Guten Abend,

ich bin der Daniel und bin 25 Jahre jung. Es ist schön, endlich ein Forum gefunden zu haben, wo man mitlesen kann und sich mit dem Problemen nicht alleine fühlt. Ich bin ein typischer Fall für die Herzneurose. Hatte gestern im Supermarkt erst wieder eine extrsystole die mich zusammenzucken hat lassen. Ich geriet sofort in Panik, musste den Supermarkt verlassen. rannte förmlich nach Hause. Als ich auf der Coch angekommen bin, habe ich mir schnelle einen Beruhigungstee gemacht. Ich wollte stundenlang nicht aufstehen, weil es mir in diesem Moment so "gut" ging. Heute bin ich wieder in die Notarztpraxis, diesmal zu einem anderen Arzt. es wurde ein EKG angefertigt und natürich waren keine Stolperer zu sehen. Es war eine ganz normale Frequenz zu erkennne und ich war sowas von ruhig. Ich versteh das nicht, raus aus der Arztpraxis auf dem Weg nach hause lies es mich wieder zusammenzucken...ich bin die ganze Zeit angespannt und warte quais nur noch drauf bis mich wieder eine ein Extraschlag ereilt...in der Apotheke habe ich mir nun Kalium und Magnesium gegönnt. Seit dem ist Ruhe. Keine Extrasystolen mehr!...Früher war ich auch schon bei verschiedenen Internisten ich glaub 10 an der Zahl und beim Kardiologen...das einzige was herasgekommen ist bei den Untersuchen ist: NICHTS....aber ich versteh das nicht, ich habe doch die Symptome...Kennt das jemand? Ich habe manchmal Todesangst...und Angst mich zu bewegen, raus zugehen usw...Was könnte ich tun? Ich habe an eine Therapie gedacht, aber die Wartezeit ist so lang - bis dahin möchte ich gerne "normal" leben..gibt es da etwas, was mir zur Überbrückung helfen könnte?

Danke und Grüße Daniel

21.01.2012 18:58 • 09.11.2019 #1


20 Antworten ↓


Na dann Willkommen!

Ich bin 36 und leide seit 6 Jahren an einer Herzneurose.... (ich habe ständig Angst an einem PLÖTZLICHEN Herzstillstand zu sterben)
Ich suche ständig (unterschiedliche) Kardiologen auf um Ihnen mein Leid zuklagen und somit eine herzuntersuchung zu bekommen..... Ich hatte Langzeit EKG´s und Ultraschall, jedesmal war es OHNE Befund.... Ich bin dann immer überglücklich aus der Praxis & und hatte für etwa 2 Monate keine Panikattacken.... aber irgendwann schlichen Sie sich wieder ein die Gedanken das irgendetwas nich stimmt.... und siehe da, da sind sie wieder meine Panikattacken....
ich habe mittlerweile gelernt damit zu leben.....
Auch ich mache mir dann immer einen Tee und setze mich auf die Couch und warte bis alles vorbei ist..... nehme Kalium und Magnesium Tabletten und fühle ständig meinen Puls... das mache ich schon mechanisch und völlig unbewusst.....
seit zwei Wochen bin ich nun in Therapie ob´s was bringt? Abwarten!
Also wie Du siehst geht es vielen hier wie Dir, und so doof sich das nun anhört: von einer Panikattacke stirbt man nicht.... auch wenn diese einem glauben lässt das es so ist....

LG

21.01.2012 19:18 • #2


Hallo,

danke für deine nette Antwort. Natürlich weiß ich, dass man nicht von Panickattacken stirbt. Bei mir ist es auch so, dass eine Panickattacke OHNE Herzrasen einhergeht, d.h. ggf. nur mit stolpern. Aber das macht einen wirklich wahnsinng. Jedes mal das Gefühl: "Ich kipp um" aber ich kipp einfach nicht um. Auch was mich immer nervt ist, dass es naja...in Ärztlicher Behandlung ich mich wohlfühle und da nie etwas ist, keine Angst, kein Stolpern, rein gar nichts. Alles normal

21.01.2012 19:24 • #3


Bei mir fängt die Panikattacke entweder mit Herzrasen oder mit einem plötzlich auftauchenden Schwindelgefühl an.... dann meine ich auch immer "gleich kippst du um und bist tot" egal ob der Kardiologe zwei Monate vorher gesagt hat: es ist herzmäßig alles in Ordnung.... das zählt dann nicht mehr (weil auch Ärzte können sich ja irren)
und es ist völlig egal wo ich mich dann gerade befinde, ob im Supermarkt, zu Hause bei einer Freundin: an diesem Platz sterbe ich an einem Herzstillstand.....
Mittlerweile habe ich gelernt die Panikattacken zu zulassen, als ich dies noch nicht getan habe, hatte ich noch die Angst vor der Angst..... und das ist stress pur ... heute habe ich "nur" noch Panik.... ist auch Mist aber längst nicht schlimm wie alles zusammen....
Nach jedem anfall bin meistens so schlapp das nichts mehr geht für den Tag, wiederum macht sich dann aber auch ein Glücksgefühl breit, weil ich auch diese Paniattacke überlebt habe

es klingt auch nicht doof das du in einem Kh wohnen möchtest, ich habe zu meinem Mann schon gesagt: ich wäre gerne auch stink reich, dann würde ich mir als erstes einen Privaten Kardiologen & einen Leibarzt zu legen.....

