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200426.08




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Mein Arzt stellte mir die Diagnose Reizdarm.
Ich leide ständig unter schrecklichen Blähungen. Hab das Gefühl, ich würde fast platzen.
Mittlerweile gerate ich echt in eine Zwickmühle.
Ich habe täglich so starke Blähungen, die Luft geht ÜBERHAUPT nicht raus, verklemmt sich bis unter den Rippenbogen, habe dann sehr starke Schmerzen. Muss mich täglich ca 2 Stunden massieren, anders bekomme ich die Luft nicht raus. Dabei sooo laute Geräusche.Aber eine einfache Massage im Stehen würde nie helfen. Habe mittlerweile richtige Strategie und Stellungen entwickelt, um die Luft irgendwie noch rauszubekommen.Muss dann auch immer wieder nachdem ich die Luft rechts hoch massiert habe, sie nach links rüber und dann nach unten schieben, muss dafür immer wieder Po nach oben strecken, dabei von unten weiter massieren oder auch Kerze machen. Es hört sich alles verrückt an, aber anders bekomme ich diese Luft nicht mehr raus. Doch seit 2 Tagen (Ich masiere mich schon seit über 2 Jahren) habe ich so starke Darmreizungen, dass ich kaum mehr auf den Bauch drücken kann, das Gefühl habe, als würden meine Därme mit Messern ausgekraatzt, es fühlt sich alles ganz hart an, kriege in der Nacht kaum mehr ein Auge zu-und dann die weitere Luftbildung-versuche irgendwie noch Luft rauszumassieren, bis ich vor Schmerz, Übelkeit und dann schon fast auftretendem Schwindel nicht mehr kann. Was soll ich nur machen? Meine Lebensqualität war bis jetzt schon völlig gesenkt, da ich nicht mehr bei Freunden übernachten kann, lange wegbleiben kann, auf Klassenfahrten fahren kann. Ich bin erst 17! Das ist doch echt kein Leben!Aber jetzt stecke ich auch noch so in der Klemme mit dieser Darmreizung.

Das das mit dem Massieren irgendwann mal schief gehen würde, weil es ja ne ständige Manipulation ist, hab ich mir schon gedacht. Manchmal hat sich kurz ein Darm durchs starke Massieren verklemmt, dann bekam ich total nen Stich. Hab sowieso Schiss, dass durch das starke Massieren sich vielleicht der Darm mal irgendwie strangulieren könnte und es zu nem Darmverschluss führen könnte. Aber was soll ich nur machen. So sind die Luft und die Probleme ja nicht gefährlich, da hat der Arzt schon recht, aber wenn durch das dauernde Massieren dann so eine Reizung entsteht.
Wie gesagt, habe diese starke Reizung erst seit 2 Tagen. Kann das von dem Lactoseintoleranztest kommen den ich vor 2 Tagen gemacht habe? Das kann ich mir kaum vorstellen. Es war Montag morgen. Musste Montag um 11:30 Uhr halben Liter mit Lactose gesüßten Tee trinken. Vorher Blutentnahme. Nachher halbestündlich Blutzuckergehalt mit Bluttropfen vom Finger messen. Ich hatte keinerlei Beschwerden. Um 14Uhr war der Test dann fertig und die Sprechstundenhilfe fragte mich noch, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte. Nein mir gings echt super. Fühlte mich nur irgendwie schlapp, hatte aber auch wenig geschlafen. Als ich dann zuhause war hab ich mich hingelegt und bis halb 7 geschlafen (um 2 allerdings noch was gegessen). Um halb sieben gingen dann die Blähungen los(ich dachte mir sie kommen wie immer vom essen. Gut möglich, wie immer, dachte schon dass ich auf keinen Fall LI habe, weil ich ja während des Tests nicht reagiert habe. Ich bin auch mal gespannt was beim Ergebnis am Freitag rauskommt (Wie sicher ist der Test?). Aber wie gesagt, versuchte dann zu massieren , merkte aber mit den Stunden immer mehr, das dies kaum möglich war, weil ich diese starke Darmreizung auf einmal verspürte. Hatte auch auf einmal, was ich noch nie hatte leichtes Afterjucken. In der Nacht und auch noch letzte Nacht leichten Schwindel. Kann das vielleicht doch eine Reaktion auf die Lactose sein? Das ich erst nach 7Stunden angefangen habe zu reagieren? Oder ist das eher unwahrscheinlich?

