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201712.08




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N´abend Frau koenig,

das ist eine hoch informative Aufstellung, die Du hier schreibst.
Daran kannst Du viel erkennen.
Zitat:
bei Streit flüchte ich und weine


Wie kommt das? Streit und Auseinandersetzungen sind etwas enorm Wichtiges.
Warum lehnst Du Streit ab?
Zitat:
wenn meine Eltern da sind, benehme ich mich wie ein Diener


War das Deine Idee, so mit Deinen Eltern umzugehen, oder haben sie Dir das gelernt?
Nicht gerade hilfreich wenn Du Dich so verhältst.
Zitat:
wenn andere ueber Krankheiten oder Schicksale sprechen werde ich unruhig


Das wundert mich nicht. Vermutlich gehen Dir dann Deine eigenen ungeklärten Sorgen durch den Kopf.
Zitat:
bei Wut und Ärger habe ich Druck auf der Brust


Verständlich, weil Du ja Streit ablehnst. Dann geht Dein Ärger in den eigenen Körper und deswegen spürst Du Symptome.
Da kannst Du Deinem Körper aber dankbar sein, dass er Dir noch anzeigt, wenn Du solche Fehler machst.
Zitat:
wenn ich über Themen rede, die mir Nahe gehen, werde ich innerlich zittrig und angespannt


finde ich ziemlich normal. Was glaubst Du, warum das so ist?

Wenn ich das so lese, wundert es mich wenig, wie es Dir oft geht. Das passt alles zusammen.
Es bleibt die Frage, was willst Du daran ändern, oder ehern gesagt verbessern?
Oder soll das alles so bleiben?
Bist Du von der Richtigkeit Deiner Lebenseinstellung überzeugt?
Würdest Du jedem anderen empfehlen so zu denken und sich auch wie Du zu verhalten?

Bernhard

Auf das Thema antworten




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  13.08.2017 07:17  
Bisher konnte ich so gut leben. Nun sendet mein Körper aber immer mehr Signale und eben auch dann wenn es nicht sein muss.

Konflikte austragen habe ich nicht gelernt.

Ich wurde zu Hilfsbereitschaft und Fleiß erzogen. Gaeste werden gut behandelt.

Ich habe in meinem Leben viele Gefühle nicht gezeigt oder versteckt oder missachtet.

Seit meinen Jobwechsel habe ich das Gefühl, ich kann das besser, nur kommen sie dann immer gleich mit voller Wucht. Das habe ich auch in der Therapie angesprochen. Der Jobwechsel brachte mir eine gewisse Ruhe. Vorher hatte ich ja viel Stress und Druck. Von jetzt auf gleich war das weg.
Nun habe ich aber auch das Gefühl überhaupt nicht mehr belastbar zu sein.

Gefühle zu spüren, ist mir schon manchmal suspekt.

Danke2xDanke


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  13.08.2017 11:55  
Hallo und guten Tag
Zitat:
Bisher konnte ich so gut leben.


Das glaube ich. Nur, war das wirklich leben, oder mehr nur funktionieren?
Vermutlich hast Du einige Gefühle früher nicht beachtet. Sie waren Dir nicht wichtig genug.
Zitat:
Nun sendet mein Körper aber immer mehr Signale und eben auch dann wenn es nicht sein muss.


Wie schon gesagt, kannst Du grundsätzlich froh sein, wenn Dir Dein Kopf zeigt, wo Du etwas anders, also besser
machen sollst. Nur ist es am Beginn sehr fremd.
Du schreibst, dass Du nicht gewohnt bist Konflikte auszutragen.
Dies bedeutet aber auch vermutlich. Du bist auch nicht gewohnt innere Konflikte in Dir
auszutragen. Und dass kannst Du lernen, wenn Du willst.
Erst, wenn Du wieder weißt, wie Du Konflikte mit anderen Menschen zu beiderseitigem Vorteil austragen kannst,
wird es Dir entscheidend besser gehen.

Zitat:
Ich wurde zu Hilfsbereitschaft und Fleiß erzogen. Gaeste werden gut behandelt.


Ich bin genauso gestrickt. Dies hat mich im Leben vorwärts gebracht.
Zitat:
Ich habe in meinem Leben viele Gefühle nicht gezeigt oder versteckt oder missachtet.


