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201526.12




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Hallo zusammen,
i.wie habe ich die Vermutung depressiv zu sein...
Ich bin zwar in der Lage einer geregelten Arbeit nachzugehen, habe Freunde mit den ich ab und an was mache.
Aber sobald ich Urlaub habe und vorallem auch grade jetzt in der Weihnachtszeit wo alle Freunde keine Zeit haben, sitze ich nur in meinem Zimmer (wohne bei meinen Eltern, kein gutes Verhältnis) liege von früh bis spät im bett schaue tv, döse dabei ein.
Ich weiß nichts mit mir anzufangen,kann mich zu nichts aufraffen und fühle mich leer.

Was glaubt ihr? Bin ich depressiv oder was kann sonst los sein?

Auf das Thema antworten

19 Antworten ↓



  26.12.2015 13:00  
Ist das immer so oder kommt sowas in letzter Zeit öfters vor?





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  26.12.2015 13:07  
Es ist seit einigen Monaten so.



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  26.12.2015 13:25  
Es gehört schon etwas mehr zu einer behandlungsbedürftigen Depression, als hier geschildert. Allerdings würde ich die Entwicklung nicht aus den Augen verlieren und im Zweifel vielleicht im neuen Jahr ärztlichen Rat einholen, wenn weitere Lebensbereiche eingeschränkt werden.

Zwischen depressiv sein und Depression haben ist meiner bescheidenen Meinung nach ein Unterschied. Depressiv kann jeder Menschen mal sein ohne wirklich eine behandlungsbedürftige Depression auszubilden. Und damit erkannt wird, ob Behandlungsbedarf besteht, muß man zum Arzt gehen.

Grüße

Danke1xDanke


  26.12.2015 13:34  
Genauso wie die vorherige Antwort hört sich das für mich auch eher nach einer schlechten Stimmung an. Für mich hört sich es so an als wüsstest du nichts mit deiner Zeit anzufangen. Die schlechte Bindung zu deiner Familie oder Freunde die nur gelegentlich was mit dir unternehmen ist natürlich ärgerlich, aber du kannst trotzdem produktiv sein. Ich hoffe du versteht was ich meine. Ich weiss nicht was vorgefallen ist deswgen kann ich nichts bezüglich deiner Familie raten, aber du kannst in deiner Freizeit Sport treiben oder einen Aushilfsjob annehmen usw. Da lernst du auch mehr Freunde kennen usw





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  26.12.2015 13:49  
Danke für Eure Antworten,
kann schon sein das ihr recht habt,
da ich auf der Arbeit zur Zeit sehr mit meiner Vergangenheit konfrontiert werde, sich da durch meine Panikattacken verschlimmert haben und ich nachts nichts schlafen kann, kann das natürlich wirklich nur eine Phase von schlechter Stimmung sein, ich hoffe sehr das ihr recht habt :)



  26.12.2015 17:13  
Siehst du schon diese Erkenntnis ist vorteilhaft, dann weisst du woran du arbeiten musst. :) viel Glück



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  26.12.2015 17:22  
Gib Deinem Leben neue Inhalte. Auch kleine Dinge können Viel Lebensfreude bringen. Konkrete Vorschläge kann ich Dir nicht machen, da wir uns nicht kennen. Aber mir z.B, bedeuten die Radtouren in der warmen Jahreszeit viel, die Beschäftigung mit den Haustieren, Sport allgemein....eben alles, was Freude macht und mit Aktivität verbunden ist.



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Bayern
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  26.12.2015 17:36  
Ich würde es auch erst mal weiter beobachten. Grad die zeit über Weihnachten und Neujahr ist einfach prädestiniert dazu, miese Laune zu haben.
Ich kann dir folgendes Buch empfehlen:
( habe es zu Weihnachten bekommen und bin mittlerweile schon sehr gut mit dem Lesen vorangekommen) Stephan S. Ilardi- Depression ist heilbar darin geht es zunächst mal darum wie man eine Depression erkennt, bzw. was es überhaupt ist und anschließend wird eine 6 Schritte Methode vorgestellt, TLC. Da findet man bestimmt auch was bei Google dazu. Darin geht es um eine Verbesserung des Alltages durch Sport, neue Gestaltung, Licht, passende Vitamine.
Er beschreibt auch viel darüber, dass die Depression dem neuen Lebensstil unserer Gesellschaft geschuldet ist.
Für mich klingt es eig. Ziemlich plausibel und spannend. Und man ist beschäftigt noch dazu :)
LG