Ich werde jetzt aufjedenfall nochmal probieren den candida albicans wegzukriegen (mein Darm ist wieder total zugepilzt, obwohl ich damals schon zweimal mit Nystatin behandelt habe, aber keine strenge Diät eingehalten hatte.Trage den Pilz jetzt 3 Jahre mit mir rum, ist so hartnäckig). Auch wenn mein Arzt sagt: "Candida hat jeder. Das ist völlig normal. Er sollte zwar nicht in Übermaßen da sein, aber es würde auch keine Probleme verursachen. Man könne es sich vorstellen wie Kaninchen im Wald. Die gehören dahin. Und wenn dann tausende Kaninchen da sind, dann ist das zwar nicht der Sinn der Sache, aber auch nicht schlimm."
Hat jemand der auch candida hat einen Plan für die genaue Dosierung von Nystatin, wie lange, vielleicht in Verbindung mit homiopathischen Mitteln?
Oder kann man auch Nystatin und GKE zusammen einnehmen? Wenn ja, welche Dosierungen empfehlen sich?

Habe das Gefühl, nach dem Essen, aber besonders nach kohlehydratreichen und zuckerhaltigen Speisen gäre ich nur so vor mich hin,bilde soviel Luft. Können diese starken Blähungen wirklich durch den Candida kommen?
Habe seit letzter Zeit auch immer wieder das Gefühl einer Benommenheit, wie als wenn ich ein bisschen Alcohol getrunken hätte. Können diese Beschwerden auch durch den Candida verursacht werden?
Bin super dankbar, wenn mir alle Fragen beantwortet werden, THX

Auf das Thema antworten


  26.08.2004 10:46  
Hallo,
mir geht es fast genauso wie Dir. Habe auch sehr starke Schmerzen durch Gase. Ich würde Dir vorschlagen auf alle Fälle den Candida zu behandeln. Ich mache auch grad eine BEhandlung mit Nystatin. Ich bin zudem noch allergisch gegen Candida und bekomme jetzt Antigen-Tropfen, die mich immun gegen die Pilze machen sollen. Am Anfang durch Nystatin Einnahme waren die Schmerzen direkt besser, hatte einen sehr starken Entzündungsschmerz. Das war durch Nystatineinnahme ca. 2 Tage viel besser, danach wurde es wieder schlimmer, durch Abtöten der Pilze. Das muss man in Kauf nehmen, habe jetzt immer noch Schmerzen, aber da muss man durch. Mein Arzt meinte, dass ich mind. 3 - 4 Monate Nystatin nehmen muss. Bei mir verklemmt sich die Luft auch immer unterhalb vom rechten Rippenbogen. Das sind echt höllische Schmerzen. Das kann ich Dir nachempfinden. Fühlt sich alles wie wund an. Das mit der Massage bringt bei mir gar nix. Hatte ich auch mal probiert.
LG
Nicole



  26.08.2004 13:12  
Hallo,
ein Dr. aus Hamburg hat hier ein paar sehr nützliche Tipps:

----Blähungen Aufstoßen Meteorismus

Dr. med. Dietger Heitele Naturheilarzt Glindersweg 48 20129 Hamburg

Blähungen und Aufstoßen sind heute eine Volkskrankheit. Der Betroffene merkt es daran, daß es in seinem Bauch ständig grummelt. Häufiges Aufstoßen, übelriechende Winde sind ein Begleitbild. Andere merken es an üblem Mundgeruch und dem aufgetriebenen Bauch, den ein guter Schneider nur eine Zeitlang Verstecken kann. Blähungen in Grenzen sind natürlich normal und nahrungsabhängig. Wenn die Darmgase aber so ausgeprägt sind, daß davon Haltungsschäden resultieren, Herzstörungen über den Römheldreflex entstehen, Hämorrhoiden, Zwerchfellbrüche, Krampfadern durch den Rückstau, dann wird es Zeit. Der Großtrommelträger ist oft das Endbild. So weit sollte es nicht

kommen.

