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Was spricht denn GEGEN Einsamkeit & Alleinsein?

201829.01




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Oh, wie ich mittlerweile unter Dingen wie Smalltalk leide. Ich bin quasi nicht mehr in der Lage dazu, mit Menschen zu kommunizieren, ohne mich (für mich; gefühlt) lächerlich zu machen. Liegt aber daran, dass ich schon als Kind Außenseiter war. Mit Gleichaltrigen wollte ich nie was zu tun haben; zu kindisch. Erst führte das zu Ausgrenzung, später dann zu heftigem Mobbing, was ich bis heute nicht vergessen habe. Wenige gute Freunde waren dabei, das verlor sich dann aber als man erwachsen wurde.
Heute ist es eine Mischung. Den größten Teil der Leute, die man im Alltag trifft, ist saublöd aber selbstbewusst. Die suchen gerne Ihresgleichen. Hören sich gerne reden, wollen etwas darstellen und fühlen sich überlegen, obwohl nichts im Oberstübchen ist.
Wenn jemand wirklich sympathisch ist, bekomme ich wiederum nichts zustande, weil ich meines Selbstbewusstseins komplett beraubt wurde.
Überhaupt habe ich keine Lust dazu, Menschen kennenzulernen... und man bräuchte viel zuviel Geduld dafür. Ich bin bei meiner Familie und meinem Mann (und Lebensmittelpunkt) der Mensch, der ich hätte sein können und der ich sein möchte, der aber von Anderen immer unterdrückt wurde. Und da diese anderen offenbar keinerlei Wert auf mich legen, können sie mir sowas von gestohlen bleiben.

Facettenreiche, differenzierende, denkende und vor allem fühlende Menschen sind nicht gefragt, im Gegenteil. Es sind die, die den ganzen Dummschwätzern und Opportunisten gefährlich werden könnten. Aber hey, gerade stecken die ersten Schneeglöckchen die Köpfe raus - das ist besser, als jedes Gespräch, das man mit einem Menschen haben könnte.

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  29.01.2018 02:24  
Sehr sehr gut ausgedrückt.



  29.01.2018 23:56  
Ich hab während meines Lebens die Erfahrung gemacht : Freunde kommen und gehen. In jeder Lebensphase ist man von bestimmten Leuten umgeben, mit denen man ständig zusammen ist und dann trennt man sich aus versch. Gründen und man befindet sich in einem neuen Wirkungs- und Freundeskreis.

Ich hab einen langjährigen besten Freund auf den ich jederzeit zählen kann und ich mich freue wenn er sich bei mir meldet. Und meine Arbeitskollegen hab ich auch lieb. Aber ansonsten stelle ich auch immer öfter fest dass mich das irgendwie müde macht, mich mit Mitmenschen über Banalitäten zu unterhalten. Ich fühle mich dann so, als ob ich schon alle Themen der Welt durch hätte :))

Ich glaube wenn ich meine Familie nicht hätte, dann würde ich auch mit mir selbst klarkommen.
Ich hab tausend Interessen und bin auch gerne mit mir selbst beschäftigt. Lieber bin ich mit mir selbst alleine als mich mit Leuten zu umgeben, mit denen ich nichts gemeinsam habe.

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  12.02.2018 01:05  
Und sowas müssen die Leute die an ihrer Einsamkeit verzweifeln mal vor Augen führen.

Sie sollen sich mal selbst kennenlernen, selbst reflektieren.

Das ganze zwischenmenschliche macht oft gar keinen Sinn.

So jedenfalls meine Meinung. Und ich litt auch unter Einsamkeit.

Und ob ich nun abends alleine fernsehe oder 1-2-3 Freunde daneben sitzen. Macht irgendwie keinen Unterschied. Naja ok ich könnte denen erzählen wie schlecht es mir geht, wie schei. das Leben in Wirklichkeit ist ... kann man auch sein lassen.

Die meisten haben doch nur Probleme damit sich mit sich selbst zu befassen, beschäftigen.



