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Typi

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Hey Leute,

nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen, mich mal hier im Forum zu registrieren und nach Rat zu fragen.

Ich bin 24 Jahre alt und leide seit ca 6-8 Monaten an immer schlimmer werdenden Schluckbeschwerden. Angefangen hat alles, seitdem mir früher ein Stück Apfel im Hals hängen geblieben ist und ich übelst Panik geschoben habe.

Seitdem habe ich ständig ein Kloßgefühl und Probleme, Nahrung runterzuschlucken. An manchen Tagen geht sogar das Trinken nicht wirklich.

Ich weiß nicht wie ich das Beschreiben soll. Es fühlt sich wie ein Fremdkörper an und als wenn ich immer gegen irgendetwas schlucke. Manchmal nehme ich auch ein leichtes Knacken im Kehlkopfbereich wahr.

Sobald ich Nahrung zu mir nehme, rutscht diese nicht richtig runter und ich hab ständig das Gefühl, dass die Nahrung im Hals festsitzt. Daraufhin trinke ich dann Liter-Weise aber es wird nicht besser. Ständig muss ich mich räuspern, würgen, als wenn Nahrung tatsächlich im Hals fest steckt.

Zuhause traue ich mich nicht mehr, Essen zu mir zu nehmen. Meistens sitze ich vor einer Arztpraxis oder vorm Krankenhaus und versuche dort was zu essen, was allerdings auch nicht mehr klappt.

Die Probleme werden von Tag zu Tag schlimmer und ich weiß mittlerweile echt nicht mehr weiter. Das Essen ist nur noch eine Qual und hat gar nichts mehr mit Genuss zu tun.


Auch habe ich schon einige Untersuchungen hinter mir:

- Mehrmals beim HNO gewesen mit Kehlkopfspiegelung. Alles ok, nur die Schleimhäute sind ein wenig trocken und rau.
- Magenspiegelung: Refluxösophagitis, ich glaube nicht dass die Beschwerden davon kommen, denn es bessert sich rein gar nichts.

Das alles hat nun dazu beigetragen, dass ich in 6 Monaten um die 30 Kilo abgenommen habe und psychisch völlig am Ende bin. Ich esse nur noch alle 3-4 Tage und wenn, dann mit übelsten Schluckproblemen.

Auch nehme ich derzeit Medikamente:

Escitalopram 20 Mg Schmelztablette
Olanzapin 10 MG Schmelztablette


Was für Untersuchungen wären noch sinnvoll? Ich will mich nicht damit abgeben, dass es nur "psychisch" ist, dafür fühlt sich das alles zu real an.



So macht das Leben echt kein Spaß mehr. Vielleicht finde ich hier ja Leidesgenossen.

04.06.2019 22:56 • 13.10.2019 #1


21 Antworten ↓


med

med


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Hallo,

Du solltest dringend mit einem Therapeuten sprechen.

Du hast ja schon etliche Untersuchungen hinter Dir, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Symptome von Deiner psychischen Verfassung ( in Verbindung mit Deinem Reflux ) kommen. Wie wird denn die Refluxösophagitis behandelt?

Wurde Deine Schilddrüse schon untersucht und Blut abgenommen?

Man könnte evtl. noch ein CT oder MRT machen, aber für mich hört sich das wirklich sehr nach Psyche an.
Bist Du schon in Therapie?

Was sagt denn der Hausarzt und ggfs. der Neurologe dazu? Sind muskuläre Probleme ausgeschlossen worden?

Mich macht ein wenig stutzig, dass das erst aufgetreten ist, als Du Panik auf Grund des Verschlucken hattest. Das kann schon solche psychisch bedingten Schluckschwierigkeiten hervorrufen. Und natürlich sind die auch real da, aber eben sehr wahrscheinlich nicht physisch bedingt.

04.06.2019 23:09 • #2


domi89

domi89


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Zitat von med:
Mich macht ein wenig stutzig, dass das erst aufgetreten ist, als Du Panik auf Grund des Verschlucken hattest.

Das ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Wird wohl der Auslöser für diese Psychische Schluckstörung sein.

Zitat:
Als mögliche psychische Reaktion auf starke Stressbelastungen stehen die Chancen gut, dass die Störung vergeht, wenn der Stress vorbei ist. Manchmal will das Globusgefühl allerdings nicht weichen und kann Ausdruck einer Depression sein, die sich überwiegend in körperlichen Symptomen äußert (Somatisierung oder somatoform; gr. "soma" bedeutet Körper, Leib). Falls das lästige Symptom ohne erkennbare Ursache sich festzusetzen scheint, kann ein Gespräch bei einem Psychotherapeuten weiterhelfen, vielleicht auch eine Therapie in dieser Richtung.

