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Anna10
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Betreff des Beitrags: Re: Nach Psychiatrieaufenthalt traumatisiert Verfasst: 14.Apr.2011, 23:33 |
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mom, er, sie, es hat aber geschrieben, daß er selbst mit Anwalt nichts gegen eine Zwangsmedikation hätte tun können.... richterlicher Unterbringungsbeschluß Ich habe nicht falsch gelesen, entschuldige mich aber trotzdem für meinen vielleicht zu barsch gewählten Ton. Ich habe das schon richtig verstanden-sorry. @batava, du schreibst leider im Querformat. Bist du ein Troll? Grüsse
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GastB
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Betreff des Beitrags: Re: Nach Psychiatrieaufenthalt traumatisiert Verfasst: 14.Apr.2011, 23:46 |
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Registriert: 30.Jan.2008, 01:18 Beiträge: 5399
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Anna10 hat geschrieben: mom, er, sie, es hat aber geschrieben, daß er selbst mit Anwalt nichts gegen eine Zwangsmedikation hätte tun können.... richterlicher Unterbringungsbeschluß batava hat geschrieben: Denke bitte nicht, dass ich mich ohne Rechtsanwalt gegen die (Zwangs-) Medikation hätte wehren können. 1) M.E. ist da kein zwangsläufiger Zusammenhang. 2) Um das geht es doch gerade in diesem Thread, dass es Zwang in der Psychiatrie gibt! Das geht m.E. gegen die Menschenrechte. Man kann ja auch nicht zu einer Operation gezwungen werden. Aber zu Psychopharmaka schon! Anna10 hat geschrieben: @batava, du schreibst leider im Querformat. Bist du ein Troll? ?  Im Querformat? Wo?
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batava
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Betreff des Beitrags: Re: Nach Psychiatrieaufenthalt traumatisiert Verfasst: 15.Apr.2011, 17:17 |
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Registriert: 12.Apr.2011, 17:34 Beiträge: 65 Wohnort: NRW
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GastB hat geschrieben: Anna10 hat geschrieben: mom, er, sie, es hat aber geschrieben, daß er selbst mit Anwalt nichts gegen ......................... Anna10 hat geschrieben: @batava, du schreibst leider im Querformat. Bist du ein Troll? ?  Im Querformat? Wo? Hallo GastB danke für deine Erklärung. Du liegst richtig mit deiner Erklärung. Kann nicht nachvollziehen warum Anna10 derart überschießend reagiert.  Leider liegt sie komplett falsch.
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Oldie is Back !!!
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Betreff des Beitrags: Re: Nach Psychiatrieaufenthalt traumatisiert Verfasst: 27.Apr.2011, 15:09 |
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Nur mal nebenbei. Es sind nicht alle Psychiatrien schlecht. War früher in einigen und ausser Fixierungen einiger Patienten über Nacht die im Entzug aggresiv wurden ist da keiner zu nix gezwungen worden. Es gibt überall mal schwarze Schafe. Doch nicht überall. Es gibt Regeln die einzuhalten sind Medikamente die fest verschrieben sind und Bedarfsmedikation. Auch Ausgang nach den ersten 14 Tagen oder Umzug von der geschlossenen auf die offene Abteilung. Gibt dort extra Gruppen und Abteilungen die zur Vorbereitung auf eine Langzeitherapie machen meist 9 Wochen und einen geeigneten Platz suchen und wenn ich oder jemand anders eine Schwester angesprochen haben war immer ein offenes Ohr da. Wenn auch manchmal der Chefarzt befragt werden mußte telefonisch, aber es wurde sich gekümmert. Also nicht auf die Idee kommen eine Psychiatrie die nicht gut war gleich alle Psychiatrien wären schlecht !!! Außerdem weil es schon einmal mißverstanden wurde. Ganz wichtig. Psychiatrie hat überhaupt gar nichts mit einer psychosomatischen Klinik zu tun. In der Psychiatrie ist eine Notfallambulanz wo man zuerst hinkommt. Da sind alle Krankheiten vertreten vom Alkoholiker Junkie Chizophrenen psychotischen Halluzinierenden geisteskranken Patienten bis hin zum Selbstmordgefährdeten. Meist auf einer Station. Eins Psychosomatische Klinik ist ein meist genmütlich eingerichtetes Haus oder mehrere in der Natur wo nur Leute behandelt werden die trocken sind , die Ängste und Panikattacken haben ,die Essgestört sind ,oder Burnout und ähnliches haben . Das hat mit Psychiatrie nix zu tun. Beispiel siehe hier. : http://www.kliniken-wied.deSo oder ähnlich sieht eine Psychosomatische Klinik aus. Galerie betrachten unten Fotos;-) Das sind KEINE PSYCHIATRIEN !!!