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Niedersachsen
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  04.03.2018 01:54  
Also ehrlich gesagt finde ich die Fragestellung etwas schwierig, weil in einer Frage zwei Themen angesprochen werden die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Unter Einsamkeit verstehe ich all diejenen Menschen die das Gefühl (oder die Angst) haben von der Gesellschaft abgeschnitten zu sein. Dass sie verloren gegangen sind auf diesem Erdklumpen und niemanden haben der sie irgendwo "abholt". Unter abholen verstehe ich, dass sie darauf warten, dass jemand kommt und ihnen bei Trauer Trost spendet, bei Angst ihnen die Angst nimmt. Nur - da kommt niemand.

Unter Alleinsein verstehe ich etwas anderes. Alleinsein beschreibt für mich die Fähigkeit mit sich selbst, seinem Dasein etwas anfangen zu können, dem Ganzen einen Sinn zu geben, mit Inhalten zu füllen und eben nicht auf die "Einwirkung" von Aussen zu warten. Menschen die gut alleine sein können, müssen sich als erstes selbst mögen, denn wenn man alleine ist kommen die Gedanken, das Gewissen spricht zu einem. Wenn man sich jetzt aber nicht ausstehen kann, dann wird aus dem Alleinsein eben Einsamkeit - der Ablenkungsfaktor von sich selbst fehlt. Das verstehe ich auch darunter wenn Menschen sich andere Menschen suchen um "Spass" zu haben. Da geht es nur darum abgelenkt zu werden, Hirn raus, Döner rein. Und bloß nicht an die eigenen Probleme denken müssen.

Gegen Alleinsein habe ich überhaupt nichts. Im Gegenteil heutzutage ist es in meinen Augen mit Courage verbunden sich hinzustellen und freudig von sich zu erzählen, dass man allein ist. Und eben nicht 1200 Follower auf Instagram hat nur damit man in dem Gefühl baden kann, dass man wichtig oder angesehen wäre. Wenn man heute von sich selbst als Hagestolz spricht wird man schief angesehen - für manche unvorstellbar. Klar, Menschen die immer die Einwirkung von Aussen brauchen und darauf abzielen können sich gar nicht vorstellen was sie mit sich anfangen sollen.

Danke3xDanke


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3
Niedersachsen
10
  04.03.2018 02:10  
Gegen Einsamkeit und Alleinsein spricht meiner Meinung nach vieles. Es gibt immer wieder Situationen, die verdeutlichen, wie wichtig wenigstens ein paar Kontakte sind. Ich persönlich möchte zum Beispiel auch gerne mal jemanden außerhalb meiner Familie nach Rat fragen. Jedoch scheitert es dann schon meist am Anfang, da ich ja keinen Anlass habe, irgendjemand z. B. bei der Arbeit nach etwas zu fragen. Man kann ja nicht gleich anfangen sein ganzes Herz auszuschütten. Vor allen Dingen möchte man andere nicht gleich zu nahe treten. Deshalb versuche ich, mich für die Themen, die andere ansprechen zu interessieren, auch wenn ich vielleicht gar keine Ahnung davon hab. Es ist eben eine Kunst in einem Gespräch nicht zu viel von sich zu erzählen und zu versuchen auf den anderen einzugehen.

Danke1xDanke


56
Niedersachsen
27
  04.03.2018 03:00  
Um jemanden nach Rat zu fragen brauchts dazu Kontakte? Du kannst auf irgend ein Internetprotal gehen, dort deine Frage unter einem pseudonym einkippen, auf die Antworten warten und dann selektieren. Dort kannst Du deine ganze Lebensgeschichte erzählen, da dich keiner kennt (der Vorteil von Anonymität) braucht man sich auch nicht sorgen, dass das ganze Dorf tratscht. Ich mein, das hier ist doch auch nix anderes, jeder schreibt von seinen Problemen, wer Lust hat antwortet was drauf, was er so meint und am Schluss selektiert man aus oder probiert eben einen Rat aus.

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  04.03.2018 04:08  
trustnone hat geschrieben:
Ich liebe es die 'Menschen' zu beobachten. An gewissen Tagen geht es mir richtig schlecht mit dieser Einsamkeit. Aber dann fange ich vermehrt an diese Menschen zu beobachten, zu Hinterfragen und bin wieder 'geerdet'.

Sie sprechen von Rudeltier, die Natur hat das vorgesehen. Du musst Freunde haben. Achja?

