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aliecinein1
Ich leide an einer Angst/Panikstörung

vor ca. 1 Monat wurden aufgrund meines Wunsches und in Absprache meiner Psychiaterin meine Antidepressiva ausgeschlichen/abgesetzt .

seitdem plagen mich generell Panikattacken und Angstzuständen bis zum Nervenzusammenbruch war alles dabei

aber seit kurze habe ich Zwangsgedanken die ich nicht loswerde , ich denke viel über den Tod , oder generell wäre es besser mich umzubringen usw. nach

ich will nicht sterben ! Ich habe Angst das ich die Kontrolle verliere und mir was antun könnte

mich nehme seit 2 Tagen ein anderes Antidepressiva aber es dauert ja bis es ne wirkung zeigt !
in Die Klinik will ich auch nicht zurück das ich vor dem absetzten psychisch stabil war

Erlebt jemand selbst sowas ?

17.10.2020 16:20 • 17.10.2020 #1


10 Antworten ↓


Hallo,

ja kenne ich auch und auch nach dem Absetzen eines ADs
Kommt meistens wenn man zu schnell Absetzt. Ist also ein Ausschleich-Nebenwirkung.

Bei mir fühlte sich das irgendwie fremd an. Diese Gedanken passten nicht zu mir.

Spreche bitte so schnell wie möglich mit deinem Arzt darüber.

17.10.2020 16:31 • x 2 #2



Zwangsgedanken über Suizid und Tod / nehme Antidepressiva

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aliecinein1
Zitat von Dom78:
Hallo,ja kenne ich auch und auch nach dem Absetzen eines ADsKommt meistens wenn man zu schnell Absetzt. Ist also ein Ausschleich-Nebenwirkung. Bei mir fühlte sich das irgendwie fremd an. Diese Gedanken passten nicht zu mir.Spreche bitte so schnell wie möglich mit deinem Arzt darüber.


Das ausschleichen hat ca. 1 Jahr gedauert von venlaflaxin 150mg - 0mg

Das ist jetzt über einen Monat her wo ich von diesem Medikament keine Tablette mehr genommen habe .
Die ersten 2 Wochen waren o.k. Aber die Wochen danach reinste Hölle und jetzt wird es Tag für Tag schlimmer
Ich war wieder bei meiner Psychiaterin weil ich nicht klar komme ohne und sie verschrieb mit Sertralin
(Aufgrund eines Kinderwunsches ist venlaflaxin leider nicht geeignet)
Man muss wirklich dazu sagen das ich mein Leben völlig im Griff hatte
Und bin ich ein Häufchen elend
Wenn nicht Wochenende wäre , wäre ich schon längst wieder beim Arzt !
Ich hab immer das Gefühl ich schaffe das nicht mehr !

17.10.2020 16:38 • #3


Ich kann dich gut verstehen und ich kann mir vorstellen wie es dir geht, aber das wird wieder.

Das die Symptome so spät kommen ist auch nichts ungewöhnliches.

Genauso ist es nicht unüblich, dass wenn mann bereits ein Medikament genommen hat und wieder-einschleicht bzw. wenn man ein neues Medikament bekommt einem so dreckig geht.

Du kennst dich ja bereits aus. Die erste Woche ist die schwierigste und dannach wirds langsam besser.

Es ist wichtig aber spätestens am Montag mit die Ärztin zu sprechen und wenns gar nicht mehr geht, auch am Wochenende im Krankenhaus zu gehen.

17.10.2020 17:23 • x 1 #4


aliecinein1
Zitat von Dom78:
Ich kann dich gut verstehen und ich kann mir vorstellen wie es dir geht, aber das wird wieder.Das die Symptome so spät kommen ist auch nichts ungewöhnliches. Genauso ist es nicht unüblich, dass wenn mann bereits ein Medikament genommen hat und wieder-einschleicht bzw. wenn man ein neues Medikament bekommt einem so dreckig geht.Du kennst dich ja bereits aus. Die erste Woche ist die schwierigste und dannach wirds langsam besser.Es ist wichtig aber spätestens am Montag mit die Ärztin zu sprechen und wenns gar nicht mehr geht, auch am Wochenende im Krankenhaus zu gehen.



Vielen Dank für dein Mitgefühl
Ich war noch nie ein Mensch der Mitleid benötigt aber aufgrund meiner (ich nenne das jetzt mal ) derzeit akuten Belastungskrise tut es auch echt mal gut sowas zu lesen .
Das man halt nicht alleine mit dieser Erkrankung ist und auch mit den Symptomen.
Ich bin glaube zurzeit so verzweifelt das ich sowieso im Moment nicht weiß was die Zukunft sagt (man denkt ja immer pessimistisch)
Ich hoffe nur es hat bald ein Ende und ich kann wieder L E B E N !

