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Mueller19961

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Hi meine Name ist mueller.
Nach langem lesen habe ich den entschluss gefasst euch auch mal meine Probleme zu erläutern.

Vorab meine Mutter ist schizophren und ich hatte eine nicht so angenehme Kindheit. Ich hatte zwar einige freunde aber niemand wusste dies, bis vor kurzem.

Vor ca einem jahr ist meine Schwester (21 jahren) aufgrund paar beruflichen misserfolgen sehr komisch geworden. Sie war schon immer bisschen anders sie wollte nicht so viel zeit mit ihren "Freunden" verbringen und die Vorstellung je einen freund zu kriegen fand sie wiederwertig, aber seis drum. Sie hatte letztes Jahr einen streit mit mir, da ich sie angeblich angeschrien habe obwohl ich nur sagte warte kurz ich will das Spiel auf meinen Handy spielen. Sie hat ab dann ca 8 Monaten nicht mit mir geredet. Aufgrund eines kleines zwischenfalls an dem ich mich gar nicht mehr erinnere, weil er wirklich unnötig war. Durfte ich und mein Vater mit dem sie seit ca 3 jahren aufgrund einer Außernandersetzung nicht mehr ins wohnzimmer gehen und ich durfte sogar nicht mit meiner kleinen Schwester reden, da meine große Schwester ihr es verboten hatte und sie sich ein Zimmer teilten. Ich mache meiner kleinen Schwester keinen Vorwurf sie ist 12 und kann sich ihr nicht wirklich wiedersetzen. Meine große schwester war dann vom dezember - März nur noch in ihrem Zimmer. Wenn ich ehrlich war hat mich dies nicht wirklich gestört , da ich wieder mit meiner kleinen Schwester normal reden konnte und wieder ins Wohnzimmer gehen konnte. Ich hatte mich mit meiner sehr guten Freundin in der ich seit langem verliebt bin auf date getroffen, dass nicht sehr positiv gelaufen war. Sie sagte mir das sie mich nur als guten freund sehe und ich nie eine chanze bei ihr hatte. Ich war natürlich sehr tief getroffen und war die nächsten Tage/wochen nicht so gut drauf. Ab März kamm meine große schwester verheult zu mir und sagte sie hätte ihr fernstudium nicht geschafft. Sie hat dann wieder mit mir und meinen Vater geredet. Wir sind dann ganz kurz nach draußen gegangen, mussten aber zurück nach Hause gehen, da sie angst hatte nach draußen zu gehen. Ich hab mich tortzdem von ihr fern gehalten, da ich grad mein Abi mache und genug probleme habe. Sie hat mir dann in Aprill vorgeworfen das ich ihr bewusst aus dem Weg gehe und mir vorwürfe gemacht. Wir haben uns dann gestritten. In den osterferien war ich dann eine Woche bei meinem besten freund, da ich nicht wirklich lust hatte zu hause zu bleiben. Als ich wieder zuhause kamm war ich ziemlich genervt, was man mir jetzt nicht wirklich verübeln sollte. Ich hatte einfach keine lust auf meine Mutter und meine Schwester. Es kamm wieder zu streiterein, wo mein Vater gegenüber mir handgreiflich wurde, als wir dann umgezogen sind (ein Monat später im Mai) hatte ich diverse streits mit meinem Vater. Z.B als ich sagte "ob der fernsehn nach 0.0 uhr bisschen leiser gemacht werden könnte, da ich morgen Schule hätte und früh aufstehen muss (meine große Schwester bleibt ziemlich lang wach und