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 Betreff des Beitrags: Angst/Schwindel/Kontrollverlust beim Auto(bahn)fahren
BeitragVerfasst: 22.Mai.2008, 18:38 
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Registriert: 22.Mai.2008, 18:11
Beiträge: 242
Hallo an das Forum !
Ich wende mich mit einem Problem an das Forum, mit dem ich nun seit etwa 3 Jahren herumkämpfe: Angstzustände, Schwindel und Kontrollverlust auf der Autobahn.
Gleich vorweg muß ich sagen, daß ich immer sehr gerne Auto gefahren bin, es einer meiner Hobbys war, ich sehr viel Fahrpraxis habe und nie einen schweren Unfall hatte.
Eines Tages - rundherum hatte ich gerade Streß - wollte ich auf der Autobahn einen LKW überholen und plötzlich bekam ich so einen Adrenalinstoß, bekam Angst und bin dann die gesamte Strecke nur noch auf der rechten Spur gefahren.
Seit diesem Tag wurde das Problem immer schlimmer. Jedesmal wenn es mehrspurig wird, lange Geraden anstehen, es bergab geht oder ich schneller fahren soll/darf/kann überkommt mich ein Angstschwindel und ein absolut vernichtendes Gefühl von totalem Kontrollverlust.

Ich habe jetzt schon so einiges probiert, um das Problem zu beheben bzw. wenigstens ein wenig zu mindern:
- ich habe Medikamente genommen, die gar nichts geholfen haben
- ich habe mich immer wieder konfrontiert (weil ich auch beruflich mußte), doch selbst nach stundenlanger Auto(bahn)fahrt wurde das Problem eher schlimmer als besser - oft mußte ich irgendwann eine Ausfahrt nehmen, weil es einfach nicht mehr ging. Und ich kann mich auch an Tage erinnern, wo ich selbst auf der Bundesstraße nur noch 50 dahinkriechen konnte
- ich habe jetzt außerdem über 2 Jahre Psychotherapie hinter mir. Diese hat ebenfalls genau gar nichts gebracht, außer, daß die Therapeuten an mir etwas reicher wurden. Die Hilfsmittel, die mir erklärt wurden waren bescheiden und bei der Analyse meines Lebens wurde zwar alles auf den Kopf gestellt, ohne, daß sich jetzt das Autofahrproblem in irgendeiner Weise verändert hätte
- zu guter letzt habe ich auch (resultierend aus der Psychotherapie) mein halbes Leben auf den Kopf gestellt - beruflich, beziehungstechnisch und vieles anderes. Verbesserung betreffend Autofahren ebenfalls gleich null.

Die Psychotherapeuten habe ich jetzt mal in die Wüste geschickt.
Ich hätte zwar noch die Möglichkeit gehabt, bei dieser Fahrlehrerin, die auch Psychologin ist, ein Fahrtraining zu machen. Aber diesem bin ich auch sehr skeptisch gegenübergestanden, zumal ich erstens schon wußte, daß Konfrontation allein bei mir nichts nützt (siehe oben) und ich aus diversen Berichten gelesen habe, daß die Erfolge relativ bescheiden sind. Zudem ist das ganze nicht billig (was ja noch das geringere Übel wäre, wenn ich von einem Psychologen endlich einmal eine fundierte Prognose hören würde - auch das blieb aus).

Mittlerweile bin ich ziemlich frustriert, fühle mich total eingeschränkt und weiß nicht mehr weiter.

Ich habe ja im Internet schon über einige ähnliche Fälle gelesen - leider scheiterten die Leute genauso wie ich oder man erfährt nicht, wie sie es vielleicht doch geschafft haben.

Ich weiß nicht, aber vielleicht gibt es ja da draußen irgendwen, der mir über seine Erfahrungen berichten kann. Nützliche Tipps wären natürlich super, aber diesbezüglich ist meine Erwartung schon relativ gering :roll: .


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 16:44 
Hallo winston!
Besser hätte ich das Gefühl nicht beschreiben können....
>Angstzustände,Schwindel,Kontrollverlust>

Auch ich bin (war!) begeisterte Aurofahrerin. Halb Europa mit dem Auto abgegrast :) ...
Und nuu? Nix geht mehr!
Mein erstes Negativerlebnis hatte ich ebenfalls auf der Autobahn. War allein unterwegs, und plötzlich aus dem nichts heraus die oben beschriebenen Symtome. Da geht einem aber die Muffe!
Jedenfalls war ich gerade auf einer Abfahrt Kreuz DU-Kaiserberg, bin einfach rechts rangefahren, ausgestiegen und den erstbesten Wagen herangewunken und gebeten, mir so schnell wie möglich einen Krankenwagen zu rufen...
Irgendwie bin ich dann auch mit tatü-tata in die nächste Klinik gekommen, wo jedoch außer einer momentanen Stresssituation nix festgestellt wurde....Das war irgendwann zw. 1982-1984.

