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Sorge um Angehörige

201815.01




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Wie kommst du auf den Verdacht, ich würde manipulieren? Ich manipuliere gar nicht, kann es ja nicht einmal.
Sie hat vor 1,5 Jahren den sozialpsychiatr. Dienst mal eingeschaltet und sich bei dem ausgeheult und mich verunglimpflicht. Der machte mir dann Vorwürfe. Zum Schluss kam man zu keinem Ergebnis außer dass ich ausziehen solle. Das will ich ja.

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  15.01.2018 14:16  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Ich frage mich ich frage mich....
Ob du nicht gerade perfekt manipuliert wirst?!?


charmest das Du manipuliert WIRST

... und die Befürchtung habe ich auch...

Es wäre gut wenn sich da jetzt jemand anderes kümmert.
Von außen sieht es nämlich wirklich so aus als würden bestimmte Knöpfe gedrückt werden ( NICHT von Dir!) damit Du weiter in diesem seltsamen Spiel weiter machst.
Gar nicht gut!

Danke3xDanke


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  15.01.2018 14:32  
Genau so mamamia.

Charmest es kommt mir spanisch vor, dass du nun konsequenzen ziehst, dich zurückziehst und prompt gehts >Mama nicht gut>
Dieses >diskrete> weinen, aber trotzdem so, dass du es auch bestimmt nicht übersehen kannst. Und jammern und alles auf hohem Niveau....
Damit du Mitleid hast und dich ihren Spielregeln wieder beugst?

Auch jeden Fall krig ich ne Pelle, wenn ich das lese. Irgendso ein Igitt Gefühl.

Danke3xDanke




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  15.01.2018 14:35  
Also ich habe ihr gestern gesagt: Therapie + Hobbies.
Heute sagte ich zu ihr, dass sich was ändern müsste. Heute wirkte sie wie ausgewechselt. Sehr selbstbewusst. Mein Verdacht: Bipolar. Gestern war sie bis spät abends
super-depressiv. Auch gegenüber anderen am Telefon war ihre Stimmung extrem gedrückt. So, als hätte sie aufgegeben. Sogar Minderwertigkeitskomplexe. TV war aus (ist bei uns unüblich), kein Licht am Abend im Zimmer.

Ja, alles in allem habe ich den Entschluss gefasst, dass ich natürlich auf mich achte. Sie muss bereit sein sich zu ändern und nicht ständig abhängig von anderen zu sein. Heute meinte sie, dass sie viel zu viel zu tun hätte als dass sie sich um Hobbies kümmerte. Ich sagte ihr, du musst schon selbst was ändern.

Der Fall hat sich für mich erledigt. Wir können ihr Rat geben aber sie MUSS diese befolgen. Darum geht es.Immerhin ein Anfang.

Dieses "Weinen" tat sie ab als "Da ist nix. Nein, mir gehts gut..." etc. Entweder hat sie geweint oder sie hat sich bloß die Nase geputzt.

Ja, das habe ich auch berücksichtigt: Ihr Appetit ging verloren dadurch, dass ich mich nicht mehr aufgeopfert habe. In gewisser Weise ist es auch gut so: Dadurch werden die wahren Defizite sichtbar und der Drang nach Therapie lauter. Insgesamt meinst du, es sei ein Psychospiel von ihr? Kann sein.



  15.01.2018 14:55  
charmest hat geschrieben:
Wie kommst du auf den Verdacht, ich würde manipulieren? Ich manipuliere gar nicht, kann es ja nicht einmal.
Sie hat vor 1,5 Jahren den sozialpsychiatr. Dienst mal eingeschaltet und sich bei dem ausgeheult und mich verunglimpflicht. Der machte mir dann Vorwürfe. Zum Schluss kam man zu keinem Ergebnis außer dass ich ausziehen solle. Das will ich ja.



Vielleicht liegt hier ja eines deiner Probs: Dass du nicht genau liest?

Die anderen haben es schon erklärt - warum liest du etwas, das so gar nicht benannt wurde?



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  15.01.2018 15:00  
@Samiray
Ich schätze mal weil er sehr sorgfältig und umfassend darauf programmiert wurde das ER das Problem ist.

Und wenn man das intus hat geht alles was anderslautend ist schlicht an einem vorbei.

Danke1xDanke


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  15.01.2018 15:24  
Bipolar ist das jedenfalls nicht. Jemanden in einer manischen Phase kann man nicht stoppen. Die drehen so hoch, das kann mansich nicht vorstellen.
Ich kann mir hier sehr gut ein geschicktes Psychospiel vorstellen, das nun vielleicht nicht so ganz nach ihren Vorstellungen gelaufen ist. Und deswegen hat sie damit wieder aufgehört. ist ja auch schwierig so ein Spielchen lange durchzuziehen.