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  26.12.2015 17:48  
Hallo Igel,
es fällt mir zur Zeit nur alles soo unglaublich schwer. Allein das aufstehen an einem Tag an dem ich nichts vorhabe ist ein kampf... ich fühle mich leer und hab das Gefühl gleich durchzudrehen.
Es ist ein einziges Gefühlschaos. Von totmüde und antriebslos werde ich i.wann nervös bekomm schwitzige Hände, herzrasen...anzeichen einer sich anbahnenden Panikattacke... erst dann komm ich wirklich in die Gänge. Ich versuche vor der Angst zu "flüchten" ich weiß das das verkehrt ist da man sich der Angst stellen soll (alles in therapie gelernt, wird konsequent aus meinem gehirn gestrichen wenn die Angst kommt). Ich pack dann meine Sachen und fahre ins Fitnessstudio 1 1/2std Training und danach bin ich müde und schlafe wieder und der Kreislauf beginnt von vorn.

Wie gern hätte ich mein Leben von vor 7 Jahren zurück...
Momentan hilft der Gedanke: " Wer aufgibt hat schon verloren" mir weiter keine Ahnung wieso...

Lg





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  26.12.2015 17:53  
Hallo Aldia,
klingt auf jedenfall interessant, Danke.
Im Prinzip kenne ich mein Problem ja.
Es ist meine Arbeit.
Ich arbeite in einem Mutter-Kindheim für psychisch kranke Mütter. Zur Zeit ist das Thema vergewaltigung dort oft Thema .
Und das ist mein Problem ich wurde selbst 3mal von selben..."Menschen"...du weißt schon...
Doch ich lieeeebe du Arbeit an sonsten sooo sehr und da es nur ein Bundesfreiwilligendienst ist geht es auch nur 12 max. 18 Monate solange will ich durchhalten.



1365
9
Bayern
672
  27.12.2015 01:26  
Lexchen20 hat geschrieben:
Hallo Aldia,
klingt auf jedenfall interessant, Danke.
Im Prinzip kenne ich mein Problem ja.
Es ist meine Arbeit.
Ich arbeite in einem Mutter-Kindheim für psychisch kranke Mütter. Zur Zeit ist das Thema vergewaltigung dort oft Thema .
Und das ist mein Problem ich wurde selbst 3mal von selben..."Menschen"...du weißt schon...
Doch ich lieeeebe du Arbeit an sonsten sooo sehr und da es nur ein Bundesfreiwilligendienst ist geht es auch nur 12 max. 18 Monate solange will ich durchhalten.


Oh nein :( Das tur mir wahnsinnig Leid. So ein A..
Hast du schon Therapieerfahrungen?
Ich finde es wahnsinnig stark, dass du trotz der Thematik dort arbeitest. Fühlst du dich auch dort manchmal schlecht?
Ganz liebe grüße :trost:





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  27.12.2015 02:56  
Ja aldia, ich habe Therapieerfahrung.
Kurz vor dem ersten mal ist meine beste Freundin gestorben (suzid). Damals war mir alles zu viel...das leben zu viel....habe auch versucht suizid zu begehen danach war ich in der geschossenen Kinder und jugendpsychatrie nach vorfall 2&3 habe ich eine Therapie begonnen jedoch abgebrochen.

Ja auf der Arbeit ist es sehr schwer für mich mit dem Thema konfrontiert zu werden. Ich leide sehr unter flashbacks und Alpträumen.
Es folgt mich aber eher nach der Arbeit also nachts. ich kann nicht abschalten bin dauerhaft angespannt habe oft Kopfschmerzen fühle mich einsam.



