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 Betreff des Beitrags: Schwitzen schränkt Leben ein....
BeitragVerfasst: 15.Jan.2011, 20:11 
Offline

Registriert: 15.Jan.2011, 19:49
Beiträge: 1
Hallo Leute,

Ich freue mich endlich mal ein board gefunden zu haben wo ich mir den ganzen sch*** mal von der Seele reden... schreiben kann.

Ich habe auch ein großes Problem mit dem Schwitzen.
Es fing vor ca. 3 Jahren (damals 23) an.
Ich muss nur eine kleine Strecke zu Fuß zurücklegen, und schon geht es los... oder besser eig. geht es nicht los... ich könnte stundenlang spazieren, ohne übermäßig zu schwitzen, aber kaum setzte ich mich hin (das passiert vor allem im Innenbereich/Draussen ist es auch weniger) schon läuft die Brühe aus allen Kanälen. Vor allem im Gesicht.
Ausgerechnet im Gesicht, möchte ich anmerken. Das andere finde ich nichteinmal halb so schlimm. Aber im Gesicht kann man es nicht verstecken. Denn es stehen mir keine Tropfen auf der Stirn, sondern es läuft in regelrechten Bächen.

Ich muss dazu sagen, das ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe, die aber laut Arzt damit nichts zu tun hat. Heisst im Klartext: Er wusste auch nicht welche Ursachen es hat.

Über die 3 Jahre ist es schlimmer geworden. Viel schlimmer....
Ich schwitze nun auch völlig Grundlos. Ich sitze z.B. irgendwo ohne das es warm oder kalt ist. Ich fühle mich normal, und auf einmal...*plätch* geht es los.

Auch wenn ich nervös bin oder unsicher schwitze ich viel. Vor allem bei Kunden, was mir meinen Job und mein Leben nicht gerade erleichtert. Der Teufelskreis ist klar: ich habe inzwischen so eine Angst, und vor allem scham, gleich wieder loszuschwitzen, dass es gerade dadurch ausgelöst wird.

Ich gehe nirgendo mehr hin, meine sozialen Kontakte beschränken sich nur noch auf die Arbeit. Ich schäme mich unter Menschen auf Partys oder ähnliches zu gehen, und darunter leide ich sehr.

Seit letzter Woche wache ich morgens schweissgebadet auf.... also wirklich klatschnass.


Ich weiss einfach nicht mehr weiter.... Und die dicke Kohle für OP oder sowas hab ich auch nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwitzen schränkt Leben ein....
BeitragVerfasst: 07.Feb.2011, 20:37 
Offline

Registriert: 07.Feb.2011, 18:19
Beiträge: 3
HCG hat geschrieben:
Hallo Leute,

Ich freue mich endlich mal ein board gefunden zu haben wo ich mir den ganzen sch*** mal von der Seele reden... schreiben kann.

Ich habe auch ein großes Problem mit dem Schwitzen.
Es fing vor ca. 3 Jahren (damals 23) an.
Ich muss nur eine kleine Strecke zu Fuß zurücklegen, und schon geht es los... oder besser eig. geht es nicht los... ich könnte stundenlang spazieren, ohne übermäßig zu schwitzen, aber kaum setzte ich mich hin (das passiert vor allem im Innenbereich/Draussen ist es auch weniger) schon läuft die Brühe aus allen Kanälen. Vor allem im Gesicht.
Ausgerechnet im Gesicht, möchte ich anmerken. Das andere finde ich nichteinmal halb so schlimm. Aber im Gesicht kann man es nicht verstecken. Denn es stehen mir keine Tropfen auf der Stirn, sondern es läuft in regelrechten Bächen.

Ich muss dazu sagen, das ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe, die aber laut Arzt damit nichts zu tun hat. Heisst im Klartext: Er wusste auch nicht welche Ursachen es hat.

Über die 3 Jahre ist es schlimmer geworden. Viel schlimmer....
Ich schwitze nun auch völlig Grundlos. Ich sitze z.B. irgendwo ohne das es warm oder kalt ist. Ich fühle mich normal, und auf einmal...*plätch* geht es los.

Auch wenn ich nervös bin oder unsicher schwitze ich viel. Vor allem bei Kunden, was mir meinen Job und mein Leben nicht gerade erleichtert. Der Teufelskreis ist klar: ich habe inzwischen so eine Angst, und vor allem scham, gleich wieder loszuschwitzen, dass es gerade dadurch ausgelöst wird.

Ich gehe nirgendo mehr hin, meine sozialen Kontakte beschränken sich nur noch auf die Arbeit. Ich schäme mich unter Menschen auf Partys oder ähnliches zu gehen, und darunter leide ich sehr.

Seit letzter Woche wache ich morgens schweissgebadet auf.... also wirklich klatschnass.


Ich weiss einfach nicht mehr weiter.... Und die dicke Kohle für OP oder sowas hab ich auch nicht.


Hey,

das ist schon echt hart! Bei mir ist es zwar bei weitem nicht so schlimm, aber trotzdem fühlt man sich schnell unwohl und möchte am liebsten woanders sein.
Eine Schilddrüsenunterfunktion habe ich auch und dachte anfangs das hätte vielleicht auch was damit zu tun. Mitlerweile hab ich so viele Meinungen gelesen, auch von ärztlicher Seite, dass ich diese Meinung abgetan habe.

Was hast du den schon alles ausprobiert ? Hilft wirklich nur noch eine OP ? Da sollte zumindest die Krankenkasse einen Teil bezahlen .. wenn das leben dadurch so eingeschränkt wird, ist zumindest meine Meinung.

Als was arbeitest du den, wenn ich fragen darf ? Ich kann mir schon vorstellen wie blöd das alles für dich ist ... aber seine sozialen Kontakte so einzuschränken ist auf Dauer auf jeden fall nicht gut .. und auch der falsche Weg.
Das klingt vielleicht blöd und ist auch nicht so einfach aber man darf sich auch nicht so davon unterkriegen lassen, dadurch wird es nur noch schlimmer und man steht die ganze Zeit unter Spannung und Stress. Stress ist auf Dauer einfach extrem schädlich.


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