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 Betreff des Beitrags: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 20.Jan.2012, 17:20 
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Registriert: 09.Jun.2010, 20:55
Beiträge: 1118
hello again

mein fazit der Woche: Psychologen bringen (mir) nichts.

Bisherige bahnbrechenden Erkenntnisse:

- ich soll in einen Sportverein gehen (obwohl ich schon 23 mal erwähnt habe, dass ich den Leistungsdruck bereits im Studium habe und denselbigen nicht in meiner Freizeit haben will und dazu von Natur aus so unsportlich bin (nicht fett), dass ich nicht in Konkurrenz zu Anderen treten sollte)

- ich soll von zu Hause ausziehen (gerne wenn er dieses Vorhaben mitfinanziert)

- ich soll eine ambulante Therapie machen (1. bringt nichts, da die Gespräche mit ihm bereits unnütz sind und 2. erzeugt unnötige und immens hohe Kosten)

Was meint ihr dazu ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 20.Jan.2012, 19:45 
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Registriert: 21.Aug.2011, 16:33
Beiträge: 166
Was hast du dir denn von dem Gespräch erwartet?
Was könnte dir denn Spass machen?
Wie könntest du denn deine Probleme lösen?

Du musst lernen, positiver zu denken und nicht gleich in den Abblockmodus zu schalten, nur weil nicht alles so läuft, wie du es dir vorstellst. Deine Mitmenschen wollen mit positiv denkenden Menschen zusammen sein, die Selbstbewusstsein und Attraktivität versprühen und nicht mit Miesepeter, die sich den ganzen Tag um sich selbst drehen. Du musst wahnsinnig an dir arbeiten, vor allem endlich diese ganzen negativen Gedanken aus deinem Leben verbannen.

Schau mich an, ich habe keine große Unterstützung aus der Verwandtschaft, ich habe keine Arbeit, keine Ausbildung, bekomme keine staatlichen Leistungen. Ich war mit meinem Aussehen früher sehr unglücklich, habe zwei Gesichtsoperationen hinter mir, ich habe das alles selber finanziert und mich hat niemand unterstützt.

Das ganze Leben musste ich mit ansehen, wie andere Menschen akzeptiert werden, wie sie vorwärts kommen, während ich aufgrund von Äußerlichkeiten ausgeschlossen war und mein Leben Null Perspektive hatte. Dabei war ich in der Schule der Klügste von allen.

Aber selbst in meiner dunkelsten Minute habe ich immer an die Zukunft geglaubt. Und mit der gleichen Einstellung werde ich auch morgen wieder aufstehen. Ich werde unter Leute gehen, ich werde mich neu bewerben, selbst wenn ich die zwanzigste Absage für dieses Jahr bekomme und wahrscheinlich werde ich abends feststellen, dass ich eigentlich niemanden habe und trotzdem werde ich weitermachen müssen, weil ich eben nur dieses eine Leben habe und es schön ist, auf dieser Welt zu sein, obwohl nicht alles so gelaufen ist, wie es hätte laufen können oder sollen. Denk mal drüber nach!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 20.Jan.2012, 20:10 
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Registriert: 01.Jan.2010, 19:15
Beiträge: 702
30secondstomars hat geschrieben:
mein fazit der Woche:

Ist denn schon wieder Freitag???

30secondstomars hat geschrieben:
- ich soll eine ambulante Therapie [...] erzeugt unnötige und immens hohe Kosten

Du sollst das mal genau und nachvollziehbar erklären. Ich meine, das wird doch normalerweise im Regelfall von der Krankenkasse bezahlt.

Ausserdem sind doch bekanntlich Reiche sowieso nicht therapierbar... Da guggst du


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 20.Jan.2012, 20:37 
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Registriert: 23.Apr.2010, 17:10
Beiträge: 4468
Wohnort: Im eigenen Käfig
Jupp, es ist wirklich schon wieder FREITAG :wink:

Ambulante Therapie wird normalerweise komplett von den Kassen übernommen,
dazu gehören auch eventuell notwendige Fahrtkosten.

Endlich von "Zuhause" ausziehen und ein eigenes Leben in einer eigenen Wohnung
zu beginnen, ist ein Vorschlag, der auch hier im Forum schon oft gemacht wurde.

Zu den Superreichen:

Die Krankheit, mittels der die Superreichen oftmals zu ihrem Reichtum gekommen
sind, ist in aller Regel unheilbar. Das erklärt die Überforderung der Psychiater.