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batava
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Betreff des Beitrags: Re: Nach Psychiatrieaufenthalt traumatisiert Verfasst: 15.Mai.2011, 09:09 |
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Registriert: 12.Apr.2011, 17:34 Beiträge: 65 Wohnort: NRW
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Also nicht auf die Idee kommen eine Psychiatrie die nicht gut war gleich alle Psychiatrien wären schlecht !!!
Wer tut das ?
Außerdem weil es schon einmal mißverstanden wurde. Ganz wichtig. Psychiatrie hat überhaupt gar nichts mit einer psychosomatischen Klinik zu tun.
In der Psychiatrie ist eine Notfallambulanz wo man zuerst hinkommt. Da sind alle Krankheiten vertreten vom Alkoholiker Junkie Chizophrenen psychotischen Halluzinierenden geisteskranken Patienten bis hin zum Selbstmordgefährdeten. Meist auf einer Station.
Das sind Vorurteile. Die wenigsten sind "Geisteskrank". Die meisten leiden unter Panikattacken, Depressionen und/oder Essstörungen. Es stimmt allerdings, dass auf der aktuten Aufnahme ( fast) alle Krankheitsbilder vorzufinden sind. So z.B. Menschen mit Tics oder die auf Droge hängengeblieben sind. Nach wenigen Tagen finden aber Verlegungen auf entsprechenden Stationen statt. Geistig Behinderte kommen sofort auf spezielle Stationen, da deren medizinische und pädagogische Versorgung ein anderes Spektrum benötigt.
Eins Psychosomatische Klinik ist ein meist genmütlich eingerichtetes Haus oder mehrere in der Natur wo nur Leute behandelt werden die trocken sind , die Ängste und Panikattacken haben ,die Essgestört sind ,oder Burnout und ähnliches haben . Das hat mit Psychiatrie nix zu tun.
Psychiatrien verfügen auch über psychosomatische Abteilungen. Hier wird alles angeboten, was eine psychosomatische Klinik bietet. Ist auch wohl ein Mythos, dass Psychiatrien vermodert sind. Die Zeiten sind lange vorbei, wie auch Mehrbettzimmer. Entzug wird ebenfalls auf speziellen und gesonderten Staionen durchgeführt
Das sind KEINE PSYCHIATRIEN !!![/quote]
Die Kluft zwischen den Patienten einer Psychiatrie und einer Psychosomatischen Klinik ist eher gering. Nicht jedoch, das vorurteilende Denken und ausgrenzende Handeln.
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wunna
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Betreff des Beitrags: Re: Nach Psychiatrieaufenthalt traumatisiert Verfasst: 25.Jun.2011, 13:58 |
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Registriert: 15.Dez.2008, 17:13 Beiträge: 366
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Batava,
das erinnert mich an meinen ersten Aufenthalt. Ich bin gekommen, weil ich Hilfe brauchte und erhalten habe ich Medis, die heftigste körperliche Nebenwirkungen hatten (und nicht abgesetzt wurden) und eine Ärztin, die nur halbtags da war, andere Mitarbeiter, die sich nicht zuständig fühlten und lieber in ihrem Glaskasten hockten.
Um mich herum Patienten, die wie Zombies rumliefen oder nachts laut ihre Todesängste rausschrien.
Das war ein Alptraum, den ich nach kurzer Zeit beenden konnte, weil ich freiwillig da war und mit der Hilfe meiner Mutter und gegen die Empfehlung der Ärztin gegangen bin. Sagen wir mal: Ich weiß, auf welche Station ich nicht mehr gehe.
Das war mein erster Kontakt mit der Psychiatrie und ein echter Schock.
Seitdem habe ich noch mehr gesehen. Andere Klinik und manchmal doch gleiches Spiel. Ich muss sagen, bei einigen Mitarbeitern hatte ich den Eindruck, dass die Psychiatrie als Arbeitgeber einen bestimmten Menschentyp anzieht und nicht gerade den liebevollen, sanften Helfertyp.
Andere Erfahrungen habe ich aber auch gemacht. Z. B. in einer Tagesklinik und auf einer Psychotherapiestation. Generelle Aussagen sollte man daher vermeiden. Aber das habe ich auch nicht in deinem ersten Beitrag gelesen.
Ich würde so gern mal erzählen, wie schlimm es auf manchen Stationen zugeht und wie oft ich - nicht zwingend bei mir selbst - erlebt habe, dass es da Menschen gibt, die ihre Macht über Andere ausleben und das gerade bei psychischen kranken Menschen, die Verständnis und Unterstützung brauchen.
Andererseits: Wohin gehen, wenn man eine Krise hat?
_________________ °°°Worte können weh tun.°°°
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