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Gahan
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Betreff des Beitrags: Meine Ängste und wie sie sich Äußern. Verfasst: 20.Feb.2010, 22:07 |
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Registriert: 18.Jan.2010, 21:10 Beiträge: 292 Wohnort: Nordfriesland
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Ich schreibe nun hiermit, meine Ängste und Probleme, in dieses Forum rein, weil das alles schon gar nicht mehr in den Bereich der Einsamkeit geht.
ANMERKUNG : Ich lebe hier in einem Gebiet wo jeder jeden kennt.
Meine Dauergefühle sind Scham, Pein, Verlegenheit,
Blamage.
Immer wenn ich auf die Straße gehe, also wenn ich die Haustür abschließe, und dann weg gehe, fängt diese Geschichte immer wieder von vorne an.
Wenn ich eine Gruppe Jugendliche, b.z.w. junger Erwachsener sehe,
mache ich schon einen großen Bogen um solche Gruppen.
Weil ich schon eine große Phobie davor habe, Angeglotzt, Angepöbelt,
dumme Bemerkungen - Kommentare, Bloßgestellt, nachgeafft, oder gedemütikt zu werden.
Ich fühle mich dann immer, wenn so etwas mal passieren sollte, sehr gekränkt und gedemütikt.
Das kann dann so ca. zwei Wochen dauern, bis ich dann darüber
hin weg bin, und nicht mehr darüber grübel.
Vor allen Dingen, gehen mir dann ständig, solche Gedanken durch den Kopf, wie soll ich mich dann bloß richtig Verhalten, was haben die dann vor mir bloß gedacht ?
Wenn ich die irgendwo mal wieder treffen sollte ?..........Horror............
Meistens schließen sich dann, bei mir darauf hin Rache und Gewaltphantasien an.
Wie soll ich mich dann wehren, wie kann ich dann bloß cool rüber kommen
beim nägsten mal ?
( Darum schauspielere ich auch ab und zu ) Notlösung.
Ich fühle mich, immer von den diesen gruppen beobachtet.
Ich habe Angst, in Geschäfte rein zu gehen, da bekomme ich meistens
schon schwere Magen und Darm Probleme.
Ich muss dann immer vorher unauffällig schauen, welche Kunden befinden sich in diesem Geschäfft, wie wirken die Verkäufer auf mich.
Wenn ich also dann grünes Licht verspüre, dann geht alles sehr schnell
vonstatten, rein - Kaufen - raus.
( So schnell wie es auch nur irgendwie geht )
Auch habe ich eine Angst vor möglichen, plötzlich eintretenden, peinlichkeiten, oder blamagen.
Oft schaffe ich das doch nicht, und haue dann mit leeren händen wieder ab, daran schließt sich dann ein Selbstzorn an.
Ich fühle mich auch hier stets, immer unter Beobachtung
Ich bin immer wieder nur heilfroh, wenn ich die Tür, von drinnen dann wieder zu schließen kann.
Alleine der Gedanke, an das nägste mal raus gehen zu müssen, löst in mir schon die ganze Palette, von vegetativen Beschwerden aus, wie sie nicht mehr zu überbieten wäre.
Mann könnte es wie schwehres Lampenfieber beschreiben, und wehe man vergisst seinen Text, oder man blamiert sich, auf der Bühne b.z.w. Straße.
Ich werde meine Niederschrift weiter fortsetzen.
LG Gahan
_________________ Angst haben, geht schnell, sie aber wieder los zu werden, ist sehr schwer.
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pax
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 13:00 |
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Registriert: 09.Jun.2009, 22:15 Beiträge: 3961
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Also ich finde Dich richtig toll, und kann gar nicht verstehen, warum Du Dich so klein machst.
Du hast Herz und Verstand und das sind sehr wichtige Eigenschaften im Leben.
Du solltest stolz auf Dich sein können. 
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Gahan
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 16:36 |
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Registriert: 18.Jan.2010, 21:10 Beiträge: 292 Wohnort: Nordfriesland
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Hallo pax,
Du bist wirklich eine Knalltüte  ,
warum sollte ich dann auf meine schwehren, und auch sehr facetten reichen Ängste, die mich ja so quälen, sehr stolz drauf sein ?
Ich wäre nur heil froh, wenn das endlich mal ein Ende finden würde.
Aber jetzt einmal im Ernste, der Tatsache gesprochen.
