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201706.08




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NRW
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Seit einer Woche geht es mir ziemlich schlecht. Ständige Unruhe, Schlafstörungen, so wie ich sie noch nie in meinem Leben hatte.
Mich begleitet täglich eine leichte Übelkeit, Appetitlosigkeit.
Vor einer Woche fing es an so extrem zu werden. Ich musste Antibiotikum nehmen und seitdem bin ich total aus der Bahn geworfen.
Ich bin gestern extra lang aufgeblieben in der Hoffnung länger schlafen zu können, funktionierte nicht. 4,5 Std und mehr ist nicht zu holen. Habe mich nochmal hingelegt und mein Kopf gibt einfach keine Ruhe obwohl sich meine Gedanken um nichts drehen. Ich verstehe es nicht und ich müsste morgen wieder zur Arbeit. Wie soll das gehen? Ich bin ein Häufchen Elend :-(

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NRW
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  06.08.2017 08:07  
Mein Selbstmitleid ist gerade über mich gekommen. Ich musste weinen, ich will so nicht sein! Ich bin das nicht!
Ich warte auf den Dienstag, damit ich endlich mit jemanden sprechen kann. Ich habe Hoffnung, dass mir die Sozialarbeiterin unserer Firma schnell einen Therapeuten vermitteln kann.
Ich verliere meinen Verstand. Das ist doch nicht zu fassen.
Ob der Schlafmangel das jetzt so verschlimmert hat? Ich weiß es nicht. Ich werde morgen zu einem Hausarzt gehen müssen. Meiner ist leider im Urlaub, also muss ich wieder jemanden Fremden erzählen was bei mir nicht stimmt. So kann ich nicht arbeiten.
Mein Magen und Bauch sind flau, es fühlt sich an wie sehr schlimmes Heimweh, aber wo will ich hin? Ich bin ja zu Hause. Es ist so merkwürdig!
Ich brauch eine Diagnose und Hilfe, damit ich diese ständige Angstgefühl besiege. Ich will darum kämpfen.





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  07.08.2017 06:07  
Heute geht es mir ein wenig besser aber mir ist total flau im Magen.
Es wird besser sein, wenn ich heute zum Arzt fahre und ihm meine Situation schildere. Mein eigentlicher Hausarzt ist ja im Urlaub.
Habe mit meiner Mutter gestern telefoniert und konnte ein paar Dinge abklären, falls es mir schlechter gehen sollte.



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  07.08.2017 06:17  
Eins kann ich dir versichern: du wirst nicht deinen Verstand verlieren.

Danke1xDanke


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Niedersachsen
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  07.08.2017 06:39  
Hey,
Bei mir fing es nach Antibiotika auch so richtig schlimm an. Hattest du das vorher auch schon so schlimm oder auch danach/währenddessen gemerkt?

Es ist gut, dass du heute zum Arzt gehst und das Mal erzählst. Weiß dein eigentlicher Hausarzt denn bescheid? Oder ist es das erste Mal, dass du das erzählst?
Aber bestimmt wird auch ein anderer Arzt ernst damit umgehen und dir weiterhelfen können!
Du wirst bestimmt nicht durchdrehen, wie @koenig auch schon gesagt hat :)
Zu wenig Schlaf und Angst kann das Gefühl geben, aber das passiert wirklich nicht so einfach!
Dein Körper und du stehen einfach die ganze Zeit unter enormen Stress und du brauchst Ruhe.

Danke1xDanke




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  07.08.2017 07:14  
Hallo, danke euch.
Mein Hausarzt hatte mich schon einmal für eine Woche krank geschrieben und mir eine Überweisung für einen Psychologen gegeben. Aber ich hab hier bis zu 1,5 Jahre Wartezeit.
Das macht es natürlich nicht gerade einfacher, vor drei Monaten war es allerdings nicht so schlimm wie die ganze letzte Woche.
Morgen will ich zur Krisenintervention unserer Firma und hoffe die können mich bei der Psychologen-Suche unterstützen.
Ich weiß, dass ich nicht verrückt werde aber es so verdammt anstrengend. Man kommt nicht zur Ruhe.





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NRW
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  07.08.2017 09:52  
So liebes Tagebuch,
ich habs geschafft und mich aufgerafft zur Arbeit zu gehen. Und morgen gehe ich auch!



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  07.08.2017 10:17  
Aeryn hat geschrieben:
Aber ich hab hier bis zu 1,5 Jahre Wartezeit


Wahnsinn!

Wie äußert sich deine Angststörung? Worum kreisen deine Gedanken?





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NRW
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  07.08.2017 11:24  
Meine Gedanken drehen sich um alles und nix. Nicht belastendes, nur mein Gehirn wird beschäftigt, so dass ich nicht einschlafen kann, bzw. nach kurzer Zeit wieder aufwache.
Da überkommt mich Unwohlsein, mit Magendrücken/ leichte Übelkeit und einfach ein Gefühl der Angst.
Meist entsteht die Angst, wenn ich irgendwo hin möchte. Wir mussten jetzt unseren Urlaub stornieren, weil ich einfach nicht weiß ob ich das packen werde. Die letzten Ausflüge zu meiner Familie nach HH waren ein Qual und den letzten mussten wir nach 3 Tagen abbrechen, da es mir so schlecht gingt. Es fühlt sich immer an wie das allerschlimmste Heimweh. Anders kann ich es nicht erklären.
Ich denke meine durcheinander gekommene Verdauung hat das Problem geschaffen. Vor 8 Jahren Gallenblase entfernt bekommen und seitdem hab ich halt sehr oft Probleme. Ständig der Gedanke ob ich jetzt ohne aufs Klo zu müssen irgendwo kann. Dachte das hätte ich nun gut unter Kontrolle aber jetzt fühle ich mich immer unter Druck gesetzt wenn ich irgendwo hin soll oder möchte.
Wie gesagt leide ich halt nicht unter Panikattacken, nach dem Motto "ich sterbe" - "ich muss sofort ins Krankenhaus, sonst Tod". Das habe ich ja zum Glück nicht.
Aber ich fühle mich halt total jämmerlich.



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  07.08.2017 11:36  
Warst du schon bei deinem Hausarzt und hast deine Situation geschildert?

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