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Ja hab ich

Auf das Thema antworten


  26.09.2017 18:00  
bei mir geht es unter " Einstellungen"

----Datenschutz und Sicherheit....

da kann man das ab bzw einschalten





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  26.09.2017 18:12  
Ok ich guck mal, Danke :oops: :wink:



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Hessen
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  26.09.2017 20:04  
Guten Abend

Die Dissoziation hat Freisein sehr treffend beschrieben. Ähnlich ist es auch bei mir, nur nicht so mit Müdigkeit. Bei mir geht ein Autopilot an, der die Sachen dann "regelt" und ich bin im Gedanken im "Takatukka-Land". Gefühle sind in diesem Zustand stark reduziert oder gar nicht mehr spürbar, je nach Intensität der Situation. Es ist wie ein Totstellreflex der Psyche. Ich bin dann in meinem eigenen Überlebensmodus.
Der Witz an der ganzen Sache ist, dass mir das tatsächlich mehrmals das Leben gerettet hat. Das hat mir auch eine Möglichkeit eröffnet es auf gewisse Weise annehmen zu können. Ich hatte positive Erfahrungen damit. Mittlerweile finde ich es positiv wenn mein Chef zu mir sagt:"Du bist echt ein Freak, aber was wären wir ohne dich." Es gibt Situationen, da ist der Freak Trumpf und alle dankbar, dass ich so bin wie ich bin. Das puscht mich.
Wir haben alle unsere Vorteile und müssen sie nur finden. Wie gesagt, ohne Licht gibt es keine Schatten und je heller und größer das Licht umso länger die Schatten.
Das trifft für mich auf alle Menschen zu.
Die "Eliten" die ich kennen lernen durfte sind auch nur Menschen und von denen hatte ich nicht den Eindruck, dass sie verschwörerisch handeln. Eigennützig, egoistisch, kurzsichtig und menschenverachtend unterschreibe ich sofort. Einen Masterplan für diese Welt hatten die allerdings gewiss nicht. Schaut euch um in der Welt, wie viele der Größten auch nur im Sandkasten ihrer Kindheit sitzen und sofort mit Sand schmeißen, wenn ein Anderer sie erzörnt. Ohne einen wirklichen Plan und ohne Einsicht oder Verständis für Konsequenzen.
Traurig nur, dass der Sand mittlerweile aus Menschen besteht, die sich für ihre Überzeugung schmeißen lassen. Aber genug der Politik ;)

Herzliche Grüße

Danke1xDanke


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bei Hamburg
171
  27.09.2017 07:44  
Manchmal denke ich, dass hier ein neuer Typ Mensch getestet wird. Hardware und Software werden beliebig getauscht - wobei es eher ständig eine neue Software gibt- und es passt erstmal nix zusammen. Ich meine, irgendwo her muss das doch kommen, dass soviele Menschen das Gleiche erleben. Und es erweitert enorm das Bewusstsein. Kaum ein anderer macht sich soviele Gedanken wie wir, die wir ganz genau wahrnehmen, dass in der eigenen Psyche etwas "anders" ist. Für mich wäre diese Art der "Programmierung" verständlich und erklärbar. Vielleicht denkt diese Welt zu eng, und nimmt falsche Messpunkte als wahr an - weil es keine andere Vorstellung gibt.

Vielleicht ist diese Methode der Bewusstmachung eine Nachricht der Hersteller an das Produkt. In diesem Sinne sind die beschriebenen Phasen des Weggetreten seins Momente, in denen sozusagen ein Software update erfolgt.
Bereits als Kind habe ich es erlebt, dass andere Kinder mitten in einer Tätigkeit, für Sekunden ins Leere geblickt haben. Das habe ich sehr faszinierend gefunden. Und ich habe mich damals schon gefragt, was das ist.
Diese Erfahrungen gingen und gehen mein ganzes Leben so weiter. Ich sehe es immer wieder, das manche Menschen mitten drin einfach "abschalten". Das erkenne ich an den Augen und an der Körpersprache.

Dass ihr solche Momente so stark wahrnehmt, sehe ich als eine Botschaft. Mir selbst fällt das meistens gar nicht auf bei mir. Ich kann es wie gesagt bei anderen sehen.
Mir fallen bei mir eher Veränderungen am Körper auf, die ich phasenweise immer wieder beobachtet habe. Natürlich wird das in unserer derzeitigen Welt, alles mit einem klinischen Befund belegt.
Aber ich sage mal ehrlich : einen solch gesunden und ehrlichen Austausch in einem Forum habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Ich glaube nicht, dass wir alle "gaga" sind :-).

Ob das was an sogenannten Verschwörungstheorien in der Welt ist, tatsächlich Wirklichkeit ist, werden wir wohl niemals wissen. Da sind Ahnungen, da sind nebolöse Empfindungen. Es heisst, dass die Seele immer Alles weiss. Und manchmal regt es mich heftig auf, was passiert. Doch ich sehe diese Welt auch als einen Platz, an dem eine show abläuft. Ich nehme eine bestimmte Anzahl von Jahren daran Teil. Das war's.

Durch Rückführungen, Meditation und eigene Channelings habe ich über meine früheren Leben eine Menge erfahren. Und gerade im letzten Zyklus scheine ich zeitlich gesehen mindestens zwei nebeneinander abgelaufene "Lebenserfahrungen" gemacht zu haben. Zum einen war ich vor dieser Geburt bis auf wenige Tage vorher in einem anderen irdischen Körper, habe aber gleichzeitig Erinnerungen an eine Existenz in einem anderen Universum .
Vielleicht ist es die Vielfalt der mitgebrachten Erfahrung, die uns hier in Schockstarre versetzt. Das wissen um Lichtgefüllte Körper, Harmonie und Liebe. Welches hier auf der Erde dem völligen Untergang ausgesetzt ist. Von der Geburt bis zum Sterben gefangen in diesem Körper. Keine Möglichkeit dem zu entkommen. Leid und Schmerz. Krankheit und Tod.

Und es ist wahrscheinlich gar kein Trost, dass es heisst, wir hätten uns das selbst "ausgesucht". Soviel Mist im Leben, braucht kein Mensch!

Obwohl ich natürlich sehr viel Angst davor habe, bin ich jetzt schon gespannt darauf, wie ich sterben werde. Genauso wie jede Geburt ein absolut einzigartiger persönlicher Moment ist, wird auch das Sterben zu dem persönlichsten Moment eines Menschen. Den Körper verlassen, und aus der stofflichen Welt in eine andere Welt eintreten. Ich bin wirklich gespannt!