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Ernaeh...751_9.html

05.06.2019 07:29 • #3


Icefalki

Icefalki


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Neurologe und Abklärung der Speiseröhre. Breischluck würde ich da empfehlen. Du musst definitiv wissen, ob und dass körperlich alles ok ist. Und zwar schwarz auf weiss.

Natürlich erklärt sich das auch psychisch. Aber wirklich erst, wenn alles andere ausgeschlossen wurde. Wir hatten in der HNO einen jungen Mann. Hatte die gleichen Probleme. Wir haben ihn ins KKH überwiesen und es kam tatsächlich was dabei raus. Was, weiss ich nicht mehr, aber es war körperlich.,

Ich hab damals mit den Eltern gesprochen, alle, auch ich dachten, es sei psychisch. Also, geh das konsequent an.

05.06.2019 10:14 • #4


Typi


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Hey, ertsmal danke für die zahlreichen Antworten

Zitat von med:
Wie wird denn die Refluxösophagitis behandelt?


Zu der Refluxösophagitis: Ich habe Pantoprazol 2x 40 mg verordnet bekommen. Da die Schluckprobleme bei Tabletten genauso so schlimm sind wenn nicht sogar schlimmer, habe ich alle 2 Tage eine genommen, je nachdem wie ich drauf war. Bitte verurteilt mich nicht, aber selbst bei diesen MIni-Tabletten bekomme ich Panik und Würgereiz etc.

Zitat von med:
Wurde Deine Schilddrüse schon untersucht und Blut abgenommen?


Blut wurde schon mehrfach abgenommen. Alles ok. Morgen habe ich eine Sonografie des Halses beim Hausarzt. Da wird auch gleichzeitig die Schilddrüse angeguckt.

Zitat von med:
Was sagt denn der Hausarzt und ggfs. der Neurologe dazu? Sind muskuläre Probleme ausgeschlossen worden?


Beim Neurologen war ich noch nicht. Ich werde mal meinen Hausarzt ansprechen, ob ich dafür eine Überweisung bekomme.

Zitat von Icefalki:
Neurologe und Abklärung der Speiseröhre. Breischluck würde ich da empfehlen. Du musst definitiv wissen, ob und dass körperlich alles ok ist. Und zwar schwarz auf weiss.


Ich werde mein Hausarzt morgen drauf ansprechen.

Zitat von med:
Man könnte evtl. noch ein CT oder MRT machen, aber für mich hört sich das wirklich sehr nach Psyche an.
Bist Du schon in Therapie?


In Therapie bin ich, seit Jahren aufgrund anderer Somatoformen Beschwerden. Ich hatte damals Beschwerden mit meiner Lunge, Das Gefühl, als würde ich nicht genug Luft bekommen. Die Symptome haben sich dann immer verschoben. Mal das Herz, Mal der Kopf ( Angst vor Schlaganfall). Aber diese Schluckbeschwerden halten sich jetzt schon ganze 6-8 Monate und sind sehr hartnäckig und so real.

Andere meinen, dass ich ein Hypochonder sei, was ich allerdings nicht so gern höre. Die Schmerzen und Probleme sind für mich real und fühlen sich auch echt an. Ich habe auch schon etliche Arztbesuche hinter mir. So gut wie jede Woche gehe ich zum Hausarzt, was mir mittlerweile auch sehr unangenehm ist, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen.

Mal sind es teils extreme Schmerzen im Brustkorb, mal bekomme ich Taubheitsgefühle in den Armen und Beinen. Irgendwas ist immer. Ich will einfach, dass meine Psyche mich in Ruhe lässt und mich ein normales Leben führen lässt

05.06.2019 19:06 • #5


med

med


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Zitat von Typi:
Ich will einfach, dass meine Psyche mich in Ruhe lässt und mich ein normales Leben führen lässt


Wer will das nicht Ich denke das auch oft

05.06.2019 19:48 • #6


Dasia


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Hallo, ich habe mich JETZT extra wegen DIESEM Beitrag angemeldet!
Mir geht es nämlich genauso!
Seit Jahren mache ich damit rum und es fühlt sich einfach so real an. Auch kommen die Beschwerden immer nach dem Essen.


Magen, Speiseröhre, Schilddrüse, alles untersucht!
Ich habe eine bekannte Unterfunktion und nehme ich L-Thyroxin 100 und mein TSH war bei 0,03 bei der letzten Kontrolle.
Im Ultraschall sieht man eine eher kleine aber ansonsten unauffällige SD, im MRT sah man nur eine kleine Zyste in der SD.