Du bist ja nun auch nicht gerade, sehr ungebildet.
Du bist für mich ein Mann, der einen großen Horizont, im Herzen
und auch in der Seele besitzt.
Du kannst auch Frieden schenken und stiften.
Sei Dir dessen immer stets bewusst.
LG Gahan
_________________ Angst haben, geht schnell, sie aber wieder los zu werden, ist sehr schwer.
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pax
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 16:42 |
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Registriert: 09.Jun.2009, 22:15 Beiträge: 3961
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Zitat: und auch sehr facetten reichen Ängste, die mich ja so quälen, sehr stolz drauf sein ?
Du solltest auf Dich als Mensch stolz werden/ sein, und Deine Ängste als für nicht mehr notwendig empfinden.
Offen und selbstbewußt durchs Leben gehn.
Das steht Dir zu- lass Dich nicht so verunsichern.
Das hast Du Knalltüte  gar nicht nötig. 
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saidndone
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Betreff des Beitrags: Re: Meine Ängste und wie sie sich Äußern. Verfasst: 21.Feb.2010, 16:47 |
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Registriert: 01.Jan.2010, 19:15 Beiträge: 702
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Gahan hat geschrieben: einen großen Bogen um solche Gruppen.
Wäre es Deine grösste Befürchtung [iiiehh]wie "die"[/iiieh] oder Deine grösste Sehnsucht [schmacht]wie "die"[/schmacht] zu sein?
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Pilongo
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 16:54 |
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Da stimme ich pax aber zu. Du bist doch ein herzensguter, kluger Mensch, Gahan. Trotz deiner Ängste gehst du noch immer raus - das schaffen Manche gar nicht mehr allein. Du hast keinen Grund, dich zu verstecken. Du kannst und solltest stolz auf dich sein. Und wie Andere über dich urteilen oder dich wahr nehmen, ist erst mal egal - du bist du, und daran ändern die Worte der Anderen auch nix. Jeder von uns ist liebenswert und einzigartig, genau so, wie er ist. Auch du.
Und zu guter Letzt: So interessant, dass Andere dich ständig bewerten, bist du auch wieder nicht. Im Vorbeigehen sind wir für Andere völlig nichtig und klein. Ich erinnere mich an kein Gesicht wieder, das ich im Vorbeigehen in der Stadt gesehen habe, außer an die Leute, mit denen ich gesprochen habe. Alles Andere wird wieder aus dem Gedächtnis gelöscht. Wenn zwei Menschen in einiger Entfernung die Köpfe zusammen stecken und lachen - dann gibt es dutzend andere Gründe, wieso sie das tun, das muss nichts mit dir zu tun haben.
Liebe Grüße,
Bianca
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elster
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 17:40 |
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Registriert: 14.Jan.2009, 11:55 Beiträge: 530 Wohnort: Franken
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Hi,
Gaham, gibt es denn für irgendeine dieser Befürchtungen / angstbefrachteten Situationen die du aufzählst, einen realen Hintergrund ? Hast du mal ein traumatisches Erlebnis gehabt, aufgrund dem sich diese ganzen Ängste in dem Maße manifestiert haben? Meist beginnt das mit einer einzigen negativen Erfahrung (z.b. Panikattacke bei Einkaufen ) und man fängst an, immer mehr Situationen negativ zu besetzen und zu vermeiden, und erreicht damit, dass überall Angstgefühle entstehen, unabhängig von dem zu Grunde liegenden traumatischen Schlüsselerlebnis.
Vielleicht solltest du auch nicht nur so negativ an die Lösung deiner Probleme gehen. Schreib doch mal auf, was du gerne erreichen möchtest im Leben
( egal ob du aufgrund deiner aktuelle Lage für ein reales oder eine zu hochgestecktes Ziel hältst, einfach mal in Gedanken Rumspinnen mit dem, was man sich so erträumt ). Es bringt viel, wenn man sich seine Wünsche mal Schwarz auf Weiss notiert, du mußt es ja nicht hier öffentlich tun, aber du solltest es für dich mal in Angriff nehmen.
Wie genau ist denn dein privates Umfeld. Gibt es nur negative Gefühle anderen Menschen gegenüber oder hast du Familie, die dich annimmt, so wie du bist?