Durch all die Leben die ich von "mir" bereits betrachtet habe, zieht sich eine Linie. Und es spielt für mich auch keine Rolle, ob es sich tatsächlich so abgespielt hat, oder ich mir das einbilde. Es ist eine message.
: egal was mir passiert, ich werde nie etwas verlieren. Das was ich bin lässt sich nicht verformen und nicht defamieren. Meine Weltsicht ist nach zig Jahrzenten auf der Erde noch genau die Gleiche, wie ich es als Kind empfunden habe. Und all die Verletzungen, Schmerzen und das viele Leid haben daran nichts geändert.
Das hat dieses Leben geprägt. Aber es hat mich im Inneren nicht verändert.
Und das ist mir sehr wichtig. Für mich existiert eine Realität voller Liebe und Respekt. Dass das erst jenseits dieser Welt erfahrbar ist, ist ja irgendwie nicht meine Sache.

Übrigens sehe ich es nicht, das Licht auch Schatten erzeugt. Hier auf der Erde ist das so. Oder es wird zumindest so gesehen und gedeutet. Doch da wo es keine festen Körper gibt, und nur die Energie herrscht, ist nichts da was Schatten werfen kann. Das Licht ist vollkommen da. Genauso wie auch die Schwärze vollkommen da ist. Da ist Licht und da ist Dunkelheit. Ausser auf der Erde und ein paar untergeordneten Ebenen zu dieser Schweingung, gibt es diesen Zusammenhang nicht. Ansonsten würde ja Magie auch nicht funktionieren! Und auch Zeit gibt es nur in der Dimension der Erde.
Es reicht, sich im Leben mit einem Verkehrsmittel oft und schnell von A nach B zu bewegen. Schon hat sich die eigene Erlebniszeit um einige Zehntel Sekunden erweitert. Relativ gesehen, zu denen die sich dieser Bewegung nicht ausgesetzt haben. Es hat sich viel verändert an und in Erkenntnissen über die Welt. Aber dieser einfache Satz der Relativitätstheorie ist bis jetzt gültig.

Ich kann jedem Menschen nur empfehlen, sich seiner Natur bewusst zu werden. ( entschguldigt bitte, das war gerade gechannelt...).

Danke2xDanke




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  27.09.2017 20:19  
Also ich weiss, frag mich nicht woher, wenn ich sterbe, kann ich endlich wieder nach Hause. Und das ZuHause ist eine Art Raum, ich kann es nicht richtig beschreiben, es ist ein Gefühl dass wir dort genährt werden und wieder heil sind. Und alles ist so i.o. irgendwie. Darauf freue ich mich.

Dass ich mir das ausgesucht haben soll, daran kann ich nicht glauben. Nein, nicht angesichts der schrecklichen Grausamkeit, die manchen Kindern widerfährt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendjemand so etwas aussucht. Und ich denke dabei an Kriegskinder, Missbrauch, Rituelle Grausamkeiten von Satanisten etc.

Danke1xDanke


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bei Hamburg
171
  28.09.2017 06:21  
Liebe Freisein,

erstmal ein bisschen sorry, dass ich so in andere Welten "gegangen" bin. Manchmal packt es mich, und man kann ja nicht gerade offen über diese Themen mit anderen sprechen :-). Dankeschön, dass ich das hier mal aussprechen konnte, ohne grossen Alarm.

Für mich sind das alles Gedankenmodelle, mit denen ich herum probiere. Mein Geist und meine Psyche sind ständig auf Achse. Mittlerweile habe ich ein unglaubliches Wissen angehäuft, wovon ich aber die letzten Jahre schon wieder etliches vergessen habe :-) - Speicher einfach voll.

Dieses Gefühl zu wissen, dass es nach dem Leben hier wieder in ein Zuhause geht, das habe ich auch ganz stark. Und es ist so schön, dass Du das sagst. Dieses Empfinden kann ich ja nirgens teilen. Deshalb freue ich mich, dass Du das auch kennst!

Ich hatte als Kind oft unglaubliche körperliche Schmerzen - von den mentalen gar nicht zu reden, und habe mich fast gekrümmt deshalb. So wie das Empfinden in eine Form gepresst zu sein. Und da war dann der völlige Jammer, wieder nach Hause zu wollen.

Ob das mit dem freien Willen tatsächlich so zutrifft, zweifel ich genau wie Du oft auch an.
Aber, ich sehe es auch als eine Chance, aus diesem Opfer sein herauszukommen. Es hilft mir den Kopf wieder gerade zu machen und vor dem was mein Leben ist, nicht zu resegnieren. Wenn ich mir überlege : ach ja, wahrscheinlich habe ich mir das hier selbst ausgesucht.
In der höchsten Stufe des ZEN wird davon ausgegangen, dass die Seele ein Diamant ist, der über die Inkarnationen geschliffen wird. Keine Ahnung was mich da geritten hat, aber über innere Meister, innere Führung und wohl viel Spleen, habe ich mich mal ein paar Jahre ganz bewusst auf diese Reise gemacht. Und ich kann nur sagen, es ist ein Höllenritt. Zumal in der westlichen Welt dafür no Bewusstsein existiert.
Somit habe ich das bewusste Experiement dann abgebrochen, damit ich weiter nach westlichen Regeln "funktionieren "kann.

Für mich ist es eigentlich ein sehr schöner und trost spendender Gedanke, wie das der Buddhismus und das Zen erleuchtet. Das Bewegtsein im Rad des Lebens/Seins über die Inkarnationen, und das Lernen und Reifen der Seele. Da leuchtet mir auch das Negative ein, zumal wir uns auf der Erde in diesem gespaltenen Space bewegen.
Viele Esoteriker warten ja bereits seit Jahren auf einen Vorfall, der die Schwingung der Erde insgesamt erhöhen soll. Das sehe ich überhaupt nicht. Für mich verfällt dieser Planet gerade in eine umunkehrbare Phase der Zerstörung, ausgelöst durch die Menschen.
Vielleicht ist es zu einem Teil auch das, was wir spüren und wahrnehmen. Die Erde ist so ein gigantischer Komplex des Lebens, und wird seit zig Jahrzenten so angegriffen und zerstört. Einem derart komplexen und wunderbaren Planeten kein Bewusstsein und keine Intelligenz zu zugestehen, finde ich reichlich dumm.
Wir sind aus diesem Material, unsere Körper sind aus Erde gemacht. Und dadurch sind wir mit allen Informationen verbunden. Ich denke, dass es uns auch deshalb so schlecht geht. Weil wir das wahrnehmen und spüren können.