Irgendwie sehe ich das mittlerweile ein wenig anders. Ich bin absolut nicht kompabtibel zu Menschen. Ich beobachte zuviel, hinterfrage zuviel, vorallem merke ich mir zuviel, sehe den Mehrwert nicht.
Ich weiss heute noch wer mich vor 4 Wochen noch schief angesehen hat, keine Lust auf Smalltalk mit demjenigen, mir zu Sinnlos.

Wofür brauchen wir denn Gesellschaft? Vorallem mal wir einsamen? Was versprechen wir uns denn davon? Wo ist der Mehrwert?

Die Welt und die Gesellschaft ist kaputt. Es interessiert niemanden wie es uns geht, uns interessiert es nicht wie es anderen geht. Jeder ist sofort ersetzbar, wird nur benötigt für 'Spaß'. Bei so manch 'besten Freunden' frage ich mich wer von den beiden der Gestörtere ist. Was diese sich überhaupt erdreisten von Freundschaft zu sprechen.

Kann es irgendwie sein das der 'Einsame' auch gleichzeitig der schlauere wenn auch mit weniger 'Spaß' im leben der bessere Mensch ist?

Bin ich der Unnormale weil ich Sachen sehe die andere nicht sehen? Und deswegen Alleine bin statt mich dumm zu stellen um 'Spaß' zu erhaschen? Was bringt einem die 'Gruppe' oder ein anderer Mensch (nicht ein Partner). Alles was ich wissen 'will' kann ich mir selbst erlesen. Ich brauch mit meinem Nachbarn nicht über das Wetter quatschen. Wozu? Worüber soll ich mich mit den 'Menschen' austauschen? Diese Fragen hier, würden 'Normale' Menschen verstören. Das ist aber das was mich derzeit interessiert, also sind sie nichtmal dafür gut.

Freue mich auf eure Sichtweise.



Ich kenne beide Lebensweisen. Die Lebensweise der Einsamkeit (Momentan der Fall) und die Lebensweise mit Freunden und Bekannten.


Ich isolier mich momentan selber. Nicht weil ich gerne alleine bin, sondern wegen meiner Erkrankung die mich oft dazu ,,zwingt'' allein zu sein.


Und was ich von Freundschaften habe?


Da kann ich dir tausend Dinge nennen.
Gerade, weil ich mich momentan ja danach sehne und dementsprechend gut dazu antworten kann.

Ich bin aber auf dem Weg wieder dahin Freundschaften pflegen zu können (auch wenn mir das manche vielleicht nicht glauben wenn man meine Beiträge liest).

Fakt ist ich kämpfe dafür, da mir Freundschaften und allgemein Bindungen sehr wichtig sind und meine Erkrankung mir nicht alles nehmen soll.

Naja ok nun zurück zu deiner Frage.

Also mir geben Freunde auch das Gefühl davon etwas zu haben was ,,nur mir gehört''. Damit meine ich nicht das meine Freunde mein Besitz sind und mit niemandem anderen mehr was machen dürfen.

Sondern ixh meine damit das ich etwas habe was mich von meiner Familie zum Beispiel löst.

Eine Oma, die ist die Oma wegen der Gene und deine Oma ist (wenn man nicht gerade Einzelkind ist) dann auch noch Oma von anderen Geschwistern.

Bei Verwandtschaft ist es finde ich so gezwungen alles.

Denn wie sagt man so schön:,, Freunde kann man sich aussuchen, Verwandtschaft nicht.''

Sprich meine Freunde mögen mich wegen mir als Person und nicht (wie bei der Verwandschaft), weil ich eben die selben Gene habe.


Andere Menschen haben Gemeinsamkeiten mit dir.
Und falls es nicht viele Gemeinsamkeiten sind, dann ist eine Gemeinsamkeit mindestens der Punkt, das man lebt.

Klingt vielleicht jetzt komisch das aufzuzählen, aber es ist wahr.

Wir alle leben auf dieser Erde und sind Menschen. Und Gemeinsamkeiten lassen zusammen wachsen.


Naja und was ich auch sehr toll an Freunden finde ist einfach, dass sie einen im besten Fall immer unterstützen.

Heißt wenn du ein Problem hast, dann halten sie zu dir.


Ich konnte eine meiner bisher schlimmsten Lebenssituationen viel besser verarbeiten, weil meine Freunde so toll für mich da waren.

Das kann man für kein Geld der Welt kaufen.

