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201811.02




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Bielefeld
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Hallo zusammen, bin auch durch die Doku über minocyclin gestoßen und habe mir das Medikament bereits besorgt.
Ich möchte kurz von mir erzählen, warum ich von einer Entzündungshemmenden Therapie profitieren könnte : 2012 erlitt Ich einen hörsturz und würde im Krankenhaus 10 Tage mit cortison behandelt. Nach 2-3 Tagen bemerkte ich immer spät nachmittags das es mir richtig gut ging wenn die starke Wirkung vom cortison weg war, weil ab gabe der Invasion morgens bis nachmittags stand ich ja die ganze zeit unter stress, wegen dem stress hormon. Wie gesagt fühlte ich mich mich ab frühen abend sehr gut jedes mal, sehr lebendig irgendwie, weiß nicht wie ich es beschreiben soll.
Jetzt wirkt ja Cortison Entzündungshemmend, und daher dachte ich mir dass das minocyclin die gleiche Wirkung evtl hat.
Jetzt habe seid 8 Monaten ungefähr ein anderes Problem : das Citalopram was ich seit 2 Jahren nahm hörte plötzlich auf zu wirken und mir ging es extrem schlecht, mit Entzugserscheinungen und alles drum und dran. Weitere antidepressiva blieben ebenfalls erfolglos. Dann ist mir noch weiteres aufgefallen : auch andere Medikamente bleiben erfolglos zb iburofen, Isotretinoin(aknemittel) usw. Ist es möglich das die Medikamente nicht mehr verstoffwechselt werden? Meine psychiaterin kann mir überhaupt nicht helfen und nimmt das nicht mal ernst. Am Mittwoch habe ich jetzt einen Termin in der psychiatrischen Ambulanz und hoffe die können mir weiter helfen, denn ich kann mit minocyclin erst anfangen wenn dieses Problem gelöst ist. Ich habe bereits 3 Tage minocyclin genommen gemerkt zu haben überhaupt irgendwas im Magen gehabt zu haben.
Lg ramires

Auf das Thema antworten
Danke1xDanke


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  15.02.2018 15:50  
Hallo Fories,
auch ich habe eine jahrelange Odyssee durch Kliniken und Therapieeinrichtungen hinter mir. Diverse AD probiert, aber nie das Gefühl gehabt, dass die helfen. Nach einer langen, ruhigen Phase ohne Depressionen hat es mich vor 3 Wochen wieder weg gehauen. Ich bin dann im Netz auf die Hinweise zu Minocyclin gestoßen und habe mit großem Interesse diesen Post gelesen. Bei meinen regelmäßigen Blutuntersuchungen waren die Entzündungswerte immer erhöht. Ich war vorhin bei meinem Hausarzt und habe nach Minocyclin gefragt, vergeblich, mit dem Hinweis, dass das Medikament zu sehr auf die Leber geht. Wobei mir meine Leberwerte gerade so was von egal sind.... Habe am Montag noch einen Termin bei meinem Psychiater, vielleicht unterstützt der ja meinen Wunsch. Wenn nicht, werde ich ebenfalls selbst aktiv und den Selbstversuch starten. Danke an Gnomenreigen und die anderen für eure Beiträge ! Ich schließe mich dann an und werde berichten....

LG Ralf

Danke2xDanke


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  16.02.2018 15:14  
Sehr effektiv bei Depressionen:

Tranylcypromin, phenelzin, Clomipramin

SSRI sind eher für Ängste und Zwangsstörungen


www.psychotropical.com



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Niedersachsen
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  16.02.2018 15:21  
Freut mich sehr, dass es Dir konstant besser geht, @Gnomenreigen .



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Bielefeld
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  23.02.2018 16:34  
@Lui1902

hallo,
wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du ebenfalls vor dich mit Minocyclin zu behandeln. Wie geht es dir mittlerweile, wenn du schon in Behandlung bist?



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  25.02.2018 14:44  
Gnomenreigen hat geschrieben:
Minocyclin. Ganz kurz etwas zum Medikament: es ist ein sg. Breitbandantibiotikum, existiert seit vielen Jahren und wird bei allerlei Bakterieninfektionen angewendet. Am häufigsten bei Patienten mit einer schweren Akne. Zufällig hat man festgestellt, dass sich auch oft die Stimmung der Patienten bei Einnahme veränderte. Dem liegt jetzt die Theorie zugrunde, dass bei manchen Patienten nicht die Botenstoffe das entscheidende Moment sind, sondern auch kleinste Entzündungen im Hirn oder sonstwo im Körper. Ich habe gestern mit der Einnahme begonnen, und werde hier unregelmäßig berichten, was - und ob überhaupt was passiert.
Ich werde Minocyclin für 6 Wochen einnehmen. 2 x 100mg tgl.. Die erste Dosis 1 x 200mg habe ich gestern Abend 20.00Uhr eingenommen. Nach einer Stunde merkte ich, das etwas im Körper passiert, latente Übelkeit und Hitze, Schwitzen. Irgendwann bin ich eingeschlafen, Nacht war normal. Heute Morgen dann 8.00 Uhr wieder 100mg und abends 20.00 Uhr wieder 100mg. Dieser Rhythmus dann 6 Wochen. Denke so bald wird sich da nichts bewegen, bei arte war eine Doku, da sagte ein Patient, er habe in der ersten Woche schon eine Besserung gespürt. Wie gesagt, mache hier immer mal ein wöchentliches update....


Hallo!
Ich bin die letzten Wochen über diesen Thread gestolpert und wollte mich ganz herzlich bedanken. Ich finde das großartig dass Leute ihre Ergebnisse aus dem Selbstversuch posten. Ich habe erstmal ganz großen Respekt davor und finde das dann toll wenn man der Community dann auch noch seine Erkenntnisse zur Verfügung stellt.

