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 Betreff des Beitrags: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 15:30 
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Registriert: 10.Dez.2011, 15:11
Beiträge: 8
Hallo zusammen,

ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.
Also erstmal, ich bin 24 Jahre alt und bekomme irgendwie garnichts mehr auf die Reihe.
Ich hole mal etwas weiter aus.. also ich habe 2008 eine Ausbildung abgeschlossen beim Arbeitsamt und danach noch ein Jahr dort gearbeitet. Während der Arbeit habe ich meinen Partner kennengelernt, wir sind recht schnell zusammen gezogen und sind auch glücklich!
Mein Partner und ich haben lange World of Warcraft gespielt und ich war so sehr danach süchtig das ich ständig blau gemacht habe und den Job verloren habe..
Mein Freund hat einen Job also halb so wild. Naja jedenfalls seit Ende 2008 geht es bei mir bergab und ich sule mich ständig im Selbstmitleid. Habe das Gefühl das ich zu allem noch immer fetter werde, was laut Waage nichtmal so ist ^^ ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll aber ich habe ständig Angst das wieder was passiert, ich mache mir über alles Sorgen, kann Nächte lang nicht schlafen, liege bis 4 Uhr oft wach und denke nach wie ich die nächsten Rechnungen bezahlen kann... ja schulden habe ich auch noch.. zwar nicht so viele wie manch anderer, aber auf die 1000-2000 Euro gehts da schon los langsam. Ich habe jetzt einen Termin bei der Schuldnerberatung, also hoffe ich das es bald besser wird in dem Bereich.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist das ich Angst habe das ich was mache... ich habe mir in der Apotheke jetzt so Schlafsterne gekauft weil ich endlich mal wieder länger wie 4h schlafen will. Mich nicht in den Schlaf weinen.. ! Was, wenn ich zu viele nehmen will oder danach süchtig werde? Wie kann ich aufhören ständig über alles nachzudenken? Mein Freund kann immer so toll seinen Kopf ausschalten, der legt sich hin und 2min später ist er am schnarchen :)
Ich wollte mir nie eingestehen das ich irgendwie Depressionen habe, aber meine Schwester hat mir geraten mal hier im Forum zu schreiben wie es mir so geht, sie meinte ihr seid nett und habt vllt nette Worte :)
Ich habe nicht sehr viel Kontakt mit meiner Familie weil ich mich schäme für die letzten Jahre, habe viel gelogen weil es mir peinlich war, aber irgendwann haben sie gemerkt das ich mich nurnoch verkrieche in meiner Wohnung und auch kaum noch Freunde habe..

Also was meint ihr? Bin ich reif für die Therapie oder ist das normal was ich erlebe? Ich will endlich wieder fröhlich sein und mein Leben genießen und nicht abends mit dem Gedanken einschlafen.. was passiert morgen!?
So genug gespammt...

Danke schonmal! *tränen wegwisch* :?


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 15:35 
Hallo liebe Tami,

ich bin auch erst 23 und ich kenne dieses Gefühl wenn einem alles zuviel wird und man jeden Tag nur heulen könnte.
Ich grüble mich auch oft in den Schlaf und wache mit Sorgen wieder auf.
Ich denke das nur du dir diese Frage beantworten kannst ob es Zeit für eine Therapie ist.
Das du dich hier angemeldet hast und diese Frage stellst ist für mich schon ein Indiez das du es aufjedenfall in Bertracht ziehst.
Es ist definitiv nicht schön wenn man in unserem Alter so unglücklich ist, auch wenn es nur eine Phase ist.
Es wäre vielleicht schon eine gute Erfahrung für dich wenn du es einfach mal probieren würdest und die Situation von jemand professionellem einschätzen lassen würdest.
Was meinst du?


