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 Betreff des Beitrags: Ja, es kann leider sehr grausig sein!
BeitragVerfasst: 16.Feb.2012, 07:32 
Offline

Registriert: 16.Feb.2012, 06:54
Beiträge: 1
Hallo! Ich bin 33 Jahre und gerade noch so kinderlos...
Leide seit meinem 15.Lebensjahr an Generalisierter Angststörung, der Ausbruch geschah durch den plötzlichen Tod eines Freundes und meinem fast zeitgleich ersten Flug.
Da mein damaliger Freund an einem Gehirn-Aneurysma starb, bildete ich mir damals ein, auch an soetwas erkrankt zu sein. Da mir die Symptome bekannt waren und bei meiner ersten Panikattacke ich ebensolche hatte...
(Also auch bis heute hypochondrische Ängste.)
War dann auch mehrere Jahre in psychologischer Behandlung, was mir bis zur letzten Therapiesitzung(schon vor 9 Jahren) nur mäßige Linderung verschaffte. Anschließend bildete ich mich über dieses Thema selbst und bekam vom Hausarzt über mehrer Jahre zwei Medikamente, eins regelmäßig, eines für den Notfall, wobei mir dieses Notfallmedikament lieber war :D
Die weiteren Jahre schaffte ich ohne Therapeut. Ich praktizierte täglich Entspannungsverfahren und sorgte viel für Ausgleich. So waren meine Symtome über einige Jahre fast gänzlich verschwunden.
Seit Anfang diesen Jahres allerdings schlich sich die Angst ganz langsam wieder ein und gewann mehr und mehr Kontrolle. Anfänglich mit leichter Nervosität und so ner Art Entfremdungsgefühl, als wäre ich irgendwie verklärt im Kopf...
Von Tag zu Tag wurde es ein wenig mehr und ich wurde immer nervöser, bis dann vor wenigen Wochen wieder eine Panikattacke daraus entwuchs, inzwischen ist es fast täglich, mal den ganzen Tag, mal nur kurzzeitig.
Was mich jetzt hier nach Hilfe suchen lässt; ich kenne viele Mittel und Wege, Entspannungsverfahren etc., die es mildern, oder gänzlich unterdrücken. Aber derzeit sind die Symptome so stark, dass kaum etwas, bzw. nichts hilft. Zudem hab ich mich deswegen sehr zurückgezogen, gehe selten raus, nur mit dem Hund, ein Muss...
Also um es auf den Punkt zu bringen, bin ich derzeit sehr verzweifelt deswegen. Habe noch nen Nottfallmedikament, aber das mag ich nicht nehmen, will es so irgendwie schaffen, mich wieder aufzurichten.

Hm... Danke fürs Lesen


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 Betreff des Beitrags: Re: Ja, es kann leider sehr grausig sein!
BeitragVerfasst: 16.Feb.2012, 09:19 
Offline

Registriert: 06.Feb.2012, 22:29
Beiträge: 4
Guten Morgen lieber Friedbert, Herzlich Willkommen
Ich denke, daß du hier im Forum Geborgenheit finden und auch aufgefangen wirst.
Es hilft sehr, wenn man über seine Befindlichkeit spricht, denn da geht schon
eine menge Druck von der Seele.
Herzliche Grüße, Pauli


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 Betreff des Beitrags: Re: Ja, es kann leider sehr grausig sein!
BeitragVerfasst: 16.Feb.2012, 13:05 
Offline

Registriert: 12.Jan.2012, 12:34
Beiträge: 5
hey hey :)

ich glaube da kann dir niemand so richtig einen tip geben... für jeden ist was anderes das richtige. Ich halte für wichtig das du eine therapie machst verhaltenstherapie ist ja für zwei jahre und dann zwei jahre pause ich denke die sind doch bestimmt schon bei dir rum wie es sich angehört hat oder?
wichtig ist das du familie und freunde hast die dich unterstützen und dir kraft geben und dich aufrappeln. oder zb dir tagesstätten suchst wo du mit gleichgesinnten wie auf den richtige weg gebracht wirst.
was für mich auch sehr hilfreich in bezug auf "ich bin nicht allein mit dem problem" ist, das es einige selbsthilfegruppen oder offene gruppen für psychisch erkrankte gibt.
ich weiß ja nun nicht ob du berufstätig bist?! wenn nicht würde ein tagesplan auch helfen oder ein hobby suchen wie es bei das zeichnen wurde :)
lg


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