Leider gibt es diese Empfindsamkeit und diese Wahrnehmung in vielen Herzen nicht mehr. Für mich ist da die Spitze der eigenen Krone, der Umgang mit Flüchtlingen. Mich wundert es nicht wirklich, dass es immer mehr psychisch kranke Menschen gibt, solche die mit dem Leben nicht zurecht kommen. Wie soll das gehen, wenn man davon Kenntniss hat, dass auf diesem Planeten ständig Menschen und Kinder verhungern, oder Die, die vor Krieg und Verelendung fliehen, im Meer oft ihrem Schicksal überlassen werden.
Und zu guter Letzt noch die, die dafür brüllen die Grenzen zu schliessen. Das finde ich ganz schlimm!
Es gibt soviel Land. Warum werden nicht einfach überall auf der Welt ein paar neue Städte gebaut, und die Menschen versorgen und finanzieren sich selbst. So hat es doch überall angefangen.

Die geistige und emotionale Verarmung und Verrohung der gesamten westlichen Gesellschaft, ist das Schwert, welches über das Leben der Erde entscheidet. ( das war schon wieder gechannelt...).

Ach, ich weiss es auch nicht!
Nachher hole ich mir mein Räucherzeugs von der Post ab, und werde hier in der Bude erstmal für eine saubere Energie sorgen.

Grüsse



  28.09.2017 07:06  
Guten Morgen Freisein :)

Ich habe Borderline von meinem Vater, aber nicht geerbt.
Ich denke es kommt eher drauf an wie man zu seinem Kind ist oder ob etwas vorgefallen ist, an dass man nicht mal mehr denkt.
Mein Vater war ein Monster zu mir und meiner Mutter, mein Bruder bekam dass alles nicht mit und leidet nicht unter Borderline.
Also sollte man keine Angt haben, Kinder zu bekommen :)

Ich finde dass schlimmste an der Krankheit ist nicht zu wissen was abgeht und wie die Zukunft aussehen soll :/

MfG



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  28.09.2017 07:16  
Hallo Michi,
ob sich sowas 1 zu1 vererbt wage ich zu bezweifeln.
Geschwister sind ja auch meistens sehr unterschiedlich. Jede Mutter, die mehrere Kinder hat, sagt dass jedes Kind anders ist.
Es ist ja sogar im Tierreich so. Ob Hunde oder Katzen....da gibts auch deutliche Unterschiede. Sogar bei den Katzen, ich habe zwei Katzenschwestern, die sind äusserlich wie innerlich unterschiedlich wie Tag und Nacht. Wenn ich nicht wüsste dass sie "verwandt" sind würd ichs nicht glauben. Und meine Miezen denken ganz sicher nicht darüber nach wie sie drauf sind.
Vielleicht ist es einfach wichtiger sich so zu nehmen wie wir sind.
Ich frage mich ja auch oft wie Psychiater oder Psychologen so genau sagen können was für eine Störung welcher Patient genau hat. Da sind die Grenzen doch fliessend. Wann ist etwas eine Störung, ein Charakterzug, wann eine Unbefindlichkeit und wann eine Krankheit? und wenn jemand Medis kriegt und die wirken, dann ist er ja schon wieder "anders".
Ich glaube es ist falsch immer allen Befindlichkeiten einen Namen zu verpassen. KLar, wenn es nur noch bedeutet zu Leiden, dann ist es eine Krankheit und dann muss behandelt werden.

Ich hatte mal eine Bipolare Störung. In der manischen Phase ging es mir so gut wie noch nie in meinem Leben. Ich brauchte nichts zu Essen, keinen Schlaf und hatte Energie für drei.
Ich wusste auch nicht dass ich "nicht normal" drauf war. Erst als der Absturz kam und der kam nach einigen Monaten heftig.
Ich sehnte mich nach dieser Energie und war so richtig down. Heute weiss ich dass dieser manische Zustand wirklich nicht normal war und ich mich so ja selber nie zuvor kennengelernt hatte.
Aber war ich damals wirklich sooo unnormal oder krank? Es fühlte sich nicht so an.
Ist also "Borderline" ständig gleich schlimm? ist es ein ständiges Leiden? Ich kann nicht so mitreden, weil ich niemanden kenne der das hätte. Gibts auch Hochphasen oder nur Tiefphasen? Würde mich echt mal interessieren. Ich hab mir schon öfter darüber Gedanken gemacht.



  28.09.2017 07:22  
Nein, weil andere vorher geschrieben haben, dass sie keine Kinder bekommen wollen um es ihnen nicht weiterzugeben.
Ja es gibt viele "erfundene" , aber wenn im Leben nichts weitergeht ,man nicht weiter weiß und nur auf etwas wartet ,ist es ein richtiges Leiden.
Medikamente unterdrücken nur, also finde ich die e nicht wichtig. Naja bei manchen Krankheiten halt schon.


Wie ich mir Phobien nicht vorstellen kann, kann ein psychisch gesunder Depressionen usw nicht verstehen.

Und deswegen gibt es diese tolle Seite :)


Ich hatte in 10 Jahren nie ein hoch, ausser wenn ich Zeit mit meinem kleinen verbringe. Sobald ich wieder weg gehe, habe ich keine Lust nehr zu Leben weil die Gedanken nicht aufhören.
Seit 1 Woche kann ich nicht schalfen. Ich schlafe erst um diese Uhrzeit ein wenn überhaupt und so ist dann der Kreislauf.
Aber dass liegt vl daran dass ich niemanden habe, der mir seine Hand reicht. Alle wissen es, aber ich bin ja selber schuld weil ich mein Leben schleifen lasse. Aber wie es innerlich aussieht interessiert keinen und dann wirds immer schlimmer.

Danke1xDanke


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Hessen
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  28.09.2017 09:01  
Guten Morgen... Die Gedanken, dass sich "Borderline" oder die Symptome vererben beruhen bei mir auf zwei Überlegungen. Erstens denke ich wird da nichts direkt vererbt. Was zwischen den Generationen weitergegeben wird ist ein Grundmuster der Emotionalität. Wie sensibel bin ich, wie ist meine emotionale Widerstandskraft. Das ändert sich auch noch im Leben allerdings nicht im Kind. Die zweite und wichtigste Komponente ist das Verhalten der Eltern, denn das prägt sich auf das Kind. Wie stark sich das prägt hängt mit diesem individuellen Grundmuster zusammen. Das bedeutet, wenn ich ne betroffene, unreflektierte Mutter habe, die ihr Verhalten auf mich prägt, dann wird sich das noch verstärkt auf mich prägen, da ich die "Grundvoraussetzungen" mitbringen. Ob das passiert steht allerdings nie ganz fest... sind immer nur Risiken die allerdings steigen.

