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200819.09




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nähe Frankenthal
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ichh ab citalopram zu mienem opipramol nehemn sollen
nach 6 tagen einnahmen hab ich ies alleine abgesetzt. ihc hatte 6 tage lang entzündete augen das hab ich ncih durchgehlatne udnmien opipramol hilft mir zumindest um zu schlafne und die panikattaken einigermaßen zu unterdrücken auhc wenn ich die angst noch spüre


vorteil is das das zumidnest nich abhängig macht anders wies citalopram

knuddel euch
das engelchen

Auf das Thema antworten


1
  26.01.2009 03:44  
hallo ihr lieben...
ich möchte euch auch von meinen erfahrungen mit citalopram berichten...
ich muss dazu sagen das ich jetzt 33 jahre alt bin und eine 3halb jährige beziehung hinter mir habe...ich hatte vor dieser zeit schon enorme panikattaken und angstzustände.nach der trennung bin ich durchgedreht...ich war eine wandelnde leiche und habe mich nach dem tod gesehnt...nacheiner überdosis doxepin (20*20mg) und einem seeehr langen aufenthalt auf der intensvstation bin ich dann endlich rausgekommmen und musste nun auch damit fertig werden,das ich dem tod um eine haaresbreite entkommen bin...zum glück wurde ich nicht zwangseingewiesen,was bis heut noch für manche menschen einem wunder gleicht..

ich bekam citalopram und ich muss sagen ,es hilft ,es ist unglaublich ...keine panikattaken mehr,und vorallem ich habe kaum mehr liebeskummer,es ist ein gefühl des lässigseins...diese gefühle die ich vorher hatte waren schlimm,es war der reine horror..citlopram hilft mir unheimlich...

nebenwirkungen habe ich halt den libidoeffekt
antriebslosigkeit würde ich jetzt nicht sagen...hab es mal abgesetzt weil ich dachte das es mir wieder gut geht,aber war nicht..deswegen nehme ich es jetzt wieder regelmässig ...

Lg



1
  02.02.2009 20:32  
Ich möchte mich als Erstes kurz vorstellen, ich bin 30 Jahre alt und fast am heutigen Tag vor einem Jahr aus der stationären Psychotherapie entlassen worden. Ich war 3 Monate wegen meiner sozialen Phobie, meinen Angstattacken und meinem zwanghaften Verhalten, es allem und jeden Recht zu machen dort. Ich habe mich für alle aufgeopfert und mich selber vernachlässigt. Das alles rührt daher, dass ich mir die Schuld an dem Tod von meinem kleinen Bruder gebe, der im Alter von 6 Jahren ertrunken ist. Ich war 9. Mit diesen Schuldgefühlen habe ich bis zum 11.04.2007 (bis zu meinem 29. LJ) gelebt, bis ich zusammen brach und eingewiesen werden musste. Seit dem nehme ich Citalopram, jeden Tag 40 mg. Ich habe Angst, dass wenn ich sie absetze, dass die Symptome wieder auftauchen und ich erneut in diese Lebensweise versinke. Mit anderen Worten, ich lebe gut und gerne mit diesem Medikament. Aber diese "Nebenwirkungen" spüre ich auch. Ich bin oft lustlos, müde und schlapp. Das es aber nicht an den Tabletten liegen soll, bekam ich auch von meinem Arzt als Antwort. Soll das denn nur Einbildung sein? Doch besser das, als Angst und Panik oder?!



735
63
Wetteraukreis
6
  02.02.2009 21:03  
Also ich merk langsam bei Cita, dass sie bei mir etwas aufhellend wirken (nehme sie ca. 3 Wochen), aber kann auch ganz schnell wieder unten sein. Wobei ich denke, sie unterdrücken auch teilweise etwas. Ich nehme noch ein zweites Medi, das mich recht müde macht. Ohne Cita würde ich also einschlafen. Ist somit ein Mischmasch aus beidem (wach/müde).
Bissl Übelkeit habe ich noch, auch Panikattacken, aber ich glaub es geht etwas besser.
Also, wie ich das so sehe, müßte die volle Wirkung dann ausreichen, dass man sich verändert und alles lockerer sieht?? Ich warte sehnlichst drauf.



31
9
Ba-Wü
  02.02.2009 22:10  
Ich habe Citalopram 20mg 2 Jahre lang genommen und es vor ein paar Wochen abgesetzt. Seither gehts mir wieder schlechter. Ich weiß nicht, ob ich wieder damit anfange soll. Wenn es ohne nicht geht und mir das alltägliche Leben so schwer fällt, werde ich es wieder nehmen. Andere Menschen müssen auch täglich Medikamente einnehmen.
Ich weiß nur nicht, inwiefern das Medikament Langzeitschäden verursachen kann...



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  03.02.2009 02:00  
leonardo0611 hat geschrieben:
Hallo an Alle,

Ich suche Leute die wie ich das Medikament Citalopram nehmen.
Ich selbst nehme das jetzt schon seid 3 Jahren und es hilft mir eigentlich
sehr gut. Nur bin ich mir noch immer nicht sicher ob mich das Medikament
verändert hat.
Wenn ich mich mit früher vergleiche, hab ich neben dem positiven Effekt,
der unbestritten sehr gut bei mir ist, auch das Gefühl das mich das Medikament müde und mich auf einer Art gleichgültig macht. Früher habe ich sehr viel Sport getrieben, konnte mich für viele Dinge begeistern, fieberte begeistert mit wenn meine Lieblingsverein gespielt hat und war generell viel lebhafter als jetzt. Jetzt ist mir vieles einfach so gleichgültig. Das gegeisternde Gefühl ist nicht mehr vorhanden, ich schaffe es kaum mich aufzuraffen und zum Sport zu gehen und habe einfach zu nix mehr Lust.
Alle gesundheitlichen Untersuchungen habe nichts ergeben. Ich bin kerngesund. Mein Arzt meint das kann nicht vom Medikament kommen.
In einen idiotischen Selbstversuch habe ich einfach das Medikament abgesetzt für 14 Tage. Das hat keine Besserung gebracht und natürlich waren meine Ängste und Depressionen wieder da
Hat jemand ähnliche Probleme und Erfahrungen damit gemacht?
Ich bin dankbar das das Medikament mir hilft aber ich möchte nicht einfach so dahin leben sondern möchte wieder Spaß am Leben haben.

