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 Betreff des Beitrags: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 03.Jan.2012, 15:54 
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Hallo!
Ich wollte mal fragen, ob hier auch Leute sind, die, wie ich, Probleme mit selbstverletzendem Verhalten haben.
Bei mir fing alles mit meinen, vorwiegend sozialen, Ängsten an, dann kam eine schwere Depression dazu und später auch das selbstverletzende Verhalten. Sollte hier jemand sein, dem es ähnlich geht oder der einfach was zum Thema zu schreiben hat - ich würde mich freuen. :)

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 04.Jan.2012, 22:38 
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Niemand?! :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 04.Jan.2012, 23:06 
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Registriert: 29.Mai.2011, 11:05
Beiträge: 433
naja nicht wirklich, ich habe ritzen mal am oberarm ausprobiert. die narbe wird wahrscheinlich auch nie verheilen. ich überlege ein tatoo darüber machen zu lassen wenn es wirklich nicht verheilt. aber ich mache es nicht nochmal. ich habe total lange ein spezielles pfaster auf der wunde gelassen damit es sich nicht entzündet. und dass alles nur um einmal kurz ein sex ähnliches gefühl zu erleben... aber vielleicht habe ich ja auch was falsch gemacht


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 04.Jan.2012, 23:12 
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Registriert: 14.Mär.2010, 14:29
Beiträge: 983
Wohnort: Essen
Also, mir hilft das ritzen dabei, inneren Druck/Anspannung abzubauen. Bisher habe ich auch noch nie so tief geritzt, dass Narben geblieben sind. Zwischenzeitlich hab ich es mal 4 Wochen ohne geschafft, aber in letzter Zeit ist es wieder häuiger geworden - ich will das einfach nicht mehr, komme aber nicht davon weg. :stirn


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 11:39 
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Registriert: 31.Aug.2010, 23:20
Beiträge: 357
Hallo Fantasy

Ich hab das selbe Problem, als ich es vor 4 Jahren das erste Mal gemacht habe, war das wie als würde man einen Luftballon zerplatzen lassen, der Druck ist auf einmal weg. Damals hab ich noch nicht tief geritzt in den letzten Monaten blieben die Narben, aber wenn ich sie am Unterarm sehe, denk ich mir sie gehören zu meinem Leben wie jeder einzelne Atemzug. Allerdings habe ich mir gedacht dass ich es nicht mehr machen werde, da ich nicht noch mehr bleibende Narben haben möchte. Wenn ich dann aber in ganz schweren Konflikt oder Verzweiflungssituationen bin, geht es doch nicht anders und ich tus wieder.

Es ist eigentlich keine Möglichkeit um Druck und Anspannung loszuwerden weil es dir nur selber schadet, aber ich weiß wie das ist, wenn man einmal angefangen hat. Ich versuch mittlerweile schon ass ich mir Alternativen dafür suche, ist aber schwierig.

Liebe Grüße
VerlorenerEngel

_________________
Wer einen Menschen liebt sieht ihn, wer aber einen Menschen nicht liebt, sieht ihn nicht einmal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 12:32 
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Registriert: 14.Sep.2010, 10:50
Beiträge: 164
Hallo fantasy,ich bin 48Jahre alt und mache es seit 12Jahren.Hab allerdings auch stabile Phasen dazwischen.Aber in schwierigen Situationen gehts leider nicht anders.Ich mache es rein zur Selbstbestrafung obwohl ich bestimmt nicht an allem Schuld hab.Bist Du denn in Therapie?Ich bin seit 3 Jahren ambulant dazwischen auch stationär und nehm auch Tabs gegen Panik und Depri.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 13:48 
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Registriert: 16.Feb.2011, 21:42
Beiträge: 140
hab ich jahrelang gemacht, jeden tag...mittlerweile ist es schon besser, aber es kommt schon noch oft vor...


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 13:52 
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Registriert: 14.Mär.2010, 14:29
Beiträge: 983
Wohnort: Essen
Hallo ihr 3!
Dann bin ich hier ja doch nicht alleine mit meinem Problem. Ich mache das erst seit etwas über einem halben Jahr und befürchte, ich hab mir das bei meinem Klinikaufenthalt bei den vielen Borderlinern abgeguckt. Dort hab ich es zumindest zum ersten Mal gemacht. :?

Ja, ich bin in Therapie. Hatte erst ambulante Therapie, war dann monatelang in einer Klinik und mache jetzt seit kurzem eine Reha.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 05.Jan.2012, 16:34 
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Registriert: 04.Jan.2012, 11:54
Beiträge: 77
Wohnort: Baden-Württemberg
Ich habe mich auch schon geritzt aber nur wenn mich ein Mückenstick stark gejuckt hat oder ich Blut gebraucht habe für, naja so magischen Firlefanz :wink:

Aber ich glaube dass es besser wäre mit dem Druck zurechtzukommen. Ich weiss dass es wirklich schwer sein kann. Ich habe mich schon mit extrem viel Sport verletzt, habe in Backsteine reingeschlagen bis die Fausstknöchel geblutet haben, auch ich brauchte dies um Druck abzubauen. ABER, ich bin der Ansicht man ist besser dran zu lernen mit dem Druck umgehen zu können. Meditation ist da eine wirklich tolle Sache. Es ist natürlich schwer nur dazusitzen und sich den Problemen auszuliefern, aber wenn man nur 10 Minuten aushält fühlt man sich schon wie ein Held oder eine Heldin. Man hat es ertragen und die Probleme sind weg wie ganz von Alleine. :yawn


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstverletzendes Verhalten
BeitragVerfasst: 06.Jan.2012, 15:18 
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Registriert: 14.Mär.2010, 14:29
Beiträge: 983
Wohnort: Essen
Klar ist es besser, den Druck so auszuhalten bzw. etwas anderes dafür zu tun, damit er nachlässt, aber das ist leichter gesagt als getan. Ich hab mich heute schon wieder verletzt und hasse mich dafür. :stirn


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