» »

Was spricht denn GEGEN Einsamkeit & Alleinsein?

201828.01




269
10
47
«  1, 2, 3, 4, 5 ... 32  »
Miyako hat geschrieben:
Die meisten Menschen leiden einfach früher oder später darunter, wenn sie sozial isoliert sind. Auch wenn einige sagen sie entscheiden sich freiwillig dafür, ich persönlich glaube ihnen nicht, dass sie sich langfristig wirklich gut mit diesem Zustand fühlen.



Das ist eine andere Geschichte. Kannst du meine Fragen beantworten? Die von Seite1 :) Mich interessiert das tatsache.

Auf das Thema antworten


921
3
NRW
515
  28.01.2018 18:09  
Zitat:
Was spricht denn GEGEN Einsamkeit & Alleinsein?

Absolut nichts - wenn du damit glücklich bist.

trustnone hat geschrieben:
Wofür brauchen wir denn Gesellschaft? Vorallem mal wir einsamen? Was versprechen wir uns denn davon? Wo ist der Mehrwert?

Diese Fragen kann man nicht allgemein für uns alle beantworten, sondern nur jeder für sich. Weil WIR sind alle verschieden, zum Glück.

Meine Meinung.

Danke1xDanke


8
10
  28.01.2018 18:58  
Für mich spricht gegen Einamkeit, dass ich mich dadurch schlecht fühle. Sie zieht einen runter, macht traurig, frustiert und antriebslos.

Danke2xDanke


389
1
Bayern
480
  28.01.2018 19:16  
trustnone hat geschrieben:
Was bringt einem die 'Gruppe' oder ein anderer Mensch (nicht ein Partner). Alles was ich wissen 'will' kann ich mir selbst erlesen. Ich brauch mit meinem Nachbarn nicht über das Wetter quatschen. Wozu? Worüber soll ich mich mit den 'Menschen' austauschen?

Freue mich auf eure Sichtweise.


Ein Freund ist für mich jemand, der mich an seinem Leben teilhaben lässt und ich ihn an meinem. Dadurch entsteht ein Gefühl von Vertrautheit, man fühlt sich wohl in der Gegenwart des anderen.
Ist diese Vertrautheit erstmal da, strengt das Zusammensein auch nicht mehr an, weil man weiß, dass man so sein darf, wie man ist. Man vertraut darauf, dass der Kontakt etwas Beständiges ist, etwas, worauf man sich verlassen kann. Das ist ein gutes Gefühl.

Danke6xDanke




269
10
47
  28.01.2018 19:49  
bonemachine hat geschrieben:
Für mich spricht gegen Einamkeit, dass ich mich dadurch schlecht fühle. Sie zieht einen runter, macht traurig, frustiert und antriebslos.


ja aber WARUM fühlt man sich deswegen schlecht? es ändert sich doch nichts wenn du mit anderen was zu tun hast? spätestens wenn du abends alleine im bett liegst.

Aber wir kommen langsam dahin wo ich drauf hinaus will.

Also wofür genau brauchst du in deinem jetzigen zustand andere?



104
6
Mönchengladbach
65
  28.01.2018 20:16  
In der Gegenwart von anderen Menschen fühle ich mich auch eher unwohl. Smalltalk ist ja ganz nett, aber mehr eben auch nicht. Wirklich tiefgehende Freundschaften, die auch Probleme nicht kaputtkriegen können, sind leider sehr selten...

Außerdem gibt es, glaube ich, einen bedeutenden Unterschied zwischen "Alleinsein" und "Einsamkeit":
Wenn ich alleine bin, ist kein anderer Mensch bei mir. Trotzdem muss ich mich nicht einsam fühlen, weil ich z.B. eine liebende Familie habe, auch wenn die gerade nicht anwesend ist.
Einsam fühlen kann ich mich auch, wenn ich nicht alleine bin - in einer großen Menschenmenge etwa, wo ich niemanden kenne.
Ich glaube ohne (echte) Freunde fühlt man sich tatsächlich nicht nur allein, sondern einsam.

Ich komme mit Einsamkeit und Alleinsein gut klar, aber einen liebenden Parner an seiner Seite zu wissen ist mehr wert als alles.

