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Ich(26) habe vor 3-4 Wochen meine Ex-Freundin(22) wieder getroffen mit der ich vor einem Jahr auseinander ging, sie hat Schluss gemacht weil sie zu viele Probleme hatte und mich irgendwann nur noch gehasst hat (hab ich das Gefühl).



Wir kamen damals zusammen und hatten viele Probleme, ich war Süchtig nach *beep* und habe oft grundlos Stress gemacht und Eifersuchtsfilme gefahren, 4 Monate nachdem wir zusammen kamen ging bei ihr das Kalorien zählen los und sie fing an magersüchtig zu werden, nach 11 Monaten Beziehung ist sie in eine andere Stadt gezogen weil sie dort eine 2. Ausbildung machen wollte(sie hat im selben Jahr erst ihre 1. Ausbildung abgeschlossen), dann gingen die Probleme richtig los, sie war sehr viel gestresst, hatte kaum noch Zeit für mich und ihr war es glaub ich auch ziemlich egal, paar Monate später nach langem hin und her hat sie mich dann komplett von sich weggestoßen u.a. auch weil ich mein Leben nicht auf die Reihe bekam und ihr das auf einmal total wichtig war, habe ihr dann viel nachgeheult und bin ihr noch 2-3 Wochen nachgelaufen und habs dann aufgegeben, 1 Monat später kam sie dann und meinte dass wir uns ja mal treffen können, haben dann 2 mal *beep* und danach war der Kontakt wieder weg(von ihr aus), paar Wochen darauf(ungefähr, hatte zu der Zeit keinen Kontakt mit ihr, kann also nur grob schätzen) ist sie dann in der psychiatrischen Klinik gelandet, hat dort auch einen neuen Macker kennengelernt und kam mit dem zusammen, war aber nicht sehr lange zusammen mit ihm.

Kuirz darauf kam sie dann mit einem anderen zusammen den sie auch in der Klinik kennengelernt hat, dort hat sie dann wohl auch die Diagnose bekommen, Borderline, Magersucht, Depressionen und noch 2-3 andere Diagnosen, weiss nicht mehr genau was alles, aber Borderline, Magersucht und Depressionen waren die "schwerwiegensten"(das war so Herbst letzten Jahres, nur als Zeitinfo damit ihr Anhaltspunkte habt), im Winter hatten wir wieder kurzzeitig Kontakt, sie meinte wir können ja wieder Kontakt haben, das wurde aber von ihrem Ex-Freund kaputt gemacht, der hatte da ein Problem mit und sie hat mich wieder geblockt...



Ich habe in der ganzen Zeit relativ viel an mir gearbeitet, habe aufgehört Dro. zu nehmen(seit 6 Monaten erfolgreich!) und verdiene mittlerweile Geld, bin auch nicht mehr so Eifersüchtig und Streitlustig wie damals.

Vor 4 Wochen haben wir uns wieder gesehen, direkt gequatscht und uns 2 Tage später auch getroffen, und seitdem haben wir wieder regelmässig Kontakt, sie hat 2 Tage davor mit ihrem Ex Schluss gemacht bzw. ihn geschlagen und deshalb ist das auseinander gegangen, sie hat ihn aber eh nicht geliebt und wollte nur nicht alleine sein meinte sie, glaub ich ihr sogar, denn im Winter, wo wir Kontakt hatten, hat sie schon sehr über ihn abgelästert, ist auch nicht so wichtig, ich wollte nur alles erwähnen.

