» »

201815.02




249
4
bei Hamburg
171
«  1, 2
Also, ich halte ja nicht viel davon Menschen immer in Schubladen stecken zu müssen. Gerade wenn es mit der Psyche zu tun. Deshalb ist es ja vielleicht gar nicht so schlimm, keine genaue Diagnose zu haben, wenn ihr jetzt eine erträgliche Lösung gefunden habt, die ihm auch hilft.

Und dass es echt schwierig ist mit ihm umzugehen, kann ich mir sehr gut vorstellen. In seinem Alter jetzt jedoch noch viel zu unternehmen, seien es Untersuchungen oder Krankenhausaufenthalte - würde ihn bestimmt sehr belasten. Und wie Du schon sagtest, ist da früher wohl eine Menge in seiner Behandlung schiefgelaufen. Das sollte man auf den "letzten Metern" nicht versuchen auszubügeln, das ist meine Meinung. Bis jetzt ist es ja immer wieder gut geworden. Auch, weil ihr als Familie so wunderbar für ihn da seid.

Mein Vater hatte auch psychische Probleme, und hat schon sehr früh in einem darauf spezialisierten Altenheim gelebt, weil meine Mutter sich von ihm getrennt hatte.
Mit seinen Tabletten war er recht gut "eingestellt" und man hat ihn in dem Heim sehr in Ruhe gelassen. Er hatte ein eigenes Zimmer und konnte quasi Tun und Lassen was er wollte. Und er war auch eine ganz eigene "Marke". Aber, das hat ihn, genauso wie Deinen Opa, auch zu einem ganz besonderen Menschen gemacht. Ich weiss noch, wie ich ihm bei einem Besuch gesagt habe - ich war Hochschwanger - dass ich bescheid sage und ihn anrufe, wenn sein Enkelkind da ist. Darauf meinte er: aber nicht wenn er Mittagsschlaf macht, da möchte er nicht gestört werden. Doch insgesamt war er ein herzensguter Mensch, der einem sein letztes Hemd gegeben hätte. Leider ist er vor 13 Jahren verstorben, und ich vermisse ihn immer noch sehr.

Liebe Grüsse

Auf das Thema antworten


  18.02.2018 10:07  
Hurt hat geschrieben:
Ich weiss noch, wie ich ihm bei einem Besuch gesagt habe - ich war Hochschwanger - dass ich bescheid sage und ihn anrufe, wenn sein Enkelkind da ist. Darauf meinte er: aber nicht wenn er Mittagsschlaf macht, da möchte er nicht gestört werden.


Dito - wenn mein Bruder von seinem Arbeitsplatz auswärts zu Besuch ist freut sich Opa unheimlich, aber nicht um 17:00 Uhr: Da gibt es Abendbrot und das geht immer vor. Er könnte es nicht um 1 Stunde verschieben um mit meinem Bruder zu reden. :-)

Danke nochmal an alle die sich die Mühe machen hier zu antworten - irgendwie ist es mir einfach wichtig "dem Kind einen Namen" zu geben.

Hurt hat geschrieben:
Mein Vater hatte auch psychische Probleme, und hat schon sehr früh in einem darauf spezialisierten Altenheim gelebt, weil meine Mutter sich von ihm getrennt hatte.
Dazu muss ich sagen... das klingt jetzt so egoistisch, aber das hätte meine Oma auch machen müssen vor 50 Jahren. Sie hat es nicht übers Herz gebracht, aus Mitleid. Aber geliebt haben sich die beiden nicht mehr, sie war im Grunde zeitlebens seine "Pflegerin" und am Ende Ihres Lebens schon mehr als frustriert darüber. Man kann von keinem Menschen erwarten dass er sein eigenes Leben gibt für ein anderes. Das man hilft - ja. Unterstützt - ja. Aber völlige Selbstaufgabe? Das waren damals wirklich andere Zeiten...

Danke1xDanke


249
4
bei Hamburg
171
  21.02.2018 04:11  
dass mein Vater so heftige psychische Probleme bekommen hatte, lag zu einem Teil auch sehr an meiner Mutter, weil sie wirklich schlecht mit ihm umgegangen ist. Und als er für sie nicht mehr "brauchbar" war, hat sie ihn aus ihrem Leben einfach "weggeschossen". Das hat sie ein lebenlang so gemacht - auch mit mir.