Zum Thema Diagnose und wie ich das Kind beim Namen nenne gibt es auch viele verschiedene Ansichten. Also ich denke das ich nicht krank bin im Hinblick auf meine Sympthome. Krankheit würde bedeuten das man generell was heilen kann. Bei Störungen sind allerdings die Struckturen der Persönlichkeit verändert und meine Art zu denken und zu fühlen so betroffen, dass es in mir dauerhaft, starkes Leid hervorruft. Bei mir in der Regel vor allem im Umgang mit engen Bezugspersonen. Da etwas dran zu ändern ist ein schwieriger Weg, da ich oft mein eigenes Verhalten nicht gut wahrnehmen kann.
Diesen Dingen einen Namen zu geben berührt mich zum Beispiel gar nicht. Ob man mir sagt ich sei Borderliner oder leide an einer komplexen PTBS ist mir wurscht, solange man mich damit nicht direkt abwertet. Das sind nur Namen, die irgendwann für ein kaum fassbares Sammelsurium an Merkmalen und Symptomen gegeben wurden die bei jedem unterschiedlich sind.

Herzliche Grüße

Danke3xDanke




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  28.09.2017 10:17  
Ich denke da ähnlich wie Jogi. Nur sehe ich das so, dass jeder mit einem Wesen geboren wird. Die einen sind sensibler, andere wiederum robuster. Und dann erst kommt die Prägung durch die Eltern dazu.

Das ist dem Kinder kriegen muss jeder für sich selbst entscheiden. Da in meiner Familie Depressionen öfter vorkommen, könnte es durchaus sein, dass ich diese Veranlagung zur Stressanfälligkeit an meine potentiellen Kinder weiter vererbe. Ob die Depri dann ausbricht, ist eine andere Sache. Es könnte durchaus sein, kann aber auch nicht sein.

Tatsache für mich ist, ich hab schon so Mühe im Leben und wäre mit einem Kind völlig überfordert. Ich hätte viel zu viel Angst, dass ich was falsch mache (das ist dann wohl die ÄVPS). Von dem her erübrigt sich das für mich.

Aber ich spreche nur von mir. Was andere Menschen tun in diesem Punkt, da bilde ich mir kein Urteil darüber oder sowas, jeder wie er will.

Mir hilft die Diagnose insofern, dass ich dann Anhaltspunkte habe. Erstens, aha, das ist diese Störung, zweitens, aha, andere haben das genau gleich, ich bin nicht allein und drittens und das ist wohl der wichtigste Punkt, wo kann ich ansetzen um mir selber zu helfen. Das entnehme ich der Literatur, der Therapie und auch hier aus diesem Forum. Manchmal muss ich auch manche Dinge einfach loswerden um innerlich Abstand dazu zu bekommen.

Danke2xDanke


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bei Hamburg
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  29.09.2017 06:24  
High ihr Lieben,

habe gestern meine Räucherwerke bekommen, und dann erstmal ordentlich losgelegt. Zuerst eine Portion Weihrauch zur Klärung und Harmonisierung der Energie. Dann habe ich freihand aus meinen diversen Errungenschaften "nachgelegt". Die Feuermelder die der Vermieter vor ein paar Monaten anbringen lassen hat, hatte ich dabei völlig aus den Augen verloren. Zum Glück taugen die nicht viel, denn erst als hier alles völlig verräuchert war, sind mir die Dinger eingefallen. Ich habe dann hektisch gelüftet, und gebetet dass die Teile nicht losgehen. Ist nochmal gut gegangen!

Für mich sind diese Einteilungen in irgendwelche psychischen "Krankheiten" auch sehr willkürlich. Solange jemand ansprechbar ist, die Zusammenhänge versteht und sich und andere nicht gefährdet, sehe ich es als einen Punkt in der Persönlichkeit, der jeden Menschen von allen anderen unterscheidet. Wir sind ja keine geklonten Roboter, sondern Menschen!
Es gab in jeder Zivilisation die "Anderen", und ganz oft war es ein Markenzeichen - keine Krankheit. In Europa waren die z.B. 80ziger eine Zeit, wo Charakter und Individualität absolut angesagt waren. Aber seitdem die CDU regiert, und es mehr und mehr um Kontrolle und Einschränkung jedes Einzelnen geht, sind persönliche Regungen quasi verboten. Jeder, der nicht im Sinne des Staates springt und kuscht, ist unerwünscht. Notfalls wird der Mensch Weggesperrt! Es ist erlaubt krimienell, aggressiv und gemein zu anderen Menschen zu sein - da gibt es keine grossartige Strafe. Aber gehe mal durch eine Stadt und umarme andere Menschen - dann geht es direkt in die Psychatrie.

Für mich ist es eindeutig der Staat, der erklärt, welcher Mensch in Ordnung ist: oder nicht. Die Einen bekommen recht, die Anderen nicht. So wie in USA, wo allein die Hautfarbe entscheidet, wie mit einem Menschen umgegangen wird. So wird es hier in Deutschland mit den angepassten und den nicht angepassten Menschen gemacht!

Ob man anders tickt, nicht so angepasst ist, einen Spleen hat, sich sehr nach Innen oder nach Aussen wendet - das entscheidet alleine die Gesellschaft in der man lebt. Die übt den Druck aus. Das bestimmt die Regeln und die Grenzen.
Innerhalb der einmal existierenden Naturvölker, wäre wahrscheinlich jeder der sich hier geäussert hat, ein Star gewesen. Gestern Top, heute Flop.

Für mich ist das ein Verbrechen an der Einzigartigkeit der Menschen. Und die Anzahl der "psychisch Kranken" wird in der Welt proportional zur Gewinnsucht und Alles- immer - gleicher - machen, zunehmen.
Das Leiden unter der psychischen Beschneidung und Defarmierung wird grenzenlos sein. Foren wie diese, und auch speziell dieser Thread, sind erst der Anfang davon. Es gibt seit einiger Zeit eine neue Richtlinie für psychische Gesundheit. Die wird reichlich willkürlich von irgendwelchen Fachidioten bestimmt. Darin sind viele ganz normale menschliche Regungen aufgenommen worden, die jetzt als "krank" gelten. Darin ist Trauer um eine geliebte Person, jetzt auf eine bestimmte Anzahl von Monaten beschränkt. Jeder der länger trauert, gilt als krank.