_________________
Nee, ich bin nicht die Signatur, ich mache hier nur sauber ... Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 20.Jan.2012, 21:04 
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Registriert: 11.Jul.2011, 21:25
Beiträge: 51
Hi 30STM!

nach lesen dieses und Deines Threads vom 14.1. muss ich Dir sagen: Mann Du bist nicht alleine. Momentan ist keine gute Zeit für Studierende: Lernen ist angesagt und das Wetter weder kalt genug um sich im warmen wohl zu fühlen,
noch gut genug für Outdooraktivitäten, die man wegen der Lernerei eh optimieren müsste wenn man welche machen würde.

Die Bücher sind mittlerweile fad, die Themen dröge, man sieht niemanden weil man und alle anderen auch keine Zeit hat. Will man in der Bibliothek lernen, ist dort kein Platz.
Ergo ist man allein im stillen Kämmerlein. Verbindung nach außen nur übers internet.
Entspannnen geht nicht, weil das 'Du solltest noch dies und jenes tun' im Nacken sitzt.

Zugegeben: das ist eine *bescheidene* Phase.
Aber zumindest für die lernerei gilt: die ist nicht von Dauer!
Und auch für das Studium, das Dich scheinbar sehr frustriert, gilt: es ist nicht von Dauer!
Irgendwann bist Du fertig und der ganze Stress ist vorbei und man hat mal Zeit, sich diesen Sozialen Themen wie Freundeskreis aufbauen etc. wirklich zu widmen.
Oder einen Job und mehr Geld.
Vielleicht auch von jedem etwas.

Wegen dem ausziehen von den Eltern:
Vielleicht kannst Du mit Ihnen ein Selbständigkeits Abkommen finden?
Vielleicht kannst Du ihnen erstmal ausweichen -> lernen in der Uni oder in der Bibliothek?

Vielleicht fragst Du Deinen Therapeuten auch mal gezielt nach Möglichkeiten, Lernfrust loszuwerden.
Ich geh manchmal nachts laufen, um die Birne wieder frei zu kriegen.

Wie lange geht den Dein Studium noch?
Oder besser gesagt: was hast Du schon geschafft?

Viele Grüße aus der Lernhö(h|l)le!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 20.Jan.2012, 23:50 
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Registriert: 09.Jun.2010, 20:55
Beiträge: 1118
@frederick

neue ansätze. neue idee. aber es wiederholt sich .


schlimm, dass hier jeder so einverstanden ist nach dem motto " die kasse zahlt ja..." .
eine weniger gute einstellung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 21.Jan.2012, 00:20 
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Registriert: 21.Aug.2011, 16:33
Beiträge: 166
Ich finde, du solltest dir bewusst machen, wo du aktuell stehst:

Was sind deine Stärken?
Was sind deine Schwächen?
Was möchtest du erreichen?
Mit was könntest du dich abfinden?

Bei dir habe ich immer das Gefühl, dass du Hilfe von außen erwartest. So läuft das leider nicht. Man kann Anregungen und kleinere Hilfestellungen bekommen, von guten Freunden und der Familie sogar erwarten, aber der Schlüssel zum Glück liegt bei dir. Der Psychologe kann dich genauso wenig therapieren wie eine zukünftige Partnerin. Falls du doch so denken solltest, steckst du in der klassischen Einsamkeitsfalle drin, und wirst immer wieder dahin zurückgeworfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 21.Jan.2012, 14:30 
Offline

Registriert: 09.Jun.2010, 20:55
Beiträge: 1118
lustundfrust hat geschrieben:
Hi 30STM!

nach lesen dieses und Deines Threads vom 14.1. muss ich Dir sagen: Mann Du bist nicht alleine. Momentan ist keine gute Zeit für Studierende: Lernen ist angesagt und das Wetter weder kalt genug um sich im warmen wohl zu fühlen,
noch gut genug für Outdooraktivitäten, die man wegen der Lernerei eh optimieren müsste wenn man welche machen würde.

Die Bücher sind mittlerweile fad, die Themen dröge, man sieht niemanden weil man und alle anderen auch keine Zeit hat. Will man in der Bibliothek lernen, ist dort kein Platz.
Ergo ist man allein im stillen Kämmerlein. Verbindung nach außen nur übers internet.
Entspannnen geht nicht, weil das 'Du solltest noch dies und jenes tun' im Nacken sitzt.