Mein Problem seit Jahren und in letzter Zeit stärker werdend:

Ich habe Massive Schluckbeschwerden und ein Globusgefühl unterhalb des Kehlkopfes.Mir bleibt dabei auch Nahrung im Hals stecken.
Das Ganze kommt immer Schub Weise, alle 3-4 Wochen.
Mein Hals ist dabei extrem trocken, gleichzeitig bin ich das ganze Jahr massiv Verschleimt.

Meine Zunge brennt, meine Haut und Schleim Haut ist extrem trocken. Das Gefühl meine Lippen wären leicht geschwollen und blasse Lippen Antriebslosigkeit und Libido Verlust.
Ich fühle mich einfach nicht fit.
Mein Mann fragt mich morgens schon :Und wo zwickt es heute.

Ich war schon bei sämtlichen Ärzten, HNO, Radiologe(MRT), Gastroenterologen(Magenspiegelung, Manometrie), Allergologen, Pulmologen...
Keiner findet eine Ursache, bzw. Jeder sagt etwas Anderes und/oder schiebt es in die Psychosomatische Schublade. Was es aber definitiv nicht ist.
Hashimoto würde ausgeschlossen, Sjögren Syndrom würde ausgeschlossen.
Ich habe eine Birken Pollen, Gräser und Beifuss Allergie und Trau mich kaum noch etwas zu essen aus Angst vor Kreuzallergie. Hab die letzten 2 Jahre deswegen 20 kg abgenommen.
Vor Jahren wurde ein Bioresonanzallergietest gemacht, dabei kam unter anderem Allergie auf Milchprodukte, Kartoffeln, Soja raus. Meine HÄ meinte, der Test sei Humbug, wenn ich aber so schaue, wann die Beschwerden extrem sind, dann immer nach dem Verzehr dieser Lebensmittel.

Seit 3 Tagen habe ich das, Gefühl mein Hals schwillt zu, obwohl ich seit mittags nichts mehr gegessen habe.
Langsam mündet das Ganze glaub echt in einer Angststörung.

05.06.2019 19:59 • #7


july1986

july1986


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Also dann Reihe ich mich mal zu euch ein .

Ich hab dasselbe unteranderem .

Die schluckbeschwerden hab ich jedoch nicht immer glücklicherweise und das globusgefühl hat ich lange gehabt und bin es nun endlich los geworden .

Mein Rachen is auch immer gerötet und aufgelockert und entzündet udn stark verschleimt und zugleich total trocken und das seit Monaten inzwischen .

Ich bekomme anfallsweise Atemnot in der Regel mit Heiserkeit zusammen .

Ach ja und ich hab seit paar Monaten inzwischen bei fast allem was ich esse ein Jucken und teils auch brennen an den Mandeln und im Rachen das bis ins Ohr udn AUGE teils kribbelt .
Daraufhin hat sich meine Ernährung eingeschränkt ,da ich befürchte allergisch zu sein und zu zuschwellen dann etc und somit esse ich auch nun viel zu wenig und hab elf Kilo abgenommen mittlerweile .

So eine bioresonanztest hat ich auch bevor ich so recht wusste was das ist. Nach diversen Recherchen im Internet scheint es mir als ob das wirklich einfach nur Humbug is.

06.06.2019 08:42 • #8


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Typi:
Andere meinen, dass ich ein Hypochonder sei, was ich allerdings nicht so gern höre. Die Schmerzen und Probleme sind für mich real und fühlen sich auch echt an. Ich habe auch schon etliche Arztbesuche hinter mir. So gut wie jede Woche gehe ich zum Hausarzt, was mir mittlerweile auch sehr unangenehm ist, aber ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen.


Genau das ist ja Hypochondrie. Man hat Schmerzen und Symptome, die real sind, aber es gibt keine körperliche Ursache dafür. Die Symptome werden von der Psyche verursacht.

06.06.2019 11:28 • x 1 #9


domi89

domi89


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Zitat von Typi:
Andere meinen, dass ich ein Hypochonder sei, was ich allerdings nicht so gern höre.

Warum denn nicht? Es ist doch nur die Wahrheit, ich bin auch ein Hypochonder.

06.06.2019 13:49 • x 1 #10


Typi


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Zitat von domi89:
Warum denn nicht? Es ist doch nur die Wahrheit, ich bin auch ein Hypochonder.


Ja aber die Leute in meiner Umgebung denken, dass ein Hypochonder das alles mit Absicht macht und nichts besseres zu tun hat, als ständig wegen jedem kleinen Zimperlein zum Arzt zu rennen.