Wir lassen es zu, dass jemand anders darüber entscheidet, was wir dürfen - und was nicht. Wir gehorchen, und fühlen uns beschissen dabei. Kann ich nur sagen : selber schuld. Das Leben könnte komplett anders aussehen. Aber wir tun nichts dafür. Wir sitzen in der eigenen Bude herum, ausgegrenzt und völlig alleine, und trauen uns nicht irgendetwas zu tun oder zu sagen. Das höchste der Gefühle ist es, sich in einem Forum wie diesem mal vorsichtig zu äussern.

Mich kotzt das total an. Jeder Mensch kann irgendetwas verändern. Wirklich jeder!

See you the next time

Danke1xDanke


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  29.09.2017 09:01  
HAllo. Jetzt möchte ich auch mal etwas dazu sagen

Zitat:
Darin ist Trauer um eine geliebte Person, jetzt auf eine bestimmte Anzahl von Monaten beschränkt. Jeder der länger trauert, gilt als krank.


Jaein. Ich sehe das nicht als "Beleidigung" oder als gleichmachung oder so. Ich versuche das ein bisschen positiv zu sehen. Denn erst das was "krank" beurteilt wird, hat ein Recht auf Hilfe.
Es kann als bedeuten, dass wenn man zu lange und zu sehr trauert und man da nicht alleine mehr rausfindet, dann Therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen kann und darf. Was man ja leider nur mit einer Diagnose machen kann.

Überall da wo ein "Anders-sein" Leid verursachen kann, braucht es eine Diagnose um Hilfe anzubieten.
Und so etwas wie Borderline kann auch ganz schön Leid verursachen beim Betroffenen.
So gesehen muss so eine Katalogisierung nciht mal schlimm sein.
Man kann kja so sein, wie man will.
Aber wenn man dann leidet und aneckt und nicht mehr zurecht kommt, dann braucht man HIlfe.

Und ja, leider gehen die in Therapie, die schreien und nicht die, die sie zum schreien gebracht haben.
Aber wir können halt die Menschheit nicht verändern. Nur uns selbst und unseren Umgang damit.





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  29.09.2017 18:44  
Für mich ist es eine Störung, krank sein weil ich erheblich darunter leide, nicht nur psychisch, sonder psychisch induziert auch physisch. Ich kann deswegen nicht das tun, was ich gerne möchte. Ich erlebe es als Einschränkung. Ich kann nicht Vollzeit arbeiten gehen, ich kann nicht einen "verantwortungsvollen" Beruf ausüben, ich kann nicht mehr spontan mal irgendwo mal weg, ohne dass es mir dann danach schlechter geht.

Und jetzt soll mir niemand sagen och du armes Opfer weil es ist nicht so. Ich hab all das ausprobiert und mich sehr angestrengt um diese Ängste endlich ablegen zu können aber es ging nicht. Ich werde weiterhin nicht aufgeben aber mittlerweile glaube ich nicht mehr daran, dass ich diese Ängste jemals ganz los haben werde. Vielleicht wird es besser werden als jetzt aber die Heilung hab ich mittlerweile abgeschrieben. Ich muss mich iwie auch ein bisschen mit dem arrangieren, denn es ist nun mal so, wie es jetzt gerade ist.




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bei Hamburg
171
  01.10.2017 05:31  
Hallo,

also ich meine es so - wenn nicht soviel ausgegrenzt werden würde, würde es zumindest mir besser gehen. Das hat insgesamt auch mit Respekt und Menschenwürde zu tun.

Und Einstufungen für psychische "Krankheiten" haben für mich am aller wenigsten mit Hilfe zu tun. Das ist tiefstes Schubladen abfertigen, in meinen Augen. Ich habe es selbst ganz hässlich bei Behörden und vor Gericht erlebt, wie man da in einer bestimmten Schablone quasi verschwindet. Mir wurde regelrecht ein Strick daraus gedreht, dass ich in therapeutischer Behandlung gewesen bin, und offen mit meiner Angsterkrankung umgehe.

Und wozu muss mich eine unpersönliche Abhandlung "einstufen" - die null mit mir und meiner persönlichen Situation zu tun hat. Wer das Bedürfnis nach Hilfe hat, kann sich die auch ohne das, jeder Zeit suchen.

Es wurde schon oft davon geschrieben, dass da Angst vor Verurteilung etc. ist. Und genau das meine ich! Dieser gesellschaftliche Druck, so funktionieren zu müssen wie der vermeintliche Rest der Welt. Und alle paar Jahrzente ändert sich das beliebig. Das ist das willkürliche und aus dem Kalkül entsprungene Erzeugen von sozialen Randgruppen, um auch die "normale" Masse unter Druck zu setzen. So nach dem Motto : seht her, das wird euch auch passieren, wenn ihr nicht springt.

Mir fehlen in der Welt, wie sie im Moment ist, die schillernde Buntheit - schräge Orginale mit viel Witz und Ideen. Anders denken und Anderssein ist doch quasi gar nicht mehr erlaubt. Vielleicht gäbe es ja viele dieser sogenannten psychischen Erkrankungen gar nicht, wenn das nicht so ein enormer Druck wäre, immer angepasst funktionieren zu müssen.

Das was gelebt werden muss, ist keine lebendige Welt. Und das packt dem, was viele Menschen an Päckchen aus ihrer Kindheit und anderen schlimmen Erfahrungen mit sich herumtragen, nochmal kräftig eins oben drauf. Es ist diese wahnwitzige Vorgabe, dass die Welt so wie sie ist, 'normal' ist, und jeder der das anders empfindet, ist eben un-normal.
Das erzeugt unglaublich viel Druck! Das erzeugt ständiges Leid.

Und diese Schräglage die hier bei uns über alle Kanäle transportiert wird, finde ich einfach asozial und menschenunwürdig. Agressionen, die ständige Hetze, mobben, Ungerechtigkeit etc. pp. werden in diesem Land nie! mit irgendwelchen pathologischen Begriffen asoziiert. Aber : Angst, Niedergeschlagenheit, Trauer etc. pp. führen ratz fatz dazu, dass ein Mesnch "krank" sein soll.
Ich habe noch niemals von kranken randalierenden Fussballfans gehört. Oder kranken Mitarbeitern, die andere Mitarbeiter in die Arbeitsuntauglichkeit gemobbt haben. Oder gibt es kranke Facebookuser, die andere mit Beleidigungen etc. unrechtmässig Einschränken? Habe ich noch nie gehört, das genanntes abartiges Verhalten je als krank benannt worden ist.
Und so tickt diese Gesellschaft. Die Sensiblen, die die etwas merken, werden ausgegrenzt und für krank erklärt - damit die restliche Maschinerie ohne Störungen weiterlaufen kann. Denn eins steht fest, ein pöbelnder Asi der agressiv ist, denkt nicht viel nach und wird dem System deshalb nie gefährlich.
Ein Mensch der fühlt und denkt, hinterfragt - und ist dem System gefährlich! Deshalb wird das Netz um diese Menschen immer engmaschiger.
Es braucht in diesem Land nur zwei Auslöser, um ab da fast lückenlos in Überwachung und "Betreuung zu sein. Linke Gesinnung, und oder eine vermeintlich labile Psyche.
Attentäter können sich hingegen noch mit staatlicher Unterstützung hier frei über Jahre bewegen. Und rechte Randale wird ignoriert. Die dürfen unter staatlicher Aufsicht Asylheime anzünden.