Woher kommt die Luft oder die Gase. Oft wird gesagt, sie käme vom Luftschlucken. Nun ist es aber so, daß geschluckte Luft auf ihrem 10 m langen Weg durch den Darmkanal vom Körper aufgesogen wird. Sicher kann man Rülpsen provozieren indem man viel Luft schluckt, aber wer macht das denn normalerweise. Außerdem sind Windabgänge ja häufig sehr übelriechend und haben nichts mit der eingeatmeten Luft zu tun. Die Erklärung ist anderswo zu suchen. Die Gase um die es geht, entstehen durch Fehlverdauung im Darm und suchen sich einen Weg nach oben oder nach unten, denn es gibt nur zwei Ausgänge. Der Darm selber ist ein höchst lebendiges Gebilde, in dem ein großer Teil des Stoffwechsels und der Verdauungsarbeit geleistet wird. Optimal ist, wenn das Blut alle Schadstoffe an den Darm zur Ausscheidung abgibt und umgekehrt alle erwünschten Nährstoffe aus der Nahrung ans Blut und die Organe gibt. Das geht aber nur, wenn die Darmflora, bestehend aus vielen Milliarden von erwünschten Bakterien in Ordnung ist, die Verdauungssäfte von Leber und Bauchspeicheldrüse in Ordnung sind und die eingenommene Nahrung zügig innerhalb eines Tages auch passiert wird. Denn alles was zu lange liegen bleibt, vergärt und dann entwickeln sich Gase, die teilweise nach Schwefel riechen. Schwefelwasserstoff ist aber ein giftiges Gas. Oft entstehen auch in einem schwachen Darm Fuselalkohole durch Vergärung. Der Betreffende, obwohl er keinen Alkohol trinkt, ist ein "heimlicher Trinker" , weil sein Darm den Alkohol selber produziert. Ganz schlimm ist es, wenn jemand unter Verstopfung leidet, weil dann Nahrungsreste über tage hinweg im Darm verbleiben. Jeder von uns weiß, was passiert, wenn wir Nahrungsreste draußen in der Wärme stehen lassen. Sie faulen vor sich hin und entwickeln Fäulnisgase. So spielt sich das auch im Darm ab. Manche Patienten sind der Ansicht, sie hätten einen gesunden Darm, weil sie jeden Tag Stuhlgang haben. Das kann aber auch trügerisch sein, wenn die Nahrung von Montag erst Mittwochs den Enddarm erreicht, die von Dienstag erst Donnerstag, so ist zwar täglich Stuhlgang in Wirklichkeit lagern aber Speisereste zwei Tage lang im Darm und werden durch Fäulnisbakterien vergoren, die teilweise übelriechende Gase entwickeln. Das wichtigste ist für blähungsgefährdete Menschen, alle Speisen gründlichst, möglichst 20 - 40 Mal zu kauen, damit die Nahrung über die Einspeichelung vorverdaut wird. Bestimmte faserreiche Kost (z.B. Bohnen, Erbsen) führt bei allen Menschen zu Blähungen. Hier kann es sich empfehlen Kombu (Reformhaus) mit zu kochen, was allerdings schwer zu bekommen ist. Interessanterweise hat Knoblauch einen ähnlichen Effekt, auch wenn knoblauchungewohnte Menschen oft zunächst eine Verschlimmerung bemerken. Gut ist bei Blähungsbauch langfristig täglich ein Glas Wasser mit 3 Eßlöffel Aktivkohle zu trinken, was auch gleichzeitig entgiftet. Einen ähnlichen günstigen Effekt hat Luvos Heilerde intern. Medikamente wie Lefax lindern nur die Symptomatik. An Pflanzenheilmittel sind vor allem Kümmel, Anis, Fenchel berühmt und wirkungsvoll. Für Kinder gibt es hier die SAB Tropfen oder Dreiwindetee, für Erwachsene z.B. Enteroplantkapseln. Wenn der Darm schon deutlich geschädigt ist, z.B. durch zu häufige Einnahme von Antibiotika oder Fast food, so kann nur noch eine Darmsanierung über viele Monate durch den Arzt helfen. Hier sind wichtige Mittel Ozovit, Markalakt, Rephalysin und Bakterienlysate für den Darm. Eine elegante mechanische Methode ist das Darmröhrchen nach Junker, welches nachts über einige Wochen getragen wird und hilft, die gefangenen Gase zu befreien. Ggf. ist auch schon mal eine Entpilzung oder eine Entgiftung nötig. Hierzu gibt es eigene Merkblätter. Nicht zuletzt sollten auch Dauermedikamente kritisch hinterfragt werden, ob sie noch nötig sind oder ob auf darmfreundlichere Medikamente umgestiegen werden kann.