Wenn ich darf, würde ich mal die Kurzform erzählen, warum ich mich so sehr dafür interessiere.

Ich leide sehr stark unter Konzentrationsstörungen, leistungsschwäche (wie als hätte man nur 30% Energie) und damit dann verbunden Angststörungen und Depressive Phasen. Das ganze fing relativ plötzlich irgendwann an, einfach dass mir schwindelig wurde, ich Schüttelfrost bekam und einen Leistungsknick hatte. Gleichzeitig kamen dann noch Darmbeschwerden dazu (leichte Gastritis)

So richtig gefunden wurde nie was, obwohl ich so ziemlich von oben bis unten durchgecheckt wurde. Meine Psychologin sagt es wäre eine klassische Angststörung.

Wie dem auch sei... Fakt ist, dass ich die Sympthome Triggern kann durch zu wenig Schlaf, Situationen in denen ich mich nicht wohl fühle, Alk. und Sport. Gerade wenn ich Sport mache kann es sein, das ich bis zu 2 Tage total KO bin und mich praktisch nicht konzentrieren kann.

Ich hatte zwischendurch mal Phasen, in denen Sämtliche Sympthome weg waren. Ich habe mich einfach nur gut gefühlt. Das war genau 2 mal:

1. Als ich ein Antibiotika genommen hatte aus Thailand (ich muss den namen mal raussuchen) Hielt etwa 1 Woche an
2. Als ich Eine OP hatte aufgrund einer anderen Sache und tonnenweise Ibuprophen genommen habe. Hielt etwa 2 Monate an.

Ich bin kein Profi aber wenn ich so das Bild sehe, dann könnte ich mir vorstellen, dass das ganze doch eine versteckte Entzündung ist. Ibuprophen ist ja beispielsweise Entzündungshemmend, das würde dafür sprechen. Deswegen bin ich am überlegen, ob ich von der Geschichte nicht auch profitieren könnte.

Ich habe meine Ärzte gefragt und ich bekomme schon mal kein Antibiotika verschrieben. Also suche ich mir da mal eine der dubiosen Internetquellen raus (wenn wer jemand kennt der jemand kennt.... PN).

Der Text ist jetzt etwas länger als geplant geworden. Es wäre toll wenn ihr mir mit eurer Erfahrung dazu was sagen könntet :-)

Ich wünsche allen alles Gute und einen schönen Sonntag

Danke1xDanke


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  26.02.2018 15:33  
Hallo

Da ich ebensfalls seit vielen Jahren unter Depressionen und Erschöpfung leide und nichts mir hilft.


War ich bei meinem Hausarzt der mich grundsätzlich bei der Behandlung mit Minocyclin unterstützen möchte.
Jedoch bei dieser Dosierung von 2 x100mg bedenken hat das die Leber schaden erleidet und wenn man diese
Behandlung so macht müsste in der Phase regelmäßig ein Blutbild gemacht werden zur kontrolle.
Er empfiehlt mir stattdessen 2 x 50mg über 6 Wochen zu nehmen. Das wäre dann quasi unbedenklich.

Jetzt meine Frage: Bringt die Dosierung von 50 mg überhaupt was oder muss es zwangsläufig 100 mg sein.
Bzw. wer kann mir das Beantworten?

Unabhängig davon das es eh keine Garantie gibt für Erfolg, will ich es wenigstens zu hundert prozent es dann richtig probieren.

Auf der Suche nach dem letzten Strohhalm quasi

Vielen Dank für eure Unterstützung

ps. Das Forum find ich wirklich Klasse bin froh das es so was gibt

Danke1xDanke




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an einem sicheren Ort
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  26.02.2018 19:08  
@Frankiboy ich kann Dir leider Deine Frage nicht beantworten, alles was ich weiß, habe ich hier reingeschrieben. Die Dosierung ist die der Studie entsprechende. Ob jetzt weniger in der Dosierung das Gleiche oder vergleichbar im Effekt ist ? Ich habe es so gemacht, wie beschrieben, habe aber nachfolgend versucht, den Körper wieder zu entgiften. Meine Leberwerte waren aber in jedem Fall verändert, zwar noch im grünen Bereich, vorher aber besser. Egal was Du jetzt machst, bedenke in jedem Fall, dass es auch viele Patienten gibt, wo das wenig bis nichts gebracht hat. In jedem Fall wäre es ideal, wenn ein Arzt Deine Leberwerte im Auge behält! da die Dosis wie gesagt nicht "von Pappe" ist. ;-)

Danke3xDanke


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  26.02.2018 19:33  
Ja trotzdem schon mal vielen Dank für Deine Antwort.
Ich werde einfach nochmal mit meinem Hausarzt reden und hoffen das er mich unterstützt.
Es macht für mich nur Sinn wenn die Dosierung der Studie entsprechend ist. Natürlich dann begleitend mit dem Hausarzt(Blutbild)

Mir ist auch bewußt das die Aussicht auf Erfolg wahrscheinlich gering ist.
Jedoch mal ganz ehrlich wenn ich das richtig hier interpretiere haben doch hier viele vielleicht sogar die
meisten bisher wenig bis gar keinen Erfolg auf der Suche nach einer Lösung zur Behandlung Ihrer Depression.
Dafür gibt es ja dieses Forum.

Um so schöner find ich es das es Menschen wie Dich gibt, die auch mal positive Erlebnisse und Erfahrungen mitteilen können und uns daran teilhaben lassen.
Ohne falsche Hoffnungen zu wecken. Aber Hoffnung ist oft das einzige was bleibt.

Danke nochmal dafür :D

Danke2xDanke


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  26.02.2018 21:00  
Die Frage ist ja, was habt ihr bisher probiert?


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