Seit wir uns wieder sahen treffen wir uns regelmässig und haben auch jeden Abend telefoniert, sie fühlte sich sehr wohl bei mir, wir kuscheln, küssen uns und schlafen auch seit 2 Wochen miteinander, aber lieben tut sie mich nicht, redet aber darüber dass ich perfekt wäre um Kinder mit ihr zu haben confused.gif (was ich gar nicht mal schlecht finde), aber trotzdem ist sie noch sehr distanziert, sie wohnt aktuell 40 Autominuten von mir entfernt in so einer betreuten Wohngruppe, ist dort aber gestern raus und zu einer ihrer Verwandten, weil sie es nicht mehr aushält dort, sie hat ihre Antidepressiva abgesetzt vor 2 Wochen, und kam damit auch anfangs gut zurecht.. aber gestern wurde es ihr zuviel, sie hat von Freitag auf Samstag bei mir geschlafen, wir hatten auch Sex, und sind zusammen eingeschlafen (was früher nie so war, konnte nie pennen wenn jemand hier war), Morgens war sie auch noch gut drauf, ihr hat das gefallen und hat auch gesagt dass wir uns Abends noch sehen, dann hatte sie ein wenig Ärger bekommen bei einem Nebenjob und dann ist sie "zusammen gebrochen" und weint seit dem durchgehend und ist sehr Depressiv, schreibt mir kaum noch und ist auch nicht mehr so wie vor paar Tagen noch, ist relativ distanziert(hat mich trotzdem noch umarmt zur Begrüssung), aber ich weiss nicht, das sah vor paar Tagen noch aus als würde aus uns vielleicht noch was werden, aber gerade ist sie wieder so wie letztes Jahr.



Klar bin ich da ein wenig egoistisch und kann das nicht nachvollziehen, weil es mir nicht so geht, aber ich hab mal gelesen dass "Liebe" viel gut macht bei einer Person die an Borderline leidet, und ich weiss nicht, ich hätte gedacht dass wenn es ihr mal schei. geht sie sich freut wenn ich für sie da bin, aber irgendwie scheint ihr das egal zu sein, ich habe Angst sie jetzt wieder zu verlieren, aber viel größere Angst habe ich davor dass es ihr nicht besser geht irgendwann, ihr gehts aktuell echt kacke, sie war ja eben hier und hat auch geweint und ich hab sie in den Arm genommen und gesagt sie kann gerne später noch herkommen (sie besucht noch eine Freundin hier in der Gegend), wollte sie nicht, sie meinte nur wir schreiben später noch.

Und seit dem ist sie total ignorant und schreibt mir nicht, habe sehr viel über Borderline-"Partner" gelesen in letzter Zeit, und da hab ich viel sowas gelesen, gehe auch irgendwie nicht davon aus dass ich noch mal was von ihr höre, ich würde das nur gerne verstehen einfach



Warum ich nun hier schreibe? Weil ich nicht weiss wie ich damit umgehen soll, ist das bei wirklich ALLEN Borderline-Leuten so dass sie sich dann abgrenzen und relativ kalt werden?
Sie hat vor paar Tagen gefragt ob wir spontan was machen wollen, ich meinte Ja können wir machen, 10 Minuten später wollte sie dann doch nicht mehr und meinte wir machen das paar Tage später, weil ihr kopf schneller war als ihre Psyche, sagte sie, nunja, am Tag wo wir das dann machen wollten meinte sie nur dass sie schon 3 Panikattacken hatte und wohl nicht kommt, sie will niemanden sehen, aber eine Freundin kommt bald zu ihr und fährt sie eventuell Abends ins Krankenhaus (keine Ahnung warum, hat sie nicht drauf geantwortet, sie hatte nur ein Bild geschickt dass sie sich auf Arbeit geritzt hatte )

Ich versteh das alles nicht, sie will niemanden sehen, aber eine Freundin kommt zu ihr? Wieso sagt sie nicht einfach wenn sie keine Lust mehr auf Kontakt mit mir hat? Ich habe ihr bei unserer letzten Übernachtung(vor 7 Tagen) zu verstehen gegeben dass es ruhig auf eine Beziehung raus laufen könnte, da sie einfach aktuell so ein toller Mensch war und ich sie kaum wieder erkannt habe, sie war wieder mein Engel den ich damals kennengelernt habe, hab sie gefragt wie sie darüber denkt, da kam nur; Du gibst mir auch gar keine Zeit oder?

Dann haben wir geschlafen, Morgens noch bisschen Zeit verbracht, sie musste dann zu einem kleinen Nebenjob, dort gab es Ärger und sie war gestresst davon, und seit dem ist sie so kalt, zwischendurch haben wir ab und an kurz sporadisch geschrieben, sie hat auch Herzen und Küsse geschickt und so, und meinte auch dass das aktuell zu der "Nähe-Distanz-Dynamik"(hatte ihr gesagt dass das das einzige ist was ich über Borderline weiss) gehört und sie hofft dass es wieder besser wird.