Eine sogenannte Darmsanierung ist langwierig und für den Arzt oft undankbar, weil sich keine schnellen erfolge einstellen. Bekannt sind die Darmsanierungskonzepte von Gray, die relativ teuer und langwierig ist, die von Weiss, die etwas radikaler aber auch kürzer ist, sich dabei aber auch Methoden bedient, bei denen der betreffende eine gesunde Einstellung zu seinem Körper haben muß, da dieses Konzept mit täglichen Irrigatoreinläufen arbeitet. Die sanftesten aber auch langwierigsten Konzepte sind von Pascoe und von Mayr. Pascoe arbeitet nach einem Stufenprogramm, in dem nur naturheilkundliche Reinigungs und Aufbaumittel verwendet werden, sowie Stärkungsmittel für Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Ein Teil davon ist verordnungsfähig, ein Teil davon nicht. Insgesamt ist das Verfahren aber preiswert. Der aufgestellte Plan berücksichtigt individuell den gegenwärtigen Stand des Patienten und ist nicht unbedingt übertragbar auf andere. Manchmal muß eine allgemeine Übersäuerung mitbehandelt werden, manchmal eine Verstopfung, individuell kommen auch andere homöopathische Medikamente zum Einsatz. Insgesamt lohnt es sich immer, da auch bei erst sehr später Verringerung des Bauchumfangs vor allem das Immunsystem gestärkt wird und die Patienten sich zunehmend frischer fühlen.

Zu einigen Medikamenten einige Worte:

Ozovit dient zur Reinigung. Gelegentlich werden damit auch harmlose kurze Durchfälle ausgelöst. Das ist aber nicht unerwünscht, da es ja eine Reinigungsmaßnahme ist. Es wird im allgemeinen auch nur eine Woche genommen, abends 2 Meßbecher , et. Auch 14 tage. Dann ist damit Pause. Beginn erst 2 – 4 Wochen später.

Markalakt besänftigt mit dem Kamilleanteil den gereizten Darm, Milchzucker baut langfristig die Darmflora auf. Allerdings gibt es Menschen, die Milchzuckerunverträglich sind. Da muß es dann anders gehen.

Legapas dient der Reinigung, kann auch Durchfall auslösen. Deswegen etwas damit experimentieren. Pascopankreat, Amaratropfen, Quassia splx regt Magen, Zwölffingerdarm und Bauchspeicheldrüse an. Hepaticum Pascoe Tabletten regen die Leber an. Man kann Leber, Galle, Darm und Bauchspeicheldrüse nicht getrennt sehen, sie bilden ein Team, das Hand in Hand arbeitet.

Ventracid ist ein Entsäuerungsmittel mit Enzymen. Wenn Sie Streifentests auf Übersäuerung machen, nicht an den Tagen, an denen Sie Ventracid einnehmen.

Prosymbioflor, Symbioflor, Mutaflor, Omniflora sind gedacht für den Aufbau der Darmflora und Anregung des Darmassoziierten Immunsystems. Momorsyx ist speziell dann gedacht, wenn das Aufstoßen im Vordergrund steht. Zink dient der Entgiftung. Luvos Heilerde ebenso.

Bei alledem ist es aber auch wichtig an Bewegung zu denken. Der Darm braucht Bewegung. Günstig ist es mehrmals am Tag den Dickdarm im Uhrzeigersinn zu massieren und auch mehrmals am Tag den Bauch so weit es geht für 1 Minute einzuziehen.----

Quelle:



  26.08.2004 14:59  
Das hört sich ja gut an mit den Antigen-Tropfen. Würde ich auch gern probieren. Wo bekommt man die? Wie heißen die? Sind die verschreibungspflichtig? Wie dosieren?
Und wie dosierst du das Nystatin? Verschreibt dir dein Arzt das oder musst du das selber kaufen?
Hast ja echt Glück, dass du einen Arzt gefunden hast, der nicht so negativ gegen candida eingestellt ist.
Wo ist dein Arzt? Kennst du zufällig einen in der Nähe on Köln?



