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Feigling
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Betreff des Beitrags: citalopram Verfasst: 30.Jan.2012, 23:58 |
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Registriert: 05.Dez.2007, 22:49 Beiträge: 13
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Hallo,habe 5jahre citalopram 40mg genommen,letztes jahr hat dann mein Psychologe gemeint das ich erst mal nicht mehr zu ihm kommen brauche...mich melden soll wenn ich doch wieder mehr probleme habe.Da habe ich dann gedacht ich brauch die tabletten auch nicht mehr zu nehmen und hab sie einfach abgesetzt.Aber jetzt gehts mir wieder so schlecht hab dauernd angst und panik aber wieder zu ihm gehen trau ich mich nicht und woanders hin will ich auch nicht.Kann ich einfach die tabletten wieder nehmen?Rezept würd mir der Hausarzt ausschreiben weil ich mir sonst auch dort das rezept geholt habe.Aber ich weiß nicht ob ich die einfach so wieder nehmen kann.Kann mir jemand rat geben?? 
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Schlaflose
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 31.Jan.2012, 10:19 |
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Registriert: 09.Jun.2011, 10:01 Beiträge: 560
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Hallo Feigling,
ein Psychologe hat eigentlich gar nicht das Recht, dir die Tabletteneinnahme zu verordnen, es sei denn, er ist gleichzeitig praktizierender Arzt. Du kannst selbstverständlich zu deinem Hausarzt gehen und dir die Tabletten verschreiben lassen und nehmen. Ich habe meine ADs bisher immer von meinem Hausarzt bekommen.
Liebe Grüße
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Feigling
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 31.Jan.2012, 10:38 |
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Registriert: 05.Dez.2007, 22:49 Beiträge: 13
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Danke,hat er mir auch nicht selbst verschrieben hatte eine gemeinschaftspraxis...nehme ich dann gleich wieder 40mg oder soll ich die besser teilen weil ich ja am anfang weniger genommen hatte und dann gesteigert.Ich kann auch meinen hausarzt danach fragen denk dann aber der schickt mich vieleicht zu einem anderen psychologen und davor hab ich schiss.Musste schon ein paar mal zum psychologischen dienst vom arbeitsamt und das war jedesmal ein disaster.Ich heul da nur rum und krieg nichts raus und das ist mir voll peinlich.Danke für eure Antworten!
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Beobachter
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 31.Jan.2012, 11:20 |
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Registriert: 23.Apr.2010, 17:10 Beiträge: 4475 Wohnort: Im eigenen Käfig
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Hallo "Feigling"
Wie lange hast du die Citalopram bereits abgesetzt ?
Wenn es schon längere Zeit ist (viele Wochen), dann solltest du sie bei einer Wiederaufnahme neu einschleichen (etwa 5-7 Tage die Dosis steigern).
PS: 5 Jahre Citalopram sind eine lange Zeit. Ich selber setze sie immer nach einem Jahr wieder ab, um zu sehen was passiert.
Liebe Grüsse, Der Beobachter
_________________ Nee, ich bin nicht die Signatur, ich mache hier nur sauber ...
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Feigling
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 31.Jan.2012, 12:48 |
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Registriert: 05.Dez.2007, 22:49 Beiträge: 13
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Habe sie jetzt fast ein halbes jahr nicht mehr genommen,dachte es geht ja auch ohne.Wie lange kann man überhaupt solche medikamente nehmen.Gibt es hier jemanden der solche dinge ganz überwunden hat und jetzt "normal"leben kann.
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Notre Dame
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 31.Jan.2012, 14:23 |
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Registriert: 09.Nov.2011, 18:36 Beiträge: 17
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Ich nehme das Zeug jetzt auch schon fast 4 Jahre und habe bemerkt, dass die Wirkung mit der Zeit abzuschwächen scheint. Bin aber von 30mg auf 20mg runter. Ich habe wenig Hoffnung jemals ohne diese Tabletten leben zu können.