Du kennst sicher Doktors Diary und da steht auch im Titel ,,Männer sind die beste Medizin''.

Ist natürlich jetzt nicht auf platonische Freundschaften bezogen bei Doktors Diary haha, aber im Grundgedanken ist es das selbe.

Nämlich Menschen, die einem wichtig sind können einen glücklich machen, egal was gerade im Leben so passiert.

Man kann dank Freunden oft seine Probleme vergessen.


Und du sagst jeder ist ersetzbar. Bei manchen stimmt es vielleicht, also manche denken vielleicht so.

Es gibt auch echt viele Menschen die miese Schweine sind.

Doch nicht nur. Es gibt auch super Menschen auf dieser Welt.

Ich habe auch wenn ich erst 19 bin schon gemerkt wer meine wahren Freunde sind.
Nämlich die, die zu mir halten, egal wie dumm ich schon teilweise war und egal wie psychisch gestört ich auch bin.


Ich bin gespannt wer zu mir hält, wenn ich mich dann wieder in ein paar Wochen/Tagen/Monaten (je nachdem, wann ich mich dazu in der Lage fühle) melde.

Ich habe schon im Kopf, bei wem ich mir zu 99 Prozent sIcher bin, dass die Personen sich super freuen und zu mir jalten.

Genauso weiß ich aber auch, wem es relativ egal sein wird.

So nach dem Motto ,,das Schreiben/telefonieren/treffen mit dir ist cool, aber ohne kann ich auch gut leben''.

Und auch kann ich mir bei ein/zwei Leuten vorstellen, das sie dass nicht mitmachen und sagen ,,Also ne ich will keinen Kontakt mehr nach deinem Verhalten".


Aber das ist es ja, es gibt wie überall im Leben keine Garantie, dass man einen ,,Blindgänger'' erwischt.

Doch das gilt es ja herauszufinden.

Im Laufe der Zeit merkt man schon, welche Freunde man auf Dauer im Leben haben will und welche ,,Freunde'' nicht.


Ok ich laber wieder zu viel.

Doch ich wollte noch abschließend sagen, gemeinsame Erlebnisse sind auch total cool.

Bilder, Erinnerungen, interessante Unterhaltungen....

Sowas ist doch toll.

Und nein mit interessanten Unterhaltungen meine ich nicht das Wetter, sondern andere Dinge.

Und nur mal so für dich zum Nachdenken.

Wenn dir Unterhaltungen nichts bedeuten würden bzw andere Meinungen, dann würdest du hier ja nicht fragen.

Also denke ich zumindest...du kannst mich aber auch ruhig eines besseren belehren.

Allerdings da du diese Frage ja gestellt hast, musst du irgendwo ja auch das Bedürfnis gehabt haben, zu erfahren was andere denken.

Danke2xDanke


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  04.03.2018 04:19  
Warumbinichnurso hat geschrieben:



Ich kenne beide Lebensweisen. Die Lebensweise der Einsamkeit (Momentan der Fall) und die Lebensweise mit Freunden und Bekannten.


Ich isolier mich momentan selber. Nicht weil ich gerne alleine bin, sondern wegen meiner Erkrankung die mich oft dazu ,,zwingt'' allein zu sein.


Und was ich von Freundschaften habe?


Da kann ich dir tausend Dinge nennen.
Gerade, weil ich mich momentan ja danach sehne und dementsprechend gut dazu antworten kann.

Ich bin aber auf dem Weg wieder dahin Freundschaften pflegen zu können (auch wenn mir das manche vielleicht nicht glauben wenn man meine Beiträge liest).

Fakt ist ich kämpfe dafür, da mir Freundschaften und allgemein Bindungen sehr wichtig sind und meine Erkrankung mir nicht alles nehmen soll.

Naja ok nun zurück zu deiner Frage.

Also mir geben Freunde auch das Gefühl davon etwas zu haben was ,,nur mir gehört''. Damit meine ich nicht das meine Freunde mein Besitz sind und mit niemandem anderen mehr was machen dürfen.

Sondern ixh meine damit das ich etwas habe was mich von meiner Familie zum Beispiel löst.

Eine Oma, die ist die Oma wegen der Gene und deine Oma ist (wenn man nicht gerade Einzelkind ist) dann auch noch Oma von anderen Geschwistern.