Dass sich Frauen früher regelrecht "aufgeopfert " haben, ist leider so. Aber, ich finde nicht dass sich an den Möglichkeiten nun grundlegend viel geändert hat. Wenn sich eine jüngere Frau trennt, ist sie dann oft alleinerziehende Mutter, und muss das mit den entsprechenden finanziellen Einbussen irgendwie wuppen. Und die Partnerauswahl sinkt auch rapide als alleinerziehende Frau.
Wenn sich eine ältere Frau trennt, das gleiche Problem. Oft gab es wegen der Familienarbeit Arbeitsunterbrechungen oder Einschränkungen - da kommt das dicke Ende dann zum Schluss! In dieser Gesellschaft ist es für Frauen nach wie vor schwierig, aus einer längerfristigen Partnerschaft auszusteigen.

Meine Oma hat sich mit um die 40 jahre alt, direkt nach dem Krieg von ihrem Mann getrennt. Sie hat dann nie wieder einen Partner gehabt. Und dadurch dass sie vorher nie gearbeitet hatte, musste sie sich auch später als Rentnerin noch Geld als Küchenhilfe dazu verdienen. Sie hatte nicht genug zum Leben und musste in einer Ein - Zimmerwohnung mit Toilette auf dem Hof wohnen, ein Bad hatte sie gar nicht. Bei solchen Aussichten kann ich es sehr gut verstehen, dass Frauen früher oft geblieben sind. Da konnte Frau eigentlich nur würfeln, für welches der Übel sie sich entscheiden wollte.
Deiner Oma wird es damals wohl auch so ähnlich gegangen sein.
Und ich stecke im Jahr 2000 im Prinzip im gleichen Dilemma. Damals alleinerziehend mit Kind vom Ex. Später nochmal geheiratet und die Arbeit durch die Schliessung des Betriebes nach 10 Jahren, zuende - seitdem hat mein jetziger Mann die Kohle. Sollte ich mich jemals trennen, dann kommt der ganz grosse finanzielle Abstieg. Hartz IV , kein Geld für gesellschaftliche Teilhabe. Da könnte ich dann auch nur in meiner Einzimmer Hutze sitzen, und die Wand anstarren. Mit über mitte 50 jahre brauche ich mir über eine gut bezahlte Arbeit keine Illusionen mehr machen. Und meine Rentenansprüche sind lächerlich gering. Für mich ist dass kein grosser Unterschied zu damaligen Zeiten.
Solange das Kindergrossziehen in erster Linie immer noch Frauenarbeit ist, und sich an den unterschiedlichen Gehältern von Frauen und Männern nichts ändert - und an noch vielen anderen Sachen - wird das Alles auch erstmal so bleiben. Es ist ein deutsches Märchen, dass Frauen hier Gleichberechtigt sind!
Und vielleicht ist das ja sogar ein Druckmittel des Staates- der die Gesetze ja entsprechend verabschieden könnte! - um Frauen da abzuparken, dass sie eben diese Fürsorgepflichten notgedrungener Weise erfüllen. Die Herdprämie von der CSU war da ja eine ganz deutliche Ansage!

Sorry für den Ausreisser vom eigentlichen Thema - beschäftigt mich gerade sehr.

Lieben Gruss



  21.02.2018 16:52  
Hurt hat geschrieben:
Wenn sich eine ältere Frau trennt, das gleiche Problem. Oft gab es wegen der Familienarbeit Arbeitsunterbrechungen oder Einschränkungen - da kommt das dicke Ende dann zum Schluss! In dieser Gesellschaft ist es für Frauen nach wie vor schwierig, aus einer längerfristigen Partnerschaft auszusteigen.
Das war bei Oma und Opa eigentlich das Gegenteil. - Oma gehörte das Haus, er hätte gehen müssen. Sie hat es einfach nicht übers Herz gebracht ihn rauszuwerfen. Als Pflegefall und arbeitsunfähig, keine Familie mehr übrig nach dem Krieg... - wo hätte er hin sollen... Nein, das war Mitleid und Gutherzigkeit.

Hurt hat geschrieben:
Später nochmal geheiratet und die Arbeit durch die Schliessung des Betriebes nach 10 Jahren, zuende - seitdem hat mein jetziger Mann die Kohle.
Das tut mir sehr leid dass du in einer so nachteiligen Situation bist... - aber den Mann ist ja noch dein Mann, oder? Warum überschreibt er dir nicht einen Teil des Eigentums..? (Sorry wenn das jetzt naiv klingt oder so...)