Sie fehlt mir.

24.06.2017 19:06 • 10.07.2017 #1


28 Antworten ↓


FeuerWasser
Ich finde, ihr habt beide eine sehr schlechte Selbstfürsorge, seit beide instabil und habt auch keine gesunde Basis die eine Beziehung zulässt. Borderline ist nicht gleich Borderline. Natürlich äußert sich das Störungsbild bei jedem anders, die Ausprägungen sind unterschiedlich, die Schwerpunkte sind unterschiedlich, zudem besteht der Mensch nicht nur aus Erkrankung, auch das Wese beeinflusst. Das lässt sich also nie pauschalisieren ob jeder Borderliner Bindungen von jetzt auf gleich abbricht.

Du möchtest eine Beziehung zu einer Frau die in ihrem Gefühlserleben gravierende Schwierigkeiten hat, die unzuverlässig ist, andere körperlich attackiert, nur Extremen kennt. So wie du ihr Verhalten beschreibst entbehrt das jeder Logik, dass in dem Fall eine Partnerschaft durchführbar wäre.

28.06.2017 15:50 • #2



Ex-Freundin mit Borderline

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Carcass
Sehe ich genauso wie Feuerwasser und von BL per se die Finger lassen, schon gar wenn man selber so instabil ist. BL können einen Baum fällen , ohne mit der Wimper zu zucken

Also schau nach vorne, tu etwas für dich und dann such dir was Gescheites!

28.06.2017 15:53 • #3


Zitat von FeuerWasser:
Ich finde, ihr habt beide eine sehr schlechte Selbstfürsorge, seit beide instabil und habt auch keine gesunde Basis die eine Beziehung zulässt. Borderline ist nicht gleich Borderline. Natürlich äußert sich das Störungsbild bei jedem anders, die Ausprägungen sind unterschiedlich, die Schwerpunkte sind unterschiedlich, zudem besteht der Mensch nicht nur aus Erkrankung, auch das Wese beeinflusst. Das lässt sich also nie pauschalisieren ob jeder Borderliner Bindungen von jetzt auf gleich abbricht.

Du möchtest eine Beziehung zu einer Frau die in ihrem Gefühlserleben gravierende Schwierigkeiten hat, die unzuverlässig ist, andere körperlich attackiert, nur Extremen kennt. So wie du ihr Verhalten beschreibst entbehrt das jeder Logik, dass in dem Fall eine Partnerschaft durchführbar wäre.


Was hat Liebe mit Logik zu tun Sie fehlt mir trotzdem, ich will das halt verstehen,.

Seit 2 Wochen ist sie einfach total kalt zu mir, habe sie gefragt ob wir uns mal wieder sehen können, sie sagte "am Wochenende ",

29.06.2017 13:13 • #4


Zitat von 237237:

Was hat Liebe mit Logik zu tun Sie fehlt mir trotzdem, ich will das halt verstehen,.

Nein, mit Logik hat Liebe nichts zu tun. Mit einem Bohrer kann man kein Loch in ein Gewässer bohren - wenn du verstehst, wie ich das meine. Und so kann man auch (tiefe!) Gefühle mit der Verstandeslogik nicht begründen. Die plumpen Erklärungsversuche der an den Verstand geketteten sog. "Wissenschaft" von heute sind ebenfalls nur lächerlich und verabscheuungswürdig, weil unglaublich primitiv, erdgebunden und somit falsch.

Die Verbindung zwischen euch ist noch vorhanden, obwohl ihr äußerlich getrennt seid.-
Auch wenn sie dir fehlt, halte dich am besten fern von ihr, sie wird dich nur kaputtmachen. Borderline ist eine sehr schlimme Sache und sollte nicht unterschätzt werden.
Selbsterhaltung geht immer vor: vergiss das nie!

02.07.2017 11:24 • #5


Wie lange willst Du dir diese Gefühlsachterbahn noch zumuten? Das macht doch nur Beide kaputt.