Die Leute in meiner Umgebung müssen einfach mehr über die Hypochondrie aufgeklärt werden...


Ich gebe langsam auf.... 30 Kilo innerhalb von 6 Monaten verloren. allein durch nichts essen....

06.06.2019 23:02 • #11


Honigbiene83

Honigbiene83


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Leider, geht es mir ganz genau gleich. Habe das mit dem klos und würgereiz schon seit fast 1 jahr. Jedoch seit 4 wochen so extrem dass ich deswegen schon mehrfach in der Notaufnahme war. Am Anfang hat mein Hausarzt das globusgefühl auf die psyche geschoben. Seitdem bin ich in Psychotherapie. Dazwischen hatte ich MRT, CT, HNO, Neurologe, Lungenfunktionstest, Blutuntersuchungen.
HNO hatte ich letzte woche wegen dem globusgefühl. Ausser einer leichten Rötung ist nichts zu sehn. Verdacht auf Reflux. Nehme aber seit 3 wochen protonenpumpenhemmer. Nützt nichts. Das ecklige gefühl im hals ist ständig da. Hab mal hin und wieder ein paar stunden ruhe und die geniesse ich sichtlich. Aber freu mich natürlich immer zu früh. Nach jeder pause kommt es dann doppelt und 3fach. Diesen Monat gehts noch zur magenspiegelung. Aber magenmässig ist es nicht soo schlimm. Hin und wieder mal etwas Magenschmerzen oder leichte Sodbrennen. Aber selten. Das schlimmste ist dass gefühl dass mir etwas im hals steckt. Ich könnte deswegen echt nur noch heulen. Es stört sich so unglaublich und kann mir echt nicht vorstellen täglich mit sowas weiterzuleben.
Hab inzwischen auch angst etwas zu essen. Mal bleibt dass gefühl im hals aus, mal nicht. Denke momentan auch dran ob es ne kreuzallergie ist da ich gerade sehr stark an Heuschnupfen leide. Obwohl ich wenn ich öfters das selbe esse nicht immer gleich danach das Gefühl habe. Ich kann nicht schlucken, es würgt mich und mein mund ist staub trocken.

09.06.2019 21:00 • #12


med

med


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Eine meiner Freundinnen hatte dieses Gefühl über einige Jahre. Es ging und ging nicht weg und eine Ursache war nicht zu finden. letztlich war es durch ihren stillen Reflux in Verbindung mit der Angsterkrankung bedingt. Als sie sicher wusste, dass ihr Reflux dafür verantwortlich ist, sie also das Gefühl nicht mehr so wichtig nahm, verschwand es. Leider kam dann das Zungenbrennen, dass mal wieder verschwindet und dann doch wieder kommt. Aber sie macht sich da keinen Stress mehr, da sie die Ursache kennt.
Auch sie nimmt PPI, hat aber dennoch die Symptome.

09.06.2019 21:06 • #13


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Ich nehme auch PPI und habe auch manchmal noch Beschwerden. So ganz geht's davon nicht weg. Kommt drauf an was ich esse.

09.06.2019 21:10 • #14


Dasia


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Ja ich vermute mittlerweile auch eine Allergie. Mein Mund ist auch staubtrocken. Emser Halspastillen sind da gut!
Gestern war ich auch notfallmäsdig beim HNO weil ich das Gefühl hatte Alles schwillt zu im Rachen. Aber... Nichts! Alles in Ordnung.
Danach war das Kloßgefühl besser, also psychisch spielt schon eine große Rolle.
Ich führe ja ein Ernährungstagebuch und lasse seit 2 Wochen alle Milchprodukte weg, also nur noch vegane Produkte ohne Soja aber, Reismilch als Ersatz im Kaffee, kein Butter mehr, Kein Cappuccino... Würze nur noch mit Salz, kein Weizen Mehl nur noch Dinkel.
Seither ist es etwas besser, aber meine extrem trockene Haut ist plötzlich wieder super!
Mittwoch habe ich Hautarzt Termin zwecks Allergie Bluttest, Dienstag nochmal HNO Termin
Ferritin Wert und Vitamin D spielt auch ne große Rolle

09.06.2019 21:11 • #15


timmae87

timmae87


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Guten Morgen ... ich hab seit gestern Mittag auch das Gefühl, das mir alles im Hals stecken bleibt. Bin jetzt in der 4. Woche Venlafaxin (heute das erste Mal 4 x 37,5 mg retard-Kapsel genommen). Die 3. und 4. Kapsel hab ich kaum runter bekommen und hab immer noch das Gefühl, das die Dinger noch im Hals stecken. Pantoprazol 20 mg nehme ich auch schon, damit mein Magen das alles besser verträgt.

