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Mixi
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 09.Nov.2011, 03:35 |
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Registriert: 20.Jan.2011, 17:02 Beiträge: 474
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warum willst was rezeptfreies?? das kann ja auch dein hausarzt aufschreiben, oder du gehst zum psychiater. du musst den ärzten ja nicht sagen, dass du angst zu pupsen hast. du kannst ja sagen, dass du generell angst hast und die stimmung im keller ist. dann bekommst sicher was aufgeschrieben. ich wüsst nix rezeptfreies, was hilft. außer baldrian oder johanniskraut kapseln. gegen ängste oder zum stimmung aufhellen gibst schon einiges, was auch gut wirkt.aber da wirst um den arzt nicht rumkommen. was spricht gegen therapie??? zu peinlich? ich habs auch überlebt. jedes mal vorher bauchweh gehabt, aber war froh, mit jemand neutralem drüber reden zu können. denn wenn es dich im alltag einschränkt ist es auf jeden fall zu behandeln. soll ja nicht noch schlimmer werden. die therapeuten können das vertragen  was meinst, was die für krassere geschichten gehört haben.
_________________ der mensch ist ein gewohnheitstier
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angsthase21
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 09.Nov.2011, 16:58 |
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Registriert: 05.Nov.2011, 00:42 Beiträge: 7
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ja vielleicht sollte ich mal zum arzt gehen und die angst zumindest ansprechen... ich kann mir einfach nicht vorstellen mit einem arzt näher drüber zu sprechen weil es wirklich niemand weiß und ich meine ängste auch so gut es geht vor anderen verberge und es mit unwohlsein allgemein betitel... hast du denn genau dasselbe problem wie ich gehabt? bzw hast dus? und hast dus mit einer therapie in den griff bekommen oder wie gehst du damit um? das problem ist das ich vllt sogar besser damit umgehen könnte wenn ich wüsste was genau an mir falsch ist oder wenn ich wirklich irgendwie komisch im kopf wäre aber oberflächlich betrachtet dürfte ich garkeine probleme haben. klar, meine schwester ist magersüchtig und mein vater ein choleriker und die damit verbundenen probleme in der familie haben nicht gerade dazu beigetragen das ich ein glücklicher mensch werde, aber ich habe eigentlich ein ziemlich gutes leben. keine finanziellen probleme, keine probleme mit meinem aussehen (außer 5 kg zuviel auf den rippen, aber was sind schon 5 kilo..) und ich habe wirklich tolle freunde und obwohl wir viele probleme in der familie hatten und haben, hab ich auch eine tolle familie. ich versteh die welt einfach nicht, warum ich diese kack angst habe... eine unbegründete und selbst eingebildetete angst, die ich obwohl ich weiß das sie unbegründet ist, nicht abstellen kann...wegeen medikamenten nochmal, hast du da erfahrung, bzw nimmst du irgendetwas in der art? antidepressiva..?