Zugegeben: das ist eine *bescheidene* Phase.
Aber zumindest für die lernerei gilt: die ist nicht von Dauer!
Und auch für das Studium, das Dich scheinbar sehr frustriert, gilt: es ist nicht von Dauer!
Irgendwann bist Du fertig und der ganze Stress ist vorbei und man hat mal Zeit, sich diesen Sozialen Themen wie Freundeskreis aufbauen etc. wirklich zu widmen.
Oder einen Job und mehr Geld.
Vielleicht auch von jedem etwas.

Wegen dem ausziehen von den Eltern:
Vielleicht kannst Du mit Ihnen ein Selbständigkeits Abkommen finden?
Vielleicht kannst Du ihnen erstmal ausweichen -> lernen in der Uni oder in der Bibliothek?

Vielleicht fragst Du Deinen Therapeuten auch mal gezielt nach Möglichkeiten, Lernfrust loszuwerden.
Ich geh manchmal nachts laufen, um die Birne wieder frei zu kriegen.

Wie lange geht den Dein Studium noch?
Oder besser gesagt: was hast Du schon geschafft?

Viele Grüße aus der Lernhö(h|l)le!


Ich sitze in der Bibliothek und bin auch so an der Uni von genug Menschen umgeben.

Es ist aber im Endergebnis fast genauso, als würde ich alleine daheim sitzen.

Wenn ich zu Hause allein sitze, weiss ich: niemand interessiert sich für dich & niemand mag dich (wirklich). Kein Schwein ruft dich aaaaaaan, keine SAu interessiert sich für dich....lalalalalaaaa.

an der Uni ist es das Gleiche, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin


Für Studenten bin ich der personifizierte Infopoint:
- Wo findet die Veranstaltung X statt ?
- Hast du Y gesehen?
- Kann ich mir das von dir kopieren?
- Kannst du mir 5 Euro kleinmachen?
etc.

Niemand fragt nach mir, sondern nur zweckorientiert. Höchstens mal "woher bist du? ", dann gebe ich Antwort und frage zurück, kriege dann auch eine Antwort und das Gespräch ist so gut wie beendet, weil der / die dann "gleich weg muss" oder irgendein anderer Grund eben.
Viele sind auch nur freundlich, bis der Zweck erfüllt wurde. Danach werde ich (wieder) ignoriert. So etwas muss ich eben in Kauf nehmen. Man merkt mit der ZEit wie sich die "spreu vom weizen" trennt.

Aber ich habe gelernt auch mal "nein" zu sagen oder "keine Zeit". Denn ich will mich nicht ausnutzen lassen. Tipps gebe ich gerne, aber alles in Maßen.

Wenn ich morgens das Haus verlasse um 7.30 und abends um 20 Uhr wieder komme, habe ich in der Tat wenig Kontakt / Streit zu und mit meinen Eltern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 21.Jan.2012, 14:42 
Offline

Registriert: 09.Jun.2010, 20:55
Beiträge: 1118
frederick hat geschrieben:
Ich finde, du solltest dir bewusst machen, wo du aktuell stehst:

Was sind deine Stärken?

das sollen Andere beurteilen.

Was sind deine Schwächen?
das sollen andere beurteilen

Was möchtest du erreichen?
Normales Leben

Mit was könntest du dich abfinden?
Mit einem normalen Leben, muss nicht "aufregend" sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wochenende: Zeit zum Ledern
BeitragVerfasst: 21.Jan.2012, 14:51 
Offline

Registriert: 09.Jun.2010, 20:55
Beiträge: 1118
frederick hat geschrieben:

Du musst lernen, positiver zu denken und nicht gleich in den Abblockmodus zu schalten, nur weil nicht alles so läuft, wie du es dir vorstellst. Deine Mitmenschen wollen mit positiv denkenden Menschen zusammen sein, die Selbstbewusstsein und Attraktivität versprühen und nicht mit Miesepeter, die sich den ganzen Tag um sich selbst drehen. Du musst wahnsinnig an dir arbeiten, vor allem endlich diese ganzen negativen Gedanken aus deinem Leben verbannen.


Das Problem: es läuft NIE was, wie ich es mir vorstelle. Warum soll ich grundlos von heute auf morgen der Optimist schlechthin sein ? Rosarote Brille ?


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