» »

201306.09




1
«  1, 2, 3, 4, 5, 6  »
Ich nehme seit ca. 4 Monaten Lyrika 75 mg. wg. Schmerzen in meinen Beinen. Seitdem sind die Schmerzen stark zurück gegangen. Muss dazu sagen, dass ich Morgens eine Tramadol nehme. :lol Auch die Nebenwirkungen halten sich im rahmen. Insoweit bin ich zufrieden.

Auf das Thema antworten


447
9
  21.09.2013 15:24  
nach einem "kurzausflug" zu Lyrica hab ich es wieder abgesetzt, da ich massive nebenwirkungen hatte... langsam verzweifel ich ... das ist jetzt mein 8.AD das ich ausprobiert habe, und nichts hilft... ..
lg
christl



6
1
  16.10.2013 20:32  
Hallo.
Ich nehme jetzt seit geraumer Zeit (ca. 3 Monate) Lyrica gegen eine Angstörung. Ich bin inzwischen bei 2x 150mg am Tag. Da es nicht geholfen hat, soll ich es jetzt absetzen und nur noch 1x 150mg vor dem Schlafen nehmen.

Ich habe also die Dosis heute morgen weggelassen. Mir ging es von Stunde zu Stunde schlechter - Angst, Panik, Schweiß, Unruhe, kalte Hände/Füße, Zittern, Luftnot! Die Symptome wurden immer schlimmer, bis ich nachgab und gegen 18 Uhr wieder 150mg nahm. Die Symptome ließen nach 1 1/2 ein wenig nach, gingen aber nicht komplett weg!

6 Stunden nach der letzten Einnahme sollen die Entzugssymptome schon wieder anfangen. Das kann ich bestätigen. Ich wusste jetzt mehrere Wochen nicht, wieso es mir durchgehend so schlecht ging/geht und ich immer nur wenige Stunden (maximal 4 Stunden, ohne Lyrica nachts zu nehmen) schlafen konnte.

Der Entzug erinnert stark an einen Benzodiazepin Entzug und ist mindestens genauso stark. Ich spreche aus Erfahrung. Der normale Alltag ist in diesem Zustand unmöglich!

In diesem Sinne: Versucht diesem Medikament fern zu bleiben und sucht nach Alternativen! Die meisten Ärzte oder Patienten, die es verschrieben bekommen, wissen überhaupt nicht, dass es abhängig macht und so wird auch damit umgegangen...

Ärzteblatt: http://www.aerztekammer-bw.de/news/2012 ... lyrica.pdf

Gruß kopfgewitter




PS: Werde ab morgen versuchen kalt zu entziehen. Nur wenn es überhaupt nicht mehr geht, eine halbe Kapsel (75mg) und eventuell Benzodiazepine um den Entzug abzufangen. Was ein Teufelskreis...



6
1
  16.10.2013 20:38  
Christl2000 hat geschrieben:
nach einem "kurzausflug" zu Lyrica hab ich es wieder abgesetzt, da ich massive nebenwirkungen hatte... langsam verzweifel ich ... das ist jetzt mein 8.AD das ich ausprobiert habe, und nichts hilft... ..
lg
christl


Lyrica ist kein AD. :wink:



447
9
  16.10.2013 20:46  
hast du recht :) :) ... ist halt nur das 8. Medi welches wir gegen meine angstzustände ausprobieren... ich glaub ich bleib bei benzo... :( alles andere geht einfach nicht............
lg
christl



1
  16.11.2013 07:54  
8) .Hallo zusammen,
Also ich bin 47 und polytox, Schwerpunkt auf opiate bzw morfin-produkte. Dazu manisch und in entzugs-phasen shizo-affektiv.
Mit der sucht habe ich (4 jahre clean) keine Probleme mehr. Aber ich leide seit 1 Jahr an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung mit Steinen. Die schmerzen wurden so stark, dass ich morfin nehmen musste. Geht halt nicht. Ist nun mal viel zu lecker.
Vor 4 Tagen hat mir dann ein Schmerz Therapeut lyrica zu meinen normalen Schmerzmitteln verschrieben. 75-0-75. Der Effekt ist beeindruckend und die Schwäche hatte ich vorher schon. Und der relaxte Zustand schadet nicht.
Jetzt bin ich aber gerade vor schmerzen aufgewacht und hab einige Berichte hier gelesen.

Hat jemand Erfahrung mit schmerzen und lyrica?
Funktioniert das auch auf Dauer?
LG Peter



973
14
105
  16.11.2013 16:11  
Meine Erfahrung mit lyrica: gar nix gemerkt auch auf Dauer nicht....