Ich finde es zutiefst erstaunlich, dass das anscheinend fast niemandem auffällt. Und es ist erschütternd, dass auch kaum jemand darin einen Zusammenhang zu seinen persönlichen Problemen sieht. Denn mir macht es ganz ungeheuerlich Angst, dass die friedlichen Menschen mit Psychopharmaka zugestopft werden, und wenn das nicht ausreicht und das Gehirn immer noch ungewünschte Gedanken produziert, ist eben die Psychatrie dran! Und die die wirklich schlimme Sachen machen, laufen mehr oder weniger unbehelligt jahrelang herum ohne behindert zu werden. Und natürlich ist nie die Rede davon, dass es krank ist andere Menschen zu töten oder für ein Leben lang zu schädigen.

Es gibt unter Richtern, Staatsanwälten etc. bekennende AFD Wähler. Und es ist nicht im Geringsten einschätzbar, wieviele noch mit rechter Gesinnung in irgendwelchen Ämtern und Staatsbetrieben sitzen. Unter diesem Gesichtspunkt muss man sich die Urteile der Gerichte auch mal genauer ansehen. Ein Linker, der einen Polizisten mit einer Flasche bewirft, geht für 2 einhalb Jahre ins Gefängnis. Kinderschänder, Leute durch deren Verhalten in Folge ein Mensch sein Leben verliert etc. pp. gehen zum Teil mit Bewährungsstrafen nach Hause. In Deutschland muss man nur genug *beep* sein, dann kann man hier fast Alles machen - ohne gross belangt zu werden.

Wenn ich mir das so richtig überlege, bin ich lieber "krank", als bei dieser "Normalität" mitzumachen. Bei Therapie geht es in meinen Augen nur darum, einen Menschen an diesen Wahnsinn anzupassen, und aus ihm ein gehorsames Schaf das mit der Herde rennt zu machen. Zumindest in Deutschland wird überwiegend nicht die Individualität gestützt und gefördert - sofern man sich keine Privatstunden für hunderte Euro leisten kann. In anderen Ländern ist das vielleicht anders.

Liebe Grüsse





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  01.10.2017 11:02  
Dass psychische Krankheiten immer noch stigmatisiert werden und man überhaupt nicht mehr ernst genommen wird, wenn man das offen kommuniziert, trifft leider immer noch zu.

Aber ich sehe das nicht so das wir aussortiert werden. Dass etwas am System krankt, ist offensichtlich, denn immer mehr Leute fallen wegen psychischen Problemen aus. So wie ich es empfand, war es dieser ständige Druck der Effizienz. Man muss nicht nur sauber arbeiten, sondern auch möglichst schnell. Und dann war da noch das, was du erwähnt hast, mit der Sensibilität. Ich bin sehr sensibel und die anderen waren hart. Aber auch das war nur Fassade, die gefordert wurde, dieses unzerstörbar sein was einfach nicht menschlich ist. Denn im Hintergrund haben mir dann einige erzählt, sie seien auch nahe dran gewesen am Zusammenbruch. Rescue Tropfen waren in den Handtaschen. Auch die, die noch standhalten können, leiden. Zumindest ein Teil davon.

Ich erlebe die Therapie völlig anders als du es erzählst, dass ich dort zum angepassten Schaf gemacht werde. Im Gegenteil, ich bin jetzt das angepasste Schaf und wir arbeiten daran, dass ich mich mehr getraue, ich zu sein und nicht immer so angepasst. Dass ich meiner Intuition mehr vertraue. Ich bin aber auch nicht in einer Verhaltenstherapie, vielleicht ist es dort anders?

Danke1xDanke


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  01.10.2017 16:20  
Also ich weiß ja nicht.
Das ist mir alles ein bisschen seltsam fokussiert.
Also klar, die Gesellschaft bestimmt vieles. Aber eben nicht alles. Und es ist und bleibt die eigene Entscheidung, ob man sich dem anpasst oder eben nicht.

Also so wie du,@Hurt das beschreibst wäre ja zu Beispiel auch jede Form der Erziehung zu viel Druck und zu viel in eine Richtung gezwungen zu werden.
Man wird als Kind erzogen, oder zieht sein Kind so groß, dass es gut in einer Gesellschaft leben kann. Das fängt doch schon bei Bitte und Danke an und hört da auf, wo man nichtmit den Finger auf Behinderte zeigt oder was weiß ich.
Das gehört ja doch auch schon dazu irgendwie angepasst zu sein. Aber daran sehe ich per se jetzt auch erstmal nichts falsches.

Ich lebe doch auch nicht in einer Blase. Hier werde ich aber akzeptiert. Ich bin anders, ich bin weder meinem Alter angepasst nocht der Gesellschaft. Ich bin in Rente, ich bin psychisch krank.

Ob man durch Therapie gezwungen wird, sich wiede rin eine Musksmäuschenstille und angepasste Gesellschaft einzufügen ist individuell.
Also ganz sicher arbeiten Psychiater ganz oft nach dem Prinzip. Hier: Medis, nehmen sie die, gehen sie wieder arbeiten. Fertig ist der Lack. Das ist nicht schön, nein. Hier wird seltenst nach dem gefragt, was der Patient will. Aber was soll man sagen? Die haben auch nichts anderes gelernt und haben sowieso viel zu wenig Zeit.
Bei Therapeuten ist das oft anders. Hier wird man auch (wenn man jemdn gutes gefunden hat) unterstützt darain, so zu sein, wie man sein will und hilft einem dabei, damit auch zurecht zu kommen.
Ich kann nichts erwarten,dass die komplette Gesellschaft da draußen, sich nach mir richtet, dass ich kein komischer Vogel (in mancher Augen) bin.
Aber mir ist das egal. Es kommt auch immer darauf an, mit welchen Menschen man sich umgibt.
Individualität wird von vielen Menschen geschätzt und von anderen sicher auch heimlich bewundert. Und wieder andere schwimmen eben gerne mit dem Strom.
Was ja auch irgendwie Individualität darstellt in meinem Augen.