02.07.2017 11:41 • x 1 #6


BellaM85
Hi!
Also ich kann dir da einiges zu sagen da ich mit 19 Jahren die Diagnose bekam Borderline mit instabiler Persönlichkeitsstörung ( wobei die 2. Diagnose Schwachsinn ist da alle Borderliner instabil sind).
Es ist sicher schwierig mit solchen Menschen klar zu kommen aber es gibt schlimmeres. Und jede psyschiche Erkrankung kann anstrengend sein!

Ich würde ihr erstmal Zeit lassen und mal abwarten wie es weitergeht.
Diese Phasen werden noch öfter kommen das kann ich dir versprechen aber je älter sie wird umso ruhiger werden die meisten

LG

02.07.2017 20:05 • #7


Also wenn jemand unbedingt ein ruhiges und weitgehend von unnötigen Aufregung, freies Leben wünscht,
ist ein Borderliner schlicht und einfach nicht der richtige Partner. Am Anfang ist Aufregung und Leidenschaft
normal, aber beim Borderliner überborderd das eben auf Dauer immer wieder und nicht mal die stärkste
Nervennudel hält das dann aus, die sich eigentlich einen völlig anderen Beziehungsstil wünscht. Es kommen
Differenzen auf, die sich naturgemäß auf Dauer verstärken und irgendwann alles gemeinsam unlebbar macht.

02.07.2017 20:09 • x 1 #8


BellaM85
Das stimmt wohl! Einfach sind Bordis nicht je nach Form
Aber welche psychische Erkrankung ist das schon!?
Eine Frau die nur unter zb PAs leidet kann auch ganz schön anstengend sein weil da muss der Partner oft den Beruhiger spielen ist ja auch nicht für jeden was. Oder Depris ist auch hart!
Dann sollte man direkt sagen lieber jemanden der psychisch einigermaßen fit ist und heutzutage so einen finden ist auch schwer
Meiner Meinung nach

02.07.2017 20:22 • x 1 #9


In einer Beziehung sollte ein gesundes Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen sein.
Wenn einer mehr oder weniger schwer psychisch krank ist, wird die Waage immer zu Ungunsten
des Gesünderen ausfallen. Deshalb ist es auch besser, wenn man weiß, dass es nicht funktioniert
mit der psychischen Krankheit, es lieber sein zu lassen. Sich und dem möglich anderen zuliebe.
Wenn man nur wacklig im Leben steht und immer wieder hinfällt, sollte man nicht auch noch
einen Partner jedesmal mit runter ziehen.

02.07.2017 20:27 • x 2 #10


BellaM85
Ja aber sollen die Menschen die unter solchen Erkrankungen wie zb Borderline leiden dann lieber ewig Single bleiben weil sie wissen das sie schwierig sind in Beziehungen?
Das ist doch Schwachsinn! Ich hab selbst die Diagnose, hab 2 Kinder und das weitesgehend im Griff und es kommt auf die Form an und meistens werden die Betroffenen wenn sie es in jungen Jahren haben später ruhiger.
Ein Gleichgewicht sollte immer sein in einer Beziehung. Egal ob psyschiche Erkrankung oder nicht.

02.07.2017 20:41 • #11


Zitat von BellaM85:
Das ist doch Schwachsinn!


Es ist Schwachsinn, wenn man überliest, dass ich damit mehr oder weniger SCHWERE psychische Erkrankungen geschrieben habe!

Du hast diesen wichtigen Aspekt einfach ausgelassen und durch ALLE ersetzt, was dem Ganzen einen völlig anderen Sinn gibt,
den ich aber so nicht damit gemeint habe. Denn genau damit wollte ich die Verallgemeinerung unterbinden, die Du dem einfach
hinzugefügt hast.

Mit leichten, bis mittelschweren Beschwerden, wird auch eine Beziehung funktionieren, aber wenn man selbst merkt, dass es nach
vielen Versuchen, immer wieder deswegen nicht funktioniert, sollte man so erkenntnisfähig sein, dass man zuerst mit sich alleine
fertig werden muss, bevor noch ein anderer dazu kommt!

