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 Betreff des Beitrags: Mein Selbsthilfe-Tagebuch. Auch dein :)
BeitragVerfasst: 19.Okt.2010, 14:35 
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Registriert: 18.Aug.2010, 18:48
Beiträge: 23
EINLEITUNG:

Hi, wenn jemand Einwände und Bedenken oder Lobsprechungen hat, immer her damit. Ansonsten viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg für eure Leben! Ich bin auch ganz down, obwohl ich optimistisch schreiben kann und eigentlich schon immer down gewesen, aber hatte auch eine Riesenhöhe ganz alleine erreicht!!! Die ich grad versuche zu halten. Bzw neuer, besser umzustrukturieren. Denn es geht wieder bergab. Niiiiiiiiiaaauuuuuu..... :dita Der Smiley gilt dem Pech ;)

Mit kurzgehaltenen Texten und mit ausschlaggebenden, informativen Inhalten möchte ich mein Tagebuch für euch mitposten. Für Verständnis und Möglichkeiten Power zu schöpfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Selbsthilfe-Tagebuch. Auch dein :)
BeitragVerfasst: 19.Okt.2010, 14:40 
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Registriert: 18.Aug.2010, 18:48
Beiträge: 23
angst erkennen, analysieren - stoppen oder wenn berechtigt, verarbeiten. sich fragen: wie ist das leben mit der angst, wie wäre es ohne?

NIE VERGESSEN: ES GIBT MEHR VON EINEM ALS MAN SICH VORSTELLEN KANN. IM GRUNDE IST MAN ALSO OK.

es gibt immer alternativen, immer möglichkeiten.

warum will ich nicht mehr zur arbeit, wie kann ich diesen willen umschalten bzw die gründe erkennen?

inhalte kognitiver verhaltenstherapie googeln und selbst anwenden. (da ich vor einem jahr keinen termin bekomme, ansonsten macht es professionell!!!) während es sich bessert, wieder zur arbeit, aber noch nicht so früh, damit glücksgefühl erstmal gut genug aufbaut (dickeres fell), wenns schlechtert einfach wieder probieren.

nicht denken, dass komplettes jammern irgendjemanden dazu bringen würde dich aufzufangen und zu reparieren. das kann keiner und du machst unnötig alles schlimmer. manchmal ausrasten, verzweifeln ist ok. aber mit dem willen im hinterkopf wieder positiv zu sehen. denn dein leben trägst allein du in deiner hand. andere können dich kurzzeitig wo hinübertragen = vorübergehend weiterhelfen, aber der hauptweg ist deiner und deine geliebten menschen würdest du zerdrücken, wenn du ewig auf ihnen lastest. entweder verlassen sie dich bevor es geschieht oder es geschieht und du hast nicht nur noch dein leben auf dem gewissen.(davor jetzt angst zu haben, ist auch nicht weiter förderlich, sondern fördert die verwirklichung, also angst mit argumenten ausschalten!) und wenn jemand geht, dann bist du nicht der einsam und verlassene arme voller vorwürfe, sondern dann ist es passiert und jetzt musst du halt mit den konsequenzen auch noch leben.

alternative erscheint einzig und allein der unangenehme suizid, der vll sogar noch in eine ganz schlimmere welt führen würde. wenn das denken erstmal wieder umgeschaltet ist, ist dein leben wieder ein wunderland. du musst aktzeptieren dass das leben aus unberechenbaren höhen und tiefen besteht, auf die du keinen genauen einfluss haben kannst, geschweige denn auf die anzahl der tiefen oder abwechslung von hoch und tief weil niemand die welt überschauen kann. es kann wie der regen immer wieder ein wolkentief auftauchen. aber genauso viel wie schlechte dinge gibt es auch gute. wir lernen sie wiederzusehen. manchmal auch, das üble wieder zu sehen. darauf sollten wir uns einlassen, dann haben wir es schneller überstanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Selbsthilfe-Tagebuch. Auch dein :)
BeitragVerfasst: 19.Okt.2010, 14:58 
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Registriert: 18.Aug.2010, 18:48
Beiträge: 23
das letzte möchte ich noch mit dem spruch abschließen:" wenn man durch die hölle will, muss man den ersten schritt durch sie hindurch wagen." oder so ähnlich.


kann man kaputt gehen, wenn man trotz einer diagnose und unbehagen die arbeit fortsetzt oder kann man das schaffen ohne schwerwiegenden schaden davon zu nehmen? Wie könnte der sich äußern?