Über unser Rechtssystem muss man sich sicher nicht streiten. Es ist ungerecht. Aber ich sehe darin kein System ob rechts links oder oben oder unten. Es ist IMMER beschissen.
Ich finde dennoch nicht, dass man hier fast alles machen kann und ich bin froh, dass es hier wenigstens noch ein bisschen REchtsstaatlichkeit gibt. So ungerecht und beschissen das auch läuft.
Raubkopiere werden mit bis zu 5 Jahren... jaja und Kinderschänder kommen oft davon. Keine Frage.

Aber da fängt eben das Problem an. Ja, wer psychische Probleme hat, ist oft vor Gericht eben nciht voll glaubwürdig. Und das ist etwas das man auch meiner Meinung nach ändern sollte. Weil man ja auch mal gucken muss, wo die Probleme her kommen-
Schau mich an. Ich habe eine voll Ausgeprägte Dissoziative Störung. Damit kann ich Erlebnisse nicht kohärent zusammensetzen und als ganze Geschichte erzählen. Damit bin ich aber per se ein unglaubwürdiger Zeuge. Ganz egal ob die DIS eben erst durch die Straftaten entstanden sind, oder nicht.
Aber das hat für mich nichts damit zu tun ob der Täter jetzt AFD Wäher wäre oder nciht. Ich finde das ist alles ein bisschen zu weit gedacht. Aber das ist eben nur meine Meinung.
Und ich glaube auch nicht, dass wir dem System gefährlich werden /wäre und deswegen Mundtot gemacht werden nur weil man als psychisch labilerer Mensch eben andere Weltsichten hat.
Ich fühle mich jedenfalls da nicht überwacht oder sonst irgendetwas von dem, was du andeutetst.

So und jetzt würde ich gerne den Bogen zurück zum Thema Boderline Überlebende machen.
Als Borderline Mensch und/oder traumatisierter Mensch (was ja oft beides zusammen fällt) hat man es natürlich schwer.
Und ich glaube schon, dass da auch einbisschen Vererbung eine Rolle spielt. Wenn die Mutter schon unter ungünstigen Bedingungen aufgewachsen ist, vererbt sie sozusagen eine gewisse sensibilität und Fähigkeit der Psyche damit umzugehen. Sich eben anzupassen. So wenig einem das auch im späteren Leben hilft, so sehr hilft es, wenn man in ung+nstigen Situationen aufwachsen muss.
Für mich sind Persönlichkeitsstörungen auch nicht per se eine Krankheit sondern ein Überlebensmodell.
Aber daraus erwächst so oft Leid und eben ein nur noch Über-leben. Und dann braucht man meist Hilfe. Schlicht weil das Leid so groß ist.

Danke2xDanke


248
4
bei Hamburg
171
  03.10.2017 06:08  
Hallo ihr Lieben,

ich verhandel gerade mit mir selbst - ob ich es schreiben werde, was ich schreiben möchte. Thema Erziehung durch die Eltern und angepasst werden an das Leben.
Meine Mutter hat mich nebst früher beschriebener Eigenheiten stets mit Sätzen "gefüttert" : das tut man nicht; sei endlich ein Liebes Mädchen; soetwas gehört sich nicht; soetwas sagt man nicht; gehorche mir endlich, sonst lasse ich Dich ins Kinderheim sperren; und noch Vieles andere auf dieser Schiene.
Wenn ich nicht "gespurt" habe, wurde ich eingesperrt, manchmal geschlagen, meistens mit Missachtung bestraft. Von Geburt an! Insgesamt hört es sich an, als hätte diese Frau mit einer aufmüpfigen und ungezogenen Göre zu kämpfen gehabt. Doch ich war genau das Gegenteil. Ruhig, angepasst, immer um Harmonie bemüht und eigentlich recht still.
Aber ich war neugierig, regelrecht wissbegierig und habe auch direkt mal nachgefragt. Ein absoluter Dorn in den Augen dieser Frau, die sich mit Bösartigkeit, Hinterhältigkeit und ständigen Lügen ihren Weg durchs Leben gebahnt hat.
Und gerade während ich dies schreibe wird mir klar, dass ich von Anfang an quasi ihre grösste Feindin gewesen sein muss. Mit meiner Wahrheitsliebe, mit meiner Wissbegier - mit meinem beobachten und Dinge verstehen.
Seitdem ich auf der Welt war, hat sich diese Frau gegen mich gewehrt, sich abgeschottet und mir unter allen Umständen und bei jeder Gelegenheit, den grösstmöglichen Schaden zugefügt.
Sie hat aktiv und massiv verhindert, dass ich eine gute Schulbildung erhalte. Sie hat mich emotional geschädigt, wo es ihr möglich war. Sie hat über mich Lügen verbreitet und mich wo es ging vor anderen schlecht gemacht.

Als ich dann als junge Erwachsene trotzdem recht gut meinen Weg gegangen bin, und über den zweiten Bildungsweg und eine Aufnahmeprüfung ein Studium begonnen habe, hat sie quasi zur Endlösung gegriffen. Die Schwester meines Vaters, war mir eine liebe Vertraute, und die fürsorgende und mich liebende Person, die ich in meiner Mutter nie gehabt habe. Sie hatte mir auch gesagt, dass meine Mutter ein sehr böser Mensch ist, womit ich zu der Zeit wenig anfangen konnte.
Jedenfalls wurde meine Tante irgendwo im Wald mit durchschnittener Kehle gefunden. Das wurde als Selbstmord deklariert.
Ich bin nach dem völlig ins Trudeln gekommen. Abbruch des Studiums, für einige Wochen Psychatrie.

Jahre später ist mir aufgefallen, dass ich Zeugin der Planung dieser Tat an meiner Tante gewesen bin. Darüber werde ich hier nicht in Einzelheiten berichten, aber es war im Nachhinein vollkommen eindeutig. Ein paar Jahre später wurde eine Cousine meiner Mutter tot gefunden, angeblich Herzversagen - ein paar Tage später hat mir meine Mutter den Schmuck der Verstorbenen quasi als Trophäe präsentiert. Die Cousine hatte mir angeboten bei sich und ihrem Mann erstmal zu wohnen, um mich zu erholen. Wieder ein paar Jahre später wurde der Hausmeister des Hauses wo meine Mutter lebt, erschlagen im Flur aufgefunden. Ich weiss, dass sie ihn jahrelang in ihre Wohnung gelockt hat, und ihn zum Trinken annimiert hat. Zuletzt hatte sie mir erzählt, dass er mir zu meinem Geburtstag gerne einen Blumenstrauss schenken wollte, un dsie ihm gesagt hat - dass er das mal lieber lassen sollte! Danach war er tot.
Meine Mutter hat Jahrzente als Krankenschwester gearbeitet, und ich befürchte, da hat sie auch schon ihre Entscheidungen getroffen. Zusammen mit der Aussage von ihr, dass sie gerne als KZ Aufseherin gearbeitet hätte, und dass bei *beep* alles uneingeschränkt gut gewesen ist - sie hat immer so völlig romantisch und Sinnverloren von der Jugendorganisation geschwärmt, der sie angehört hatte - kann ich mir da eine Menge vorstellen.