Wir (mein Mann und ich) haben beide studiert, beide Computerbranche, Studienabschluss Master und hohe Gehälter.
D.H. - ich jetzt leider nicht mehr, denn ich habe ja die 3 Kinder an der Backe. Dafür habe ich es aber als selbstverständlich erachtet dass unser Vermögen (Eigenheim, Grundstücke) zu 50% mir mit Belastungs- und Veräußerungsverbot gehören. Ohne mich kann er nicht mal was verkaufen. Auch sein hohes Gehalt gehört uns "allen", also wir werfen sein hohes und mein niedrigeres Gehalt in einen Sack und dividieren dann durch 2.

Das steht mir auch zu finde ich, denn ich wuppe neben einem 25 Stunden Job auch den gesamten Haushalt und alle Urlaubs / Freizeit / Schul- und Kindergartentätigkeiten meiner 3 kleinen Kids. Da ich sicherlich mal schlechter dastehe in der Pension sehe ich das als einen Teil meiner Absicherung für "schlechte Tage". Aber das ist nur eine private Lösung.

Ich finde es auch durchaus vertretbar das "Frau" arbeiten geht mit Kindern - nur die Vollarbeitszeit ist kaum mit Familie vereinbar. 25. - 30 Stunden sind drinn, alles was drüber hinaus geht, geht auf die Substanz. Mit 2 Kindern im Alter von z.B. 8 und 10 Hausfrau zu sein... - das sind wirklich die "guten alten Zeiten", das gehört auch nicht mehr in die neue Zeit finde ich.

Hurt hat geschrieben:
Solange das Kindergrossziehen in erster Linie immer noch Frauenarbeit ist,

Ich sag mal... so lange die Frauen die Kinder noch gebären und stillen müssen ist das technisch kaum änderbar *zwinker*, aber ja - da stimmt ich dir zu, für die Zeit danach ist es völlige Illusion zu verlangen das Mann UND Frau 40 Stunden / Woche arbeiten und nebenher 2-3 gut erzogene, wohlgeratene, schulisch erfolgreiche und gebildete Kinder haben, die sich sportlich in ein oder zwei Vereinen betätigen. Da geht einer dabei drauf, und das ist zu 95% die Mutter. Ein hoch auf die Franzosen - die haben dafür die höchste Frauen-Selbstmordrate in der EU. Die "Herdprämie" sehe ich daher gespalten... für sehr kleine Kinder Betreuungsgeld zu erhalten finde ich gut! Denn ehrlich - ich hätte mir bei der Höhe der Betreuungskosten in den ersten Lebensjahren nicht leisten können, arbeiten zu gehen. Die Betreuungskosten für 3 Kinder hätten mein Einkommen übertroffen.

Hurt hat geschrieben:
Sorry für den Ausreisser vom eigentlichen Thema - beschäftigt mich gerade sehr.

Kein Problem. Das kennt ja jeder der Kinder hat... das Problem mit den Betreuungszeiten und das ständige Gefühl der Zerissenheit und es keinem richtig Recht zu machen... Und das es Ungerechtigkeiten gibt bei den Gehältern usw kann ich so nur bestätigen, egal in welcher Branche du bist.



249
4
bei Hamburg
171
  24.02.2018 09:25  
das tut mir sehr leid für Deine Oma - aber ich denke auch sie hätte eine Möglichkeit gehabt, den Mann einfach an die Luft zu setzen. Aber manchmal treffen sich zwei Seelen, die noch etwas gemeinsam zu "bearbeiten und zu erledigen" haben. Weshalb das dann wider besseren Wissens, nicht getan wird. Für meine Sichtweise, bzw. Einsicht, passiert nichts ohne Grund.
Ich lebe noch mit meinem Mann zusammen. Aber irgendwelche "Güter" gibt es da nicht zu verteilen. Im Gegenteil sind da nur die Schulden zu verteilen. Aufgrund seiner Privatinsolvenz die er in vergangenen Jahren auch auf meine Kosten durchgeführt hat, habe ich nun auf meiner Kreditkarte mehrere zig tausend Euro Schulden. Für Urlaube und Anschaffungen.
Da wir unser Geld immer sehr grosszügig miteinander geteilt haben, ist es mir vorerst nicht aufgefallen, dass alles immer zu meinen Lasten und Kosten gegangen ist.
Vor Allem war es mir nicht wirklich klar, dass er sich auf meine Kosten, ständig bereichert hat. Seitdem ich selbst nichts mehr verdiene, ist das Limit für die Kreditkarte ständig in Sicht. Wenn ich mich von ihm trenne, kann er sich ganz legitim hinstellen und sagen : das geht mich gar nichts an.