02.07.2017 20:53 • x 1 #12


BellaM85
Ach so das hab ich wohl überlesen da gib ich dir recht! Dann sollte man wirklich erst mal selbst klar kommen

02.07.2017 20:55 • #13


Siehst Du, man kann auch in nur einem Schritt, miteinander gut klar kommen.

Borderline ist schwierig zu leben, wenn man emotional dauernd auf einer Achterbahn fährt.
Es gibt Leute, die kommen damit klar, manche mögen das sogar. Es müssen sich nur die Richtigen finden.
Aber wenn der Nichtborderliner die Sehnsucht, nach einem ruhigen und gleichmäßigen Miteinander hat,
kann das auf Dauer nicht funktionieren, weil er dann immer den Kürzeren zieht und entsprechend frustriert
wird.

02.07.2017 20:58 • x 1 #14


BellaM85
Das stimmt!
Eins ist Fakt mit Borderlinern wird es meistens nie langweilig nur oft stressig

02.07.2017 21:00 • x 1 #15


Ich weiss nun wieso sie sich so abgekapselt hat, anfangs war sie wirklich aus Stimmungsschwankungen heraus auf Distanz gegangen, dann hat sie mir nach 1 1/2 Wochen gesagt dass sie jemand neues kennengelernt hat, jetzt sind sie zusammen...

03.07.2017 00:22 • #16


Zitat von 237237:
Ich weiss nun wieso sie sich so abgekapselt hat, anfangs war sie wirklich aus Stimmungsschwankungen heraus auf Distanz gegangen, dann hat sie mir nach 1 1/2 Wochen gesagt dass sie jemand neues kennengelernt hat, jetzt sind sie zusammen...

Ein solches Verhalten ist für Borderliner typisch. Eigentlich sollten sie sich von Personen anderen Geschlechts fernhalten, um ihnen keinen Schaden zuzufügen. Wenn sie gewissenhafte Menschen sind, müssten sie das einsehen. Und wir, die Normalen, sollten von diesen Abgründen wissen und uns selbst schützen (lernen).

Doch was rede ich da überhaupt. Gewissen? Haha, der Erdenmensch von heute besitzt schon lange kein Gewissen mehr.
Das gilt für fast alle Erdbewohner.

03.07.2017 06:43 • #17

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Carcass
Zitat von BellaM85:
Das stimmt!
Eins ist Fakt mit Borderlinern wird es meistens nie langweilig nur oft stressig

Ein einschneidendes Erlebnis wenn du mich fragst!

03.07.2017 10:25 • x 1 #18


Totale schei.

03.07.2017 18:10 • #19


FeuerWasser
Zitat:
Es ist sicher schwierig mit solchen Menschen klar zu kommen aber es gibt schlimmeres.

Zitat:
Aber welche psychische Erkrankung ist das schon!?

Zitat:
Dann sollte man direkt sagen lieber jemanden der psychisch einigermaßen fit ist und heutzutage so einen finden ist auch schwer

Es gibt immer Schlimmeres. Bleibt nur die Frage ob man das auch für sich selbst und seinen Alltag beanspruchen möchte.
Es gibt für mich Abstufungen ob nun jemand leichte bis mittelgradige Depressionen hat oder eine Persönlichkeitsstörung,
das ist ein gravierender Unterschied. Ich finde es gibt auch in der heutigen Zeit mehr als genügend Menschen ohne psychische
Erkrankungen.
Sicherlich wird sich nicht leicht jemand der mit beiden Beinen im Leben steht, selbst psychisch gesund ist, einen Partner aussuchen,
für eine langfristige Beziehung der in seiner Gefühlswelt instabil ist und mit sich selbst nicht zurecht kommt. Ich als erwachsene Frau,
denke in einer Partnerschaft langfristig an Familiengründung. Das käme für mich nicht in Frage, mit einem Partner, bei dem man heute
nicht weiß ob morgen noch das gilt was gestern besprochen wurde. Ich wäre auch nicht daran interessiert für meinen Partner den "Beruhiger"
zu spielen denn eine Beziehung ist für mich ein ausgewogenes Geben und Nehmen und kein Arzt-Patienten-Verhältnis.
Schlussendlich muss das aber jeder für sich selbst entscheiden was ihm gut tut.

09.07.2017 23:47 • #20



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