Danke2xDanke




269
10
47
  28.01.2018 20:53  
NurIrgendjemand hat geschrieben:
Ich komme mit Einsamkeit und Alleinsein gut klar, aber einen liebenden Parner an seiner Seite zu wissen ist mehr wert als alles.


ein partner ist auch was anderes. aber dieses ich fühle mich so schlecht weil ich keine freunde habe ding, habe ich in der letzten Zeit hinter mir gelassen. das ist nicht der grund warum es einem ab und zu mal schlecht geht.

alleinsein ist die beste schule des lebens.



1674
16
714
  28.01.2018 21:01  
Ich finde Einsamkeit ist eher negativ belastet. Als ob man, wie man schon beschrieben hat, mit keinem Menschen kompatibel ist und alle gegen einen sind, sich nicht geliebt und überflüssig fühlt.

Alleinsein ist für mich was anderes. Ich bin auch gerne allein und ich brauche das auch, um Energie zu schöpfen. Es gibt eben Menschen, die sind gerne alleine und fühlen sich sogar ausgelaugt, wenn sie zu viel mit anderen Menschen zusammen sind und dann gibt es eben die andere Sparte Mensch, die nicht lange mit sich alleine sein können und viel Gesellschaft brauchen, um so die Energie und Zufriedenheit zu schöpfen.

Danke1xDanke


  28.01.2018 21:14  
trustnone hat geschrieben:
alleinsein ist die beste schule des lebens.

Darf ich fragen, warum?

Durch meine soziale Angststörung bin ich schon seit meiner Kindheit soziale Isolation und Alleinsein gewohnt, und aus meiner Perspektive hat das Alleinsein vor allem Nachteile und negative Konsequenzen.
Ich halte es zwar für wichtig auch alleine sein und auch alleine handeln/denken zu können, aber auf Dauer zerstört das Alleinsein meiner Erfahrung nach doch sehr die Fähigkeit soziale Kontakte aufzubauen, aufrechtzuerhalten oder diese überhaupt noch als erstrebenswert wahrnehmen zu können. Zu viel Alleinsein wirkt sich auch negativ auf die sozialen Fähigkeiten aus, da dies doch sehr von der Übung und Erfahrung abhängig ist. Zu viel Alleinsein wirkt sich auch negativ auf die eigenen Interessen und die Motivation aus, weil alles irgendwie egal wird, da es ja doch niemanden interessiert. Zu viel Alleinsein sorgt auch dafür, dass man andere Menschen immer weniger ertragen kann, weil alleine deren Anwesenheit oder der Kontakt mit ihnen aus Mangel an Gewohnheit negativen Stress erzeugt.
Auch führt das Alleinsein eher dazu, dass man bei vielen Problemen und Hürden des Lebens alleine davor steht, so dass man sie weniger gut oder gar nicht lösen kann.
Ich denke eher, dass vielfältige und regelmäßige soziale Interaktion mit anderen Menschen die beste Schule des Lebens ist.

Danke6xDanke


8
10
  28.01.2018 22:06  
trustnone hat geschrieben:

ja aber WARUM fühlt man sich deswegen schlecht? es ändert sich doch nichts wenn du mit anderen was zu tun hast?


Nähe und Kontakt zu anderen ist ein menschliches Grundbedürfnis, und wenn es einem daran mangelt, fühlt man sich eben schlecht. Ist zumindest bei mir so, und wird bei den meisten anderen auch so sein.
Für mich würde es sehr viel ändern, wieder normale Freundschaften zu haben und nicht mehr so isoliert zu sein. Ich war ja nicht immer einsam, in der Kindheit und frühen Jugend hatte ich Freunde. Man fühlt sich viel freier und unbeschwerter.

Danke1xDanke

« Extreme verlustangst Bin total einsam und isoliert » 

Auf das Thema antworten  319 Beiträge  Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 32  Nächste

Foren-Übersicht »Partnerschaft & Liebe Forum »Einsamkeit & Alleinsein


 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Alleinsein=Einsamkeit

» Einsamkeit & Alleinsein

16

1105

20.09.2015

Einsamkeit & Alleinsein

» Einsamkeit & Alleinsein

6

600

13.08.2016

Einsamkeit und Alleinsein

» Einsamkeit & Alleinsein

3

556

12.12.2014

Einsamkeit, Alleinsein und die Folgen.

» Einsamkeit & Alleinsein

5

1387

22.11.2010

Einsamkeit oder Alleinsein?

» Einsamkeit & Alleinsein

6

763

02.07.2011





Partnerschaft & Liebe Forum