Natürlich habe ich das zu verantworten. Und es ist mir klar, dass ich blind gewesen bin. Aber, was soll ich da jetzt noch tun. Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Für mich war er der Mann die Liebe meines Lebens. Und natürlich habe ich erstmal alles mit meiner Kreditkarte bezahlt.
Was soll ich jetzt noch tun. Wenn ich mich trenne, muss ich es halt abbezahlen.



  24.02.2018 09:40  
Hurt hat geschrieben:
Vor Allem war es mir nicht wirklich klar, dass er sich auf meine Kosten, ständig bereichert hat. Seitdem ich selbst nichts mehr verdiene, ist das Limit für die Kreditkarte ständig in Sicht. Wenn ich mich von ihm trenne, kann er sich ganz legitim hinstellen und sagen : das geht mich gar nichts an.

wow... das ist harter Tobak... Kannst du ihm denn überhaupt noch in die Augen sehen nach dieser Geschichte? Ich glaube ich würde den Mann sofort schreiend aus dem Haus jagen...

Hurt hat geschrieben:
Natürlich habe ich das zu verantworten. Und es ist mir klar, dass ich blind gewesen bin. Aber, was soll ich da jetzt noch tun. Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Wenn man verliebt ist dann vertraut man. Ich denke nicht, das man hier sagen kann du bist schuld. - Hast du da schon mal einen Anwalt konsultiert? Ich denke nicht das es so "einfach" ist, die Kreditkarte des Partners abzuzocken und dann zu sagen "Pech gehabt, hättest aufgepasst". Das ist etwas anderes als wissentlich eine Bürgschaft zu unterzeichnen.



2508
4
Mittelfranken
1495
  24.02.2018 11:59  
Hurt hat geschrieben:
Und ich stecke im Jahr 2000 im Prinzip im gleichen Dilemma. Damals alleinerziehend mit Kind vom Ex. Später nochmal geheiratet und die Arbeit durch die Schliessung des Betriebes nach 10 Jahren, zuende - seitdem hat mein jetziger Mann die Kohle. Sollte ich mich jemals trennen, dann kommt der ganz grosse finanzielle Abstieg. Hartz IV , kein Geld für gesellschaftliche Teilhabe. Da könnte ich dann auch nur in meiner Einzimmer Hutze sitzen, und die Wand anstarren. Mit über mitte 50 jahre brauche ich mir über eine gut bezahlte Arbeit keine Illusionen mehr machen. Und meine Rentenansprüche sind lächerlich gering. Für mich ist dass kein grosser Unterschied zu damaligen Zeiten.


Hier schreibst Du, dass Dein Mann die Kohle hat und Du ohne ihn in Hartz 4 kommen würdest (was meines Erachtens auch nicht so schlimm ist, damit müssen viele Menschen klarkommen)

Hurt hat geschrieben:
Ich lebe noch mit meinem Mann zusammen. Aber irgendwelche "Güter" gibt es da nicht zu verteilen. Im Gegenteil sind da nur die Schulden zu verteilen. Aufgrund seiner Privatinsolvenz die er in vergangenen Jahren auch auf meine Kosten durchgeführt hat, habe ich nun auf meiner Kreditkarte mehrere zig tausend Euro Schulden. Für Urlaube und Anschaffungen.
Da wir unser Geld immer sehr grosszügig miteinander geteilt haben, ist es mir vorerst nicht aufgefallen, dass alles immer zu meinen Lasten und Kosten gegangen ist.
Vor Allem war es mir nicht wirklich klar, dass er sich auf meine Kosten, ständig bereichert hat. Seitdem ich selbst nichts mehr verdiene, ist das Limit für die Kreditkarte ständig in Sicht. Wenn ich mich von ihm trenne, kann er sich ganz legitim hinstellen und sagen : das geht mich gar nichts an.


Und hier schreibst Du, dass Dein Mann insolvent ist und dass Ihr Euer Geld "großzügig geteilt" habt (ich dachte, Du hast keines mehr) und dass alles zu Deinen Lasten ging.