Ich habe es nie geschafft, sie öffentlich Anzuklagen oder offiziell zu verdächtigen. Sie beherrscht mit ihrer Psychopathie und ihrem autoritären Verhalten, jeden Raum. Und sie zeigt auf mich. Sagt ich wäre krank, würde nichts auf die Reihe bekommen und wäre immer nur eine schlechte Tochter gewesen.

Gerade habe ich mir gedanklich ein Stück festes Gummi genommen, un dbeisse ganz fest darauf. Mein Sohn ist gestern 23 jahre alt geworden. Dank meiner Mutter habe ich ihn seit 15 Jahren nicht gesehen, und auch keinerlei Kontakt. Bis vor ein paar Jahren, war das der völlige Horror für mich. Ich lebe in einer neuen Ehe seit der Zeit, habe sehr viel gearbeitet, und trotzdem war diese Seite meines Lebens immer der Sturz in den Abgrund. Das Leck in meiner Psyche und in meinem gesamten Leben. Ich habe unendlich darunter gelitten.
Dieses Jahr geht es besser damit. Es war die Frage : weiterleben oder sterben. Lange Zeit konnte ich mich nicht wirklich entscheiden. Dies ist der erste Geburtstag meines Sohnes, wo ich kaum darüber nachgedacht habe, und es mich auch gefühlsmässig nicht gepackt hat.
Es gibt tatsächlich Fortschritte im Leben, ich hatte nicht mehr daran geglaubt!
Puh, ich muss hier erstmal eine Pause machen.

Das was ihr schreibt inspiriert mich dazu, auch wieder tiefer in mich selbst hinein zu denken un dzu fühlen. Dinge, die ich jahrelang auf Eis gelegt hatte. Bloß nicht hingucken. Notfalls Augenbinde und Mundknebel.
Hier zu lesen und zu schreiben, kommt für mich einer Befreiung gleich - zusammen mit anderen Entwicklungsschritten, die ich gerade mache. Und ich bin so dankbar dafür. Ich habe einfach nicht mehr daran glauben können, dass sich an diesem inneren Horrortrip jemals etwas ändern wird.
In den letzten Tagen hatte ich so heftige Attacken. Angst bis fast zum Umfallen, Herzrasen, Schweissausbrüche. Aber ich habe mich an das geklammert, was ich hier auch geschrieben hatte. Bei mir bleiben, dem keinen Raum geben und mir alles in Erinnerung rufen, womit es mir jemals gut gegangen ist.
Und das Räuchern feiner Substanzen trägt dazu bei. Es ist einfach ein Ritual, bei dem Energien gereinigt werden. Und selbst wenn das nur Einbildung ist - es wirkt.

Mein Traum ist ein freies un dvon all diesen Sachen unbeeinflusstes Leben. Wer weiss, vielleicht schaffe ich das ja noch!


Lieben Gruss



13
1
Hessen
14
  03.10.2017 16:17  
Es scheint so, als wäre ein Einbrecher da gewesen.
Ich weiß nicht, wann genau er da war, aber irgendwann muss es gewesen sein, denn als ich wieder zu mir kam, war das Chaos da.
Alles lag herum... in einer Ecke lag das Lachen, in der anderen das Glück.
Irgendwer hatte sämtliche Schubladen durchwühlt und den Inhalt achtlos herausgeworfen.
Die Schuld lag mir zu Füßen, die Angst direkt daneben.
Dahinter die Wut, dann die Trauer und hinten, zusammengekauert, der Schmerz.
Irgendwann standen alle Gefühle wieder auf und taumelten umher.
Keiner wusste mehr so recht wohin er gehörte. Alle waren völlig verwirrt.
Das Glück lachte über den Schmerz, dieser wiederum spürte sich nicht mehr, und das erzürnte die bislang noch schweigende Wut.
Die Trauer gab der Angst die Schuld, weil sie nicht weggelaufen war.
Denn Flucht war doch ihre wichtigste und lebensrettende Aufgabe.
Das verunsicherte die Angst wiederum so sehr, dass sie von nun an beständig da war.
Nichts durfte ihr jetzt mehr entgehen... und so wurde sie zu meiner treusten Begleiterin.
Aber was hatte der Einbrecher gestohlen, was hatte er gesucht?
Lange Zeit wusste ich es nicht. Dann wurde es mir klar.
Er hatte die Liebe geraubt... in jener Zeit, die mir nun fehlt.
(Auszug aus dem Buch "Seelentaumel")

Hallo und einen schönen Feiertag,

ich wollte mal was philosophisches zum Thema schreiben, daher der Auszug aus dem Buch. Diese Zeilen haben in mir ein starkes Gefühl von Verbundenheit und Verständnis geweckt.
Ich glaube sie bringen das Dilemma meiner Kindheit und meine Sehnsucht nach dieser verlorenen "Liebe" in einer kurzen Geschichte auf dem Punkt.
@hurt... Das sind schon sehr bestürzende und offene Zeilen von dir. Ich kann mir vorstellen, dass deine Mutter da sehr viel Selbsthass auf dich projeziert hat und dich als Spiegel brauchte. Insofern wird sie wohl auch jeden der dir näher zu stehen schien als Poten. Gegner betrachtet haben. Deine Verluste tun mir Leid und ich denke, dass sich mit den einzelnen Themen die Polizei beschäftigt hat, ohne da jetzt ne Wertung abzugeben. Ich kann verstehen, dass du deiner Mutter gegenüber alles für möglich hälst und auch nach solchen Ereignissen kein Vertrauen da ist. Du hast beschrieben, dass du mit deinen Gedanken im letzten Jahr ruhiger geworden bist und Fortschritte für dich erreicht hast. Das freut mich für dich. Rückschläge wird es immer geben, allerdings wird der Umgang damit besser je älter wir werden.

Herzliche Grüße

Danke1xDanke

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