Hallo! Ich bin 33 Jahre und gerade noch so kinderlos...
Leide seit meinem 15.Lebensjahr an Generalisierter Angststörung, der Ausbruch geschah durch den plötzlichen Tod eines Freundes und meinem fast zeitgleich ersten Flug.
Da mein damaliger Freund an einem Gehirn-Aneurysma starb, bildete ich mir damals ein, auch an soetwas erkrankt zu sein. Da mir die Symptome bekannt waren und bei meiner ersten Panikattacke ich ebensolche hatte...
(Also auch bis heute hypochondrische Ängste.)
War dann auch mehrere Jahre in psychologischer Behandlung, was mir bis zur letzten Therapiesitzung(schon vor 9 Jahren) nur mäßige Linderung verschaffte. Anschließend bildete ich mich über dieses Thema selbst und bekam vom Hausarzt über mehrer Jahre zwei Medikamente, eins regelmäßig, eines für den Notfall, wobei mir dieses Notfallmedikament lieber war
Die weiteren Jahre schaffte ich ohne Therapeut. Ich praktizierte täglich Entspannungsverfahren und sorgte viel für Ausgleich. So waren meine Symtome über einige Jahre fast gänzlich verschwunden.
Seit Anfang diesen Jahres allerdings schlich sich die Angst ganz langsam wieder ein und gewann mehr und mehr Kontrolle. Anfänglich mit leichter Nervosität und so ner Art Entfremdungsgefühl, als wäre ich irgendwie verklärt im Kopf...
Von Tag zu Tag wurde es ein wenig mehr und ich wurde immer nervöser, bis dann vor wenigen Wochen wieder eine Panikattacke daraus entwuchs, inzwischen ist es fast täglich, mal den ganzen Tag, mal nur kurzzeitig.
Was mich jetzt hier nach Hilfe suchen lässt; ich kenne viele Mittel und Wege, Entspannungsverfahren etc., die es mildern, oder gänzlich unterdrücken. Aber derzeit sind die Symptome so stark, dass kaum etwas, bzw. nichts hilft. Zudem hab ich mich deswegen sehr zurückgezogen, gehe selten raus, nur mit dem Hund, ein Muss...
Also um es auf den Punkt zu bringen, bin ich derzeit sehr verzweifelt deswegen. Habe noch nen Nottfallmedikament, aber das mag ich nicht nehmen, will es so irgendwie schaffen, mich wieder aufzurichten.
Hm... Danke fürs Lesen