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Mixi
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 09.Nov.2011, 18:54 |
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Registriert: 20.Jan.2011, 17:02 Beiträge: 474
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ja wie anfangs geschrieben habe ich das selbe oder ähnliche wie du. also nicht pupsen, aber reiz magen/darm. ich bin immer so aufgebläht und ich bekomm durchfall aus angst u gehe deswegen nicht raus oder auch nicht zu den schwiegereltern, weil da alles so klein u nah beim klo ist. von daher verstehe ich dich. ja ich hab ne therapie nur wegen dem klo problem gemacht. 1 jahr lang jede woche über meine sorgen reden, darüber, warum mir das peinlich ist u warum ich medikamente daegegen nehme. war übelst peinlich die therapie. aber hat alles verbessert, für ne weile. ich hatte damals auch gedacht ich bin stabil, gesund, aber hab eben nen reizdarm. heute weiß ich, dass ich damals schon psychisch krank war und meine ängste sich eben im bauch gezeigt haben. übrigens sind psychische probleme sehr stark vererbbar. ich hatte auch nen cholerischen vater und jeder in der verwandschaft hatte schon depressionen. ja ich hab so einige medis genommen und nehme immernoch. für ne bessere stimmung hab ich ziterlopram genommen, das ist ein standart medi, was hier im forum viele nehmen. das macht ausgeglichener, aber nicht euphorisch. gegen die angst hatte ich zyprexa, atosil, seroquel,doxepin und mirtazapin. diese medis haben mich einfach insgesammt ruhig gemacht. so wie verschlafen. wenn man so runtergefahren ist, ist man auch weniger ängstlich. heute nehme ich nur noch mirtazapin. die machen schön müde u wirken antidepressiv. ich nehme die, weil ich damit besser einschlafe. es gibt da echt viel. man muss nur das finden,was du am besten verträgst.vielleicht echt ein stimmungsaufheller und ein angstlösendes mittel. mit dem pflanzlichen kram kommst nicht weit. und die antidepresiva machen auch nicht abhängig (außer benzos). ich würd zum hausarzt gehen u sagen, dass du ängste hast allgemein u du im leben eingeschränkt bist. entweder er schreibt dann was auf oder schickt dich zum psychiater. da musst ja nicht so genau sagen, was los ist. u wenn du dich zu ner therapie entscheidest, dann lernst eben, darüber zu reden. es wird dir gut tun.aber therapieplätze gibts wenig. oft wartezeit bis zu einem jahr. daher schadet es nix, wenn du dich mal anmeldest.dann kannst immernoch überlegen, ob du hin gehst, wenn der platz frei wird. es ist nicht so schlimm wie du denkst. wirklich. ich war 2x in der klinik u 1x ambulant u musste immer über meinen reizdarm sprechen. jeden tag. u es ist jetzt nichtmehr schlimm u ich kenne jetzt voll viele, denen es genauso geht, die sich vorher auch nicht getraut haben zu reden. fang an u du merkst, dass es leuten in deinem umfeld genauso geht 
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angsthase21
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 09.Nov.2011, 20:50 |
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Registriert: 05.Nov.2011, 00:42 Beiträge: 7
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ja mich wundert es total das so viele das problem haben, einerseits ist das nicht so schön weil ich ja selbst weiß wie scheiße das ist und ich das problem niemandem wünschen würde aber andererseits tut es gut zu wissen, das es menschen gibt, denen es genauso geht. werde morgen oder übermorgen mich wohl mal dazu überwinden, zum arzt zu gehen obwohl mich schon der gedanke an das wartezimmer ziemlich mürbe macht... . aber wie du sagtest, irgendetwas muss ich machen und erstmal einfach anfangen etwas zu ändern. ich frag mich nur ob sich irgendetwas ändern wird, denn die medikamente oder eine therapie werden meine gedanken ja nicht ändern bzw löschen. bin im moment irgendwie nurnoch am weinen, wie gesagt hab ich halt probleme in der familie, mein exfreund war der einzige mensch auf der ganzen welt, bei dem ich mich nicht unwohl in meiner haut gefühlt habe, wir wohnen wie gesagt noch zusammen und am liebsten wär ich auch mit ihm zusammen geblieben aber das ist alles kompliziert. naja, dazu kommt das ich das meinen eltern sagen musste, denn wir wohnen in deren haus, bezahlen aber miete und sind erst vor kurzem eingezogen, also meine eltern wohnen in einem anderen haus... hört sich komplizierter an als es ist... jedenfalls habe ich mich dann überwinden mpssen überhaupt mit jemandem zu reden, auch wegen dieser angst, denn ich hab dese angst meistens in privaten umgebungen, wie zuhause wenn besuch da ist oder ich bei anderen leuten zB freunden zu besuch bin. oder bei familie. jedenfalls habe ich mich überwunden, bin zu meinem vater gegangen und er hat mich direkt zur sau gemacht, das ihm das alles total egal ist und wenn ich flennen will soll ich abhaun.. naja, bin ich dann auch. dazu kommt das ich ne wohnung suchen musste, auch gefunden hab in einer fast fremden stadt ganz alleine und meine schwester, die ja magersüchtig ist macht am wochenende zum 100. mal n familientreffen um die familienprobleme auszusprechen und zu klären nur bringt das meistens nichts und die hälfte der familie kommt wahrscheinlich nichtmal... ich hab das gefühl ich platz bald und jetzt steigt diese angst immer mehr und mehr. jeden tag das nächste problem und die uni hat erst vor drei wochen angefangen und ich hab mich nich einmal überwinden können hinzugehen. jetzt trifft die angst mich peinlich zu machen die angst, die uni nicht zu schaffen, wir haben leider anwesenheitspflicht und einige profs halten sich dran... naja vllt hilft mir der arzt ja weiter... aber so wie ich das verstehe bleiben die gedanken immer im kopf oder ist das weniger geworden?