2
  03.02.2014 17:27  
Ich nehme seit über 20 JahrenTavor, anfangs 1 mg , später 1,5 mg über den Tag verteilt, nach einigen Jahren dann 2,0 mg bis 2008. Vor 20 Jahren war Tavor das am zweitmeist verschriebendste Beruhigungsmittel gegen Angst. Es wurde mir immer wieder verschrieben.
Ich konnte mit Tavor funktionieren . Hatte 3 Kinder grosszuziehen und den Haushalt zu schmeissen. Ohne Tavor hätte ich es nicht geschafft.
2008 habe ich nach einem Gleichgewichtsausfall Tavor auf 2,5 mg erhöht. Ein Jahr später hatte ich einen Oberschenkelhalsbruch und musste ins Krankenhaus. Ich habe auf 3 mg erhöht. Dann habe ich mich entschlossen, eine Entgiftung in einer Klinik zu machen, was ich aber nicht geschafft habe. Ich wurde zuerst auf Diazepam gesetzt, weil man das besser runterdosieren kann. Als ich bei 4 x 1 mg Diazepam runter war, ging es mir so schlecht, dass ich nicht mehr weiter wusste. Ich habe dann den Arzt dort gewechselt. Der sagte mir, es sei unrealistisch, in so kurzer Zeit ( 5 Wochen) das Tavor abzusetzen, das hält man nicht aus. Also hat er mich wieder hochdosiert auf 4 x 4 mg Diazepam. Dann sollte ich wieder auf entweder Oxazepam oder Lorazepam gesetzt werden, wegen der geringeren Halbwertszeit. Ich habe dann Lorazepam gewählt ( Tavor), weil Oxazepam mich zu sehr schlapp macht ( habe es eine zeitlang genommen, bevor ich Tavor genommen habe). Also wurde ich mit 4 x 0,5 mg Tavor entlassen.

Zu Hause sollte ich am nächsten Tag meine Koffer für den Urlaub packen. Ich war nicht dazu imstande,weil ich wieder mehr Angst gekam. Mein Neurologe hat mich auf 2,5 mg hochdosiert. Das war letztes Jahr.

Es geht mir mit meiner Angst zur Zeit sehr schlecht. Die Tavor reichen nicht aus. Ich soll jetzt Lyrica nehmen.

Mein Neurologe meint, dass Lyrica nicht abhängig macht. Habe schon mal für abends 25 mg bekommen. Ja, es macht müde, aber die Angst geht weg. Nun soll ich es auch am Tage nehmen,langsam einschleichend mit 25 mg beginnend.

Ich hoffe, es wird mir helfen. Ich habe eine generalisierte Angststörung . Morgens nach der 1. Einnahme von 0,5 mg Tavor immer noch Angst, so dass ich nach 2 Stunden die nächste 0,5 nehme.


Es gibt hier im Forum sehr unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen mit Lyrica.

Ich bin übrigens nach der Entlassung aus der Klinik letztes Jahr bei einem Therapeuten, der mir ständig Antidepressiva verordnet. Ich habe 3 ausprobiert, aber ich vertrage sie nicht.

Wem geht es so wie mir. Könnt ihr mir helfen?



1
  12.02.2014 15:27  
Hallo Ihr Lieben,Ich nehme Lyrica 25mg seit einen Monat.(Morgens und Abends eine).Die Angst hat zwar nachgelassen,aber dafür ist meine Laune meist im Keller! Ich sehe auch ab und zu verschwommen.Mein Arzt meint das wäre im Anfang normal,und ich sollte die Dosierung erhöhen ( Morgens Mittags Abends 1) ,wegen der Angst.Außer dem meinte er,ich sollte mich dringend einer Therapie unterziehen. (Psychotante).Das muss doch nicht oder ? L.G.-Günni1949



6
  01.03.2014 22:59  
also ich nehme seit 2 monate auf lyrika 25mg und es tut mir gut, kaum noch angstgefühle und schlechter schlaf. anfangs war ich wie ein zombie und konnte mich in der arbeit nicht konzentrieren, welches sich aber nach 2 wochen regelmäßiger einnahme aber wie weg geblasen war. muß aber dazu schreiben, dass ich gleichzeitig 100mg doxepin einnehme. nebenwirkung ist, dass ich 1-2 mal die woche schwindel mit kreislaufproblemen :seufzen bekomme. dann geht garnichts mehr. aber das nehme ich hin, :daumen: besser als jeden tag angst zu haben.
gruß
b

« Lormetazepam SSRI - Ein Fallbeispiel » 

Auf das Thema antworten  52 Beiträge  Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste

Foren-Übersicht »Angst & Panikattacken Forum »Medikamente bei Angst- & Panikattacken



 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Wirkungseintritt Lyrica

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

38

9103

03.02.2013

Lyrica-Dosierung

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

4

4603

22.02.2011

Erfahrungen mit LYRICA?

» Agoraphobie & Panikattacken

5

2150

14.02.2009

Durchfall von Lyrica?

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

3

809

21.07.2011

Lyrica, Kaliummangel?!

» Medikamente bei Angst- & Panikattacken

3

635

11.08.2013


Angst & Panikattacken Forum