Nach vielen kleinen "ups&downs" hat sich für mich das Autofahren seit fast einem Jahr endgültig erledigt...

Hatte schon Todesängste bekommen, wenn ich nur das Garagentor aufgemacht habe...

Da ich mich aber mit Hilfe von "Fachleuten" ( :roll: ) z.Zt. auf Ursachenforschung begebe, hoffe ich für mich, auch dieses Problem endlich wieder in den Griff zu bekommen. Neben einigen anderen Ängsten.

Gruß
Carmen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 17:10 
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Registriert: 20.Apr.2008, 17:28
Beiträge: 176
Wohnort: Bayern
Tja Carmen, WInston - ihr sprecht mir aus der Seele....

auch ich habe das Auto(bahn)problem. Leider habe ich auch keine Lösung dafür..... An guten Tagen schaffe ich kleinere Strecken aber wie Winston sehe ich auch bei mir die Konfrontation nicht als die Lösung in diesem Bereich an denn ich kann die selbe Stecke zwei Mal problemlos fahren und beim dritten Mal ist aus - beim vierten Mal gehts vielleicht wieder. Aber eben nur noch in bescheidenem Umfang. Früher bin ich ohne nachzudenken aus einer Laune raus mal eben nach Venedig gekurvt - alleine!

Liebe Grüsse, Lisa

_________________
Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben aber den Tagen mehr Leben....


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 18:03 
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Registriert: 22.Mai.2008, 18:11
Beiträge: 242
Danke für Eure Antworten.

Es ist eigentlich interessant, wieviele Leute dieses Problem haben. Leider kenne ich keinen einzigen, der mir sagen hätte können, wie er es in den Griff bekommen hat.

Bei mir hat es übrigens auch ups und downs gegeben.
Wobei ich sagen muß, daß seit dem Initialerlerlebnis das Autofahren (speziell Autobahnfahren) nie wieder so wie vorher war. Man könnte auch sagen, manchmal ist es "nur" schlimm und dann ist es unerträglich. Da ist es aber immer.
Ca. vor einem Jahr habe ich es geschafft, mal ca. 350km Autobahn zu fahren (also hin und zurück 700). Zwar meist nur auf der rechten Spur.
Seit einigen Monaten ist es wieder so schlimm, daß ich an manchen Tagen schon in der Stadt Probleme kriege.
Das ist eigentlich paradox, weil es mir z.B. beruflich so gut geht wie noch nie und ich praktisch null Streß habe.

Was mich interessieren würde:
Raucht ihr ?
Habt ihr schon mal von "phobischen Attackenschwankschwindel" gehört ?

Zweiteres frage ich deshalb, weil ich diesen früher in anderen Situationen hatte (z.B. beim Stehen in Gruppen, beim Sitzen in Besprechungen). Und ich glaube, daß sich der irgendwann auf das Autofahren übertragen hat - mit der Folge, daß man attackenartig den Eindruck bekommt, daß Auto würde ausbrechen.
D.h. man versucht etwas zu kontrollieren (nämlich das Gleichgewicht), was normalerweise unbewußt abläuft. Und das ganze verknüpft mit bestimmten Situationen (z.B. dort wo Orientierung gefragt ist: lange Geraden, viele Spuren etc. etc.).

Bei mir ist es übrigens genauso - ich bin früher sogar zur Entspannung (!) Auto gefahren. Jetzt geht bald gar nichts mehr.

Aufgrund meiner Erfahrungen weiß ich auch nicht, ob da eine Psychotherapie etwas bringt, weil ich einfach nichts finden konnte, mit dem diese Zustände in Zusammenhang stehen könnten. Aber gut, das soll jeder selbst versuchen.
Ich glaube mittlerweile, daß es bei mir keinen Zusammenhang gibt (allerhöchstens vielleicht Streß, der jetzt aber weg ist), sondern daß es eine "einfache" Konditionierung war oder, daß es sich vielleicht sogar um ein körperliches Problem handelt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 20:16 
Rauchen? JA!
Falls das mit diesem "phobischen Attackenschwankschwindel" zu tun hat, dann müßte ich jetzt googlen...
Oder hast Du eine kurze Erklärung, ob damit ein Zusammenhang gemeint ist..?

LG
Carmen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 22:33 
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Registriert: 22.Mai.2008, 18:11
Beiträge: 242
Ich rauche auch...