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 15:38 
Offline

Registriert: 10.Dez.2011, 15:11
Beiträge: 8
Wenn ich an Therapie denke kommen mir so viele Fragen in den Sinn...
Dauert es nicht lange einen Termin zu bekommen?
Wer bezahlt das? Die Krankenkasse?
Hab mal gelesen das die nur ein paar Stunden zahlen.. reicht das?
Zu wem gehe ich zuerst? Direkt zu einem oder zum Hausarzt? Was wenn ich den Doc nicht mag? :stirn


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 15:38 
Offline

Registriert: 10.Dez.2011, 15:11
Beiträge: 8
Wenn ich an Therapie denke kommen mir so viele Fragen in den Sinn...
Dauert es nicht lange einen Termin zu bekommen?
Wer bezahlt das? Die Krankenkasse?
Hab mal gelesen das die nur ein paar Stunden zahlen.. reicht das?
Zu wem gehe ich zuerst? Direkt zu einem oder zum Hausarzt? Was wenn ich den Doc nicht mag? :stirn


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 15:42 
Hallo,

zuerst steht ein Termin beim Hausarzt an. Der gibt dir eine Überweisung.
Es gibt Psychologen die nur priv. Patienten behandeln, aber auch durchaus welche die Kassenpatienten annehmen. In diesem Fall bezahlt es auch die Krankenkasse, in der Regel zahlt die Krankenkasse alle 2 Jahre eine Therapie.
Wenn du ihn/sie nicht magst suchst du dir den Nächsten.
Und dein Hausarzt wird dir sicherlich ein paar Adressen mitgeben.
Wie lange es dauert bis du einen Termin bekommst ist individuell, bei mir dauerte es nur 2 Wochen. Du musst es eben ausprobieren ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 15:52 
Offline

Registriert: 10.Dez.2011, 15:11
Beiträge: 8
Ja, ich denke ich werde mal dahin gehen, aber wie sag ich meinem Arzt das? "Hey ich hab depris.. gib mir ne Überweisung! " Ich habe manchmal das Gefühl das sowas nicht ernst genommen wird von Leuten die sowas selbst nicht erleben :/


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 16:21 
Offline

Registriert: 13.Jul.2010, 13:20
Beiträge: 709
Liebe Tami,

vielleicht brauchst Du wieder eine aufgabe, wo du merkst gebraucht zu werden. Dann hast Du gar nicht mehr soviel Zeit zum nachdenken. Und kannst deine Schulden abzahlen.

Würdest Du dich dazu in der Lage fühlen? Wenn nicht solltest Du wirklich eine Therapie machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 16:28 
Offline

Registriert: 10.Dez.2011, 15:11
Beiträge: 8
Ich habe einen Hund und einen Haushalt, das ist ja ne Aufgabe aber nichmal das bekomme ich hin richtig, das Zeug zum spülen stapelt sich hier.. mein Schweinehund ist so groß das ist Wahnsinn... :oops: Das ist echt ein Problem bei mir! :shock:
Ich hatte vor einer Weile ein Angebot für eine Aushilfsstelle, vormittags ein Paar Stunden, das wäre Perfekt gewesen, aber dann haben die Abgesagt weil Sie fast Pleite sind :/ Das wär super gewesen :stirn


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 16:35 
Offline

Registriert: 13.Jul.2010, 13:20
Beiträge: 709
Habe auch eine Hund, er bringt mich immer dazu raus zu gehen :-) bei Wind und Wetter.

Aushilfstelle....du hast doch einen richtigen Beruf oder? Dann mache doch was in deinen Beruf....

Der innere Schweinhund ist schwer zu überwinden, aber wenn du es einmal geschafft hast wird das schon....


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 Betreff des Beitrags: Re: Es wird alles zu viel
BeitragVerfasst: 10.Dez.2011, 16:43 
Offline

Registriert: 10.Dez.2011, 15:11
Beiträge: 8
Mein Beruf ist so spezifisch das ich nur beim Arbeitsamt arbeiten kann und da die mich damals rausgeworfen haben... kann ich das vergessen. Also bleiben mir nur Bürohilfe wenn ich glück habe oder Aushilfsjobs, damit wär ich ja auch zufrieden.

Ich gehe ja auch oft mit meinem Hund raus, die kann leider schlecht alleine bleiben. Sie ist ein spanischer Straßenhund und hat extreme verlassensängste.. he wie die Mama ;)
daher würde ich am Anfang gerne vormittags Arbeiten, mehr als suchen und vorstellen geht ja leider nicht :|


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