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201208.08




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@pRINZESSIN

Das hört sich nach einem sehr sehr langem Weg an. Das macht mir zusätzlich Angst.

Und du kannst jetzt wieder alles machen?
Ohne Angst?

Auf das Thema antworten


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  08.08.2012 20:31  
servus "roy"
ja, das mit den Atemproblemen geht soweit wieder, für meinen Sport stellen sie keine Hürde
dar. Auf jeden Fall solltest du dir keine großen Gedanken darum machen, welche deiner
Beschwerden jetzt mehr vom Asthma und welche von der Angst kommen.Ich denke, das
geht direkt ineinander über. Und mit beidem kannst du uralt werden. Ob es ein langer Weg
raus aus der Krise wird oder nicht, sollte dich jetzt erst mal auch nicht umtreiben, denn bis
zur völligen Beschwerdefreiheit gibt es ja auch schon Zustände, die zumindest mal eine
Verbesserung wären, von leichter bis gravierender Verbesserung innerhalb einiger Wochen
kannst du da schon ausgehen. Setz dich nicht unter Druck, du kannst nichts erzwingen,
werde einfach erst mal ganz ruhig und stelle fest, dass so ein Angstzustand immer vorüber-
gehend ist und dir nichts anhaben kann. Mit der Zeit wird es besser, hab Geduld.
Aber was den Stürmer angeht: Bei uns wird doch kein geld investiert, unser Verein holt
Spieler nur noch zum Nulltarif, aber danke fürs Angebot





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  08.08.2012 21:19  
Ja das ist doch schön =)
Das ist genau der springende punkt. Ich mach mir die ganze zeit Gedanken und Sorgen woher das kommt und ob es schlimm ist. Irgendwas unentdecktes.
Und ich will einfach nur das ich das alles hinter mir lassen kann.... Aber ich werde Geduld aufbringen müssen.

Naja vll können wir uns es leisten euch den Stürmer kostenlos zu überlassen uns kann er im Moment eh nicht helfen und "zu Hause" wird er vll schneller gesund



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1
  08.08.2012 22:25  
Wieso sollte ich nicht alles machen können wenn ich angstfrei bin? Verhaltenstherapie ist sicherlich ein kürzerer und einfacherer weg, aber da ich mir nicht erklären konnte, welche Ursachen dahinter stehen, wäre das nie mein weg gewesen. Einfach ist es nie, weil man sich und sein leben verändern muss und sich den Ängsten stellen muss. Leider gibt es aber keinen anderen weg, denn wenn man Weltmacht wie bisher, dann ändert sich auch bei den Ängsten nichts, im Gegenteil. Die Symptome werden eher im er schlimmer





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  09.08.2012 10:12  
Da ich bei mir auch nicht genau weiss woher es kommt glaub ich ist für mich diese analytische auch nicht ganz schlecht oder?



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Berlin
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  09.08.2012 21:06  
Hallo,

Aber ganz sicher sind sie heilbar, zumindest so, das es wieder ein erträgliches leben gibt. Ich habe die panikattacken jetzt 6 Jahre, aber ich glaube auch weiterhin daran das es mal ganz weg ist.





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  11.08.2012 12:26  
Und was hast du schon alles dagegen unternommen?
Ich würde die gerne ganz weg haben, aber das wird wohl nicht gehen oder?
Vielleicht wirds ja mit der Zeit immer leichter.. Das hoffe ich zumindest.



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Berlin
1
  11.08.2012 19:11  
Ich habe eine komplette Therapie hinter mir, die war damals nur um mich zu stabilisieren. Weil es bei mir sehr schlimm war, danach war dann 2 Jahre Pause, weil man nur 80 Std bekommt. Heute mache ich die zweite therapie.ich habe diese seid 6 Jahren und es wird besser, weil der Körper sich an alles gewoehnt. Wir können anfangs nicht mit um gehen weil wir es nicht kennen.