Bei Verwandtschaft ist es finde ich so gezwungen alles.

Denn wie sagt man so schön:,, Freunde kann man sich aussuchen, Verwandtschaft nicht.''

Sprich meine Freunde mögen mich wegen mir als Person und nicht (wie bei der Verwandschaft), weil ich eben die selben Gene habe.


Andere Menschen haben Gemeinsamkeiten mit dir.
Und falls es nicht viele Gemeinsamkeiten sind, dann ist eine Gemeinsamkeit mindestens der Punkt, das man lebt.

Klingt vielleicht jetzt komisch das aufzuzählen, aber es ist wahr.

Wir alle leben auf dieser Erde und sind Menschen. Und Gemeinsamkeiten lassen zusammen wachsen.


Naja und was ich auch sehr toll an Freunden finde ist einfach, dass sie einen im besten Fall immer unterstützen.

Heißt wenn du ein Problem hast, dann halten sie zu dir.


Ich konnte eine meiner bisher schlimmsten Lebenssituationen viel besser verarbeiten, weil meine Freunde so toll für mich da waren.

Das kann man für kein Geld der Welt kaufen.

Du kennst sicher Doktors Diary und da steht auch im Titel ,,Männer sind die beste Medizin''.

Ist natürlich jetzt nicht auf platonische Freundschaften bezogen bei Doktors Diary haha, aber im Grundgedanken ist es das selbe.

Nämlich Menschen, die einem wichtig sind können einen glücklich machen, egal was gerade im Leben so passiert.

Man kann dank Freunden oft seine Probleme vergessen.


Und du sagst jeder ist ersetzbar. Bei manchen stimmt es vielleicht, also manche denken vielleicht so.

Es gibt auch echt viele Menschen die miese Schweine sind.

Doch nicht nur. Es gibt auch super Menschen auf dieser Welt.

Ich habe auch wenn ich erst 19 bin schon gemerkt wer meine wahren Freunde sind.
Nämlich die, die zu mir halten, egal wie dumm ich schon teilweise war und egal wie psychisch gestört ich auch bin.


Ich bin gespannt wer zu mir hält, wenn ich mich dann wieder in ein paar Wochen/Tagen/Monaten (je nachdem, wann ich mich dazu in der Lage fühle) melde.

Ich habe schon im Kopf, bei wem ich mir zu 99 Prozent sIcher bin, dass die Personen sich super freuen und zu mir jalten.

Genauso weiß ich aber auch, wem es relativ egal sein wird.

So nach dem Motto ,,das Schreiben/telefonieren/treffen mit dir ist cool, aber ohne kann ich auch gut leben''.

Und auch kann ich mir bei ein/zwei Leuten vorstellen, das sie dass nicht mitmachen und sagen ,,Also ne ich will keinen Kontakt mehr nach deinem Verhalten".


Aber das ist es ja, es gibt wie überall im Leben keine Garantie, dass man einen ,,Blindgänger'' erwischt.

Doch das gilt es ja herauszufinden.

Im Laufe der Zeit merkt man schon, welche Freunde man auf Dauer im Leben haben will und welche ,,Freunde'' nicht.


Ok ich laber wieder zu viel.

Doch ich wollte noch abschließend sagen, gemeinsame Erlebnisse sind auch total cool.

Bilder, Erinnerungen, interessante Unterhaltungen....

Sowas ist doch toll.

Und nein mit interessanten Unterhaltungen meine ich nicht das Wetter, sondern andere Dinge.

Und nur mal so für dich zum Nachdenken.

Wenn dir Unterhaltungen nichts bedeuten würden bzw andere Meinungen, dann würdest du hier ja nicht fragen.

Also denke ich zumindest...du kannst mich aber auch ruhig eines besseren belehren.

Allerdings da du diese Frage ja gestellt hast, musst du irgendwo ja auch das Bedürfnis gehabt haben, zu erfahren was andere denken.[/quot]


Achso und noch etwas, warum ich Freundschaften sehr wichtig finde ist, weil man sie zum Lächeln bringen kann.

Icj finde einfach die Freude die man teilen kann ist eine Viel schönere Freude.

Denn es sind 2 Fliegen mit einer Klappe, wenn man sich selber durch das glücklich machen der andere Person glücklich macht.