Das ist wieder eine ganz, ganz wichtige Aussage. Warum hast Du das gemacht?
Gefühle nicht zeigen, sie verstecken, erzeugt Druck – Angst. Du hast Dir dadurch gelernt, mehr Angst zu haben, als nötig.
Meistens kommen da nur drei Personen für in Frage.
Du selbst, Dein Vater oder Deine Mutter.

Eine Angststörung entsteht, wenn man es schwierig findet, seine echten Gefühle zu zeigen und darüber zu reden.
Hier im Anonymen kannst Du das meiner Meinung nach recht gut.
Wenn Du Menschen gegenüber stehst, wird das völlig anders sein.
Zitat:
Seit meinen Jobwechsel habe ich das Gefühl, ich kann das besser, nur kommen sie dann immer gleich mit voller Wucht.


Das lässt sich leicht erklären. Solange Du noch Angst hast Deinen Ärger und Deine Gefühle zu zeigen, brauchst Du
noch viel Wut, um Mut zu haben, das auszusprechen, was Dir nicht passt.
Helfen wird Dir, wenn Du Dich gedanklich in die Person versetzt, der Du Deine Gefühle, oder Deine Wut zeigen willst.
Du bist doch zu Hilfsbereitschaft erzogen. Das wird Dir dabei helfen, Dein Problem zu lösen.

Du kannst zukünftig im normalen Ton und mit wenig Aggressionen über das reden, was Dir nicht passt, was Du
anders möchtest. Hilfreich ist, wenn Du andere mit Deiner Kritik nicht so erschreckst, als wenn Du ihnen ein Glas
Wasser ins Gesicht schüttest.
Erkläre mehr Deinen Ärger in einem ruhigen Ton. Nicht immer, aber immer häufiger wir man verstehen, welche Gefühle
Dich belasten. Und wer versteht, was Dich belastet, der wir immer häufiger auf Dich hören. Weil, Du hilfst ja einem
anderen, Dich zu verstehen. Das schafft Klarheiten und andere haben damit weniger Angst vor Dir.

Wenn Dir das gelingt, wirst Du nach einiger Zeit sehen, dass Dein Partner und Dein gesamtes persönliches Umfeld
bei Dir eine Entspannung merken werden. Dein Körper sendet weniger Symptome, schwierige Gespräche verlaufen
weniger aggressiv Und Du fühlst Dich insgesamt besser.
Zitat:
Vorher hatte ich ja viel Stress und Druck. Von jetzt auf gleich war das weg.
Nun habe ich aber auch das Gefühl überhaupt nicht mehr belastbar zu sein.


Ich denke, das wird wieder kommen. In der jetzigen Phase brauchst Du sehr viel Kraft für Dich selbst. Du wirst ganz
viele Sachen in Dir auf "richtig" oder "falsch" neu überprüfen. Das bindet Energie.

Lass Dir dafür mehr Zeit. Versuche Dich häufiger einfach nur zu ruhen, zu entspannen.
Euer Urlaub kommt deshalb gerade zur richtigen Zeit.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir

Bernhard



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  13.08.2017 14:47  
koenig hat geschrieben:
Wie ich so bin:

- wenn ich über Themen rede, die mir Nähe gehen, werde ich innerlich zittrig und angespannt

- wenn ich auf was oder wen warte, werde ich rastlos und unruhig

- bei Wut und Ärger habe ich Druck auf der Brust

- wenn meine Eltern da sind, benehme ich mich wie ein Diener

- wenn andere ueber Krankheiten oder Schicksale sprechen werde ich unruhig

- bei Streit flüchte ich und weine


Bis auf den 3. und 4. Punkt erkenne ich mich absolut wieder! Es ist alles mehr als unangenehm...

Danke1xDanke




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  13.08.2017 15:55  
Hotin hat geschrieben:
Das lässt sich leicht erklären. Solange Du noch Angst hast Deinen Ärger und Deine Gefühle zu zeigen, brauchst Du
noch viel Wut, um Mut zu haben, das auszusprechen, was Dir nicht passt.


Das ist so. Genau! Ich reagiere dann oft sehr heftig.
Aber selbst die freudigen, schönen Gefühle haben mich sehr verunsichert bzw. reagierte mein Körper sehr heftig.

