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201808.03




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Wie ich das kenne und wie gesagt, mich dazu zu zwingen nicht auf das Klo zu gehen, bringt etwas.
Meine Freundinnen kennen mich schon, je öfters ich auf das Klo renne, desto interessanter ist die Unterhaltung.

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  08.03.2018 01:44  
weil ich mich nie traue, darüber zu reden, kenne ich auch niemanden, der es auch hat. ich hab eher angst, das andere darüber reden, dass ich dauernd aufs Klo laufe, und so.



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  08.03.2018 11:40  
In einem anderen Forum war dies ein großes Thema, Frauen rennen auf das Klo und dann kommen nur ein paar Tropfen, auch von meiner Freundin kenne ich es.





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  10.03.2018 13:36  
Hab mich jetzt auch noch mal mehr angeschaut hier und andere Threads zu im weiteren Sinne ähnlichen Ängsten entdeckt.
Zumindest insofern beruhigend, als man damit wohl auch nicht ganz alleine ist...





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  29.03.2018 12:45  
Hab mich hier schon länger nicht gemeldet und wollte aber kurz berichten, dass ich hier im Forum eine nette Person gefunden habe, die ähnliche Probleme hat und mit der es nun einen intensiven Austausch gibt. Voll gut!

Ich weiß insgesamt gar nicht so recht, ob mein "Fall" eigentlich wirklich hierher gehört, weil meine Panik ja einen sehr "realen Kern" hat.

Aber in jedem Fall hat mir dieses Forum echt ein bisschen weitergeholfen. Danke :)

Danke1xDanke


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  05.04.2018 14:40  
Hallo,
ich bin auf diesen Thread hier gestoßen und habe mich nach etwas Zögern entschlossen, hier was zu schreiben, weil dieses Thema nämlich genau meins ist: Ich habe seit einiger Zeit panische Angst, dass ich meine Blase nicht mehr unter Kontrolle habe und mir in die Hose mache, vor allem in der Öffentlichkeit.
Der Auslöser war, dass ich vor ein paar Monaten eine Situation hatte, in der ich wirklich ganz, ganz dringend musste und grade absolut nicht auf Toilette konnte. Das Ganze endete dann damit, dass ich es tatsächlich nicht mehr geschafft habe und mir komplett einnässen musste.
Seit dem ist nichts mehr wie es war. Ich lebe mit dieser wahnsinnigen Angst, dass mir das wieder passiert. Sie geht einfach nicht mehr weg, es beschäftigt mich die ganze Zeit. Ich renne andauernd auf Toilette. Ich kann nicht mehr aus der Wohnung, ohne vorher drei mal gewesen zu sein. Unterwegs überlege ich ständig, wo jetzt grade die nächste Toilette ist und da es eben nicht überall Klos gibt, schiebe ich Panik. Ich bilde mir ein, nicht mehr rechtzeitig auf Toilette zu kommen und mir wieder in die Hose zu pinkeln. Kurz: Mein Leben dreht sich fast nur noch um meine Blase. Die Angst nimmt sich jeden Tag ein Stückchen mehr von mir...und ich lass es zu.
Ich gelte ansonsten als sehr stark und "lösungsorientiert". Meine Freunde sind es gewohnt, bei mir ihre Sorgen und Probleme abzuladen und Hilfe zu finden. Mir fällt es dagegen schwer, mich zu öffnen und "Hilfe" zu sagen, aber ich merke immer deutlicher, dass ich alleine damit nicht klar komme. Deshalb bin ich jetzt hier. Ich würde mich freuen, wenn sich vielleicht ein Austausch ergibt, mit anderen, die auch so ein Problem haben...

LG, Kerstin



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BaWü
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  05.04.2018 20:15  
Kerstin, dir ist natürlich was richtig Peinliches passiert, und dass du das nie mehr erleben möchtest, ist verständlich.

Peinlichkeiten sollten man sich verzeihen. Es ist geschehen, war superpeinlich, du hast einen Kontrollverlust erlebt. Passiert uns allen, die an Angst leiden, man meint, keine Kontrolle mehr zu haben. Das Leben wird dadurch sehr eng. An deiner Stelle wäre eine Therapie nicht schlecht. Das sollte schnellstens aufgearbeitet werden.

Ich sag jetzt mal was ganz anderes zu deiner Situation. Bevor die Blase platzt, entleert sie sich. Sprich, dein Körper hat dich gerettet. Ohne diese Rettung, wäre das lebensgefährlich geworden. Ist zwar peinlich, aber lebenserhaltend. Und das ist doch mal eine ganz andere Perspektive.

Danke2xDanke




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  14.04.2018 11:48  
Icefalki hat geschrieben:

Ich sag jetzt mal was ganz anderes zu deiner Situation. Bevor die Blase platzt, entleert sie sich. Sprich, dein Körper hat dich gerettet. Ohne diese Rettung, wäre das lebensgefährlich geworden. Ist zwar peinlich, aber lebenserhaltend. Und das ist doch mal eine ganz andere Perspektive.


Ja, das ist wirklich mal eine andere Perspektive auf das Problem!


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