guckt dann bis spät in die Nacht Fernsehn oder hört musik) ist sie ausgerastet. Mein Vater schrieb mir in whats app dann, dass ich probleme kriegen werde deswegen. Am 03 Mai hatte ich dann eine große Ausernandersetzung mit meinen Vater , wo er mich brutal zusammen geschlagen hat. Ich wollte dann ausziehen und meine freunde meinten, dass dies die beste Lösung wäre. Mein Vater kamm gar nicht damit klar. Er meinte er wird mich und die Familie meines bestens freund umbringen ich musste dann eine nacht im obdachlosenheim schlafen . Irgendwie hat sich diese situation dann wieder gelöst und bin wieder eingezogen. Ich hab dies bis heute nicht wirklich verarbeitet. 3 wochen später nach einer nachschreiber Klausur ist es dann passiert. Ich bin irgendwie zu dem schluss gekommen, dass ich schizophren werde. Ab denn zeitpunkt habe ich relativ viel zeit im internet verbracht und geguckt welche Symptome man hat wenn man Schizophren ist und hab diverse online test gemacht. Ich habe meine Sorgen meinem anderen besten Freund und einer sehr guten freundin erzählt. Das reden hat zwar gut getan aber nicht wirklich geholfen als ich dann meinem anderen guten freund erzählt habe das ich denke, dass ich schizophren werde oder angst davor habe, hat er mich nicht ernst genommen und gelacht. Von juni- heute werde ich von zangsvorstellungen geplagt, wo ich meinen freunden wehtuhe, diese vorstellungen machen mich ziemlich fertig. Seit dem tag wo ich gelesen habe dass schizophrene denken andere leute wollen mir was schlechtes denke ich dies auch, obwohl ich weiß das dies ziemlich unlogisch ist, ich habe auch wirre gedanken. Ich habe auch eine leichte sozialphobie entwickelt ich kann zwar ohne probleme mit meinen freunden raus gehen aber allein nach draußen zu gehen ist mir unangenehm. Ich bin auch manchmal plötzlich gereitzt und bin dann von paar Personen genervt, aber dann auch nur für sehr kurze Zeit. Dies kann natürlich daran liegen, dass ich wegen dem Abi und diesen Gedanken sehr gestresst bin.Ich habe extrem Angst Schizophren zu werden und so zu werden wie meine Mutter und meiner Schwester, ich will später einfach nur ein normales Leben führen mit einer normalen Frau und Kindern und einem guten Job. Ich muss aber auch sagen, dass ich schon lange angst habe eine schlimme Krankheit zu kriegen z.b hatte ich mal angst im späteren leben demez zu werden oder krebs zu kriegen, ich gehe auch immer vom Schlimmsten aus, ich hatte dieses jahr eine kapsel in meinen Rücken verklemmt und dachte dann, dass ich ein bandscheibenvorfall habe. Meine drei Freunde meinen dass ich nicht schizophren bin und auch keinem anderen in meiner klasse oder von meinem anderen Freunden ist aufgefallen das ich mich "komisch" verhalte, nur paar Freunden ist aufgefallen,dass ich nicht mehr wirklich lächel. Ich habe letzten Mittwoch bei einem Therapeuten angerufen und bin auf der Warteliste. Dieses Jahr war generell ein sehr schlechtes Jahr für mich ich habe mit dem Problemen auch zwei abfuhren von Frauen gekriegt, die mir wirklich was bedeutet haben. Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich, schreibe auf meinem Handy