17.10.2020 17:31 • #5


kleinpübbels
Diese Gedanken hatte ich auch mal. Es sind "nur" Gedanken und du wirst nicht die Kontrolle verlieren. Ich habe mich deswegen einweisen lassen, weil die mich echt fertig gemacht
Mittlerweile habe ich die auch ohne Medis im Griff.
Ich habe den zwangsgedanken einen Namen gegeben (Hubert) und dann so mit denen geredet. Das hat geholfen.

17.10.2020 17:33 • x 3 #6


aliecinein1
Zitat von kleinpübbels:
Diese Gedanken hatte ich auch mal. Es sind "nur" Gedanken und du wirst nicht die Kontrolle verlieren. Ich habe mich deswegen einweisen lassen, weil die mich echt fertig gemachtMittlerweile habe ich die auch ohne Medis im Griff. Ich habe den zwangsgedanken einen Namen gegeben (Hubert) und dann so mit denen geredet. Das hat geholfen.



Es ist halt echt schwierig für mich
Da ich diese 5 Jahre seit dem diese Erkrankung diagnostiziert wurde , einen Super Fortschritt gemacht habe
Es war bis hier her ein langer und harter Weg aber er hatte sich gelohnt
Ich stand mitten im Leben - ich habe familiär Rückhalt und partnerschaftlich auch
Auf Arbeit war es zwar stressig aber dennoch hats mich nicht so gestört , und alles andere privat lief auch von alleine ..
jetzt sehe ich meine zunkunft schwarz, bin mit Traurigkeit gefüllt und distanziere von allen Menschen ...
Ich will nicht nochmal von vorne anfangen müssen
Meine Unruhe ist das, was mich wahnsinnig macht !
Aber ich denke mehr als abwarten kann ich nicht .
Jeder der darunter leidet , kennt das ja sicherlich selber wie es ist , Wie hilflos man sich im Moment fühlt und man sich immer fragen muss ob es noch einen Sinn hat dafür zu kämpfen .
Ich finde es immer wieder erschreckend wie sehr die Psyche des Menschen uns in allem
Beeinflussen kann .

17.10.2020 17:43 • #7


kleinpübbels
Ja, das ist gruselig wie stark die psyche sein kann. In den Momenten fühlt man sich dem wirklichen ausgeliefert. Aber ich habe gelernt, jeder hat komische Gedanken, die vollkommen absurd sind.
Es sind wir, die denen Bedeutung geben. Du willst ja nicht sterben, sondern leben. Ich habe mir das immer wieder gesagt, bis ich es verinnerlicht hatte und mir selber glauben konnte. Diese Verunsicherung ist die Hölle.
Bleib stark, du schaffst das.

17.10.2020 17:47 • x 1 #8


Zitat von aliecinein1:
Ich leide an einer Angst/Panikstörung vor ca. 1 Monat wurden aufgrund meines Wunsches und in Absprache meiner Psychiaterin meine Antidepressiva ausgeschlichen/abgesetzt .seitdem plagen mich generell Panikattacken und Angstzuständen bis zum Nervenzusammenbruch war alles dabei aber seit kurze habe ich Zwangsgedanken die ich nicht loswerde , ich denke viel über den Tod , oder generell wäre es besser mich umzubringen usw. nachich will nicht sterben ! Ich habe Angst das ich die Kontrolle verliere und mir was antun könnte mich nehme seit 2 Tagen ein anderes Antidepressiva aber es dauert ja bis es ne wirkung zeigt ! in Die Klinik will ich auch nicht zurück das ich vor dem absetzten psychisch stabil war Erlebt jemand selbst sowas ?

Ja, mir geht es leider gerade auch so schlecht

17.10.2020 19:27 • #9


kleinpübbels
Ihr tut mir echt vom Herzen leid. Zur Zeit habe ich das, Gott sei Dank, hinter mir. Aber man weiß ja nie wann der Mist wiederkommt. Es werden bessere Zeiten kommen, man muss durchhalten. Auch wenn es so scheint, dass man es nie schafft.

17.10.2020 19:34 • x 2 #10


aliecinein1
Zitat von Klappnix:
Ja, mir geht es leider gerade auch so schlecht


Den einzigen Lichtblick den wir haben ist das wir damit nicht alleine sind !

17.10.2020 19:51 • x 2 #11



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