Was meint ihr, ist das wieder nur ein Symptom der Angst, eine Nebenwirkung vom Venlafaxin oder vllt. sogar die Angst vor der Dosiserhöhung?

11.06.2019 07:15 • #16


Typi


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Hey,

da bin ich mal wieder. War für 3 Monate in stationärer psychischer Behandlung. Und nun wieder seit 2 Wochen zu Hause. Selbst das Essen in der Klinik war unmöglich. Ich dachte es wäre besser, weil man ja unter Aufsicht ist, aber es waren die schlimmsten Tage die ich je gehabt habe. Zum ende hat es sich vielleicht leicht verbessert, was allerdings jetzt wieder extrem schlimm ist.

Hab mir essen bestellt. Nach ein paar Bissen ging wieder gar nichts und ich hatte wieder das eklige gefühl, als was im rachen feststeckt. Kann mir nicht vorstellen so weiter zu leben, denn essen ist leben...

Es kann doch nicht wahr sein, dass die psyche so mächtig ist. Wie soll man denn nur weiterleben....

10.10.2019 18:58 • #17


lachaly


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Zitat von Typi:
Hey,da bin ich mal wieder. War für 3 Monate in stationärer psychischer Behandlung. Und nun wieder seit 2 Wochen zu Hause. Selbst das Essen in der Klinik war unmöglich. Ich dachte es wäre besser, weil man ja unter Aufsicht ist, aber es waren die schlimmsten Tage die ich je gehabt habe. Zum ende hat es sich vielleicht leicht verbessert, was allerdings jetzt wieder extrem schlimm ist.Hab mir essen bestellt. Nach ein paar Bissen ging wieder gar nichts und ich hatte wieder das eklige gefühl, als was im rachen feststeckt. Kann mir nicht vorstellen so weiter zu leben, denn essen ist leben...Es kann doch nicht wahr sein, dass die psyche so mächtig ist. Wie soll man denn nur weiterleben....





Hallo, ich leide auch seit Jahren . Mal ist es wie ein Kloßgefühl , dann wenn ich was gegessen habe ob da ein Stück hängen geblieben ist oder ich habe das Gefühl da wird so extrem was gereizt im Hals bis ich mich über gebe.

Ich weiß nicht ob du verspannt bist , weil das kann auch davon kommen und natürlich Psyche.
Mir hilft Wärme in den Nacken und soweit es geht ignorieren.

10.10.2019 21:29 • #18


Rocco 82

Rocco 82


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Oh man, da kann ich wo Liedchen von singen... bei mir sind es ständig Probleme.. mal hab ich komischen Geschmack im Hals, dann plötzlich das Gefühl alles ist wie betäubt das ich garnicht mehr spüre wenn ich schlucke dazu kommt dann och das Gefühl ständig tief einzuatmen... 25 verschiedene Gefühle im Hals die mich sehr stark belasten.. eventuell kennt ja wer das mit den ständigen Veränderungen und dem betäubten

Vor 8 Stunden • #19


Abendschein

Abendschein


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Zitat von Typi:
Hey,da bin ich mal wieder. War für 3 Monate in stationärer psychischer Behandlung. Und nun wieder seit 2 Wochen zu Hause. Selbst das Essen in der Klinik war unmöglich. Ich dachte es wäre besser, weil man ja unter Aufsicht ist, aber es waren die schlimmsten Tage die ich je gehabt habe. Zum ende hat es sich vielleicht leicht verbessert, was allerdings jetzt wieder extrem schlimm ist.Hab mir essen bestellt. Nach ein paar Bissen ging wieder gar nichts und ich hatte wieder das eklige gefühl, als was im rachen feststeckt. Kann mir nicht vorstellen so weiter zu leben, denn essen ist leben...Es kann doch nicht wahr sein, dass die psyche so mächtig ist. Wie soll man denn nur weiterleben....

Und genau das ist die Angst, das es im Rachen stecken bleibt und nicht weiter geht.
Vielleicht versuchst Du einmal es klein zu machen, das Essen, ich habe zum Schluß alles durch den
Fleischwolf gedreht und immer zwischendurch bißchen Wasser getrunken.
Es ist schwer zu erklären, aber es ist die Angst. Magen sagt Hunger und Kopf sagt, es geht nicht.

Vor 8 Stunden • x 1 #20




Dr. Matthias Nagel