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201205.02




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Hallo,


mich würde mal so im allgemeinen interessieren, wie ihr mit eurer angst umgeht bzw. sie annehmen könnt ohne dabei total depressiv zu werden....

mit allem drum und dran, mit der fehlenden konzentraion/leistungsfähigkeit, dem grübeln, der DP/DR und den wirren gedanken....


Freue mich auf Antworten,

Liebe Grüße

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  12.02.2012 16:44  
früher bin ich schlecht damit umgegangen. Das Problem war, dass ich mir meine Ängste nicht so wirklich erklären konnte.
Um so mehr ich an meine Ängste dachte, umso schlechter wurde es.
Was mir anfangst geholfen hat, war Sport.
Warum?
Es hat mich abgelengt.

War es eine Lösung auf dauer?

Nein, ich musste meinen Ängsten auf den Grund gehen. Wenn du nicht weißt woher sie kommen, kannst du sie nur schlecht los werden.

Du kannst dieses Thema natürlich allein angehen.

In meinem Fall, hat mir eine wöchentliche Therapie dabei geholfen.

Ich habe hier mal meine Erfahrungen mit so einer Therapie zusammen geschrieben.

Meine Erfahrungen mit einer Verhaltenstherapie

Vg



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  12.02.2012 17:06  
Früher:

Kampf gegen mich selber, ewiges Gedankendrehen,
extreme Depressionen und nicht mehr leben wollen.

Heute:

Auseinandersetzung/Ursachenforschung über die Angst,
(zeitw. Medikamente) Meditation und völlige Akzeptanz.



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Thüringen
  11.03.2012 03:27  
Hallo!

Mir hilft autogenes Training, Hörbücher und heitere Bücher, mit denen man einfach lachen muss.

Meine Tiere bringen mich auch oft zum schmunzeln. Und natürlich mit anderen Menschen über Ängste reden.

Vlg



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  13.03.2013 12:56  
Mir ging es rapide besser, als ich mir klar gemacht habe, dass ich ein psychisches Problem habe und kein körperliches.

Reden ist zwar gut, aber ändert leider nie etwas an der Situation.

Immer wenn ich einen Rückfall in meinen Gedanken habe, wie "Was, wenn es mir nicht besser gehen wird..was, wenn dieser Zustand bleibt, oder schlimmer wird? Was, wenn ich nie glücklich sein kann" dann sage ich mir wieder "hey..das ist deine Psyche; mach dir nicht so viele Gedanken!" und "Lass dir Zeit" denn anfangs hab ich vor lauter Stress gemeint, ich müsste jetzt auch schnell wieder "gesund" werden und hab mich damit auch noch unter Stress gesetzt.

Ich finde das einen wichtigen Punkt, den ich mir derzeit immer wieder sagen muss "stress dich nicht". Ich hab mich so sehr gestresst, dass ich sogar momentan, wenn ich nichts mache, mich dabei gestresst fühle.. allein wenn ich das Wort höre, löst das Stress in mir aus :?



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  14.03.2013 14:50  
Ich bin auch so jemand, der sich durch Streß in diese Situation gebracht hat. Wieder. Ich kann keinen Streß vertragen. Lärm. Unruhe. Streit.
Ich werde auch nie wieder unter Streß arbeiten können. Aktenberge, ein Chef, der hinter mir steht, Telefone, die klingeln, Leute, die was von mir wollen, Termine und Fristen. Nein. Das schaffe ich nicht mehr. Das muss ich mir eingestehen.
Manchmal habe ich das auch zu Hause. Der ganz normale Alltag: Wäsche machen, bügeln, kochen, putzen, Spülmaschine, Katze... Dann könnte ich mich manchmal auf die Couch legen und heulen, weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll und dann denke: Das schaffe ich niemals. Das überfordert mich einfach.
Einfach, weil ich alles perfekt machen will und immer alles ordentlich. Das setzt mich unter Druck.
Manchmal wünsche ich mir, ich wäre anders. Denen, die Fünfe grade sein lassen können, geht´s nämlich gut. Aber mein Charakter ist so.



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  14.03.2013 17:08  
Also das einfach so abtun mit " Ich kann unter Stress halt nicht arbeiten und fertig" bringt keinen weiter sondern zieht einen mit der Zeit immer weiter runter. Eine Therapie kann einem aber dabei helfen zu verstehen, dass man eben nicht immer alles perfekt machen muss und man lernt wie man besser mit Stress umgehen kann.
Wenn man aber nicht bereit dazu ist, sich professionell helfen zu lassen bei seinem Problem, dann wird man das auch nie los.



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  14.03.2013 17:12  
Das ist in meinen Augen nicht richtig. Nicht alle Menschen sind für alle Jobs geeignet und nicht alle Leute sind, wie sagt man heute so schön, "multitasking"-fähig. Es ist mein und jedermanns gutes Recht, sich einen Job zu suchen, der seinem persönlichen Streßempfinden entgegen kommt! Ich könnte nicht 50 oder 60 Stunden die Woche arbeiten. Na und? Kann ich mit leben. Eine Tätigkeit von 30-35 Stunden war für mich immer optimal. Und ich bin auch bereit, mit den Gehaltseinbußen zu leben! Das ist mir lieber, als 40 Stunden zu arbeiten oder 50 und das nur mit Medikamenten oder hinterher mit einem Burn out da zu liegen. Das ist mein Leben und das muss ich so führen, wie ich es kann. Mir geht es sonstwo vorbei, dass andere mehr leisten können. Das hat immer sehr an mir genagt. Aber ich kann mich da nicht vergleichen. Meiner Meinung ist nämlich genau diese schnelllebige Gesellschaft, die immer höher und immer weiter will, immer erreichbar etc. daran schuld, dass es so vielen Menschen psychisch schlecht geht!



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  14.03.2013 17:20  
Als was arbeitest du denn jetzt und als was hast du vorher gearbeitet wenn du hier von 60 Stunden sprichst?



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  14.03.2013 17:43  
Ich habe nie 60 Stunden gearbeitet. Kenne aber Leute, die das tun. Ich habe einen Büroberuf, den ich immer gut und gerne ausgeübt habe. Ich habe aber gemerkt, dass ich mindestens einen Nachmittag pro Woche frei brauche. Ich habe das einfach nicht geschafft. Keine Ahnung, warum das bei mir so ist.

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