fraukoll

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hallo,

ich bin neu hier und schreibe in diesen thread, da er mir am besten zu passen schien.
das problem ist folgendes: nach fast 3 jahren haben sich meine freundin und ich getrennt - beiderseitig. sie hat es als erstes, schluchzend und fast hyperventilierend, ausgesprochen und ich habe zugestimmt, da ich mich auch schon länger mit dem thema beschäftigt habe.
naja, fakt ist, wir sind immer mehr zu freunden geworden und vorgestern wurde das erstmals offen ausgesprochen. wir wissen, dass die entscheidung richtig ist. aber natürlich weinen wir und sind traurig. traurig darüber gewohnheiten aufzugeben, wie zB das gemeinsame in-einem-bett-schlafen. wir haben zwar die ganze zeit nebeneinander hergelebt, aber jetzt, wo wir in getrennten zimmern schlafen, fehlt uns die gewohnte nähe.
rauszulesen ist, dass wir noch zusammen wohnen. das ist auch nicht so schlimm, da wir ja beide die trennung wollen. andererseits kann ich auch gar nicht ausziehen, weil ich sie nicht alleine lassen kann. sie kann nichts mehr essen, weint ständig und hat zukunftsängste.
cih versuch sie zu beruhigen, ihr zu sagen, dass die entscheidung richtig war. sie weiß das, aber sie kann nicht mehr der zukunft umgehen.

bin selbst auch ziemlich fertig, da es schwer ist sich zu trennen. außerdem fühl ich mich hilflos, da ich ihr nicht helfen kann.

was soll ich tun?
mit ihr zum arzt gehen und vllt nach antidepressiva fragen?
nichts?
ihre eltern über ihren genauen "zustand" aufklären?

sie muss mal was essen und sich beruhigen. ich weiß nicht was ich tun soll?

hoffe, hier kann mir etwas weitergeholfen werden... danke...

18.01.2010 11:05 • 18.01.2010 #1


2 Antworten ↓


gajoko


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Huhu,

das eine Trennung schmerzt ist ja klar, jeder geht anders damit um.

Ich dachte damals auch ich kann es nicht alleine und ich würde sterben etc.
das ist alles normal.

Wichtig bei Euch finde ich das man sich RICHTIG trennt , d.h. Ihr müsst Euch auch räumlich trennen, egal wie, ob einer zu den Eltern zieht oder zu Freunden vorübergehend.
Viele Wohnungen stehen leer und sind relativ kurzfristig zu beziehen.

So kann eine Trennung nicht ablaufen - ich musste damals mit meinem EXmann auch 2 Monate zusammenwohnen - es war die Hölle - schlimmer gehts kaum.

LG
gabi

18.01.2010 12:43 • #2


Simmi


Hallo,
also ich finde auch, eine räumliche Trennung ist dringend nötig.
So wie es jetzt ist, kommt ihr doch beide nicht zur Ruhe.
Ich stell mir das echt hart vor... dem anderen jeden Tag zu begegnen und sich dessen bewußt sein, das nichts mehr so ist, wie einmal war.
Deine Einstellung, der Ex-Partnerin auch in dieser Situation beistehen zu wollen in allen Ehren, aber ich glaube, diesen "Job" sollte jemand anderes übernehmen. Jedenfalls zu diesem Zeitpunkt.
Viele nehmen sich das immer vor, nach der Trennung gute Freunde zu bleiben. Aber das klappt meist erst nach einiger Zeit, wenn beide über die Trennung hinweg sind.
Ich wünsche euch beiden (auch getrennt) alles Gute für die Zukunft.
Das wird schon wieder!
Herzliche Grüße.... Simmi

18.01.2010 15:28 • #3