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moeweX
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 11.Nov.2011, 15:53 |
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Registriert: 26.Jul.2011, 14:37 Beiträge: 41
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Alles was ihr schreibt, hätte auch von mir stammen können! Mir geht es wirklich genauso! Ich nehme zur Zeit wieder Citalopram. Ich hab das Gefühl, dass das auch die Verdauung etwas runterkurbelt und außerdem steiger ich mich nicht mehr so sehr in eine Angst hinein. Außerdem macht mir mein Studium total Spaß ...da gibt es zwar auch Momente wo ich denk, hmm, jetzt wär ich lieber zu Haus, aber da es keine große Uni ist, hat man das Klo glücklicherweise meistens für sich allein. Nur möchte ich auch nicht zu oft aufs Klo gehen! Weil sonst könnte sich ja irgendjmd was denken, denke ich mir dann immer... Ja, mein Freund hat mit mir Schluss gemacht. Ihm war der Druck mit mir zu groß, seine Mutter hat sich auch bei ihm über mich beschwert usw. ... denn dadurch dass ich ständig ans Klo denk, hat man auch nicht so gut Zugang zu mi gefunden. Deswegen gings mir in letzter Zeit auch nicht sehr gut. Aber jetzt muss ich wenigstens nicht mehr dort hoch und mich an den Küchentisch setzen. Am Dienstag hab ich meinen Ersttermin bei einer Psychologin! Ich werde Agoraphobie und Verdauung ansprechen... dazu muss ich mich jetzt einfach überwinden! Auch wenns mir echt peinlich ist. Ich kann euch gerne davon berichten.
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angsthase21
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 11.Nov.2011, 22:19 |
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Registriert: 05.Nov.2011, 00:42 Beiträge: 7
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ja, das ist echt klasse wenn du uns davon berichtest =) was habt hr eurem arzt denn erzählt das er euch citalopram verschreibt? ich glaube so stark das ich mich überwinde und das problem direkt ausspreche bin ich nicht, also reicht es zu sagen, dass man ängste hat und schwer aus dem haus kommt?
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Mixi
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 12.Nov.2011, 01:14 |
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Registriert: 20.Jan.2011, 17:02 Beiträge: 474
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ich denke das reicht. sag du hast panikattacken, dabei blöde symptome und fühlst dich eingeschränkt. dann denk ich bekommst du das. sag, du hast vom citerlopram gehört- das ist ein klassiker, der dir sicher verschrieben wird ich hab soo oft erzählen müssen, dass ich jetzt abgestumpft bin.ich sag jetzt, was sache ist
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moeweX
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Betreff des Beitrags: Re: Ist der Reizdarm nicht auch eine Form von Agoraphobie?! Verfasst: 13.Nov.2011, 23:01 |
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Registriert: 26.Jul.2011, 14:37 Beiträge: 41
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Ich hab auch einach nur gesagt, dass ich eine Angststörung hab und Angst habe deswegen mein Studium nicht zu schaffen, dann hab ichs bekommen. Vorher hat ichs aber schon mal von einem Psychiater bekommen. Ich wusste also worauf ich mich einlass.
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