14.10.2017 10:53 • 23.10.2017 #1


6 Antworten ↓


abirel


Also bei den ganzen Schwierigkeiten und den Streitereien und Konflikten in der Familie wärst du nicht normal, wenn du keine Probleme bekommen würdest.
Im Gegenteil: Gerade dass du Probleme entwickelst, zeugt davon, dass du ganz normal reagierst.
Kein gesunder Mensch kann das alles einfach so nur "schlucken" und so weiter machen, als sei nichts geschehen.

Das Problem: Das alles musst du noch verarbeiten.
Deswegen ist dein Entschluss, eine Psychotherapie zu machen, das Beste, was du für dich machen kannst!
Dort kann das alles wieder aufgerollt und durchgearbeitet werden.

Dann müssten auch die Symptome verschwinden.
Letztere sind nur Ausdruck davon, dass sehr viel Unverarbeitetes in dir brodelt und nach und nach aufgearbeitet werden will, damit du dich voll deinem eigenen Leben, deinen Interessen und deinen Wünschen widmen kannst.

Du bist auf gutem Weg!

14.10.2017 12:07 • x 1 #2


Mueller19961


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Das problem das ich habe ist diese verdammte Angst. Ich krieg sie einfach nicht los. Jedesmal wenn ich ein geräusch höre, dass komisch klingt suche ich die quelle davon oder frage einer meiner freunde ob sie das auch gehört haben, ich weiß das dies unsinnig ist, ich habe auch immer den zwang über angstörung schizophrenie zu googlen. Mir ist auch durchaus bewusst das ich mich in etwas hineingsteigert habe. Was mir sorgen macht ist das schizophrenie vererbar ist.

15.10.2017 09:22 • #3


Mueller19961


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Ich habe Montag ein erstgespräch. Weiß einer wie so etwas abläuft und ich habe wenn ich ehrlich bin ein bisschen angst davor, was ist wenn er sagt das ich shizophren bin oder werde. Hatte die letzten zwei tage auch schlafprobleme, musste ganze zeit daran denken. Das ich die berichte von schozophrenen gelesen habe macht es nicht besser. Ich weiß nicht ob ich mir diese symptome durch das lesen einbilde oder tatsächlich sie hab. Zudem stelle ich mir gespräche mit personen vor die ich gleich haben werde wenn ich zudenen gehe( mir ist durchaus bewusst das diese personen nicht da sind) leide auch desöfteren an ohrwürmern und diese paranoiden Gedanken und vorstellungen machen mich fertig. Auf eine antwort würde ich mich freuen

20.10.2017 19:13 • #4


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Mueller19961:
Ich habe Montag ein erstgespräch. Weiß einer wie so etwas abläuft und ich habe wenn ich ehrlich bin ein bisschen angst davor, was ist wenn er sagt das ich shizophren bin oder werde.


Ein Erstgespräch ist ganz allgemein. Es werden z.T. Formalitäten geklärt, evtl. bekommst du einen Fragebogen zum Ausfüllen, der Therapeut stellt Fragen zu deinen Lebensumständen und Symptomen u.ä.
Eine Schizophrenie kann eine Therapeut nicht diagnostizieren. Wenn er einen Verdacht hat, muss er den Patienten zum Facharzt (Psychiater) überweisen, wo gezielte Tests gemacht werden. Wenn sich der Verdacht bestätigt wird medikamentös behandelt.

Zitat von Mueller19961:
Hatte die letzten zwei tage auch schlafprobleme, musste ganze zeit daran denken. Das ich die berichte von schozophrenen gelesen habe macht es nicht besser.


Ich habe seit 30 Jahren Schlafstörungen, bin aber keineswegs schizophren

21.10.2017 06:57 • #5


Mueller19961


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Naja vielleicht übertreibe ich ja. Ein schizophrener würde sich doch darüber nicht so viele gedanken machen wie ich es tuhe oder ? Und bilde mir das alles nur ein wegen meine Sorgen so zu enden wie meine Mutter oder meine schwester und ich kann nicht leugnen das ich große Angst davor habe und deswegen vll die ganze zeit google aber verbreitet sich diese angst dann auch auf kleinigkeiten aus? Eine antwort war nett

21.10.2017 09:44 • #6


Mueller19961


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Hatte heute das Vorgespräch die therapeutin (hatte viel mit schizophren zu tun) meinte dass das stark nach einer angstörung aussieht und das ich ne verhaltenstherapie machen sollte. Sie meinte wenns mich beruhigt dann könne ich ja noch ein extra test machen, ich hoffe das dies mir helfen wird und meine paranoi usw weg geht. danke schlaflos/abirel ihr wart mir eine große hilfe

23.10.2017 18:06 • #7



Dr. Matthias Nagel


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