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200705.02




Hi mein name ist jessica bin 25 jahre und leide seit einem halben jahr unter angst und panikattaken. sie äussern sich durch herzrasen. schwindelgefühl, atemnot,hyperventilieren, kopfschmerzen , druck im kopf, taubheitsgefühl in den fingern, stehen in der brust. ich suche jemanden zum reden wem geht es ähnlich meldet euch weiss nicht mehr weiter


Auf das Thema antworten


  07.02.2007 16:50  
Hallo Jessica

Ich habe deinen Beitrag gelesen, ich hatte dir dazu auch eine email gesendet, jetzt bin ich aber nicht mehr sicher ob sie angekommen ist.
Kannst mich ja mal informieren ob du eine email bekommen hast.

Gruss Andreas



  09.02.2007 03:49  
Hallo,

ich schreibe anonym, da ich hier noch gar nicht angemeldet bin und noch nicht weiß ob ich es überhaupt tun soll, denn sich einzugestehen ein wirkliches Problem zu haben fällt schwer und mit einer solchen Anmeldung, einer Theraphie oder gar dem Aussprechen der Angst, habe ich immer das Gefühl sie zu akzeptieren und das will ich nicht.

Ich bin 26 Jahre alt und hatte vor zwei Jahren eine Panikattacke, ich glaube zumindest das es eine war. Ängstlich bin ich schon immer, aber es blieb immer bei der typischen Angst, vor Kellern und ich selbst habe es damit abgetan das es einem jedem Menschen unangenehm ist in einen dunklen Keller zu gehen, sich in der Dunkelheit aufzuhalten usw. Das ich dabei Atemstörungen habe und Herzrasen bekomme wollte ich dabei wahrscheinlich nicht wahr haben.

Ich stehe mit beiden Beinen im Leben und bin glücklich und genau deswegen passt mir dieser "Makel" nicht, es wird nach und nach immer schwieriger es zu übergehen, ich ertappe mich dabei ständig selbst Ausreden zu finden, warum ich nachts das Licht anlasse, warum ich mich überwinden muss in der Stille der Nacht einfach die Schlafzimmertür aufzumachen, wohl wissend das dort nichts ist, aber die Überwindung aufgrund der Angst vor der Angst zu groß ist. Ich schließe bald mein Studium ab, ich versuche mir einzureden nicht blöd zu sein und zu wissen keine Angst haben zu müssen, aber seit dem sie da ist, hat sie mich nie wieder verlassen.

Warum ich jetzt auch noch Angst vor einer Anmeldung habe ist einfach, das ich mich nicht als krank sehe. Beim einlesen habe ich das jonglieren mit mir fremden Begriffen, Medikationen, Theraphien usw gelesen und bitte nicht falsch verstehen, es ist wundervoll das es solch eine Hilfe gibt, vielen Menschen wird hiermit mit Sicherheit geholfen, ich jedoch scheue mich davor diese grausame Sache als Normalität zu betrachten und so mit ihr umzugehen, gleichzeitig verwundert es mich selbst einen solchen Beitrag zu verfassen, denn hiermit bekenne ich mich ein Stück. Beim lesen einiger Beiträge dachte ich "Oh, die Armen Menschen hier" wohl gemerkt saß ich dabei mit dem Rücken zur Wand, weil ich nicht frei im Raum sitzen kann, habe Festbeleuchtung an und kann mal wieder nicht von einem Zimmer ins andere gehen, weil ich ein Teil von "den armen" bin, der ich nicht sein will, ich bin doch jung und stark und schön.

Ich hoffe das dies mein erster Schritt war, ich hoffe wieder zu kommen und mir bald Hilfe zu holen. Ich hoffe jeder von Euch, der bereits erfahrener hinsichtlich seiner Angst ist, kann das belächeln und weiß wovon ich rede, weil er selbst mal die Angst davor hatte, sich zu seiner Angst zu bekennen.

Schön das es solch eine Plattform gibt.
Es grüßt alle Helden der Nacht, Vanina- Anonymität schätze ich nicht



  09.02.2007 17:49  
Hallo Vanina,

und genauso sieht das aus: es wird nicht besser, sondern schlimmer, wenn man es verdrängt.
Und auf die Aussage schwer damit klarzukommen, nicht alle Latten am Zaun zu haben, frage ich Dich: Was ist normal? Es ist ein Irrglaube zu denken, alle anderen kriegen es doch auch auf die Reihe. Für andere wirst Du auch "normal" wirken und sie werden sich Gedanken machen und denken, so normal wie Du möchte ich auch sein.
Also, erstmal alles mehr Schein als Sein!

Fakt ist, Du hast die Probleme, Ängste, Einschränkungen - nenne es, wie Du willst. Fakt ist auch (eigene Erfahrung), Du kannst was dagegen tun. Was, musst Du heraus finden: mit dem Thema beschäftigen, Bücher lesen, sich - wie Du es gatan hast - in diesem Forum "outen". Verschiedene Therapieformen gibt es. Kann sein, dass Dein Thema in ein paar Monaten durch ist, kann sein, dass es länger dauert oder Du an ein Thema kommst, wo Du ein Leben lang mit zu tun hast. Wie dem auch sei: weglaufen bringt nichts - tu was! Den ersten Schritt hast Du bereits getan, Du hast es in diesem Forum geschrieben!
Angst und Einsamkeit kann sich übrigens auch im stabilsten sozialen Umfeld entwickeln und ich will hier auch nicht vermitteln, dass es einfach ist, mit Ängsten umzugehen.

Soweit erstmal
Grüße, Zito



  12.02.2007 18:50  
Hi Vanina! das ist das schliummste was du machen kannst es zu verdrängen. Du nusst dich deiner Krankheit stellen. Ich hab mir ein Buch gekauft angstfrei leben kauf dir das mal und les es es ist interessant. Verdrnge es nicht das ist ein fehler.


Gruss jessi



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  10.01.2014 11:29  
Ich habe es jahrelang erfolgreich geschafft meine angst und depressionen zu verdrängen aber das war das beschissenste was ich tun konnte denn im unterbewusstsein wird es immer schlimmer werden wenn mann sich seinen problemen nicht stellt
du musst einfach versuchen dich deiner angst zu stellen
nicht gegen ankämpfen sondern sie akzeptieren und lernen damit zu leben
damit nimmst du der angst ihre macht und wirst bemerken das sie ohne macht immer geringer werden wird
wenn du sie weiterhin fütterst wird sie immer krasser werden und es kann zu heftigen panikattacken kommen
und wenn dein hirn einmal dieses gefühl gespeichert hat dann hast du nicht nur angst vor der dunkelheit sondern dazu wird die angst vor den gefühlen einer panikattacke kommen und dann kommen sie immer wieder
akzeptiere deine angst
trau dich einen therapeuten um rat zu fragen
zeig deiner angst das sie nicht dein leben bestimmt und werde herr deiner angst


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