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  11.08.2012 19:31  
servus franz (Beckenbauer
alles ist möglich Viel hängt davon ab, wie sehr du deiner eigenen Kraft vertrauen
und positiv denken kannst. Einfach gesagt: Ändere das, was du änder kannst und akzeptiere
worauf du keinen Einfluss hast. Wie gesagt, das ist einfach so dahergeredet, aber eine andere Wahl hast du nicht. Was also kannst du ändern? Zunächst mal deine Einstellung mit
der (verständlichen) Ungeduld. Jeder Fußballer mit Kreuzbandriss will auch am liebsten
sofort wieder Champions-League spielen, aber davor stehen noch einige Zwischenetappen.
Wichtig ist, zu wissen, dass man wieder spielen wird können. Meine Antwort: Ja, das ist
nicht nur möglich, sondern sehr wahrscheinlich, wenn man geduldig, zuversichtlich und
dizipliniert an die Sache rangeht. In deinem Fall heißt das: Ja, du kannst völlig angstfrei
werden. Das ist aber nicht das, woran du jetzt schon denken solltest, bzw. dran denken schon, es aber noch nicht als dein kurzfristiges Ziel ansehen. Lerne zu akzeptieren, dass
du Zeit und geduld brauchst, um deine Angst und deren Ursache kennen zu lernen und dass
sie eben noch eine Weile deine Aufmerksamkeit verlangt. Lerne, dass sie dich nicht umbringen will und auch nicht wird. lass dir keinen Blödsinn einreden von Leuten,
die dich mit ihren eigenen schlechten Erfahrungen entmutigen oder runterziehen können,
der Austausch untereinander ist wichtig, aber letzten Endes macht jeder seine eigenen
Erfahrungen und in jedem Fall ist eine positive Herangehensweise sehr hilfreich und am
Ende auch entscheidend. Das ist keine Esoterik, es ist einfach so, dass Glückshormone
die Hirnstruktur positiv verändern. Wie schafft man das? Schritt 1: Akzeptiere, dass deine
Ängste immer wieder hochkommen können. Mittlerweile kennst du das Gefühl ja, es
überrascht dich nicht mehr so. Lass es zu , dann wird es automatisch schwächer
Schritt 2: Beschäftige dich und stelle fest, dass die Angstphasen immer wieder und irgendwann auch immer länger durchbrochen werden von glücklichen Momenten. Nimm
diese Momente an, versuche, dann nicht dran zu denken, dass die Angst bestimmt bald
wieder kommt. Sie kann wieder kommen und eine Zeit lang wird sie das auch, aber es
gibt auch immer noch die guten Zeiten. Stelle dich allen Ängsten. Gehe unter Menschen,
ins Stadion, in die Stadt, in die Kneipe, in die Natur
Schritt 3: Du hattest wieder glückliche Momente? Du kannst die Angst gelegentlich ganz
oder teilweise vergessen? Super dann hast du eine erste Verbesserung erreicht
Ein weiterer Angstanfall kommt wieder auf, aber du merkst, du bist ein bißchen weniger
es geht weiter aufwärts.
Wichtig: Geduldig bleiben nichts erzwingen. Die Angst kommt mal wieder auf und......
geht auch wieder vorbei. Sie langweilt dich irgendwann nur noch Natürlich wärst
du sie jetzt dennoch gerne los, aber dann sage dir: Mein Gott, verglichen mit dem, wo ich
noch vor Wochen war, geht es mir schon wieder recht gut. So, wenn du an diesem Punkt
angekommen bist, dann erzähle ich dir, wie es weitergeht. Da war ich noch Anfang Juli,
jetzt bin ich noch ein Stück weiter. Mir hat keiner vorher sagen können, dass estatsächlich
kontinuierlich bergauf geht, und ich habe auch oft gezweifelt und natürlich Rückschläge
erlitten, aber immer dran geglaubt, und das war der Schlüssel zum Erfolg. Du hast das
Glück, dass ich dir mit Sicherheit sagen kann, dass es auf diese Art funktionieren wird,
denn mit der richtigen zuversichtlichen Einstellung-trotz Rückschlägen, schwachen Tagen
mit Verzweiflung und Mutlosigkeit- erkennt man irgendwann, auch im Unterbewußtsein,
dass die Ängste allesamt irreal, irrational und unbegründet sind, man kann irgendwann
wieder klar denken. Dann weiß man auch irgendwann, dass jeder Angstanfall auch wieder
vorbeigeht. Irgendwann bist du soweit, dass du beim Aufsteigen diese Unwohlseins im
Körper schon gelangweilt abwinkst und sagst: Jaja, ich weiß schon...... aber gleich bist
du wieder weg und das wars dann auch. Vertraue mir, ich weiß, wovon ich rede!
Hab Zuversicht und trau dir selber was zu. 95% unserer schlimmsten Befürchtungen
werden niemals wahr. Du bist stärker als du glaubst. Woran die meisten Menschen
scheitern, ist ihre schwache Vorstellungskraft, besonders in Europa. Ich betreibe mein
halbes Leben lang asiatische Kampfkunst, weiß auch viel über asiatische Heilkunst,
woran viele ahnungslose Ignoranten (auch hier im Forum) nicht glauben, aber ich weiß,
was möglich ist. Mit unseren Gedanken können wir unsere eigene Realität erschaffen,
aber das würde nun zu weit gehen, vielleicht ein ander mal. Also: Schritt für Schritt die
Dinge angehen, und ja: Du kannst völlig angstfrei werden, aber dein jetziges Ziel muss
AKZEPTIEREN heißen Viel Erfolg



603
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  12.08.2012 06:28  
Eddie hat es schön beschrieben, da kann man nur wenig hinzufügen. Da die Panikattacken einen zu den Ursachen führen, begrüße sie wie einen Freund der dir hilft den weg zu finden.


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