Hotin hat geschrieben:
Dein Körper sendet weniger Symptome


Das belastet mich im Moment sehr. Heute bin ich mit meiner Tochter zum Flohmarkt gefahren. Am Anfang war ich sehr unsicher und wie eingefroren. Es war ein seltsames Körpergefühl, gar nicht mehr wie Angst, sondern ein insgesamtes steifes Gefühl. Dann ging es langsam, als hätte ich mich erst einmal daran gewöhnen müssen, erst einmal dort zu sein. Als ich mich daran erinnerte, dass es am Anfang nicht so gut war, kam die Unsicherheit wieder. Dann bekam ich Angst, dass es mir im Urlaub auch so gehen könnte.

Die letzten Tage hatten wir aber auch Ausflüge gemacht, bei denen es mir sehr gut ging. Ich verstehe mich da nicht. Allerdings war das Wochenende auch sehr aufregend. Meine Eltern waren ja gestern da. Wir waren zum Geburtstag meines Bruders. Ich war eine Zeitlang sehr wütend, weil ich mich über einen Satz meines Mannes ärgerte. Ein Satz, der mich so aus der Fassung brachte. Dabei hatte er nicht wirklich was Schlimmes gesagt und mir heute auch noch einmal erklärt.

Hotin hat geschrieben:
Lass Dir dafür mehr Zeit. Versuche Dich häufiger einfach nur zu ruhen, zu entspannen.


Das stimmt. Ich habe letzens zu meiner Therapeutin schon gesagt, dass ich äußerst ungeduldig bin und einfach wieder "normal" sein möchte. Ich weiß, dass ich ja nicht unnormal bin, aber diese Phase meine Lebens im Moment ist sehr anstrengend und kollidiert mit meinem Funktionieren:-) Und hier nehme ich mich jetzt mal selbst auf die Schippe.

Ich habe mich jetzt mehrmals dabei erwischt, mein Leben mit dem alten Job zurückhaben zu wollen. Damit ich nicht mehr diese Probleme habe. Daran sieht man wohl sehr deutlich, wie diese Phase meines Lebens und deren Veränderungen mich verunsichern.

@Vonnie006 - Wie geht es dir?

Danke1xDanke


5103
NRW
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  14.08.2017 06:57  
Hallo koenig,
Zitat:
Aber selbst die freudigen, schönen Gefühle haben mich sehr verunsichert bzw. reagierte mein Körper sehr heftig.


Das ist eben genau das, was Dich verständlicher Weise verunsichert. Ich weiß, dass dies so läuft, aber noch
nicht genau, warum das so abläuft.
Ich vermute es hat damit zu tun, dass Du in Deinem bisherigen Leben das meiste überwiegend unbewusst gesteuert
hast. Man nennt das fremdbestimmt leben. Dann kam der Moment, wo Du erkannt hast, dass die bisherige Denkweise
so nicht mehr funktionieren kann. Dies wirft viele Menschen gedanklich aus den Schienen.
Und nun kannst Du es nur so machen, dass Du Deine Gefühle häufiger zulässt, sie aufmerksam beachtest und sie
sortierst. Und danach dann bewusst entscheidest, was Du willst.
Die Angst ist ein Signal (eine Kraft) im Kopf. Achtest Du nicht auf Dein Gefühl (Angst) und verarbeitest es in Deinem
Bewusstsein nicht, macht die Angst mit ihrer Energie scheinbar etwas anderes.
Die Energie des Angstgefühls wird dann umgeleitet zum Körper. Und da spürst Du dann die Energie. Nur kannst Du sie
da nicht verstehen. Weil sie irgendwo im Körper Muskeln zusammenzieht (verkrampft) und Schmerznerven reizt. Auch ein
Arzt kann diese fehlgeleitete Energie weder messen, noch finden, noch erklären. Die Medizin kennt diesen Zusammenhang
als Psychosomatik. Soweit ich weiß, ist aber noch nicht erforscht, wie diese Energieumleitung zwischen Körper und
Geist genau funktioniert.