wo ist der knackpunkt im positiven, der uns hat fallen lassen ins tief andersherum = sprich. wie kann es so wieder bergauf gehen, so wie es auch bergab ging. oder ist es aufgrund der schwerkraft nicht so plötzlich möglich, wie andersherum? ja, das ist wohl so. aktzeptieren. also einen weg wieder hinauf finden. bäääh ätzend! aber nu, so wie es jetzt ist, soll es nicht bleiben, auch wenn es sich gerade ganz bequem anfühlt, das haus nicht zu verlassen und dinge entspannter zu tun. die träume die ich da hab, die sollen ruhig noch wahrwerden. also ich lebe momentan für die menschen die mich lieben und würde es gar keinen gäben, dann wär ich mir selbst der beste freund. ich mag mich sowieso, auch wenn ich manchmal gern anders wär. aber selbst die aus den bilderbüchern wären manchmal gerne etwas anders. hätten zum beispiel mehr pepp, mehr charakter.so und ich lebe , weil ich meine aufgabe nun darin toll finde, nagut manchmal auch nicht so toll.. aber eigentlich ganz spannend, - wie man aus dem tief wieder hochspringt. darüber nachzudenken lohnt sich. nicht nur für mich, sondern auch für andere.

manchmal sitz auch ich einfach nur da und heul wie ein schlosshund. :cry weil das so übel ist da unten im tief zu sitzen und immer mal wieder vom haken zu plumpsen. kostet ja halt energie. und mut! aber ich bin auch ein wenig stolz, denn ich arbeite in dieser art und weise. ich bleibe nicht gänzlich stehen. ab und zu. und dann lauf ich wieder weiter. für menschen mit deinen umständen ist das eine wahre leistung! und wenn ich dann wieder umgenietet werde, kommen wieder üble gedanken. aber die sind doof. tief im inneren weiß ich das. und da ich die phase des langen selbstmitleides mehrfach erfolglos hinter mir habe, setze ich da auch gar nicht weiter mehr an.

gleich werde ich einen spaziergang wagen. sinnlos durch den romantischen herbst mit unangenehmen begegnungen fremder menschen. aber sie joggen uns ja auch nicht lässig in die arme. sie haben genauso viel angst wie wir. dem körper tuts gut. manchmal auch das denken einfach abzuschalten. das geht! ich habs jahrelang ausprobiert und seitdem ich das will klappt das oft ganz gut. dann mache ich nachher meine wohnung. gestalten und umstellen macht mir spaß. das lenkt ab. heut nacht versuch ich mich wieder in die bunte traumwelt fallen zu lassen und viele spannende dinge zu erleben. und morgen widme ich mich wieder dem tag. und wenn ich es geschafft habe aufzustehen, zu überleben und wieder einzuschlafen, dann habe ich mir ein verdammt weit gutes Stück Leben zurückgeholt :)

Ich hab euch lieb :shock :crazy :zustim


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Selbsthilfe-Tagebuch. Auch dein :)
BeitragVerfasst: 19.Okt.2010, 15:14 
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Registriert: 18.Aug.2010, 18:48
Beiträge: 23
naja eins hab ich noch.

wenn einem seine euphorie und tatenkraft mal wieder zuviel wird und man die ohren vor posiviten worten verschließen möchte dann ist das ok. (dazu kann ich jetzt leider nichts negatives sagen :D ) Dann legt man sich hin und macht nichts außer kopfchaos zulassen oder eben nicht und gammelt ab. solang, bis man dazu keine lust mehr hat. und wenn es tage dauert.. aber vorsicht, ums aufstehen irgendwann kommt man nicht herum!


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 Betreff des Beitrags: Re: Mein Selbsthilfe-Tagebuch. Auch dein :)
BeitragVerfasst: 25.Okt.2010, 13:55 
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Registriert: 18.Aug.2010, 18:48
Beiträge: 23
mir gehts richtig dreckig. ich habe mit meinem freund schluss gemacht. manch einer fragt sich jetzt "und dann gehts dir schlecht?" ja, wer noch nie in so einer situation steckte, weiß nicht wie hart es ist. gerade wenn neben ungerechten egoistischem Verhalten auch liebevolles Verhalten vorhanden war. das negative war zu stark und trug zuviele nachwehen aus früheren geschichten mit sich. ich habe versucht damit zu lernen, aber es geht nicht. ich fand schlussmacher immr doof, jetzt bin ich selber einer. das leben ist echt ne hürde. ich fühle mcih, als ob ich alles kaputt machen würde. ich wünsche niemanden so eine situation. alles gemeinsam erlebte wird zur vergangenheit. blicke, worte, gesten in erinnerung foltern deine seele. eigentlich will man nicht mehr leben, aber irgendwie muss es weitergehen. ich weiß nicht wie. heulen, heulen, heulen, bauch und kopfweh. herzweh. zeit heilt keine wunden. oh nein, ich weiß, zeit heilt keine wunden....


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