Hallo Silvi,
ganz allgemein möchte ich mich Lynn anschließen. Sei vorsichtig, was du an persönlichen Dingen hier preis gibst. Das ist KEIN geschlossenes Forum. JEDER i-net-User kann deinen Text durch googeln finden.
Sonst:
Auch hier kann ich Lynn zustimmen. Ich hoffe, du bist nicht böse, aber was du vor hast, ist, dass du deine Angst vermeiden willst. Du willst dich ihr nicht stellen - habe ich den Eindruck.
Und das geht sogar so weit, dass du fremde Menschen in dein Haus aufnehmen würdest.
Damit schleppst du deine Angst immer weiter mit dir und löst sie nicht auf.
Sicher bist du sehr hilfsbereit, das glaub ich dir gerne. Aber du hast ja gesehen, was passieren kann mit deinem erwähnten Freund.
Ich würde dir sagen: Versuch einen Therapeuten zu finden, der dir zusagt, nimm deine Ängste in Angriff und lass dir dabei von dem Therapeuten helfen. Du kannst nicht ein Leben lang davor weglaufen.
Und was du bezügl. deinem Mann gesagt hast:
Ich kann das gut nachvollziehen, glaub mir. Aber: es gibt immer einen Weg. Man muss den Ärzten nicht alles glauben. Die haben ihre Statistiken und auch sie können dir nicht 100%ig sagen, ob dein Mann zu denen gehört, der der Krankheit erliegt.
Ehrlich finde ich es für unverantwortlich, solche Diagnosen (die nur auf Statistiken beruhen) einem kranken Menschen zuzumuten.
Und DU solltest keinesfalls dein Leben einfach wegwerfen! Auch wenn dein Mann vielleicht gehen muss.
Ich meine: Du brauchst WIRKLICH einen Therapeuten und KEINEN Untermieter!
Sorry, das klingt hart, ist aber nicht böse gemeint. Und ich hoffe, du kannst das glauben.
LG
Capri