  26.08.2004 15:11  
Hi,
Du Arme tust mir echt leid. Ich sag Dirs, die ganze Candida Geschichte ist echt nicht einfach. Du bist auch im Candida-Forum, gell??
Also wegen einem Arzt, kannst du mal dort im Forum unter Suche eingeben, die werden Dir dann bestimmt einen geeigneten Arzt in Deiner Nähe empfehlen können. Ich komme aus Mainz und mein Arzt ist in Wiesbaden. Das blöde an den guten Ärzten, die sich mit Candida echt gut auskennen und dieses Thema auch ernst nehmen, es sind meistens Privatärzte. Mein Konto ist auch schon ziemlich ausgeschöpft. Muss auch sehen, wie ich alles finanziere. Der Arzt hat bei mir einen Allergietest gemacht und da kam dann heraus, dass ich von 12 Pilzarten auf 8 allergisch reagiere.
Ich nehme z. Zt. 1 - 1 -2 Nystatin. Übrigens GKE darfst Du nicht zusammen damit einnehmen, da es zu erheblichen Nebenwirkungen kommen kann. Wenn Du willst, kannst du mir auch gerne mal eine Persönliche Nachricht im Candida Forum zukommen lassen. Ich laufe unter "dolphin". Die Antigentropfen hab ich von dem Arzt bekommen, er hat sie verschrieben. Wie gesagt, sie sind speziell auf mich abgestimmt. Das Nystatin musst Du leider selber zahlen und dies gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Fang aber erstmal langsam damit an. Mir geht es im Moment auch schei.. Vergiss auch nicht ein Multipräparat einzunehmen, ist auch wichtig. Malbrecht kann Dir im Candida Forum einige Tipps geben.
Wie gesagt, kannst mir ruhig schreiben, vielleicht kann ich Dir etwas helfen.
LG
Nicole



  26.08.2004 17:44  
Hallo Catgirl,
ich kann Dir die Fragen leider nicht beantworten. Meine Beschwerden bin ich anders losgeworden. Fand das nur ganz interessant für Euch. Wie gesagt, beim Surfen gefunden, genauer bei Google...

Das beschriebene Darmröhrchen hat mir damals, als es noch so schlimm war wie bei Dir, sehr gut geholfen. Heilt zwar nicht, hilft aber gut.

Miss Marple



  26.08.2004 18:09  
Wo gibt es denn so ein Darmröhrchen und wie funktioniert das?



  26.08.2004 20:43  
Catgirl222 schrieb am Do, 26 August 2004 18:09
Wo gibt es denn so ein Darmröhrchen und wie funktioniert das?


Das ist ein kleines Kunststoffröhrchen, anatomisch geformt. Du kannst ja mal in der Apotheke fragen, ob die das bestellen können. Ich habe ihn direkt vom Hersteller:

Reinhold Junker
Nordendstr. 1
82178

Aus dem Web hier die Beschreibung reinkopiert:

ANO-Darmpessar von Junker®

Material:
Makrolon farblos, unzerbrechlich, schlagfest, physiologisch unbedenklich.

Anwendung:
Bei Blähungen
Bei allen Erkrankungen des Verdauungsapparates wie
Darmträgheit
intestinale Autointoxikation
Anämien, Leberstörungen
Geschwüre des Verdauungsrohres
Bei allen Erkrankungen
der blutbildenden und blutreinigenden Organe
des Blutzirkulationsapparates
des lmmunsystems
des Stoffwechselapparates
sowie den Folgeerscheinungen aller Darmerkrankungen
Gegenanzeigen: Bei Kindern erst ab dem 7. Lebensjahr und normaler Größe benützen.

Schon nach einigen Tagen werden Sie feststellen, daß der Bauch weicher wird, und der Leibesumfang abnimmt. Der Ano kann prinzipiell bei allen Sportarten getragen werden. Die Geruchsbelästigung nach 14-tagigem Gebrauch ist kaum noch wahrnehmbar. Die Reinigung des ANO erfolgt mit beiliegendem Pfeifenreiniger mit etwas Seife unter fließendem warmen Wasser, nicht kochen oder sterilisieren!