21.01.2012 19:53 • #4


Okay - nunja so schlimm ist es bei mir nun zum Glück nicht ...also es gibt Tage an denne bin ich am liebsten zu Hause und es gibt Tage an denen ich nicht dran denke...Git es spezielle Übungen gegen sowas? Also Entspannungsübungen bis ich mich in Therapie begebe. LG Daniel

21.01.2012 20:02 • #5


Noch was - das klingt vielleicht krass, aber Leute die Herzkrank sind würden sich wünschen zu hören: "Alles okay bei Ihnen". Ich habe jedesmal drauf gewartet, dass jemand sagt : Ja, dass und dass haben sie...aber es kam nie...weil man einfach nur eien Bestätigung haben will, weil die Symptome sind ja da...klingt wirklich verrückt und ist es vlt. auch...

21.01.2012 20:04 • #6


Zitat von brada1:
Noch was - das klingt vielleicht krass, aber Leute die Herzkrank sind würden sich wünschen zu hören: "Alles okay bei Ihnen". Ich habe jedesmal drauf gewartet, dass jemand sagt : Ja, dass und dass haben sie...aber es kam nie...weil man einfach nur eien Bestätigung haben will, weil die Symptome sind ja da...klingt wirklich verrückt und ist es vlt. auch...


Zuerst einmal möchte ich dir nochmal sagen das du nicht alleine damit bist, ich bin ebenfalls männlich und 25 jahre alt, und habe zu 100% genau das was du auch hast. Am schlimmsten sind diese Herzstolperer, da ich mich dann besonders hilflos fühle, und ich würde auch am liebsten gleich im krankenhaus wohnen oder mir einen eigenen kardiologen leisten können.

Es klingt für Außenstehende sicher krass, doch ich verstehe dich vollkommen, ich wünsche mir auch immer das etwas gefunden wird damit ich endlich eine Erklärung für diese ganze schei. hätte, doch "leider" sind wir gesund.

lg

21.01.2012 20:53 • #7


oh du schreibst mir so aus der Seele. Ich habe auch öfter in der Woche "Herzinfarkte" Den letzten erst heute mittag. Da war ich schon fast wieder auf den Weg um ins KH zu fahren. Mein Freund hat es dann aber wieder geschafft mich abzulenken. Außerdem war ich erst am Donnerstag in voller Panik bei meinem Arzt mit Luftnot und Zittern und heulen ohne grund. Also ekg gemacht ohne Befund natürlich. Blutdruck und Puls auch schick. Also kann ich ja heute eigentlich nicht am Infarkt sterben. Aber das mann am liebsten mit einem Arzt zusammen wohnen möchte das kenne ich. Fühle mich komischerweise bei allen Ärzten wohl und habe (fast) keine Beschwerden . Und ich muß dir sagen war vor anderthalb Jahren im KH wegen ner OP und das war so blöd wie es klingt für mich eine schöne Zeit... Habe mir heute auch schon wieder überlegt morgen ins Kh zu gehen, die haben bei uns in der Rettungsstelle eine Abteilung wo jeder hinkann der Brustschmerzen hat. Dort wird man dann Kardiologisch untersucht. Also wie du siehst du bist nicht allein.. aber was man gegen diese angst und panik am besten macht das weiß ich leider auch nicht...

22.01.2012 19:49 • #8


Hallo Du,

Ich kann Dir leider auch nur sagen, daß Du nicht alleine bist. Ich hatte gestern nacht auch einen Infarkt, und seit letzter Woche sogar einen Hirntumor. Und gerade ging mir so durch den Kopf, daß das ganze jetzt schon zwei Jahre so geht.

Meine besten Stunden verbringe ich wie ihr alle beim Arzt. Wie wärs, wenn wir uns zusammentun und ein privates Heim aufmachen? Mit Ärzten und Notversorgung?

Manchmal hilft was wirklich bescheuertes, rennen, sich richtig belasten, sowas eben. Aber so einen richtigen Rat hab ich auch nicht, leider.

22.01.2012 22:22 • #9


cor illustrata
Hey!
Welcome in the Club

Ist nicht witzig, aber ich wollte dir damit nur sagen. das ich es voll und ganz nachvollziehen kann!

