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201826.01




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BaWü
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Erstmals wünsche ich dir gute Besserung. Ich finde es normal, wenn er sich ein bisschen zurückhält, wenn Ansteckung zu befürchten ist.
Reiner Selbstschutz, haha, alles muss man wirklich nicht miteinander teilen.

Und wenn man selbst krank ist, ist eh alles blöd. Ich hasse Kranksein auch und bin dann dementsprechend gelaunt.

Arbeite weiter an deiner Ichnehmnichtmehrallesso wichtig - Einstellung, dann geht es dir auch weiterhin akzeptabel. Akzeptabel reicht, super gut bleiben die Ausnahmen.

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  30.01.2018 10:59  
@Icefalki :

Ich weiß, dass du Recht hast, an dieser Einstellung arbeite ich quasi rund um die Uhr.
Aber irgendwie hält sich das Negative jetzt schon wieder tagelang.

Seit meinem neuen Job hat sich einiges entspannt und gebessert.
Und ich habe auch nicht erwartet, dass von da an nur noch alles super toll ist und die Stimmung nicht mal kippen kann. Nur verstehe ich es manchmal noch nicht so ganz. Und mir fehlt momentan mal wieder das Gefühl, ein Stück weit Kontrolle zu haben, verstehst du was ich meine?

Ich bin noch krank zu Hause, mich hat es richtig erwischt, habe gerade Fernsehen drauf. Und sehe ein Paar, das bald heiratet und wo gerade ein paar schwierige Umstände von familiärer Seite herrschen. Ich finde die Frau total toll, weil sie einfach die Initiative ergreift, sie einen Schritt geht, obwohl er gerade so schwierig ist. Ich fühle Kontrollverlust, habe das Gefühl, nichts machen zu können, außer reden natürlich. Ich habe gesprochen, ihm gesagt, dass mal wieder total eingerissen ist, dass er mir zeigt und sagt, dass er mich liebt. Die Reaktion war wie erwartet, nicht besonders taktvoll und besonders ernst genommen hat er es in dem Moment auch nicht. Mehr als reden kann ich nicht.

Ich habe ihm in den letzten zwei Monaten gesagt, dass ich Angst habe, dass er in eine Spielsucht gerät, wegen dieser Spielerei. Ich habe es so offen wie noch nie etwas gesagt vermutlich. Ich habe ihm mitgeteilt, wie groß meine Sorge ist und dass es so nicht weitergehen kann. Das hat er schon etwas ernster genommen und mich beruhigt bzw. eingsehen dass das viel zu viel des Guten war. Er gab auch zu, dass ihn das jetzt ein bisschen Arbeit kosten wird, sich daran zu gewöhnen dass das wieder deutlich weniger wird.

Jedenfalls hatten wir vorletzte Woche eine richtig wundervolle Woche, einen Tag um den anderen. Weiß gar nicht, wo das auf einmal her kam. Und an dem Samstag in der Woche hatten wir auch richtig viel Spaß, und ganz plötzlich, ohne das was passiert wäre, verging uns auf einmal die Lust an dem, was wir gerade machten, die Stimmung war einfach nicht mehr da und wir haben uns vor den Fernseher gesetzt. War jetzt kein Problem für uns, aber es war schon komisch. Und seitdem ist der Zustand so, der mich etwas beunruhigt. Ich habe das Gefühl dass ich nichts steuern kann. Zudem dannn auch noch dass ich krank bin, mein Freund kränkelt mittlerweile auch. Und klar bin ich mit meinem Kranksein nicht gerade förderlich seit Anfang letzter Woche. Es fühlt sich gerade an als würden wir aus dieser komischen Stimmung nicht mehr rauskommen. Und das nervt gerade einfach sehr.



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NRW
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  30.01.2018 11:23  
Puschelchen, es gibt nicht immer nur Wundervolle Tage, es gibt auch diese Anderen.,
Davon wird nicht gleich die Welt untergehen und jeder kann diese Stimmung haben, zumal noch Krankheiten
dazwischen sind. Warum denkst Du immer, das gleich alles aus ist und ihr nie wieder aus dieser Stimmung heraus
kmmen könnt? Es ist längst nicht jeder Tag gleich, habe doch da mehr Vertrauen in Dir und in ihm.
Wir sind doch alles keine roboter. Es kann schon mal sein, das ein Satz oder auch nur ein Wort verletzend ist
und der andere es gar nicht so gemeint hat. Das Leben bietet nicht nur Höhen, es hat auch Tiefen.
Steuern? Was heißt Kontrolle? Gebe doch Dein Steuern mal an ihn ab oder laßt es, es muß nicht immer einer
das Ruder in der Hand haben. Du möchtest alles Kontrollieren und steuern und wenn es nur einmal aus den Rudern
fällt, denkst Du alles bricht zusammen. Aber so ist das doch gar nicht. Es kommt immer etwas von Außen und bei uns
ist das nach 32 Jahren so, wenn es dem einen nicht so gut geht, paßt sich der Andere mit an. Weißt wie ich meine?
Gib doch mal Dein Ruder ab und laß das Boot treiben, mal schauen wo es Euch hinführt. Vielleicht ist es gut für Euch Beide
nicht immer das Ruder in der Hand zu haben, sondern sich mal treiben lassen. Wie fühlt sich das an, @puschel1990 ?

