch ich würde mich nicht wie ein Trostpflaster fühlen. Viel mehr kommt hier zum tragen, daß man seine Bestimmung in einer Beziehung folgt: Füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen, sich gegenseitig Halt und Trost zu geben, sich aber auch gemeinsam freuen und die schönen Dinge des Lebens genießen!
Insofern wundert es mich keineswegs, daß du dich in solche Menschen verliebst, vielmehr, daß du solche Beziehungen eingehst. Du suchst das was zu dir passt und bietest das was auch du vielleicht brauchst! Das finde ich nicht nur gut sondern auch absolut richtig!

Danke1xDanke


  06.02.2018 09:15  
Geht um glücklich sein dürfen, dass ist die oberste direktive welche doch jeder anstrebt. Es ist nicht so das ich dies nicht möchte und auch suche, Ständen da nicht die Enttäuschungen gegenüber. Man kommt irgendwann auf die Idee etwas an sich ändern zu müssen was ich aber auch als nicht den richtigen Ausweg ansehe, eine Maske tragen die man eigentlich nicht möchte weil es falsch ist sich zu verstellen. Dennoch funktioniert es sehr oft obwohl man dabei kein gutes Gefühl in sich trägt.

Was also soll man machen will man über seinen Schatten springen was nicht immer einfach ist, einfach du selber sein und abwarten? Wie lange? Ich meine, selber auch schon 55 und die bisherigen Erfahrungen sprechen gegen ein warten. Angst ist wohl nicht das richtige Wort aber Befürchtungen das man längere Zeit wieder alleine sein könnte treiben einen dazu manchmal nicht so zu sein wie man wirklich ist. Und man fühlt extrem das einem die Felle weg schwimmen.

Ich hatte als Beispiel vor einiger Zeit ein Buch erlesen - "Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses" - es zeigt die Eroberung des amerikanischen Westens durch den weißen Mann, und es geht in einem Teil um einen alten Indianer. Seine langjährige Frau starb vor langer Zeit und nun aus Altersgründen konnte er nicht mehr gegen den weißen Mann kämpfen und wurde von der Dorfgemeinschaft ausgestoßen. Er bekam alles was man benötigte wegen seiner Verdienste, auch zwei junge Frauen (Squaw) die ihm helfen sollten seine bevorstehende Erblindung zu mildern und für den nahenden und bevorstehenden Tod.

Es war eine Art Beziehung die er mit beiden Squaws führte, sie jagten und kochten für ihn, halfen ihm in der Wildnis und standen auch für die gewissen Dienste bereit um ihn etwas glücklich zu machen. Sie bleiben bei ihm bis zu seinem Tod und sorgten dafür das er aufrecht und mit Würde seinem Gott gegenübertreten konnte.

Ich selber hagere ein wenig mit dem Wort Beziehung weil es ganz oft einen nicht immer richtigen Eindruck spiegelt, meine Nichte hat auch eine Beziehung, zu Hause zu ihren Kindern und sie hat einen Freund, eine Wochenende Beziehung aber nicht mehr. Egal wie man es wendet es bleiben Beziehungen. Leb man verheiratet und in häuslicher Gemeinschaft, mit Kindern und allem drum und dran wird das Wort Beziehung nebensächlicher oder wird gar nicht mehr so betitelt.

Also ist es mir persönlich egal was andere darüber denken oder aussprechen, ich habe eine Freundin mit der ich einen Teil meines Lebens teile, man ist glücklich und zufrieden und hat seine Erfüllung für sich gefunden. Das ich es nicht intensiver möchte bedeutet nicht das ich mit falschen Karen spiele, niemand möchte wirklich alleine sein das passt schon nicht mit unserer Veranlagung als Mensch zusammen, wer es dennoch praktiziert und ganz für sich bleibt hadert und kämpft mit irgendetwas in seinem Leben. Dennoch ist es legitim und jeder hat es zu akzeptieren. Ich kenne jemanden der ist schon immer A-s.exuell veranlagt, dennoch sehnt auch diese Person sich nach Nähe zum anderen Geschlecht.


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