_________________ who dares, wins
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Gahan
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 22:09 |
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Registriert: 18.Jan.2010, 21:10 Beiträge: 292 Wohnort: Nordfriesland
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Hallo,
meine zweite Niederschrifft,
Ganz genau so, wie es sich bei dem Kaufmann verhlten hat, verhält es sich auch, wenn ich zum Arzt muss.
Wenn ich mal zum Arzt muss, dann verstärken meine vegetativen Beschwerden, die Symtohme von der Krankheit noch mehr.
Alleine der Weg zu dem Arzt hin, ist dann schon eine reine Tortur für mich.
Begleitet von Angstzuständen, bis hin zu Panikanfällen.
Wenn ich nun aber, die Arztpraxis betrete, fängt nun schon die erste
schwere Hürde an.
Was denkt wohl die Sprechstundenhilfe von mir, bin ich vielleicht Ihr Typ,
oder der doofe Triezibald ?
Wenn ich aber jetzt in das Wartzimmer muss, hängt alles davon ab,
ob sich in dem Wartezimmer schon viele Leute befinden oder nicht, oder ob sich da Jugendliche b.z.w. junge erwachsene dort befinden, oder nicht.
Wenn das der Fall wäre, würde ich von dort flüchten, ohne Behandlung,
und das war schon einmal der Fall.
Nun sitze ich also im Wartezimmer, und es heist Warten, Warten, Warten,................................
Meine Angst, geht dem Höhepunkt entgegen, und ich muss entweder, auf das WC, oder mich übergeben, so ein Horror !!!
Endlich, ich bin nun dran und ich kann nun endlich das Wartezimmer
verlassen. Puuuh
Ich bin dann zwar, bei dem Arzt im Behandlungsraum meist dann immer noch sehr angespannt, aber das legt sich dann.
Wenn ich aber mal zu einem fremden Arzt soll, wo ich es nicht weiss,
wie der auf mich wirkt, oder ob der mir vielleicht unsympatisch ist,
dann könnte es schon sein, daß ich dann mich nicht richtig öffnen
kann, oder sogar ohne eine Behandlung erfahren zu haben, von dort
ab haue.
Ich bin schon einmal, nur wegen der puren Angst, aus dem Wartezimmer
geflüchtet.
Das Ergebniss war anschließend dann, ein Weinanfall deswegen.
Meine Mutter, nahm mich dann an die Hand, und ging mit mir zusammen
dann noch einmal dort da hin.
Am besten wäre es für mich, wenn es wie beim Kaufmann dann ablaufen könnte.
Rein-Behandlung-Raus, mit dem Rezept in der Hand.
Aber wenn die Apotheke danach dann ruft, verhält es sich dann ganz genau so wieder, wie bei dem Kaufmann, von meiner ersten Niederschrifft....Horror...........
LG Gahan
_________________ Angst haben, geht schnell, sie aber wieder los zu werden, ist sehr schwer.
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pax
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 21.Feb.2010, 23:32 |
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Registriert: 09.Jun.2009, 22:15 Beiträge: 3961
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Ok Gahan- mich würde nun interssieren, wie Du im Moment lebst, und was Deine Eltern für einen Stellenwert in Deinem Leben haben.
Du darfst darauf antworten.
Mußt es aber nicht. 
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Gahan
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.Feb.2010, 15:54 |
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Registriert: 18.Jan.2010, 21:10 Beiträge: 292 Wohnort: Nordfriesland
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Hallo pax,
im Angesicht dessen, daß das Internet, bekanntlicher Weise überhaubt gar nichts vergisst, habe ich mir schon meine Gedanken darüber gemacht.
Ich gedenke die Situation, die mich und meine Eltern anbelangt, einmal hier
hinein zu stelllen.
Aber ich muss es mit hinzu fügen, daß das nur die Dinge sein können, die man hier im Forum getrost noch Öffentlichkeit kund tun kann.
Alleine schon, die Warnungen die die Medien verbreiten, das Big Brother, oder der transparente Mensch, Heute schon sehr real sind, gibt einem schon sehr zu denken.
Ob nun Echolon, der Caos Computerclub, die Riegierung - Das Trojanische Pferd -
wegen Terror Verdacht, Häcker .u.s.w.......................
Ich bin auch deswegen am spekulieren, ob ich mir mal einen neutralen
Browser herunter lade, und auch meine IP Adresse verschlüsseln lassen werde.
LG Gahan
_________________ Angst haben, geht schnell, sie aber wieder los zu werden, ist sehr schwer.
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