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  30.01.2018 11:31  
Hallo Puschel,

Du kannst nicht die Welt retten auch nicht deinen Partner. Wenn er ein Problem haben sollte so muss er dafür etwas tun und nicht du.

Ich denke das du mit deinem Diskutieren ihm eher abschreckst . Du änderst damit überhaupt nichts an ihm und seinem Verhalten.

Das einzigste was du schädigst ist dein Selbstwertgefühl , immer wieder aufs Neue. Selbstliebe ist etwas ganz wichtiges in unserem Leben ohne diese ,geht nichts. Zeige dir mehr Selbstliebe, und Mitgefühl , mehr kannst du nicht machen ,alles andere wird sich mit der Zeit zeigen. Ehrlich? Ich steckte auch in so einer Abhängigskeitsfalle. Da habe ich mich immer gefragt, warum ist er... nur so oder warum ist er krank....und so weiter? ich STECKTE wirklich in einer Falle und zwar in einer Opferrolle und diese machte mich depressiv .
ich rate dir immer noch zu einer verhaltens Therapie , denn du hast dich hier leider auch Abhängigkeit gemacht ,indem du wenn es schwierig wird , Hilfe holst vom Icefalki. Auf Dauer , ist es für dich nicht gut und vorallem für deine Gesundheit. Es gibt Wege zur Selbstständigkeit, zur Eigenverantwortung und diese denke ich solltest du für dich erlernen.

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  30.01.2018 11:35  
@Abendschein :

Eigentlich fühlt es sich gut an, das lässt den Druck verschwinden.

Ich passe mich dem an wenn es ihm schlecht geht, manchmal sogar zu sehr, wie hier öfter schon gesagt wurde. Das mache ich nicht mehr so doll.

Ich glaube nicht mehr, dass alles gleich zusammen bricht. Was mich einfach stört, ist, dass ich das Gefühl habe, dass ihm in solchen Phasen alles egal ist. Wenn ich merken würde, dass das nicht so ist, würde mich das vielleicht alles gar nicht so stören...


@Tuffie 01 : danke auch für deine ehrliche Antwort. Ich habe in den letzten zwei Monaten echte Fortschritte gemacht, ich hatte das echt gut im Griff. Nur leider hat mich jetzt mein altes Verhaltensmuster wieder eingeholt. Da muss ich weiter dran bleiben. Ich hatte überhaupt kein Verlangen, mich hier mitzuteilen, geschweige denn mir Rat zu holen als es nicht lief. Ich kam damit alleine zurecht, das hat mich sehr stolz gemacht. Da muss ich wieder hinkommen.



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NRW
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  30.01.2018 11:44  
puschel1990 hat geschrieben:
@Abendschein :

Eigentlich fühlt es sich gut an, das lässt den Druck verschwinden.

Ich passe mich dem an wenn es ihm schlecht geht, manchmal sogar zu sehr, wie hier öfter schon gesagt wurde. Das mache ich nicht mehr so doll.

Ich glaube nicht mehr, dass alles gleich zusammen bricht. Was mich einfach stört, ist, dass ich das Gefühl habe, dass ihm in solchen Phasen alles egal ist. Wenn ich merken würde, dass das nicht so ist, würde mich das vielleicht alles gar nicht so stören...



Puschelchen, ich schreibe Dir, meine Gedanken, meine Gefühle, teile ich Dir mit und ich habe immer das Gefühl (kein Vorwurf),
das Du alles das was ich schreibe, widerlegst und immer wieder sagst, das es nicht so ist. Du hast das Gefühl das ihm alles egal ist und ich habe das Gefühl, alles egal was ich schreibe kommt entweder nicht an bei Dir oder Du sagst das es nicht so ist.
So sind oder entstehen dann Gedanken und Gefühle und der andere macht sich seinen Reim darauf und irgendwann redet keiner mehr mit niemanden und jeder denkt sich sein Teil.

Danke2xDanke


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  30.01.2018 13:00  
Hallo Pusche,

Genau, wenn wir etwas umlernen möchten , müssen wir fünf Schritte gehen bis zum selbst reflektieren und damit verbundenen heilsamen Weg. ich weiß das die dritte Stufe die schwierigste ist von daher gebe ich dir diesen Rat ,professionelle Unterstützung zu holen.
Es ist sehr schwer und mühsam alles alleine machen zu wollen . Die Einsicht ist noch nicht die Lösung sondern erst ein Teil davon die Arbeit kommt aber es ist zu schaffen. ich finde es auch sehr gut das du dich hier austauscht , keine Frage, nur es gehört am Ende doch dazu den Mut , alleine zu bestimmen wie ich oder wir auf bestimmte Situationen reagieren möchten denn wir alle haben ein anderes Befinden zur Gefühle.