Ist doch besser als sich alleine an etwas zu erfreuen.


Außerdem liebe ich es überrascht zu werden und die Möglichkeit einer Person, die man gerne hat ein gutes Gefühl zu vermitteln, ist halt schön.

Und man lernt sich selber auch gut kennen unter Freunden.

Wahre Freunde sagen einem ohne es fies auszudrücken was man nicht so gut kann und tut.

Und man selber kann sich dann entweder verändern oder so bleiben, je nachdem wie man selber eben dann über die Kritik denkt.


Ein Beispiel ist, dass eine Freundin von mir mal mit mir stritt und mir an den Kopf warf ich habe nur vom Schwarm geredet und sie total vergessen und so.

Dieser Vorwurf war vorerst hart aber dann wurde mir klar das sie recht hatte.
Das ich sie zurück setzte ohne es zu wollen weil ich die rosarote Brille auf hatte und alles andere um mich rum vergaß.


Dieser Satz dieser Freundin ist schon 2 Jahre her aber ich weiß ihn immernoch.

Und ich versuche mich immer wenn ich verliebt bin, daran auch zurück zu erinnern, wenn ich mit Freunden über die Person rede auf die ich stehe.

Eben damit sie nicht zu kurz kommen oder genervt sind auf Dauer.


Und daran sieht man Freunde können einen als Mensch auch weiter bringen.
Man wächst aus den Erfahrungen und Erlebnissen auch als Mensch weitet.



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  04.03.2018 04:24  
trustnone hat geschrieben:
Ich liebe es die 'Menschen' zu beobachten. An gewissen Tagen geht es mir richtig schlecht mit dieser Einsamkeit. Aber dann fange ich vermehrt an diese Menschen zu beobachten, zu Hinterfragen und bin wieder 'geerdet'.

Sie sprechen von Rudeltier, die Natur hat das vorgesehen. Du musst Freunde haben. Achja?

Irgendwie sehe ich das mittlerweile ein wenig anders. Ich bin absolut nicht kompabtibel zu Menschen. Ich beobachte zuviel, hinterfrage zuviel, vorallem merke ich mir zuviel, sehe den Mehrwert nicht.
Ich weiss heute noch wer mich vor 4 Wochen noch schief angesehen hat, keine Lust auf Smalltalk mit demjenigen, mir zu Sinnlos.

Wofür brauchen wir denn Gesellschaft? Vorallem mal wir einsamen? Was versprechen wir uns denn davon? Wo ist der Mehrwert?

Die Welt und die Gesellschaft ist kaputt. Es interessiert niemanden wie es uns geht, uns interessiert es nicht wie es anderen geht. Jeder ist sofort ersetzbar, wird nur benötigt für 'Spaß'. Bei so manch 'besten Freunden' frage ich mich wer von den beiden der Gestörtere ist. Was diese sich überhaupt erdreisten von Freundschaft zu sprechen.

Kann es irgendwie sein das der 'Einsame' auch gleichzeitig der schlauere wenn auch mit weniger 'Spaß' im leben der bessere Mensch ist?

Bin ich der Unnormale weil ich Sachen sehe die andere nicht sehen? Und deswegen Alleine bin statt mich dumm zu stellen um 'Spaß' zu erhaschen? Was bringt einem die 'Gruppe' oder ein anderer Mensch (nicht ein Partner). Alles was ich wissen 'will' kann ich mir selbst erlesen. Ich brauch mit meinem Nachbarn nicht über das Wetter quatschen. Wozu? Worüber soll ich mich mit den 'Menschen' austauschen? Diese Fragen hier, würden 'Normale' Menschen verstören. Das ist aber das was mich derzeit interessiert, also sind sie nichtmal dafür gut.

Freue mich auf eure Sichtweise.



Mein letzter Beitrag jetzz erstmal in diesem Thread dazu aber noch eine Sache:

Und zwar um auf deine Überschrift zurück zu kommen.


Wenn man alleine glücklich ist, dann spricht nichts dagegen.

Doch ich finde man verpasst da dann auch vieles wenn man nur alleine ist.

Aber wie gesagt an sich spricht da nichts gegen. Jeder sollte so leben, wie er sich am wohlsten fühlt.
Für mich persönlich wäre es nur nicht das Richtige.


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