Nur Du selbst kannst also dieses Problem lösen. Die Psychologen nennen es Achtsamkeit.
Ich sage, spüre Deine Ängste und Gefühle und verarbeite sie im Kopf. Lass sie da, wo sie hingehören, im Gehirn.
Beim Verarbeiten nimmst Du der Angst die Energie. Und dann ist keine Energie mehr übrig, die in den Körper abfließen
kann und dort Störungen, Verkrampfungen und Schmerzen erzeugt.
Zitat:
Heute bin ich mit meiner Tochter zum Flohmarkt gefahren. Am Anfang war ich sehr unsicher und wie eingefroren. Es war
ein seltsames Körpergefühl, gar nicht mehr wie Angst, sondern ein insgesamtes steifes Gefühl.


Wenn möglich, solltest Du nicht mehr so sehr auf Dein körperliches Empfinden achten.
Frage Dich in dem Moment. Welche Angst leite ich gerade um, in meinen Körper?
Bestimmt erkennst Du dann, welches Angstgefühl Du gerade versuchst zu verdrängen.
Mache häufiger einfach das, was Dir Spaß macht. Und von ein wenig seltsamem Körpergefühl lass Dich bitte
nicht verunsichern. Bemerkenswert ist, Du erzählst nichts von Denkstörungen, nichts von einer bestimmten Angst.
Du scheinst Deine Angst perfekt zu verdrängen und dann macht sie vermutlich ein körperliches Symptom. So
registrierst Du Deine Angst etwas zeitverzögert, aber an einer Stelle, wo sie überhaupt nicht hingehört.
Zitat:
Ich weiß, dass ich ja nicht unnormal bin, aber diese Phase meines Lebens im Moment ist sehr anstrengend und
kollidiert mit meinem Funktionieren


Du beschreibst es genau richtig. Du wirst Dich fühlen, wie ein Pilot, der sein Flugzeug bisher nur mit automatischer
Steuerung (fremdbestimmt) geflogen ist.
Jetzt, wenn er auf Handsteuerung (selbstbestimmt) umschaltet, wird er schnell unsicher, müde und fragt sich, ob
er alles richtig macht. Zu diesen Zweifeln gibt es aber keinen Grund, da die Handsteuerung viel sicher funktioniert,
wenn man in schwierigen Situationen fliegt.
Allerdings braucht man bei Handsteuerung häufiger Pausen.

Bei einem selbstbestimmten Leben kann man oft nicht mehr die gleiche Leistung erbringen, wie mit einem fremdbestimmten
Leben. Dein eigenes Denken und Dein Abwägen und Entscheiden benötigen Zeit. Dafür ist aber die Zufriedenheit um ein
Vielfaches höher.
Zitat:
Ich habe mich jetzt mehrmals dabei erwischt, mein Leben mit dem alten Job zurückhaben zu wollen. Damit ich nicht mehr diese Probleme habe. Daran sieht man wohl sehr deutlich, wie diese Phase meines Lebens und deren Veränderungen mich verunsichern.


Ich glaube, hier muss ich Dich enttäuschen. Wer einmal erkannt hat, dass ein fremdbestimmtes Leben an bestimmten Stellen
nur wenig Zufriedenheit erzeugen kann, der wird ab diesem Zeitpunkt immer ein selbstbestimmtes Leben anstreben.
Vermutlich gibt es daher keinen Weg zurück.
Aber es gibt einen neuen Weg zu einer sehr, sehr großen inneren Freiheit die alles bisher Gefühlte überragt.
Nur dauert es ein wenig, bis Du Dich an diese neue Denkweise gewöhnt hast.

Hoffentlich ist das jetzt nicht zu theoretisch.

Bernhard





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  14.08.2017 09:53  
Guten Morgen Bernhard,

Hotin hat geschrieben:
Dann kam der Moment, wo Du erkannt hast, dass die bisherige Denkweise
so nicht mehr funktionieren kann. Dies wirft viele Menschen gedanklich aus den Schienen.


Das kann sehr gut sein. Seit ich mehr Luft zum Leben habe, versuche ich auch, mehr mich selbst zu achten, mal Nein zu sagen, anderen zu sagen, was ich denke oder wenn es mir nicht passt. Das sind ganz große Schritte für mich, weil ich viel im Leben Ja und Amen gesagt und getan habe. Darauf bin ich zum einen stolz, zum anderen kollidiert es immer noch mit meinem ursprünglich Erlernten. Und hier hoffe ich auf den Gewöhnungseffekt.