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13
Kreis Aachen
883
  15.01.2018 15:33  
Hi!
Hat die Diagnosen wie Schwere depressive Episode und bipolare Störung ein Facharzt gestellt oder denkst du so? Weil ich denke eher das sie sich jetzt so verhält da du das Nest verlassen möchtest und damit verliert sie dann den nächsten Punkt in ihrem Leben ( zumindest denkt sie so) und dabei spielt es keine Rolle ob ihr euch versteht oder eben nicht.
Ich kann auch heute einen auf schwer depressiv und morgen einen auf mir geht es so gut spielen das ist nicht schwer erst Recht nicht wenn man genau weiß das man dadurch Mitleid, Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt und das ist wahrscheinlich das einzige was deine Mutter zur Zeit macht und du wirst dadurch manipuliert!
Ich würde einen Therapeuten einschalten evtl über den Hausarzt der kann sowas veranlassen, aber du hast auch ein Leben und solltest auch deinen Weg gehen und das ihr soziale Kontakte fehlen ist zwar nicht so toll aber wenn sie ein schwieriger Mensch ist kann es auch sein das sie es selbst schuld ist. So schlimm wird es aber nicht sein weil zumindest eine Freundin und Kontakt zu Verwandten hat sie ja ( hat ja immerhin mit denen telefoniert/ gesprochen) da gibt es Menschen die sind komplett allein das ist schlimmer.
Euch Kinder hat sie auch, ob dein Bruder jetzt immer korrekt ist oder nicht sei dahin gestellt aber er kümmert sich immerhin auch etwas um sie und du ja genau so.
Zieh dein Ding durch und sonst hol dir Hilfe von Therapeuten, HA oder sonst wem!



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  15.01.2018 15:41  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Ich kann mir hier sehr gut ein geschicktes Psychospiel vorstellen, das nun vielleicht nicht so ganz nach ihren Vorstellungen gelaufen ist. Und deswegen hat sie damit wieder aufgehört. ist ja auch schwierig so ein Spielchen lange durchzuziehen.


wenn man dementsprechend unterwegs ist kann man das über Jahrzehnte hindurch überzeugend durchziehen :(

Mir hört es sich so an als würde es immer noch ganz prächtig funktionieren.
Das finde ich gerade so besorgniserregend.





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  16.01.2018 03:25  
Die Diagnose ist meine Annahme. Sie war bisher nicht in einer Therapie.
Ich denke ihr alle und ich haben recht: Es könnte sein dass sie sich einsam fühlt und Anerkennung haben will, was ihr durch meine Distanz mehr klar wurde. Sie zeigte typische Einsamkeits-Anzeichen. Aber es ist auch so dass sie tatsächlich nicht weiß wie man Freundschaften knüft. Die Frage wie das geht, stellt sie häufig ihren Verwandten und einer Freundin. Sie hat mich vor wenigen Jahren gefragt, dass ihre Zeit abgelaufen wäre und sie alt wäre um anderen etwas zu bieten. Jetzt frage ich mich, ist man wirklich irgendwann zu alt um Freundschaften zu knüpfen? Mit Mitte 50, 60 herum? Oder ist man nie zu alt? Ich denke, dass sie Defizite in der Empathie hat. Auf jeden Fall muss sie bereit sein an sich zu arbeiten. Es könnte auch Autismus o.ä. bei ihr vorliegen.
Dass sie selbst daran schuld ist? Denke ich etwas auch. Aber mittlerweile sehe ich dass es ihr an emotionaler sowie sozialer Intelligenz mangelt. Sozial intelligenter als ich ist sie teils schon, nur kennt sie nicht die Machtgesetze und ungeschriebene sozialen Regeln. Es könnte tatsächlich Autismus sein. Narzissten haben immerhin eine überdurchschnittlich hohe soziale Intelligenz. Meine Mutter hingegen blickt da aber nicht durch wie Menschen so gestrickt sind und ist im nachhinein verwundert über deren Verhalten.
Ja, mein Bruder sollte aktiv werden und produktiver was mit ihr tun.

Ich kümmere mich eigentlich nicht mehr um sie seit einigen Jahren weil sie immer negativ über mich her zog. Ich wollte ihr eine Lektion erteilen.
Ja, dass ein Therapeut her muss ist offensichtlich. Auch das wäre aber für Akut-Fälle gut. Nicht aber um das Problem zu lösen. Aber für endgültige Lösungen muss man an sich arbeiten. Darum riet ich ihr zu Hobbies und dass sie unter Menschen gehen muss, kommunizieren.

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