Würde mich freuen wenn sich jemand mit mir austauschen würde

Liebe Grüße an Alle


Hallo Leonard,

vielleicht hast du einfach keine Lust mehr auf Sport? Menschen ändern sich wohl und du brauchst jetzt "nur" was Neues?



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  03.02.2009 02:04  
Sultan75 hat geschrieben:
hab es mal abgesetzt weil ich dachte das es mir wieder gut geht,aber war nicht..deswegen nehme ich es jetzt wieder regelmässig ...

Lg


Das ist wohl das Problem mit moderne AD. Sie wirken zu gut und man kann keicht auf dem Gedanke kommen, man sei wieder gesund. Ist mir auch passiert und erkennen müssen, dass ich die Medis noch brauche ...



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1
  05.02.2009 20:05  
Hallo,

ich nehme Citalopram nun seit 2 1/2 Jahren und komme sehr gut klar damit. Ich habe mit 5 mg angefangen bin bis 20 mg gegangen und nehme jetzt 15 mg seit einem Jahr, was mir auch reicht.

Ich hatte vor 2 1/2 Jahren durch ein Burnout plötzlich beim Autofahren Panikattacken bekommen. Zum Glück reagierte mein Doc sehr gut und schickte mich sofort zum Neurologen, der mir Citalopram gab. Ich dachte ja, dass ich verrückt werde. Ich wusste überhaupt nicht, dass es sowas gibt.

Die Nebenwirkungen am Anfang - so ca. 3 bis 4 Tage - waren nicht gerade angenehm, aber danach ging es mir besser. Ich habe mein Leben nach diesem Schreck - den ich als extrem lebensbedrohlich empfunden habe - positiver umgestellt. Ich trinke so gut wie keinen Alkohol mehr, was ich früher bei Problemen oder Feiern ganz gern gemacht habe. Ich mache regelmäßig Sport und Yoga. Ich habe ziemlich viel über Angst- und Panikattacken gelesen, was mir gut geholfen hat. Auch die Theraphie war hilfreich, aber im Enddefekt muss man sich selbst helfen und ich habe halt mit Hilfe von Citalopram wieder in den normalen Alltag zurückgefunden, da ich ganze 3 Wochen überhaupt nicht Alltagsfähig gewesen bin.

Für Extremsituationen, wie z. B. die alljährliche Urlaubsreise mit dem Flugzeug, nehme ich einfach eine Tavor. Ich lass mir das durch meine Angst nicht nehmen. Mein Neurologe sag immer, dass man sich nur zu helfen wissen muss.

Die einzigen Nebenwirkungen, die ich manchmal habe, ist das Herzrumpeln, was mein Doc aber jetzt schon zum zweiten Mal durch den Kardiologen überprüft hat. Jede Tablette hat seine Nebenwirkungen. Die Pille ist da keine Ausnahme. Wichtig ist halt die regelmäßige Blutkontrolle und der regelmäßige Besuch beim Neurologen.

Kurze Angstphasen hab ich trotzdem manchmal noch, aber mittlerweile kann ich damit gut umgehen. Ich will auch nicht die Tabetten höher dosieren, nur weil mal alle zwei Monate ein kurzer Anflug von Angst kommt. Das bekommt man mit kleinen Tricks wie vor sich hinsingen oder ein paar Atemübungen hin. Der beste Nebeneffekt von Citalopram ist, dass ich nicht mehr diese Stimmungsschwankungen oder besser gesagt Launen habe. Ich bin absolut ausgeglichen und lass mich nicht mehr stressen. Das hätte ich mir schon früher gewünscht.

Ich bin jedenfalls dankbar, dass es Citalopram gibt und ich werde sie auch weiterhin nehmen. Die Dosierung ist mit 15 mg gering und tut mir nicht weh. Ich möchte nur nie wieder so in meinem Leben eingeschränkt sein, wie vor 2 1/2 Jahren!! :!:

Ich wünsch Euch alles Gute!

Danke1xDanke


1
  12.02.2009 12:14  
Hallo Citi,

dein Erfahrungsbericht stimmt mich wirklich positv. Habe auch Citalopram vor 4 (!!) Wochen bekommen und noch nicht eingenommen. Ich denke immer ich schaffe es vielleicht doch ohne, aber es geht nicht so wir ich es möchte. Aber noch überwiegt die "Angst" vor NW.
Ja, Joggen ist ein Stresskiller aber ich müsste es täglich machen und die Zeit habe ich nicht. Aber es hilft auf alle Fälle.
Weiterhin alles gute



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  12.02.2009 23:46  
sunny40 hat geschrieben:
Ich denke immer ich schaffe es vielleicht doch ohne, aber es geht nicht so wir ich es möchte. Aber noch überwiegt die "Angst" vor NW.


Hallo Sunny40,

wenn es nicht eine psychiche Krankheit wäre, sondern eine physische, würdest du auch zögern, die Medis zu nehmen? Was die NW angeht, du kannst mit einer kleine Dosis anfangen und dann langsame steigern, um zu sehen ob du du Medis gut verträgst ...

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