Ist ja echt perv....

Habt ihr auch den ganzen Tag Angst??
Müsst ihr auch ständig Puls fühlen?
Macht euch das kleinste ziehen in der Brust verrückt?
Sei es nur der Gurt vom Anschnaller im Auto..

Zum kotzen ist das...

Dann am besten noch nen schnellen Puls.. dann ist alles vorbei..
Könnt ihr vor Angst manchmal auch nicht schlafen, nix mehr genießen?

Hätte gerne auch ein Patentrezept dagegen, aber ich finde keins...

vlg

22.01.2012 23:33 • #10


Hallo cor illustrata!

Ein Patentrezept habe ich leider auch nicht.... wäre überglücklich wenn ich dieses bald finde

zu Deinen Fragen:

Habt ihr auch den ganzen Tag Angst?? Ja von 24 Stunden mind. 14
Müsst ihr auch ständig Puls fühlen? Ja, ständig und schon völlig unbewusst
Macht euch das kleinste ziehen in der Brust verrückt? JA.... jedes ziehen lässt mich in Angst und Schrecken versetzen... vobei der Puls auch mal bis 180 hoch gehen darf, ohne das es gefährlich ist (Aussage meines Kardiologen)

Könnt ihr vor Angst manchmal auch nicht schlafen, nix mehr genießen? kurz und knapp, Ja

23.01.2012 12:22 • #11


sprinty
@Brada
@Funny
@alle die, die auch eine Herzneurose haben:

Ich gehöre zu denen, die über 5 Jahre lang gedacht haben, sie würden an einem plötzlichen Herzinfarkt / Herzstillstand sterben. 24 Stunden am Tag, habe ich fast alle 5-10 Minuten daran gedacht: "Gleich ist es soweit."

Natürlich mit dem gesamten Programm... Hineinhorschen, Symptome, etc.

Nachdem ich vor gut 7 Monaten bei einem Chefarzt war, der mein Vertrauen weckte, war sie weg. Die Herzneurose war - weg! Keine Angst mehr vor Herzinfarkten.

Was hat der CA mit mir gemacht?
- EKG
- Langzeit-EKG
- Langzeit-Blutdruckmessung
- Sonografie
- Kardioangiographie
- Echokardiografie
- Belastungsultraschall
- 3er-Kombi Blutdruckmedikamente wegen nervlich (Stresshormone) bedingtem Bluthochdruck.

Danach hat er mir klipp und klar gesagt: Sie haben eine mini-mini-minimale Atrophie des Herzmuskels, die aber normal ist, wenn man in der Kindheit sportlich es etwas übertrieben hat. Absolut harmlos.

Er hat mir alle Vorgehensweisen bei Untersuchungen, auch was sie bedeuten, erklärt. Danach sagte er nur: Sie müssen mir vertrauen, ihr Herz ist wirklich gesund.

Damit war das Thema für mich durch. Allerdings, wie von meinem Psychiater vorhergesagt, ist es jetzt nicht mehr das Herz, sondern der Kopf.

Gleiche Vorgehenssymptomatik: Angst vor Hirninfarkt. Hirnneurose?

Nervig ist es allemal.

P.S.: Ich habe auf Anraten meines Psychiaters einen Untersuchungswunschzettel geschrieben und bin mitsamt einer Überweisung ins Krankenhaus gegangen. Es hat geholfen.

23.01.2012 13:14 • #12


Auch wenns total bescheuert klingt wird jeder wissen was ich meine, wenn ich sage:

'Gott sei Dank bin ich nicht die /der einzige!'

Ich habe alle diese Gedanken auch (gehabt) und werde immer noch ab und an gequält..so alle 2-3 Tage habe ich schlechte Phasen, richtige Pa Gott sei Dank nicht mehr so viel..das sah vor weniger Zeit mal anders aus(hatte es da 4-10 mal am Tag).

Ich persönlich finde die herzneurose ist doch eine der fiesesten Angsterkrankungen die man haben kann, oder?
Zum einen kann man davor ja nicht weglaufen, man ist ja im eigenen Körper gefangen..zum anderen besteht dabei ja echte Todesangst, gibt doch kaum was schrecklicheres (vielleicht hat man es ja gerade deswegen..)..ich meine Angst vorm Fliegen oder vor Orten kann man ja ausweichen oder man hält es eine Weile aus, aber wenn man denkt man hat einen herzinfarkt oder das Herz bleibt gleich stehen, dann denkt man doch 'jetzt ist es wirklich komplett aus' und vor allem hört man ja auch täglich darüber..