Nein - es hat nichts direkt mit dieser Art des Schwindels zu tun.
Ich versuche nur herauszufinden, wie bei den Leuten die Symptomatik genau aussieht. Ist eher Schwindel im Vordergrund, Angst vor Kontrollverlust, Angst etc.
Es wird ja oft von "Panikattacken" beim Autofahren gesprochen. Unter einer Panikattacke verstehe ich allerdings einen Zustand, der nach einer gewissen Zeit wieder vorbeigeht - vor allem dann, wenn man ihn durchsteht und sich konfrontiert.
Bei mir ist es allerdings so, daß ich 2 oder 3h autofahren könnte und ich nach dieser Zeit immer noch die Symptomatik hätte - sie wird eher immer schlimmer als besser.

Das mit dem Rauchen frage ich nur deshalb, weil es ja sein könnte, daß diesbezüglich ein Zusammenhang besteht.
Meine subjektive Empfindung ist so, wie wenn meine Reizschwelle beim Autofahren extrem herabgesetzt wäre. D.h. ich überreagiere auf jede Kleinigkeit. Und je höher die Geschwindigkeit wird, desto bedrohlicher wirkt das natürlich.

Wie gesagt, ich zweifle zumindest bei mir immer mehr daran, daß das ausschließlich eine psychischen Ursache hat. Ich habe jetzt 2 Jahre Therapie hinter mir und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß dabei etwas gravierendes übersehen wurde.
Wenn etwas anderes die Ursache ist, dann kann ich natürlich suchen, bis ich mir die Kartoffeln von unten ansehe :roll: - was ich nicht vorhabe.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.Mai.2008, 22:49 
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Beiträge: 258
Wohnort: Niedersachsen
Hallo,

ich kenne das Problem auch, allerdings ist es bei mir nicht ganz sooo schlimm und ich habe auch einiges wieder in den Griff bekommen.

Ich glaube schon, dass eine Verhaltenstherapie was bringen kann, denn dort soll man ja lernen, dass eben nichts passiert bzw. wie man in solchen Situationen sich verhalten soll...

Ich hatte/habe folgende Probleme

1.) Elbtunnel
2.) überholen LKW sobald ich auf Fahrerhöhe bin, glaube ich der LKW kommt rüber
3.) Stau
4.) Angst, dass es mir schwindelig wird.

u.U. kann es zusammenhängen mit einer Platzangst für weite Strecken...ich habe z.B. Schwierigkeiten über einen leeren Parkplatz zu gehen...

Mein Thera hat mir folgendes geraten, speziell beim LKW..
Wenn ich jedes Mal das Gefühl habe, dass er rüber kommt, dann ist es eine Einbildung und ich solle versuchen nicht auf den Reifen zu schauen, sondern mich auf einen anderen Punkt zu konzentrieren..

Elbtunnel:
Es hat sich für mich rausgestellt, dass ich Problem damit wohl hatte, weil es ja doch einige Meter runtergeht, dabei noch eine leichte Kurve und Lichtschatten...sowas kann schon die Wahrnehmung beeinträchtigen..also Lüftung auf kalt, gute Musik anmachen und laut mitsingen und auf dich einreden, ja sogar schreien...ich habe immer gerufen: du schaffst das, du schaffst das (ich muss da jeden Morgen durch :roll: )

Stau:
Ich habe mir angewöhnt im Stau rechts rüber zu fahren, solange bis es mir langweilig wird...und dann immer nur ein Auto als ziel nehmen zum überholen..

Angst vor Schwindel:
Spezielle Strecken, wie Berg runter, Kurven etc. gehe ich prinzipiell rechts rüber, vor langen Fahrten viel Wasser dabei haben, notfalls Traubenzucker etc...

Ich glaube es liegt daran, dass man damals in Stresssituationen einfach eine Auszeit bekam, gerade weil man beim Autofahren eigentlich entspannen kann...Diese Erinnerung ist aber jetzt so fest, dass man davor immer Angst hat und sich an die Erinnerung erinnert..

Ich kann nur den Tipp geben, kleine Schritte solange machen, bis sie einem langweilig werden und dann die höhere Stufe..
Eine gute Bekannte von mir ist auch jahrelang nur eine bestimmte Kurzstrecke gefahren. Mittlerweile kann sie wieder A-Bahn fahren..

Überprüft ob ihr vielleicht in anderen Bereiche in eurem leben noch stress habt.

lg
nicita

_________________
LG
Nicita


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.Mai.2008, 00:20 
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Registriert: 22.Mai.2008, 18:11
Beiträge: 242
Hallo Nicita,

Also bei mir dürfte da die Symptomatik doch ein wenig anders sein.