Anmerkung: Sofern der ANO, aus welchen Gründen auch immer, in den Enddarm gerät, ist es nicht erforderlich den Arzt zu konsultieren. Die nächste Darmentleerung beinhaltet den ANO.

Ratschläge und Hinweise bei der Benützung des ANO:
Beim gesunden Darm ist der ausgeschiedene Kot von Darmschleim eingehüllt, nahezu geruchlos; er schwimmt im Wasser und beschmutzt den After nicht. Der gesunde Mensch benötigt kein Toilettenpapier. Bestes Beispiel ist die Tierwelt. Der Darmmuskel sollte wie jeder andere Muskel trainiert werden (Ballaststoffe). Bei erschwertem Entleerungsvorgang soll nur in kurzen Intervallen gepreßt werden, dadurch wird die Darmmuskulatur angeregt, nicht durch Dauerpressen. Der Afterschließmuskelkrampf löst sich bei längerem Gebrauch des ANO.

Rein vegetarische Kost erzeugt durch verstärkte Gärprozesse Blähungen!
Bei Benutzung des ANO treten die ersten Veränderungen schon nach ca. 3 Tagen ein. Die Farbe des Kotes wird anfangs dunkler, er schwimmt nicht und riecht sehr nach Fäulnis. Es geht veralteter Kot (Spätkot) ab. In zunehmendem Maße wird der Geruch fast neutral.
Nach ca. 14 Tagen gehen die Blähungen so gut wie geruchlos ab.
Der Kot wird heller und schwimmt. Es sind in ihm noch Gase, welche ihn spezifisch leichter machen und zusätzlich als Gleitmittel dienen.
Außen am ANO stellen Sie ein gelbliches Sekret fest, das ist normaler Darmschleim.
Bei Wurmbefall darf die Handhabung des ANO nur mit gründlichster Reinigung der Hände einhergehen. Eventuelle Würmer gehen nach kurzer Zeit ab.
Vor dem Einschlafen macht sich die zunehmende Darmtätigkeit durch Glucksen und Blubbern im Leib bemerkbar.

Die Entwicklung des Gesundheitszustands bei Gebrauch des ANO:
Der Bauch beginnt weich zu werden und der Leibesumfang reduziert sich.
Der Schlafbedarf nimmt ab.
Die Haut wird im Laufe der Zeit merklich straffer.
In vielen Fällen verschwinden altersbedingte Leberflecken.
Die Krankheitsbilder nehmen den entgegengesetzten Verlauf ein. Das heißt: wenn z.B. auf Verstopfung Durchfall folgte, so wird nach Benützung des ANO der Durchfall beendet, und es stellt sich vorübergehend Verstopfung ein, dann folgt normaler Stuhlgang.
Hämorrhoiden bilden sich zurück.
Schon nach einigen Tagen kein Afterjucken mehr.
In fast allen Fällen verschwindet Akne. (Akne = Entgiftung über die Haut)
Preis: 24,50



  27.08.2004 00:57  
Irgendwie habe ich das immer noch nicht so ganz verstanden Ist das einfach ein Kunststoffröhrchen, was man sich in den After schiebt? Das ist aber komisch...Was soll das bringen??
Liebe Grüße Catgirl



  27.08.2004 23:19  
Catgirl222 schrieb am Fr, 27 August 2004 00:57
Irgendwie habe ich das immer noch nicht so ganz verstanden Ist das einfach ein Kunststoffröhrchen, was man sich in den After schiebt? Das ist aber komisch...Was soll das bringen??
Liebe Grüße Catgirl


Catgirl, das hast du gut verstanden! Das Röhrchen hat eine Länge von ca. 7cm. Es ist leicht gebogen, dem Darmausgang angepaßt.
Der Länge nach ist es durchbohrt, damit die Luft besser austreten kann.
Durch den Reiz dieses Röhrchens wird die Darmpersistaltik (Bewegung) angeregt. Die angestauten Gase können dadurch schneller den Körper verlassen.

...stell Dir einen aufgeblasenen Luftballon vor. Erst hast du reingepustet, dann läßt du ihn los...

Alles Klar?

Miss Marple

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