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 Betreff des Beitrags: Hilfe, Maprotilin, Lorazepam und Opipramol!
BeitragVerfasst: 22.Sep.2011, 11:09 
Offline

Registriert: 24.Apr.2011, 21:20
Beiträge: 28
Hallo,

Ich nehme seit ca. 4 Wochen Lorazepam 0,5-2,0 mg und Maprotilin 50 mg.
Seit ein paar Tagen gehts mir so schlecht. Ich heule den ganzen Tag.
Schon seit mehreren Wochen habe ich magenschmerzen, Sodbrennen und Übelkeit.
Dank meiner Emetophobie nur schwer auszuhalten. Hatte inzwischen Ultraschall, Blutentnahme unnd Magenspiegelung und es scheint organisch alles in Ordnung zu sein.
Eine Psychologin hat gemeint ich soll langsam von Lorazepam auf Opipramol umsteigen weil ja die Lorazepam übel abhängig machen. Jetzt habe ich voll Angst vor der Umstellung und den damit verbundenen Entzugserscheinungen.
Frage:
Was für Entzugserscheinungen können auftreten?
Kann es sein das die Maprotilin meine Depression noch schlimmer gemacht hat weil ich so viel weinen muss?
Hilft Opipramol auch bei psychosomatischen Beschwerden?
Was kann ich noch tun um meine Symptome loszuweren?

Ich kann langsam nicht mehr aber ich will nicht in eine Psychiatrie gehen. Die sollen voll schlimm sein. Bin echt verzeifelt. Kann auch nicht gescheit essen wegen den Symptomen.
Und seit paar Tagen habe ich auch immer nur so ganz kurz voll das Gefühl von Kontrollverlust über meinen Körper. Sind das Nebenwirkungen???

Ich bitte herzlichst und dringend um Antworten!

Lg Dorina


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 Betreff des Beitrags: Re: Hilfe, Maprotilin, Lorazepam und Opipramol!
BeitragVerfasst: 22.Sep.2011, 19:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 25.Jan.2008, 21:22
Beiträge: 2672
dorina88 hat geschrieben:
Eine Psychologin hat gemeint ich soll langsam von Lorazepam auf Opipramol umsteigen weil ja die Lorazepam übel abhängig machen.
Ich glaube eher nicht, dass so ein Umstieg wirklich funktioniert. Nicht wegen irgendeiner Abhängigkeit, sondern weil du hinsichtlich der angstlindernden Wirkung vom Ferrari auf einen Tretroller umsteigen würdest. Wenn du im Moment solche Ängste hast, dass du bis zu 2 mg Lorazepam am Tag brauchst, müsste wohl was Stärkeres her als Opipramol.

dorina88 hat geschrieben:
Jetzt habe ich voll Angst vor der Umstellung und den damit verbundenen Entzugserscheinungen.
Frage:
Was für Entzugserscheinungen können auftreten?
Wenn du langsam reduzierst, lassen sich Entzugserscheinungen komplett vermeiden. Du musst nur damit rechnen, wieder mehr Angst zu haben bzw. die Angst natürlich verstärkt wahrzunehmen, wenn du sie weniger medikamentös in Schach hälst.

dorina88 hat geschrieben:
Kann es sein das die Maprotilin meine Depression noch schlimmer gemacht hat weil ich so viel weinen muss?
Es kann sein, dass es nicht das richtige AD für dich ist. Es ist leider oft so, dass man rumprobieren muss.

dorina88 hat geschrieben:
Hilft Opipramol auch bei psychosomatischen Beschwerden?
So viel ich weiß, tut es das nicht. Ist überhaupt nicht so der Bringer unter den Medikamenten, weil es eigentlich nur eine etwas sedierende Wirkung hat.

dorina88 hat geschrieben:
Was kann ich noch tun um meine Symptome loszuweren?
Wie sieht's mit Psychotherapie aus?

dorina88 hat geschrieben:
Ich kann langsam nicht mehr aber ich will nicht in eine Psychiatrie gehen. Die sollen voll schlimm sein.
Sind sie aber normalerweise nicht. Die meisten Psychiatrien sind viel besser als der allgemeine Ruf von Psychiatrien.

dorina88 hat geschrieben:
Und seit paar Tagen habe ich auch immer nur so ganz kurz voll das Gefühl von Kontrollverlust über meinen Körper. Sind das Nebenwirkungen???
Kann sein.

Liebe Grüße
Christina

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"Wer nichts weiß, muss alles glauben." (Marie von Ebner-Eschenbach)


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