Bei mir ist es so, daß ich in gewissen Zeitabständen solche Adrenalinflashs bekomme und für sekundenbruchteile das Gefühl habe, daß ich jetzt das Auto überhaupt nicht unter Kontrolle habe.
Und das geht dann die ganze Fahrt so.
Besonders "hilfreich" ist das natürlich, wenn man gerade einen LKW überholt.
Ich nenne das alles halt Schwindel, obwohl es nicht so ein Schwindel ist, wie wenn man sich z.b. 5 Minuten immer wieder im Kreis drehen würde.
Es hat eher die Qualität von Höhenschwindel. Weil wenn ich diese Flashs habe ist das so, als würde ich über einen Abgrund blicken über den ich runterfallen könnte.

Bei einem Stau habe ich z.B. überhaupt keine Probleme - ganz im Gegenteil. Wenn auf der Autobahn irgendwelche Staus oder Baustellen waren, war das für mich immer eine Erholungsphase.

Was ich Dich aber fragen wollte:
Wie würdest Du Deinen Schwindel beschreiben ?
Rauchst Du ?
Wann und wie ist das bei Dir das erste Mal aufgetreten ?
Hast Du eine herkömmliche Therapie gemacht oder ein Fahrtraining (mit einer auf Autofahrängste spezialisierten Psychologin) ?

Ablenkung bringt bei mir übrigens gar nichts. Es nützt z.B. überhaupt nichts, Radio zu hören oder mit einem Beifahrer zu sprechen.
Bei mir funktioniert das leider auch überhaupt nicht mit den kleinen Schritten und der Konfrontation.

Wie gesagt, Streß habe ich eigentlich gar keinen momentan. Der einzige Streß, der entsteht ist, daß meine Ängste mein Leben ruinieren. Wenn ich jetzt noch lange mein Umfeld analysiere und nichts gegen die Ängste unternehme, dann wird es bald kein Umfeld mehr geben, welches ich überhaupt analysieren könnte. Da beißt sich die Katze irgendwie in den Schw.nz


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BeitragVerfasst: 24.Mai.2008, 06:11 
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Registriert: 17.Apr.2008, 13:48
Beiträge: 258
Wohnort: Niedersachsen
winston hat geschrieben:

Zweiteres frage ich deshalb, weil ich diesen früher in anderen Situationen hatte (z.B. beim Stehen in Gruppen, beim Sitzen in Besprechungen).


Morgen Winston,

ich frage bzgl. Stress wg. dem oben geschriebenen...(vielleicht doch "Stress" ? )

Ich weiß was du meinst mit diesem Schwindel.. Ich kenn dieses Gefühl durchaus.

Bei mir ist es so, dass ich das Gefühl habe, plötzlich die Kontrolle zu verlieren, ich bekomme eine Rauschen im Kopf und habe das Gefühl nicht mehr Herr/Frau des Lenkrads zu sein..

Ich glaube es hat angefangen mit dem Elbtunnel, das ist jetzt ca. 4-5 Jahre her...Außerdem nach der Geburt meiner Tochter..Da war ich immer so müde und konnte kaum länger als eine Stunde Autofahren ohne dass Gefühl zu haben einzuschlafen. Ich glaube dadurch entstand die Panik..und die LKW-Panik kommt bei mir glaube ich aus der Kindheit. Wir sind da immer über die Bundesstraße zur Schule gefahren und die LKW's sind da so knapp an einem vorbeigefahren...

ABER:
Wie du schon sagst, es bringt nichts in der Vergangenheit rumzuwühlen => deshalb wenn eine Threapie dann Verhaltenstherapie

Ich rauche nicht mehr und habe zu dem damaligen Zeitpunkt auch nicht geraucht.

Ich mache derzeit eine Therapie wg. allen möglichen sozialen Ängsten und in diesem Zusammenhang habe ich eben auch das Thema Elbtunnel und LKWs angesprochen.

Hast du hier auf der Seite schon das Thema Ängste durchgelesen ? Auch vielleicht das Thema Flugangst...DAs könnte eventuell in die gleiche Richtung gehen.

Ich gehe fast davon aus, dass es bei dir sich jetzt um die Angst vor der Angst handelt und das kann ich sehr gut nachvollziehen.

lg
nicita

_________________
LG
Nicita


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BeitragVerfasst: 24.Mai.2008, 11:53 
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Registriert: 20.Apr.2008, 17:28
Beiträge: 176
Wohnort: Bayern
winston hat geschrieben:
Was mich interessieren würde:
Raucht ihr ?
Habt ihr schon mal von "phobischen Attackenschwankschwindel" gehört ?



Nein - ich rauche nicht, ich trinke nicht und nehme kein Koffein zu mir......

Von Attackenschwankschwindel hab ich noch nicht gehört aber ich werde das mal googlen - wenn die Migräne mich mal wieder aus dem Griff lässt. Wieder ein Grund, zu grübeln..... Nun hab ich seit einer Woche durchgehend Migräne - ob da doch ein Tumor......... :cry:

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