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  30.01.2018 17:35  
@Abendschein : ja, vielleicht hast du Recht. Ich muss mir deine Worte mal durch den Kopf gehen lassen. Manchmal bin ich einfach nicht sofort aufnahmefähig wenn ich hier schreibe. Ich bitte dich daher um Entschuldigung, wenn ich dich vor den Kopf gestoßen habe.

@tuffie01 : wie genau lauten denn die einzelnen Stufen? Und welche ist die dritte?



Ich muss nochmal auf ein anderes Thema zu sprechen kommen, nämlich die Arbeit.

Ich habe mich letzte Woche zur Arbeit geschleppt, am Freitag ging es dann einfach nicht mehr und ich bin seitdem bis einschließlich morgen krankgeschrieben. Ich habe so ein unglaublich schlechtes Gewissen, obwohl eigentlich alle sehr verständnisvoll reagiert haben. Ich spiele mit dem Gedanken, morgen doch schon wieder zu gehen, obwohl ich weiß dass es noch etwas zu früh ist, weil ich keine Ruhe habe. Ich habe Angst, dass ich entlassen werden könnte. Dabei war bisher überhaupt keine Rede davon, dass ich irgendwelche Konsequenzen zu erwarten hätte...

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BaWü
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Status: Online online
  30.01.2018 20:01  
puschel1990 hat geschrieben:
Es fühlt sich gerade an als würden wir aus dieser komischen Stimmung nicht mehr rauskommen. Und das nervt gerade einfach sehr.

_________________


Das kenne ich auch. Dazu sollte man aber mal überlegen, dass negative Stimmung, neg. Gefühle etwas sind, die man nicht haben möchte. Und dann eben runterziehen. Was man lernen kann, dass diese Gefühle auch wieder verschwinden, wenn sich die Situation, die Bedingungen etc. verändert haben. Bedeutet zu wissen, dass man das alles schon xmal erfahren hat und es auch wieder besser wird.

Das nennt man Annahme. Dagegen kann man sich auch Wege überlegen, dass man sich nicht ausgeliefert fühlt. Dein Thema Heirat ist eben so ein Thema. Fragt sich nur, wenn das Problem gelöst wäre, ob dann nicht das nächste kommt.

Solange du deine Ansprüche, egal welche, nicht artikulierst, wirst du immer dieses Hilflosigkeitsgefühl haben, denn du bist abhängig vom Verhalten anderer. Sprichst du deine Wünsche aus, kann es natürlich auch vorkommen, dass sie nicht erfüllt werden. Ich denke, hier ist dein Problem. Du hast Angst, das du Wahrheiten akzeptieren müsstest, die dir nicht gefallen. Drum vermeidest du lieber.

Ist eben so eine Sache mit der Realität und unserem Wunschdenken.

Abendschein hat geschrieben:
das Du alles das was ich schreibe, widerlegst und immer wieder sagst, das es nicht so ist. Du hast das Gefühl das ihm alles egal ist und ich habe das Gefühl, alles egal was ich schreibe kommt entweder nicht an bei Dir oder Du sagst das es nicht so ist.
So sind oder entstehen dann Gedanken und Gefühle und der andere macht sich seinen Reim darauf und irgendwann redet keiner mehr mit niemanden und jeder denkt sich sein Teil.


Hier schreibt Abendschein von ihrer Sichtweise. Das Ist, was sie denkt. Du wirst jetzt sagen, nein, ich denke über dein Schreiben nach, nur, Abendschein weiss es nicht. Und Abendschein ist Abendschein, ich bin ich. Sie kann ganz anders auf dich reagieren, wie ich es tue. Letztendlich ist es immer eine Kommunikationssache und auch, was der andere darunter versteht. Gilt natürlich für uns alle.

Je offene und ehrlicher das alles abläuft, ohne den anderen verletzen zu wollen, desto besser funktioniert alles. Gilt in allen Bereichen des Lebens. Gerade in einer Beziehung sollte man genau das tun dürfen. Offen und ehrlich seine Wünsche zum Ausdruck bringen. Ohne die geringste Angst, dass der Partner plötzlich alles in Frage stellt.


Hab erst das von deiner Arbeit gelesen. Bist du gesund genug, früher anzufangen? Punkten kannst du damit. Nur, ist es zu früh, schadet es nur der Gesundheit. Musst selbst entscheiden.

Danke2xDanke


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  30.01.2018 21:35  
Hallo Puschel, sorry, aber mir wird dass zu viel. Im Augenblick bin ich selber erschöpft und kann dir deswegen keine ausführliche Antwort geben. Ich denke du solltest ,Entscheidungen alleine treffen wenn du es nicht kannst so rate ich dir zu einer Therapie, sie wird dir langfristig helfen weil du mit dir arbeiten muss und nicht die rherapeutin dir deine arbeit macht. Ich wünsche dir alles gute.

Danke1xDanke

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