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vent
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Betreff des Beitrags: Ego Verfasst: 01.Sep.2010, 19:48 |
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Zitat: editiert: Die hier zitierten Zeilen unterliegen lt. Haftungsbeschränkungen Abs. 2 der unten genannten Website dem Urheberrecht! Bitte achtet künftig darauf, dass Ihr solche Texte hier nicht zitiert, sondern nur auf die Website hinweist! Danke! Petra http://www.allesgut.com/loslassen_bewus ... geist.html
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 04.Sep.2010, 07:23 |
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 04.Sep.2010, 07:34 |
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 20.Sep.2010, 15:33 |
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Aus der Vorstellung eines "Selbst" resultiert die von den "Anderen". Wenn der "Andere" durch seine Verhaltensweise unser "Selbst" stabilisiert, schenken wir ihm unsere Zuneigung und suchen seine Nähe. Wenn jedoch dieser "Andere" unsere Struktur bedroht, weisen wir ihn ab. Nur aus deiser Interaktion von "Selbst" und "Anderen" entstehen die drei Gifte von Begierde, Abneigung und Verblendung.
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mauseherz
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 20.Sep.2010, 19:22 |
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vent hat geschrieben: Aus der Vorstellung eines "Selbst" resultiert die von den "Anderen". Wenn der "Andere" durch seine Verhaltensweise unser "Selbst" stabilisiert, schenken wir ihm unsere Zuneigung und suchen seine Nähe. Wenn jedoch dieser "Andere" unsere Struktur bedroht, weisen wir ihn ab. Nur aus deiser Interaktion von "Selbst" und "Anderen" entstehen die drei Gifte von Begierde, Abneigung und Verblendung. Hab ich das richtig verstanden?????? Die drei Gifte entstehen wenn das Selbst erblindet und die Anderen so grell sind, das nicht mal eine Sonnenbrille schützt. Was sagt mir das ? Hätte ich doch nur die Sonnenbrille nicht abgesetzt und lieber öfter mal auf meine eigenen Vorstellungen gehört. lg Nicole
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 20.Sep.2010, 22:49 |
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Ich denke ja, das und noch etwas mehr: Wenn man zwischen "Selbst" und "Anderen" (gedanklich) nicht trennt, kann man "Wir" sagen und dann entstehen die drei Gifte nicht.  lg
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 26.Sep.2010, 11:22 |
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Zweifel
Ich sitz auf einem falschen Schiff. Von allem, was wir tun und treiben, und was wir in den Blättern schreiben, stimmt etwas nicht: Wort und Begriff.
Der Boden schwankt. Wozu? Wofür? Kunst. Nicht Kunst. Lauf durch viele Zimmer. Nie ist das Ende da. Und immer stößt du an eine neue Tür.
Es gibt ja keine Wiederkehr. Ich mag mich sträuben und mich bäumen, es klingt in allen meinen Träumen: Nicht mehr.
Wie gut hat es die neue Schicht. Sie glauben. Glauben unter Schmerzen. Es klingt aus allen tapfern Herzen: Noch nicht.
Ist es schon aus? Ich warte stumm. Wer sind Die, die da unten singen? Aus seiner Zeit kann Keiner springen. Und wie beneid ich Die, die gar nicht ringen Die habens gut.
Die sind schön dumm.
Kurt Tucholsky
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 26.Sep.2010, 14:35 |
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vent
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 02.Okt.2010, 09:01 |
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Gereimte Parabel
Jüngst traf ich einen alten Mann Und hub ihm vorzusingen an, Doch an den Mienen des Gesichts Bemerkt' ich bald, er höre nichts. Da dachte ich: der Greis ist taub, Drum wird dein Lied des Windes Raub, So tu' ihm denn, nicht durch den Mund, Durch Zeichen dies und jenes kund. Ich tat's, doch ward mir leider klar, Daß er auch schon erblindet war, Denn, wie der Frosch aus seinem Sumpf, Hervorglotzt, sah er dumpf und stumpf, Und ungestört in seiner Ruh', Der Sprache meiner Finger zu. Ich rief: mit dem steht's schlimm genug, Doch mögt' ich ihm den letzten Zug Noch gönnen aus dem Lebensquell! Da reicht' ich ihm die Rose schnell, Die ich für meine Braut gepflückt, Allein auch das ist schlecht geglückt, Ihm schien der Duft nicht mehr zu sein, Wie einem Gartengott von Stein. Nunmehr verlor ich die Geduld, Ich dacht' an meines Mädchens Huld, Die mir so schmählig jetzt entging, Da sie die Rose nicht empfing, Und jagte ihm im ersten Zorn In's dicke Fell den scharfen Dorn; Doch bracht' auch dies ihm wenig Not, Er zuckte nicht, er – war wohl tot!
Christian Friedrich Hebbel
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pax
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Betreff des Beitrags: Re: Ego Verfasst: 04.Okt.2010, 09:42 |
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Registriert: 09.Jun.2009, 21:15 Beiträge: 3956
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Zuerst die Hoffnung, dass es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, dass es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, dass es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, dass es beiden schlechter geht.
Karl Kraus (1874-1936)
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