Gestern z. B. habe ich meine Familie auf dem Flohmarkt getroffen (Bruder und Family). Sie haben 2 Kinder, ein kleineres davon. Ruckzuck fühlte ich mich verantwortlich dafür, den Kinderwagen zu schieben, obwohl ich das gar nicht muss. Mein Bruder macht es anders und manchmal hatte ich gestern das Gefühl, wie ein Hund hinterher zu laufen. Umgekehrt würden sie es nicht machen.

Hotin hat geschrieben:
Wenn möglich, solltest Du nicht mehr so sehr auf Dein körperliches Empfinden achten.


Das ist sicher das Problem. Meine psychischen Probleme in jungen Jahren fingen mit hypochondrischen Ängsten an. Normale köperliche Symptome, die mir Angst machten. Meine Gefühle drücken sich gern über meinen Körper aus:-) Das war ganz oft so.

Hotin hat geschrieben:
Bemerkenswert ist, Du erzählst nichts von Denkstörungen, nichts von einer bestimmten Angst.
Du scheinst Deine Angst perfekt zu verdrängen und dann macht sie vermutlich ein körperliches Symptom. So
registrierst Du Deine Angst etwas zeitverzögert, aber an einer Stelle, wo sie überhaupt nicht hingehört.


Gestern waren schon die Gedanken da...Ich möchte zum Flohmarkt fahren. Oh je, schaffe ich das? Bekomme ich Angst? Geht es mir gut? Was, wenn nicht? Aber der Drang die Dinge zu machen, ist stark und ich mache sie. Ich lasse mich dadurch wenig beeinflussen. Aber allein diese Gedanken verursachen natürlich Angst. Das ist gerade eine Welle, die ich vor mich herschiebe. Alles zu hinterfragen, was ich schaffe. Was früher selbstverständlich war, wird derzeit von mir abgecheckt.

Oder meine alleinige Fahrradtour durch menschenleeres Gebiet. HÄtte ich sonst nie drüber nachgedacht. Ich bin gefahren und nach einer Weile bekam ich wieder mehr Sicherheit. Ich wollte es schaffen! Ich war richtig glücklich!

Ich weiß, dass ich vor all diesen Dingen keine wirkliche Angst habe, sondern mir nur Ängste mache durch meine Gedanken.

Es fällt mir gerade schwer, zu erkennen, was richtig oder falsch ist. Ich habe das Gefühl, die Welle wird immer größer, andererseits trotzdem Gefühl, es geht vorwärts. Komisch, oder?

Vielleicht hilft es mir auch nicht, mich ständig damit auseinanderzusetzen. Sondern einfach leben und Spaß haben! Ich fokussiere mich sehr auf dieses Thema, das kann irgendwie auch nicht gut sein. Und da denke ich ist dein Tipp mit der ACHTSAMKEIT genau richtig. Ich habe damit ja bereits angefangen. Ich habe gemerkt, dass, wenn ich bestimmte Dinge achtsam mache etc. ich viel ruhiger werde. Daran werde ich weiter arbeiten.

Einen schönen Tag wünsche ich dir!

Danke1xDanke


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  14.08.2017 16:40  
Hallo koenig,

im Moment kann ich dir gar nicht sagen wie es mir geht. Wir haben mit der Firmengründung und dem Umzug so extrem viel um die Ohren, das ich gar nicht dazu komme mich in die Situationen zu begeben die mir Angst machen. Des wegen bin ich hier im Forum auch wesentlich weniger aktiv als vorher. Wenn der Umzug geschafft, und der ganze Bankenkram erledigt ist, dann werde ich wieder anfangen können, mich mit mir und meiner Denkstruktur auseinander zu setzen. Denn im Moment habe ich den Kopf nicht dafür und dann wäre alles auch nur halbherzig. Aber wenn man wirklich was verändern will, muss man sich auch 100% darauf konzentrieren können, denke ich.

Liebe Grüße
Vonnie



503
10
Niedersachsen
120
  14.08.2017 22:05  
Hey,
Wie ist denn der Rest deines Tages noch gelaufen?





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149
  14.08.2017 22:17  
Insgesamt war es heute ein sehr guter Tag. Urlaub und das ungwungene Leben tun gut. Ich habe mehrere Anspannungen gehabt, die aber schnell weg waren, sobald ich in der Situation war. Das ist gut denke ich.

Danke1xDanke
« Sind das wirklich ES?  

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