Das passt irgendwie nicht zusammen und widerspricht sich.
Hast Du den Mann nur wegen dem Geld geheiratet und bist jetzt enttäuscht, dass er insolvent ist und Du mit drin bist?

Wenn man eine gute Ehe führt und die Finanzen gemeinsam regelt, dann merkt man auch rechtzeitig, wenn man in die Insolvenz zu schlittern droht und redet drüber. Wie ich das verstanden habe, hast Du ja vorher auch von seinem Geld gelebt (was in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist, außer einer bleibt wegen einem Kleinkind zuhause; sonst sollte jeder selbst für sein Einkommen sorgen, so verstehe ich Gleichberechtigung auch.) Ist halt so: man kann nicht nur die guten Zeiten mitnehmen. In guten wie in schlechten Zeiten!



249
4
bei Hamburg
171
  25.02.2018 05:07  
@ kalina

da hast Du einiges falsch gelesen. Quasi habe ich dem Mann am Anfang der Ehe geholfen, die Privatinsolvenz zu machen. Das hatte er vorher selber verursacht. Mein Kind lebte da schon nicht mehr bei mir, und ich habe die ganzen Jahre in der Ehe gearbeitet. Nur seit drei Jahren eben nicht mehr. Deshalb die Aussage, dass er jetzt das Geld hat.

Liebe Anna,

ganz lieben Dank für Dein Interesse und Deine Antwort. Obwohl ich ja echt ein schlechtes Gewissen habe, dass ich Deinen Thread kurzfristig mit einem völlig anderen Thema belege.

Ja und es stimmt, das ist einfach pures Vertrauen. Für mich ist das der einzige Grund, um mich auf eine Beziehung/ Ehe einzulassen. Ich wäre niemals dazu in der Lage praktisch schon vor der Ehe darauf zu drängen, dass für "hinterher" die Finanzen geregelt werden. In meinen Augen könnte ich mit diesem Gedanken niemals heiraten.
Und schreiend aus dem Haus jagen kann ich ihn nicht. Wir wohnen zur Miete, und ich bin damals zu ihm gezogen. Ausserdem spielt da auch leider noch dieses "brave und mitfühlende" Frauchen eine Rolle. Das was Du ja selbst schon angesprochen hattest, bei Deiner Oma. Ist ja nicht umsonst so, dass meistens die Frauen die Haussklaven der Männer sind (wenn es denn so schief läuft) - andersherum ist eher selten. Das sind wohl noch irgendwelche Urzeitgene, die nicht in der Neuzeit angekommen sind :-).
Momentan ist es rein Theoretisch, dass er sich vielleicht einen schlanken Fuss machen will, oder mich auch erpresst, wenn er merkt dass ich es ernst meine. Darüber mache ich mir Gedanken, weil ich das nicht einschätzen kann. Jedenfalls habe ich den Gedanken an eine Trennung in den ganzen letzten Jahren immer wieder verworfen, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich dann alleine auf den Schulden sitzen bleibe.
Aber Du hast recht, das muss ich auch mal anders denken.

LG
Gabi



2508
4
Mittelfranken
1495
  25.02.2018 19:01  
@Hurt

Ja, hatte ich anscheinend falsch verstanden.

« Probleme nichts als Probleme Menstruation, wie ferngesteuert » 

Auf das Thema antworten  19 Beiträge  Zurück  1, 2

Foren-Übersicht »Angst & Panikattacken Forum »Depressionen


 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Die Geschichte des Lebens

» Gedichte, Gedanken, Zitate & Weisheiten

4

1272

21.06.2015

Ich erzähle die Geschichte meines Lebens

» Erfolgserlebnisse, Tipps & Selbsthilfe Ratgeber

18

1410

28.10.2008

Hallo, bin auch mal da (Meine Lebens/Leidens-geschichte)

» Neu hier? Mitgliedervorstellungen & Infos

15

1476

23.09.2012

"Sinn des Lebens" = LÜGE DES LEBENS !

» Gedichte, Gedanken, Zitate & Weisheiten

25

3364

03.09.2009

Erste Diagnose Soziale Phobie - zweite Diagnose?

» Soziale Angst, Redeangst & Angst vorm Erröten & zittern

7

2327

28.05.2013







Angst & Panikattacken Forum