Bei mir ist es persänlich anscheined noch so, dass mein Sodbrennen bzw meine Magenprobleme stark der Auslöser dafür waren..sobald ich Schmerzen in der Brust hatte (unspezifisch in der Mitte) bin ich gleich vom schlimmsten ausgegangen...seitdem ich anti-säure Mittel nehme ist es deutlich besser..wobei ich da ja zur Abwechslung auch mal das Symptom bekämpfen konnte und die Angst gleich mit ihr verschwand..

Auch Rückenprobleme machen mir Probleme wenn sie auf Herzhöhe sind..ansonsten interessieren sie mich nicht, aber auf herzhöhe wirds dann schnell zu ner Pa


Ich kann euch auch nur raten euch Fragen wie zB folgende zu stellen:

Wie viele Male hatte ich Symptome dieser Art?
Hatte ich Gedanken dieser Art unbegründeter weise?
Wie oft war ich deshalb in Behandlung und es wurde nichts gefunden?
Müssen meine symptome zwingend darauf hinweisen, was ich denke, oder gibt es andere, naheliegendere Gründe dafür? (Stress, noramabweichungen, etc.)
Was würde ein/e gute Freund/in oder Familienmitglied an meiner Stelle machen?


Wenn man dann drüber nachdenkt nimmt es doch die Heftigkeit, weil, mal ehrlich, wer hatte es nicht schon das er oder sie dachte 'Jetzt wars das endgültig schlimmer geht es nicht, die Schmerzen sind unaushaltbar' und dann im Krankenhaus hies es nur ' ist doch alles ok'...man sollte seine eigene Schmerzgrenze hinterfragen und auch wieviel man schon ausgehalten hat..

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen

23.01.2012 13:31 • #13


Habe gerade eine (für mich) gute Seite gefunden..... wenn ihr auch ständig nach Seiten googelt die das Herz betreffen, dann ist diese vielleicht die richtige :0)


Find besonders die Ausage: Extrasystolen hat zudem jeder Mensch (= elektrischer Unsinn des Herzens).
gut


http://www.kardionet.com/Herzkrankheite ... e_Int.html

25.01.2012 12:26 • #14


Zitat von funny9975:
Habe gerade eine (für mich) gute Seite gefunden..... wenn ihr auch ständig nach Seiten googelt die das Herz betreffen, dann ist diese vielleicht die richtige :0)


Find besonders die Ausage: Extrasystolen hat zudem jeder Mensch (= elektrischer Unsinn des Herzens).
gut


http://www.kardionet.com/Herzkrankheite ... e_Int.html


Also irgendwie war der Anfang beruhigend, jedoch je weiter ich gelesen habe desto beängstigender ist der text geworden.

Wirklich beruhigend wars für mich nicht, aber es ist eine sehr informative Seite!

lg

25.01.2012 22:35 • #15


Hallo stichlbs!

Da hast Du recht, fand sie zuerst total beruhigend.... dann etwas verwirrend aber im großen und ganzen recht informativ...
mich hat die Aussage: Extrasystolen hat zudem jeder Mensch (= elektrischer Unsinn des Herzens). total gefallen....
dieser Satz hat mich wieder etwas runtergeholt.... versuche ihn mir auch bei einer kommenden PA vor Augen zu halten... mal sehen wie lange das klappt :0)

LG funny9975

25.01.2012 22:40 • #16


Ich stehe gerade wieder seit langem wieder vor einer Pa...hab seitdem ich mich eben etwas verquer aufs Bett gelegt hatte starke schmerzen in der linken brust die sich nach unten und in meinen rücken ziehen...hatte das schon öfters aber noch nie so stark und so ausstrahlend..ich dreh gleich durch, ich weiss es ist ur ein nerv oder sowas aber was wenn nicht, was wenn doch das herz, hab in letzter zeit auch die diät sausen lassen...ich weiss gerade nicht weiter steh kurz davor den rettungswagen zu rufen oh gott...

30.01.2012 00:45 • #17


sprinty
Ich muss noch arbeiten. Wenn Du schreiben möchtest, Skype lautet odenthal.sprintfox.

30.01.2012 00:58 • #18


Hey,

danke für das Angebot, nachdem ich rescue tropfen genommen hatte ging es irgendwie an dem abend..im Moment geht es mir wieder sehr schlecht, hab seit eben so einen druck auf dem mittleren rückenbereich und es zieht in die vordere, mittige Brust und mein linker arm schmerzt und ich schwitze gerade tierisch..ich kann meine gedanken gerade nicht lösen und hab magenprobleme..
Kann ich dich immernoch adden sprinty?

01.02.2012 20:19 • #19


sprinty
Klar kannst Du mich immernoch adden.

P.S.: Schmerzen aus der mittel-hohen Rückenregion, die um die Brust herum ausstrahlen, passen ziemlich gut auf einen schmerzenden T3 Rippenbogennerv.

Eine Rippenbogenneuralgie kann schrecklich sein - aber keine Sorge
Herz ist fit!

02.02.2012 01:05 • #20




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