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Bayern
672
  27.12.2015 10:15  
Hm hast du dir überlegt es vielleicht nochmal zu versuchen? Vielleicht war die Therapieform einfach nicht die richtige für dich?
Nimmst du medis?
Bin ganz schlecht für Diagnosen oder irgendwas, weil ich nicht mal selbst genau weiß, was mit mir los ist ; aber ich könnte mir doch vorstelle, dass bei deiner Vorgeschichte dann doch depressive Züge auftauchen.
Es gibt ja auch spezielle Therapien, die sich auf traumatische Ereignisse spezialisiern. :trost:



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  27.12.2015 10:47  
Ein guter Gedanke , Aldia :daumen: Sicher, es gibt spezielle Therapiekonzepte zu Verarbeitung traumatischer Erfahrungen.

Danke1xDanke





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  27.12.2015 22:46  
Jaa, natürlich wäre eine Therapie das richtige..aber ich hab dazu keine Zeit und kann mich ehrlich gesagt noch nicht dazu aufraffen eine erneute Therapie zu beginnen.

Nein Medis nehme ich nicht mehr



1365
9
Bayern
672
  28.12.2015 00:23  
Ich glaube du wirst den richtigen Weg für dich bestimmt finden. Irgendwann kommt genau der Moment an dem man das Vergangene selbst verarbeitet hat oder Hilfe von außen zulässt.
Nur bitte beobachte deine depressiven Phasen weiter und lass dich nicht davon ins abseits ziehen.
Ganz liebe grüße





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  28.12.2015 01:24  
aldia249 hat geschrieben:
Ich glaube du wirst den richtigen Weg für dich bestimmt finden. Irgendwann kommt genau der Moment an dem man das Vergangene selbst verarbeitet hat oder Hilfe von außen zulässt.
Nur bitte beobachte deine depressiven Phasen weiter und lass dich nicht davon ins abseits ziehen.
Ganz liebe grüße

:)



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Gerlingen Stadt in Baden-Württemberg
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  30.12.2015 11:29  
Lexchen20 hat geschrieben:
es fällt mir zur Zeit nur alles soo unglaublich schwer. Allein das aufstehen an einem Tag an dem ich nichts vorhabe ist ein kampf... ich fühle mich leer und hab das Gefühl gleich durchzudrehen.
Es ist ein einziges Gefühlschaos. Von totmüde und antriebslos werde ich i.wann nervös bekomm schwitzige Hände, herzrasen...anzeichen einer sich anbahnenden Panikattacke... erst dann komm ich wirklich in die Gänge.
Lg


Huhu,
dieser Text könnte von mir sein ! Ich habe eine kleine Besserung bemerkt als ich mir an so " Sinnlosen" Tage kleine Aufgaben gegen haben. An Tagen wo ich nichts vor habe, habe ich mir trotzdem nen Wecke gestellt um irgendwas kleines um ne bestimmte Uhrzeit zu erledigen und so viel es mir leichter mich morgens aufzuraffen, was positive Auswirkung auf meinen gesamten Tag manchmal hat.
Vielleicht probierst du das mal.
Ganz viel Kraft dabei :herz:





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  31.12.2015 02:52  
xXSenselessXx hat geschrieben:
Lexchen20 hat geschrieben:
es fällt mir zur Zeit nur alles soo unglaublich schwer. Allein das aufstehen an einem Tag an dem ich nichts vorhabe ist ein kampf... ich fühle mich leer und hab das Gefühl gleich durchzudrehen.
Es ist ein einziges Gefühlschaos. Von totmüde und antriebslos werde ich i.wann nervös bekomm schwitzige Hände, herzrasen...anzeichen einer sich anbahnenden Panikattacke... erst dann komm ich wirklich in die Gänge.
Lg


Huhu,
dieser Text könnte von mir sein ! Ich habe eine kleine Besserung bemerkt als ich mir an so " Sinnlosen" Tage kleine Aufgaben gegen haben. An Tagen wo ich nichts vor habe, habe ich mir trotzdem nen Wecke gestellt um irgendwas kleines um ne bestimmte Uhrzeit zu erledigen und so viel es mir leichter mich morgens aufzuraffen, was positive Auswirkung auf meinen gesamten Tag manchmal hat.
Vielleicht probierst du das mal.
Ganz viel Kraft dabei :herz:

Ja mal sehen:)



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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