_________________ All that you have is your soul.
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Dirk aus Bonn
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 24.Feb.2012, 22:52 |
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Registriert: 23.Feb.2012, 12:37 Beiträge: 35
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Es gibt für das Absetzen von Antidepressiva Pläne, vor allem dann, wenn das Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde. Sinn und Zweck sind geringstmögliche Absetzsymptome, körperlicher, psychischer und geistiger Art.
Citalopram 40-20-10-0 mg/pro Woche ist die Empfehlung.
(Ich habe seit über 7 Jahren eigene Erfahrungen mit Antidepressiva und habe 2 Jahre die Gruppe Depression Bonn moderiert und geleitet).
Ich halte mich jedoch hieraus, weil grundsätzlich eine Fachkraft hierüber entscheiden sollte. Diese muß nicht zwangsläufig diejenige sein, die das Medikament verordnet hat.
Bei einer längeren Einnahme von Antidepressiva geht es darum, "Rückfälle" zu vermeiden. Oft wird eine sogenannte Erhaltungsdosis über einen gewissen Zeitraum verschrieben.
Als Schwierigkeit sehe ich hier: Wie unterscheiden sich Absetzsymptome von dem wirklichen Befinden vor der Medikation und welche äußeren, veränderlichen Einflüsse spielen welche Rolle ?
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MrLonely
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 26.Feb.2012, 15:45 |
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Registriert: 25.Feb.2012, 23:06 Beiträge: 125
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hi, ich hatte vor einiger zeit auch noch medis, mirtazapin und citalopram, da sich dann keiner für die verschreibung v den medis zuständig fühlte und ich auch bei höheren instanzen nur in warteschlange gesetzt wurde gab ich das hinterherrennn auf und fand mich damit ab, dass ich nach den letzten tabletten einfach keine mehr nehme. Ich muss sagen im nachhinein war es bei mir eher der glauben an die notwendigkeit der chemie, denn real ging es mir ein paar wochen sehr schlecht aber nach dem absetzen geht es mir genauso wie mit medis, also eine wirkung war bei mir anscheinend nicht da, war alles nur ne kopfsache. Aber wenns ohne einnahme nicht geht, bin ich dafür alles in bewegung zu setzen das zeug auch zu bekommen...bei mir hats leider nicht geklappt, da ich krankheitabedingt nicht genug energie hatte dem ganzen über wochen hinterherzurennen, da war die alternative für mich einfacher und ich lebe ja noch
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Dirk aus Bonn
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Betreff des Beitrags: Re: citalopram Verfasst: 27.Feb.2012, 21:49 |
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Registriert: 23.Feb.2012, 12:37 Beiträge: 35
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Hallo MrLonely,
es hat sich niemand für die Verschreibung der Medis interessiert ? Auch nicht derjenige, der diese ursprünglich angeordnet hat ? Das kann ich nur schwer glauben. Wurde hier vielleicht so das Standard-Rezept Citalopram=SSRI mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit auf Wirkung "ausprobiert" ?
Einige Medikamente mußte ich absetzen wg. der Nebenwirkungen, Zoloft und Trevilor habe ich überhaupt nicht vertragen. Am besten ging es mir fast dann, wenn gleichzeitig ein Medikament ausgeschlichen und das neue eingeschlichen wurde. Bei mir scheint sich nach 4-6 Wochen die Wirksamkeit zu verringern, am liebsten würde ich gar nichts mehr nehmen. Es kann nicht sein, daß ich alles einnehme, bis es keine Alternativen mehr gibt.
11 Jahre vorher habe ich außer dem Schilddrüsenhormon gar keine Medikamente genommen. Es ging mir zwar nicht gut, aber ich hatte meinen Körper auch nicht hiermit belastet. Hätte ich als junger Erwachsener damals rechtzeitig Medis bekommen, hätte ich mir heute bereits einiges ersparen können. Es hat mich leider niemand drauf aufmerksam gemacht bis es mal hieß "Du hast so Stimmungsschwankungen"
Beim Absetzen bin ich leider reizbar und niedergeschlagen, ich warte jetzt erst einmal den Frühling und Sommer ab. Das könnte eine gute Gelegenheit sein.
Gruß Dirk
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