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201711.01




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Williams hat geschrieben:
Das stimmt. Man kann es nicht verallgemeinern.
Ich glaube durch Arbeitslosigkeit wird man faul. Faulheit macht träge und dumm, das wurde bereits bewiesen.
Nimm ca. 3-4mg Mirtazapin (sehr geringe Dosis) glaub nicht an solche NW


Ich glaub das kann man nicht so generell sagen. Manche sind trotz Arbeitslosigkeit sehr aktiv und engagiert, machen z.b. noch eine kleine Ausbildung oder ein Kurs, fröhnen ihrem Hobby, schmeissen Haushalt und Garten. Anderen fehlt der Sinn und der Antrieb.

Ich bemerke auch, dass ich mich nicht mehr so lange konzentrieren kann. Das ist aber tatsächlich in manchen Fällen Trainingssache, das kann man mit üben schrittweise steigern. So wird das auch in vielen Reintegrationsmassnahmen gehandhabt. Mit der Arbeit wird sich also deine kognitive Fähigkeit wieder verbessern.
In manchen Fällen ist es aber noch die Depression, bei der ist die kognitive Leistungsfähigkeit reduziert. Mit Besserung der depressiven Symptomatik sollte sich auch die kognitive LF bessern. Kleine Randbemerkung: mir hat Vit. D geholfen, ich konnte mir plötzlich Sachen wieder besser merken.

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Danke1xDanke


  11.01.2017 21:29  
Impulse braucht jeder ab und zu, ohne geht es nicht. Wie meinst du es mit der Reizüberflutung?



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  11.01.2017 21:35  
Williams hat geschrieben:
Ich glaube durch Arbeitslosigkeit wird man faul. Faulheit macht träge und dumm, das wurde bereits bewiesen.


Du scheinst ja sehr viele zu kennen die in dieser schlimmen Situation stecken. Es gibt viele Menschen die krank sind und deswegen nicht arbeiten können.
Diesen Faulheit und infolgedessen Dummheit zu unterstellen zeugt von keiner reifen Persönlichkeit. Jeder Mensch ist anders als Du, was für Dich gut ist
kann für den anderen alles andere als das sein und andersrum. Der Wert eines Menschen hängt nicht von Prestigeobjekten und beruflichem Erfolg ab.
Arbeitslosigkeit kann auf vielfältigste Weise eintreten. Nicht jeder ist arbeitslos weil er faul ist und keinen Bock darauf hat. Außerdem wird es ab einer
gewissen Altersgrenze immer schwieriger in Arbeit zu kommen. Ab 35 ist man für den heutigen Arbeitsmarkt schon alt.



  11.01.2017 21:50  
Nein, um gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen.
Bin selbst krankbedingt Arbeitslos geworden, allgemein benachteilige ich Arbeitslose überhaupt nicht.
Mit 35 findest du einen Job, nicht aufgeben.



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  11.01.2017 21:56  
Williams hat geschrieben:
Impulse braucht jeder ab und zu, ohne geht es nicht. Wie meinst du es mit der Reizüberflutung?

Ich kann schlecht mit anderen Menschen interagieren. Mein Leben und Handeln orientiere ich nur an mir selbst, nicht an anderen. Alles, was andere Menschen innerhalb meines Aktionsradius tun, sagen, machen - wird von mir unangepaßt beantwortet, weil mir fremdes Tun zuviel ist. Nur schon eine andere Person, außer mir selbst, ist zuviel und mit zuviel meine ich zuviel Reize, die auf mich einprasseln.
Wenn ich unter Menschen bin, ist mir alles zuviel.

Danke1xDanke


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  11.01.2017 22:00  
Williams hat geschrieben:
Nein, um gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen.
Bin selbst krankbedingt Arbeitslos geworden, allgemein benachteilige ich Arbeitslose überhaupt nicht.


Du brauchst Dich deswegen aber nicht zu schämen und latent der Einstellung Einlass gewähren, dass man dann
weniger Wert ist als andere die arbeiten können. Du bist als Mensch genauso viel wie Deine Freunde die Familien
haben und andere Leute die durch ihre Arbeit eben tägliche Kontakte haben. :knuddeln:



  11.01.2017 22:45  
So ein Verhalten könnte von mir sein.
Leider denken Menschen bei so ein Verhalten ich sei Egoistisch oder Desinteressiert.



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  11.01.2017 22:47  
Williams hat geschrieben:
So ein Verhalten könnte von mir sein.
Leider denken Menschen bei so ein Verhalten ich sei Egoistisch oder Desinteressiert.

Ja, sie denken aber noch schlimmeres. Aber ich bin nicht zuständig, für die Denke der anderen. Das hat den Vorteil, nicht so verletzbar zu sein, wie es andere manchmal gerne hätten. Solche Dramen sind mir völlig verschlossen.

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